Influencer-Marketing

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Influencer-Marketing (auch Multiplikatoren-Marketing genannt) ist eine Disziplin des Online-Marketings, bei der Unternehmen gezielt Meinungsmacher (Influencer) in ihre Markenkommunikation einbinden.

Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Influencer-Marketing nutzen Unternehmen die Reputation von reichweitenstarken Meinungsmachern, um Kommunikations- und Markenziele zu erreichen.[1] In der Regel zielt Influencer-Marketing auf Abverkauf, Bekanntheit oder eine Verbesserung des Images einer Marke ab. Influencer machen eine Marke oder ein Produkt zum Gesprächsgegenstand, empfehlen dies ihrer Zielgruppe weiter und kreieren passende Inhalte zu den präsentierten Marken. Dieses Empfehlungsverhalten kann online – über Blogs, in Foren oder über das Social Media – genauso wie offline – auf Events und im privaten Umfeld – geschehen. Damit basiert Influencer Marketing auf dem wirksamen und weit verbreiteten Mechanismus der Mundpropaganda. Studien belegen einen größeren Einfluss persönlicher Empfehlungen auf das Konsumentenverhalten und -vertrauen im Vergleich zu allen anderen Werbeformen.[2] In Deutschland wurden rund 4,6 Millionen Konsumenten als Influencer identifiziert.[3][4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Marco Saal: Influencer Marketing hängt klassische Werbung in puncto Glaubwürdigkeit ab. In: Horizont. 31. Oktober 2016, abgerufen am 30. November 2016.
  2. Global Trust in Advertising. Nielsen, September 2015, abgerufen am 30. November 2016 (PDF, englisch, 4,4 MB).
  3. Facebook und Co.: Männer sind meinungsfreudiger. In: WirtschaftsWoche. 19. Februar 2016, abgerufen am 30. November 2016.
  4. Jeder elfte Deutsche ist ein Influencer. In: Internet World Business. 18. Mai 2015, abgerufen am 30. November 2016.