Influenzaimpfstoff

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Nachträglich eingefärbtes TEM-Bild eines Influenzavirus mit Membranproteinen (rot), Virusmembran (weiß), Lumen (braun) und Ribonucleoproteinen (violett); bei einem Spaltimpfstoff ist die Virusmembran aufgelöst

Ein Influenzaimpfstoff (synonym Grippeimpfstoff) ist ein Impfstoff gegen das Influenzavirus. Influenzaimpfstoffe werden zur Grippeimpfung (Influenzaimpfung) eingesetzt.

Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Influenzaimpfstoffe sind gereinigte Antigene, Spaltimpfstoffe, inaktivierte Viren oder attenuierte Viren. Aufgrund der vergleichsweise hohen genetischen Variabilität durch Antigenshift und Antigendrift (als Mechanismen der Immunevasion) der Influenzaviren sind die in einem Impfstoff wirksamen Epitope oftmals nicht in den Influenzaviren der folgenden Saison vorhanden. Daher ist die Wirksamkeit der zugelassenen Influenzaimpfstoffe auf Viren begrenzt, die dem Impfstamm ähneln, und es besteht nur eine geringe Immunität gegen andere Influenzastämme. Weiterhin gibt das Paul-Ehrlich-Institut jedes Jahr gemäß den aktuellen Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation und des Ausschusses für Humanarzneimittel bei der Europäischen Arzneimittelagentur aktuelle Referenzstämme für saisonale Influenzaimpfstoffe in Deutschland heraus, auf deren Grundlage die Impfstoffherstellung angepasst wird. Aufgrund der Variabilität ändern sich diese Empfehlungen nahezu in jedem Jahr, bezüglich eines oder mehrerer Stämme. Die Referenzstämme umfassen für die üblichen dreiwertigen (trivalenten) Impfstoffe zwei Influenza-A-Viren und ein Influenza-B-Virus, für vierwertige (quadrivalente, tetravalente) Impfstoffe ein zweites Influenza-B-Virus. Dagegen enthalten pandemische Influenzaimpfstoffe wie diejenigen gegen eine hochpathogene Variante des Influenza-A-Virus H5N1, als Auslöser der Vogelgrippe H5N1, oder gegen den Stamm A/California/7/2009 (H1N1)pdm09 des Influenza-A-Virus H1N1, als Auslöser der Pandemie H1N1 2009/10, nur einen Impfstamm. Da die ursprünglich pandemischen H1N1-Virusstämme seit 2010 (mit der üblichen Variabilität) weltweit als saisonale Grippe zirkulieren, gehören sie seit 2010 zu den Referenzstämmen für saisonale Influenzaimpfstoffe. Influenza-Impfstoffe befinden sich auf der Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der Weltgesundheitsorganisation.[1]

Immunologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Influenzaimpfstoffe erzeugen neutralisierende Antikörper, die eine erneute Infektion von Zellen mit demselben Virusstamm verhindern.[2] In geringem Umfang sind diese Antikörper kreuzreaktiv mit anderen Influenzastämmen.[3] Die Antikörper werden vor allem gegen das humoral immundominante Hämagglutinin und die Neuraminidase gebildet. Diese Antikörper können im Zuge einer virologischen Diagnostik zur Bestimmung des Titers im Geimpften oder des Impfstoff-Serotyps verwendet werden. Gereinigte Antigene, gespaltene oder inaktivierte Influenzaimpfstoffe werden nicht in Zellen aufgenommen, weshalb keine ausgeprägte zelluläre Immunantwort entsteht.[4]

Nebenwirkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen von Influenzaimpfstoffen umfassen Schmerzen und Schwellung an der Einstichstelle und eintägiges Fieber.[5] Der Schweinegrippeimpfstoff Pandemrix in der von 2009 bis 2010 verabreichten Zusammensetzung konnte vermutlich, in seltenen Fällen, zu Narkolepsie führen, während die Konkurrenz-Impfstoffe wie Focetria nicht betroffen waren.[6][7][8]

Herstellung des Impfstoffs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diagramm einer genetischen Virusvermischung (reassortment) zur Vorbereitung einer Impfstoffherstellung

Nährmedien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anzucht und Vermehrung der Viren zur Grippeimpfung erfolgt in unterschiedlichen Medien:

Hühnereier[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vermehrung des Virus erfolgt derzeit überwiegend in speziellen bebrüteten Hühnereiern, den „specific pathogen free eggs“, deren Alter 10–11 Tage beträgt. Im Februar des jeweiligen Jahres entscheidet die WHO über die Zusammensetzung des saisonalen Winter-Impfstoffes. Das sogenannte „Saatvirus“ der ausgewählten Virusstämme wird an die Hersteller gesandt. Der Hersteller führt, um optimale Ausbeuten zu erhalten, eine HG(High-Growth)-Reassortierung durch. Diese dauert ungefähr sechs Wochen. Das Influenzavirus vermehrt sich in der Chorio-Allantois-Membran. Die mit dem Influenzavirus beimpften (inokulierten) Eier werden drei Tage bei 32 °C bebrütet (inkubiert). In diesem Zeitraum vermehrt sich das Virus sehr stark. Die Eier werden geöffnet, und pro Ei werden 6–7 ml virushaltige Allantois-Flüssigkeit geerntet. Allerdings hat diese Art der Produktion Nachteile: Die Herstellung des Impfstoffes dauert ca. 6 Monate, der fertige Impfstoff liegt im Juni/Juli vor und wird jährlichen klinischen Studien unterzogen. Im Fall einer Influenza-Pandemie ist die großtechnische Produktion in Eiern durch den Bedarf an Millionen von Eiern nicht zu realisieren, da die Planung der hierfür nötigen logistischen Kapazitäten etwa 2 Jahre im Voraus benötigt. Zudem erfordern Ei-Impfstoffe eine komplizierte Aufreinigung und verursachen Nebenwirkungen, bei denen Ei-Protein-Allergien ein besonderes Problem darstellen. Ein weiteres Manko ist die Anfälligkeit des Produktionsprozesses für Kontaminationen und der deshalb nötige Einsatz großer Mengen Antibiotika. Pandemische Influenza-Stämme sind zudem sehr aggressiv; insbesondere Stämme aviären Ursprungs lassen sich nicht auf Hühner-Embryonen vermehren.

Zellkulturen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Alternative ist die Produktion des Impfstoffs in Vero-Zellen. Die Vorteile dieser Technologie liegen in der Kürze des Produktionsprozesses (durch Wegfallen der HG-Reassortierung) und den großen Produktionskapazitäten. Hierdurch kann auf schnell ansteigenden Bedarf kurzfristig reagiert werden. Die Kultivierung von Vero-Zellen erfolgt großtechnisch in Bioreaktoren mit einigen 1000 Litern Fassungsvermögen. Pandemische Stämme können mit hohen Ausbeuten vermehrt werden. Die Steriltechnik (Technik unter dem Gesichtspunkt der Sterilisierbarkeit und Reinigbarkeit der Anlagen, wie auch dem Rückhaltevermögen gegenüber Mikroorganismen oder biologisch aktiven Wirkstoffen) ermöglicht ein sicheres Design der Produktionsstätte. Das Hantieren mit pandemischen Influenzastämmen erfordert die Biologische Schutzstufe 3 (BSL-3; Bio safety level), welche für Ei-Facilities aufgrund des Prozessablaufes (schwierig zu automatisieren) nicht zu realisieren ist. Der von der Industrie zur Verfügung gestellte Grippeimpfstoff deckt gerade den durchschnittlich zu erwartenden jährlichen Verbrauch ab, sodass die WHO am 19. August 2005 für den Fall einer neuerlichen Pandemie ernsthafte Bedenken bezüglich einer drohenden Unterversorgung zum Ausdruck brachte.[9]

Experimentelle Verfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erforscht wird beispielsweise die Herstellung des Grippeimpfstoffes mit Hilfe von Wimperntierchen. Die Methode soll schneller und risikoärmer sein als der bisherige Standard.[10][11]

Tot- und Lebendimpfstoffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Je nach Art der weiteren Impfstoffzubereitung unterscheidet man wie bei Impfstoffen gegen andere Erreger auch beim Influenzaimpfstoff zwischen Totimpfstoffen und Lebendimpfstoffen.

Totimpfstoffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Totimpfstoffe unterscheiden sich in der Zusammensetzung viraler Proteine, im Antigengehalt und der Art der eingesetzten Adjuvanzien.[12] Sie werden unterteilt in:

  • Inaktivierte Ganzpartikelimpfstoffe (auch: Vollvirusimpfstoff): Inaktivierung (Abtötung) der Viren mittels chemischer Stoffe/Stoffkombinationen, z. B. Formaldehyd, beta-Propiolacton und Psoralen. Die Virushülle bleibt dabei erhalten.
  • (Inaktivierte) Teilpartikelimpfstoffe (auch: Spaltimpfstoff): Zerstörung (Spaltung) der Virushülle mit Detergentien oder starken organischen Lösungsmitteln. Die Viren können auch zusätzlich mit chemischen Stoffen inaktiviert (abgetötet) werden.
  • Untereinheitimpfstoffe: die Oberfläche wird vollständig aufgelöst und spezifische Komponenten (Hämagglutinin- und Neuraminidase-Proteine) herausgereinigt. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Untereinheiten rekombinant herzustellen. Untereinheitimpfstoffe sind nur wenig immunogen, besitzen dafür aber geringe Nebenwirkungen.

Sogenannte „Hochdosis-Impfstoffe“ zählen zu den Spaltimpfstoffen und enthalten die vierfache Menge an Hämagglutinin-Antigen (60 µg), die Kultivierung der Viren erfolgte in Hühnereiern.[12]

Lebendimpfstoffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Herstellung von Lebendimpfstoffen gegen Influenzaviren werden Viren verwendet, die zwar attenuiert, aber noch vermehrungsfähig („vital“) sind: (englisch Live Attenuated Influenza Vaccine, LAIV ‚lebend-attenuierte Influenzaimpfstoffe‘). Hier wird unterschieden in

  • kälte-adaptierte Stämme: diese Stämme sind nur bei Temperaturen um 25 °C zu Vermehrung fähig, was die Viren auf die oberen Atemwege beschränkt. Durch die fehlende Replikation in den unteren Atemwegen entwickeln sich nur milde Symptome, keine vollständige Influenza. Ein Beispiel ist der Stamm A/Leningrad/134/47/57 (H2N2)
  • temperatur-sensitive Stämme: die Replikation dieser Stämme ist auf einen Temperaturbereich von 38–39 °C limitiert, es kommt auch hier nicht zum Befall der unteren Atemwege.
genetische Techniken zur Erzeugung eines neuen Virussubtypen zur Vorbereitung einer Impfstoffherstellung

Diese Impfstoffe werden intranasal angewendet. Ihr Vorteil gegenüber den bisher gebräuchlichen Totimpfstoffen ist, dass die vitalen Viren das Immunsystem länger stimulieren und nicht nur eine humorale Immunantwort, sondern auch eine zelluläre Immunantwort bewirkt wird. Der Nachteil von Influenzaimpfstoffen aus noch vermehrungsfähigen Erregern ist, dass die Nebenwirkungen häufiger oder schwerer sind.[13][14][15] So musste das Schweizer Zulassungsverfahren eines attenuierten Influenzavirus (Nasaflu) im Jahr 2001 aufgrund von Paresen der Gesichtsmuskulatur abgebrochen werden.[16] Die in Deutschland verfügbaren Lebendimpfstoffe sind nur für Kinder zugelassen (Stand 2021).[12]

Zukünftige Influenzaimpfstoffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die bisher zugelassenen Impfstoffe setzen an den Ausbuchtungen („Köpfen“, engl. heads) der Hämagglutinin-Moleküle auf der Oberfläche der Viren an. Diese Molekül-Region ändert sich aber durch Antigen-Shift und Antigen-Drift in weniger als einer Influenza-Saison. Das führt zu schwankender und durchschnittlich nur geringer Wirksamkeit der Impfstoffe und der Notwendigkeit, diese jedes Jahr neu zu testen, in Massen zu produzieren und an alle Ziel-Personen zu verimpfen. Die Gesundheitsbehörden der USA und der Europäischen Union unterstützen daher die Entwicklung eines „Universal-Impfstoffs“ gegen Influenza, der ähnlich wie die Impfstoffe gegen nahezu alle anderen Erreger nur noch selten angepasst und nachgeimpft werden müsste, sondern über mehrere Saisons hinweg ausreichend wirksam wäre.[17][18] Ein Ansatz dazu sind Impfstoffe, die breitneutralisierende Anti-IAV-Antikörper gegen die extrazelluläre Domäne des Matrixproteins 2 (M2e) oder gegen einen bestimmten Bereich des Hämagglutinins (englisch stalk region, „Stiel-Region“ zwischen Kopf und Transmembrandomäne) induzieren. Sowohl die extrazelluläre Domäne des M2 als auch die Stielregion des Hämagglutinins sind zwischen den Subtypen der Influenzaviren wenig variabel (hoch konserviert). Daher wird ein hoher Selektionsdruck auf den Erhalt dieser Aminosäuresequenzen und deren Funktion vermutet, obwohl die Möglichkeiten zur Immunevasion der Influenzaviren dadurch eingeschränkt werden. An der Stielregion des Hämagglutinins ansetzende Impfstoffe werden seit 2018 an Versuchspersonen in Phase III untersucht. Weitere Ansätze zur Steigerung der Breitenwirksamkeit umfassen die Induktion von zytotoxischen T-Zellen und T-Helferzellen gegen konservierte Epitope mehrerer Stämme der Influenzaviren oder deren Konsensussequenz mit Hilfe von Vektoren, da zytotoxische T-Zellen von den Spaltimpfstoffen nur in geringem Umfang induziert werden.[19][20] Ein weiterer Ansatz sind Influenzaimpfstoffe aus Boten-RNA, in der Europäischen Union beispielsweise unterstützt durch CORDIS[21] und das UniVax-Projekt von Einrichtungen aus sieben EU-Staaten.[22] Über RNA-Impfstoffe soll einerseits bewirkt werden, dass das Influenzavirus im Körper der geimpften Personen keine vermehrungsfähigen Abkömmlinge mehr produziert. Zum andern soll das Immunsystem auf zukünftige Varianten des Influenzavirus besser vorbereitet werden.[23]

WHO: Empfehlung zur saisonalen Zusammensetzung der Impfstoffe seit 1998/1999[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Influenzaimpfstoffe müssen jede Saison neu an die zirkulierenden Influenzaviren angepasst werden. Referenzlaboratorien auf der ganzen Welt – in Deutschland das am Robert Koch-Institut angesiedelte Nationale Referenzzentrum für Influenza – untersuchen dafür kontinuierlich die zirkulierenden Influenzaviren und übermitteln ihre Ergebnisse an die WHO. Die WHO empfiehlt dann üblicherweise für die Nordhalbkugel jeweils im Februar/März, für die Südhalbkugel jeweils im September eines Jahres auf Grund dieser Meldungen bestimmte Antigen-Kombinationen.[24]

Nordhalbkugel der Erde Südhalbkugel der Erde
Saison Zusammensetzung Saison Zusammensetzung
2020/2021[25] Hühnereikulturen-basierte bzw. lebend-attenuierte Influenza-Impfstoffe:[26]
  • A/Guangdong-Maonan/SWL1536/2019 (H1N1)pdm09-ähnlicher Stamm
  • A/Hong Kong/2671/2019 (H3N2)-ähnlicher Stamm
  • B/Washington/02/2019-ähnlicher Stamm (B/Victoria Linie)

im Vierfachimpfstoff als zweites B-Antigen:

  • B/Phuket/3073/2013-ähnlicher Stamm (B/Yamagata Linie)

zellbasierte Influenza-Impfstoffe:

  • A/Hawaii/70/2019 (H1N1)pdm09-ähnlicher Stamm
  • A/Hong Kong/45/2019 (H3N2)-ähnlicher Stamm
  • B/Washington/02/2019-ähnlicher Stamm (B/Victoria Linie)

im Vierfachimpfstoff als zweites B-Antigen:

  • B/Phuket/3073/2013-ähnlicher Stamm (B/Yamagata Linie)
2021[27] Hühnereikulturen-basierte bzw. lebend-attenuierte Influenza-Impfstoffe:
  • A/Victoria/2570/2019 (H1N1)pdm09-ähnlicher Stamm
  • A/Hong Kong/2671/2019 (H3N2)-ähnlicher Stamm
  • B/Washington/02/2019-ähnlicher Stamm (B/Victoria Linie)

im Vierfachimpfstoff als zweites B-Antigen:

  • B/Phuket/3073/2013-ähnlicher Stamm (B/Yamagata Linie)

zellbasierte Influenza-Impfstoffe:

  • A/Wisconsin/588/2019 (H1N1)pdm09-ähnlicher Stamm
  • A/Hong Kong/45/2019 (H3N2)-ähnlicher Stamm
  • B/Washington/02/2019-ähnlicher Stamm (B/Victoria Linie)

im Vierfachimpfstoff als zweites B-Antigen:

  • B/Phuket/3073/2013-ähnlicher Stamm (B/Yamagata Linie)|
2019/2020 A/Brisbane/02/2018 (H1N1), pdm09-ähnlicher Stamm
A/Kansas/14/2017 (H3N2)-ähnlicher Stamm
B/Colorado/06/2017-ähnlicher Stamm (B/Victoria/2/87-Linie)

im Vierfachimpfstoff außerdem Variante von B/Phuket/3073/2013-ähnlichem Stamm (B/Yamagata/16/88-Linie)[28][29]

2020 A/Brisbane/02/2018 (H1N1)pdm09-ähnlicher Stamm
A/South Australia/34/2019 (H3N2)-ähnlicher Stamm
B/Washington/02/2019-ähnlicher Stamm (B/Victoria-Linie)

im Vierfachimpfstoff außerdem B/Phuket/3073/2013-ähnlicher Stamm (B/Yamagata-Linie)[30]

2018/2019 A/Michigan/45/2015 (H1N1)pdm09-like
A/Singapore/INFIMH-16-0019/2016 (H3N2)-like
B/Colorado/06/2017-like (B/Victoria/2/87-Linie)

im Vierfachimpfstoff außerdem B/Phuket/3073/2013-like (B/Yamagata/16/88-Linie)[31]

2018 A/Michigan/45/2015 (H1N1)pdm09
A/Singapore/INFIMH-16-0019/2016 (H3N2)
B/Phuket/3073/2013

im Vierfachimpfstoff außerdem B/Brisbane/60/2008[32]

2017/2018 A/Michigan/45/2015 (H1N1)pdm09
A/Hong Kong/4801/2014 (H3N2)
B/Brisbane/60/2008

im Vierfachimpfstoff außerdem B/Phuket/3073/2013[33]

2017 A/Michigan/45/2015 (H1N1)pdm09
A/Hong Kong/4801/2014 (H3N2)
B/Brisbane/60/2008

im Vierfachimpfstoff außerdem B/Phuket/3073/2013[34]

2016/2017 A/California/7/2009 (H1N1)pdm09 (sog. „Schweinegrippe“)
A/Hong Kong/4801/2014 (H3N2)
B/Brisbane/60/2008

im Vierfachimpfstoff außerdem B/Phuket/3073/2013[35]

2016 A/California/7/2009 (H1N1)pdm09 (sog. „Schweinegrippe“)
A/Hong Kong/4801/2014 (H3N2)
B/Brisbane/60/2008

im Vierfachimpfstoff außerdem B/Phuket/3073/2013[36]

2015/2016 A/California/7/2009 (H1N1)pdm09 (sog. „Schweinegrippe“)
A/Switzerland/9715293/2013 (H3N2)
B/Phuket/3073/2013

im Vierfachimpfstoff außerdem B/Brisbane/60/2008[37]

2015 A/California/7/2009 (H1N1)pdm09 (sog. „Schweinegrippe“)
A/Switzerland/9715293/2013 (H3N2) (drei ähnliche werden genannt)
B/Phuket/3073/2013

im Vierfachimpfstoff außerdem B/Brisbane/60/2008[38]

2014/2015 A/California/7/2009 (H1N1)pdm09 (sog. „Schweinegrippe“)
A/Texas/50/2012 (H3N2)
B/Massachusetts/2/2012[39]
2014 A/California/7/2009 (H1N1)pdm09 (sog. „Schweinegrippe“)
A/Texas/50/2012 (H3N2)
B/Massachusetts/2/2012[40]
2013/2014 A/California/7/2009 (H1N1)pdm09 (sog. „Schweinegrippe“)
A/Victoria/361/2011 (H3N2)
B/Massachusetts/2/2012[41]
2013 A/California/7/2009 (H1N1)pdm09 (sog. „Schweinegrippe“)
A/Victoria/361/2011 (H3N2)
B/Wisconsin/1/2010[42]
2012/2013 A/California/7/2009 (H1N1)pdm09 (sog. „Schweinegrippe“)
A/Victoria/361/2011 (H3N2)
B/Wisconsin/1/2010[43]
2012 A/California/7/2009 (H1N1)pdm09 (sog. „Schweinegrippe“)
A/Perth/16/2009 (H3N2)
B/Brisbane/60/2008[44]
2011/2012 A/California/7/2009 (H1N1)pdm09 (sog. „Schweinegrippe“)
A/Perth/16/2009 (H3N2) (Stämme wie A/Wisconsin/15/2009)
B/Brisbane/60/2008[45][46]
2011 A/California/7/2009 (H1N1)pdm09 (sog. „Schweinegrippe“)
A/Perth/16/2009 (H3N2)
B/Brisbane/60/2008
2010/2011 A/California/7/2009 (H1N1)pdm09 (sog. „Schweinegrippe“)
A/Perth/16/2009 (H3N2) (Stämme wie A/Wisconsin/15/2009)
B/Brisbane/60/2008
2010 A/California/7/2009 (H1N1)pdm09 (sog. „Schweinegrippe“)
A/Perth/16/2009 (H3N2)
B/Brisbane/60/2008
2009/2010 A/Brisbane/59/2007 (H1N1)
A/Brisbane/10/2007 (H3N2)
B/Brisbane/60/2008
2009 A/Brisbane/59/2007 (H1N1) (Stämme wie A/South Dakota/6/2007)
A/Brisbane/10/2007 (H3N2) (wie A/Brisbane/10/2007 oder A/Uruguay/716/2007)
B/Florida/4/2006 (Stämme wie B/Brisbane/3/2007)
2008/2009 A/Brisbane/59/2007 (H1N1)
A/Brisbane/10/2007 (H3N2)
B/Florida/4/2006 (B/Brisbane/3/2007)[47]
2008 A/Solomon Islands/3/2006 (H1N1)
A/Brisbane/10/2007 (H3N2)
B/Florida/4/2006
2007/2008 A/Solomon Islands/3/2006 (H1N1)
A/Wisconsin/67/2005 (H3N2) (wie A/Hiroshima/52/2005)
B/Malaysia/2506/2004
2007 A/New Caledonia/20/99 (H1N1)
A/Wisconsin/67/2005 (H3N2)
B/Malaysia/2506/2004
2006/2007 A/New Caledonia/20/99 (H1N1)
A/Wisconsin/67/2005 (H3N2) (A/Wisconsin/67/2005 o. A/Hiroshima/52/2005)
B/Malaysia/2506/2004 (wie B/Ohio/1/2005 oder B/Victoria/2/87)[48]
2006 A/New Caledonia/20/99 (H1N1)
A/California/7/2004 (H3N2) (auch A/New York/55/2004)
B/Malaysia/2506/2004[49]
2005/2006 A/New Caledonia/20/1999 (H1N1)
A/California/7/2004 (H3N2) (wie A/New York/55/2004)
B/Jiangsu/10/2003[50][51]
2005 A/New Caledonia/20/99 (H1N1)
A/Wellington/1/2004 (H3N2)
B/Shanghai/361/2002 (B/Shanghai/361/2002, B/Jilin/20/2003 oder B/Jiangsu/10/2003)[52][53]
2004/2005 A/New Caledonia/20/99 (H1N1)
A/Fujian/411/2002 (H3N2) (wie A/Wyoming/3/2003 oder A/Kumamoto/102/2002)
B/Shanghai/361/2002 (wie die Stämme B/Shanghai/361/2002 oder B/Jilin/20/2003). Wegen der starken Verbreitung wurden ebenfalls B/Jiangsu/10/2003 Stämme verwendet.[54][55]
2004 A/New Caledonia/20/99 (H1N1)
A/Fujian/411/2002 (H3N2) (A/Kumamoto/102/2002 und A/Wyoming/3/2003 waren in Hühnereiern gezüchtete ähnliche Virusisolate)
B/Hong Kong/330/2001 (B/Shandong/7/97, B/Hong Kong/330/2001 und B/Hong Kong/1434/2002; B/Brisbane/32/2002 war ebenfalls verfügbar)[56][57]
2003/2004 A/New Caledonia/20/99 (H1N1)
A/Moscow/10/99 (H3N2) (Stämme wie A/Panama/2007/99)
B/Hong Kong/330/2001 (Stämme wie B/Shandong/7/97, B/Hong Kong/330/2001, B/Hong Kong/1434/2002) [58]
2003 A/New Caledonia/20/99 (H1N1)
A/Moscow/10/99 (H3N2) (Stämme wie A/Panama/2007/99)
B/Hong Kong/330/2001 (Stämme wie B/Shandong/7/97, B/Hong Kong/330/2001, B/Hong Kong/1434/2002)[59]
2002/2003 A/New Caledonia/20/99 (H1N1)
A/Moscow/10/99 (H3N2) (Stämme wie A/Panama/2007/99)
B/Hong Kong/330/2001[60]
2002 A/New Caledonia/20/99 (H1N1)
A/Moscow/10/99 (H3N2) (Stämme wie A/Panama/2007/99)
B/Sichuan/379/99 (Stämme wie B/Guangdong/120/2000, B/Johannesburg/5/99 oder B/Victoria/504/2000)[61]
2001/2002 A/New Caledonia/20/99 (H1N1)
A/Moscow/10/99 (H3N2)(Stämme wie A/Panama/2007/99)
B/Sichuan/379/99 (Stämme wie B/Johannesburg/5/99 und B/Victoria/504/2000)[62]
2001 A/Moscow/10/99 (H3N2) (Stämme wie A/Panama/2007/99)
A/New Caledonia/20/99 (H1N1)
B/Sichuan/379/99(Stämme wie B/Guangdong/120/2000, B/Johannesburg/5/99 oder B/Victoria/504/2000)[63]
2000/2001 A/Moscow/10/99 (H3N2) (Stämme wie A/Panama/2007/99)
A/New Caledonia/20/99 (H1N1)
B/Beijing/184/93[64]
2000 A/Moscow/10/99 (H3N2)
A/New Caledonia/20/99 (H1N1)
B/Beijing/184/93(Stämme wie B/Shangdong/7/97)[65]
1999/2000 A/Sydney/5/97 (H3N2)
A/Beijing/262/95 (H1N1)
B/Beijing/184/93(Stämme wie B/Shangdong/7/97)[66]
1999 A/Sydney/5/97 (H3N2)
A/Beijing/262/95 (H1N1)
B/Beijing/184/93(Vakzine wie B/Harbin/7/94)[67]
1998/1999 A/Sydney/5/97(H3N2)
A/Beijing/262/95(H1N1)
B/Beijing/184/93(Vakzine wie B/Harbin/7/94)[68]
1998

In Deutschland zugelassene Impfstoffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison 2020/2021 Impfstoffe mit Stammanpassung für 2020/2021[69]

Bezeichnung Krankheit / Stoff-Indikationsgruppe Zulassungsinhaber Impfstoffart Zulassungsnummer Zulassungsdatum Weitere Informationen
Afluria Tetra 2020/2021 Influenza Spaltimpfstoff (Virusimpfstoff, inaktiviert) intramuskulär

Verwendung ab einem Lebensalter von 18 Jahren

Seqirus Netherlands B.V.

Paasheuvelweg 28

1105 BJ Amsterdam

Niederlande

Mono PEI.H.12019.01.1 27.05.2020 PharmNet.Bund

Hersteller des Impfstoffs:

Seqirus Pty Ltd.

63 Poplar Road

Parkville 3052, Victoria

AU - Australien


In Saison 2020/2021 beim Hersteller abverkauft

Begripal 2020/2021 Influenza-Untereinheiten-Impfstoff aus Oberflächenantigen

(Virusimpfstoff, inaktiviert)

intramuskulär

Verwendung ab einem Lebensalter von 6 Monaten

Seqirus, S.r.l., Via Fiorentina 1, 53100 Siena (SI), Italien Mono PEI.H.00968.01.1 04.06.1999 PharmNet.Bund

Hersteller des Impfstoffs:

Seqirus Vaccines Ltd.

Gaskill Road Speke Liverpool L24 9GR UK

Fluad 2020/2021 Influenza-Untereinheiten-Impfstoff aus Oberflächenantigen

(Virusimpfstoff, inaktiviert, adjuvantiert)

intramuskulär

Verwendung ab einem Lebensalter von 65 Jahren

Seqirus, S.r.l.,

Via Fiorentina 1, 53100 Siena (SI), Italien

Mono PEI.H.01444.01.1 05.07.2000 PharmNet.Bund

Hersteller des Impfstoffs:

Seqirus Vaccines Ltd.

Gaskill Road Speke Liverpool L24 9GR UK

Flucelvax Tetra 2020/2021 Influenza-Untereinheiten-Impfstoff aus Oberflächenantigen

(Virusimpfstoff aus Zellkulturen, inaktiviert, frei von Hühnereiweiß),

intramuskulär

Verwendung ab einem Lebensalter von 2 Jahren

Seqirus Netherlands B.V.

Hullenbergweg 89

1101 CL Amsterdam

Niederlande

Mono EU/1/18/1326/001 12.12.2018 EPAR: Flucelvax Tetra

Hersteller des Impfstoffes:

Seqirus Inc.

475 Green Oaks Parkway Holly Springs

NC 27540 USA


In Saison 2020/2021 beim Hersteller abverkauft

Fluenz Tetra 2020/2021 Influenza-Impfstoff

(Virusimpfstoff, lebend-attenuiert), nasal

Verwendung ab einem Lebensalter von 2 Jahren bis einschließlich 17 Jahren

AstraZeneca AB, SE-151 85 Södertälje, Schweden Mono EU/1/13/887 04.12.2013 EPAR: Fluenz Tetra

Hersteller des Impfstoffs:

MedImmune UK Limited, Plot 6 Renaissance Way, Boulevard Industry Park, Speke, Liverpool L249JW UK

Wird in Saison 2020/2021 in Deutschland vermarktet

Influsplit Tetra 2020/2021 Influenza-Spaltimpfstoff

(Virusimpfstoff, inaktiviert),

intramuskulär

Verwendung ab einem Lebensalter von 6 Monaten / Use from an age of 6 months

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, München Mono PEI.H.11629.01.1 04.03.2013 PharmNet.Bund

Hersteller des Impfstoffs:

GlaxoSmithKline Biologicals

NL der SmithKline Beecham Pharma GmbH & Co. KG

Zirkusstr. 40

01069 Dresden, Deutschland


In Saison 2020/2021 beim Hersteller abverkauft

Influvac 2020/2021 Influenza-Untereinheiten-Impfstoff aus Oberflächenantigen

(Virusimpfstoff, inaktiviert)

intramuskulär

Verwendung ab einem Lebensalter von 6 Monaten / Use from an age of 6 months

Mylan Healthcare GmbH,

Freundallee 9A, 30173 Hannover, Deutschland

Mono PEI.H.00191.01.1 17.08.1998 PharmNet.Bund

Hersteller des Impfstoffs:

Abbott Biologicals B.V.

C. J. van Houtenlaan 36

1381 CP Weesp

Niederlande

Influvac Tetra 2020/2021 Influenza-Untereinheiten-Impfstoff aus Oberflächenantigen

(Virusimpfstoff, inaktiviert)

intramuskulär oder tief subkutan

Verwendung ab einem Lebensalter von 3 Jahren

Mylan Healthcare GmbH,

Freundallee 9A, 30173 Hannover, Deutschland

Mono PEI.H.11881.01.1 31.07.2017 PharmNet.Bund

Hersteller des Impfstoffs:

Abbott Biologicals B.V.

C. J. van Houtenlaan 36

1381 CP Weesp

Niederlande

Wird in Saison 2020/2021 in Deutschland vermarktet

Vaxigrip Tetra 2020/2021 Influenza-Spaltimpfstoff (Virusimpfstoff, inaktiviert)

intramuskulär oder subkutan

Injektionssuspension in einer Fertigspritze

Verwendung ab einem Lebensalter von 6 Monaten

Sanofi Pasteur

14 Espace Henry Vallée

69007 Lyon

Frankreich

Mono PEI.H.11808.01.1 14.07.2016 PharmNet.Bund

Hersteller des Impfstoffs:

Sanofi Pasteur

14 Espace Henry Vallée

69007 Lyon

Frankreich

Influenza-Impfstoff "Vaxigrip Tetra 2020/2021" aus Frankreich eingeführt


In Saison 2020/2021 beim Hersteller abverkauft

Xanaflu Tetra 2020/2021 Influenza-Untereinheiten-Impfstoff aus Oberflächenantigen

(Virusimpfstoff, inaktiviert)

intramuskulär oder tief subkutan

Verwendung ab einem Lebensalter von 3 Jahren

Mylan Healthcare GmbH,

Freundallee 9A, 30173 Hannover, Deutschland

Mono PEI.H.11882.01.1 31.07.2017 PharmNet.Bund

Hersteller des Impfstoffs:

Abbott Biologicals B.V.

C. J. van Houtenlaan 36

1381 CP Weesp

Niederlande

Wird in Saison 2020/2021 in Deutschland vermarktet

Saison 2020/2021 Impfstoffe ohne Stammanpassung für 2020/2021[69]

Bezeichnung Krankheit / Stoff-Indikationsgruppe Zulassungsinhaber Impfstoffart Zulassungsnummer Zulassungsdatum Weitere Informationen
Afluria Influenza-Spaltimpfstoff

(Virusimpfstoff, inaktiviert)

intramuskulär

Verwendung ab einem Lebensalter von 5 Jahren

Seqirus GmbH, Emil-von-Behring-Str. 76, 35041 Marburg, Deutschland Mono PEI.H.03523.01.1 08.06.2007 PharmNet.Bund

Hersteller des Impfstoffs:

Seqirus Pty Ltd.

45 Poplar Road, Parkville, Victoria 3052

AU - Australien

Efluelda Influenza Spaltimpfstoff

(Virusimpfstoff, inaktiviert, 60 Mikrogramm HA/Stamm)

intramuskulär oder subkutan

Verwendung ab einem Lebensalter von 65 Jahren

Sanofi Pasteur

14 Espace Henry Vallée

69007 Lyon

Frankreich

Mono PEI.H.12011.01.1 05.05.2020 PharmNet.Bund

Hersteller des Impfstoffs:

Sanofi Pasteur

Parc Industriel d'Incarville

27100 Val de Reuil

Frankreich

Fluad Tetra Influenza-Untereinheiten-Impfstoff aus Oberflächenantigen

(Virusimpfstoff, inaktiviert, adjuvantiert)

intramuskulär

Verwendung ab einem Lebensalter von 65 Jahren

Seqirus Netherlands B.V.

Paasheuvelweg 28

1105 BJ Amsterdam

Niederlande

Mono EU/1/20/1433 20.05.2020 EPAR: Fluad Tetra

Hersteller des Impfstoffes:

Seqirus Vaccines Limited

Gaskill Road, Speke

L24 9GR Liverpool

UK

Fluarix Influenza-Spaltimpfstoff (Virusimpfstoff, inaktiviert)

intramuskulär

Verwendung ab einem Lebensalter von 6 Monaten

GlaxoSmithKline Biologicals S.A., Belgien - Rixensart Mono PEI.H.11676.01.1 24.01.2013 PharmNet.Bund

Hersteller des Impfstoffs:

GlaxoSmithKline Biologicals

Niederlassung der SmithKline Beecham Pharma GmbH & Co. KG

Zirkusstr. 40

01069 Dresden

Fluarix Tetra Influenza Spaltimpfstoff (Virusimpfstoff, inaktiviert)

intramuskulär

Verwendung ab einem Lebensalter von 6 Monaten

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, München Mono PEI.H.11991.01.1 03.09.2020 Hersteller des Impfstoffs:

GlaxoSmithKline Biologicals

NL der SmithKline Beecham Pharma GmbH & Co. KG

Zirkusstr. 40

01069 Dresden, Deutschland

Vaxigrip Tetra Influenza-Spaltimpfstoff (Virusimpfstoff, inaktiviert)

intramuskulär oder subkutan

Injektionssuspension in einer Durchstechflasche

zur Mehrfachentnahme

Verwendung ab einem Lebensalter von 6 Monaten

Sanofi Pasteur

14 Espace Henry Vallée

69007 Lyon

Frankreich

Mono PEI.H.11808.02.1 29.01.2020 Hersteller des Impfstoffs:

Sanofi Pasteur

14 Espace Henry Vallée

69007 Lyon

Frankreich


Saison 2017/2018

Impfstoff Bemerkung Stoffgruppe Virulenz Mindest-
alter der Impflinge
Höchst-
alter der Impflinge
Verabreichung
Afluria 2017/2018 Spalt-Vakzin inaktiviert 5 intramuskulär
Begripal 2017/2018 Untereinheiten-Vakzin aus Oberflächenantigen inaktiviert 0,5 intramuskulär
Fluad 2017/2018 Untereinheiten-Vakzin aus Oberflächenantigen inaktiviert 65 intramuskulär
Fluarix Spalt-Vakzin inaktiviert 0,5 intramuskulär
Fluenz Tetra 2017/2018 Influenza Virus Typen A, H1N1 / A, H3N2 / B (Victoria lineage) / B (Yamagata lineage) ganz lebend-attenuiert 2 17 nasal
Grippe-Impfstoff CSL Spalt-Vakzin inaktiviert 5 intramuskulär
Grippe-Impfstoff STADA N 2017/2018 Untereinheiten-Vakzin aus Oberflächenantigen inaktiviert 0,5 intramuskulär
IDflu Stärke: 15 µg Spalt-Vakzin inaktiviert 60 intradermal
Influsplit SSW Spalt-Vakzin inaktiviert 0,5 intramuskulär
Influsplit Tetra 2017/2018 Spalt-Vakzin inaktiviert 3 intramuskulär
Influvac 2017/2018 Untereinheiten-Vakzin aus Oberflächenantigen inaktiviert 0,5 intramuskulär
Influvac Tetra Untereinheiten-Vakzin aus Oberflächenantigen inaktiviert 18 intramuskulär oder tief subkutan
INTANZA Stärke: 15 µg Spalt-Vakzin inaktiviert 60 intradermal
Optaflu in Zellkultur hergestellt Untereinheiten-Vakzin aus Oberflächenantigen inaktiviert 18 intramuskulär
Vaxigrip 2017/2018 Spalt-Vakzin inaktiviert 0,5 intramuskulär, ggf. tief subkutan
Vaxigrip Tetra 2017/2018 Spalt-Vakzin inaktiviert 3 intramuskulär, ggf. tief subkutan
Xanaflu 2017/2018 Untereinheiten-Vakzin aus Oberflächenantigen inaktiviert 0,5 intramuskulär
Xanaflu Tetra Untereinheiten-Vakzin aus Oberflächenantigen inaktiviert 18 intramuskulär oder tief subkutan

Bei den 10 Impfstoffen mit der Angabe 2017/2018 waren die Änderungen für die Saison 2017/2018 am 24. August 2017 bereits genehmigt.[70]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. WHO Model List of EssentialMedicines. (PDF) In: World Health Organization. Oktober 2013, abgerufen am 22. April 2014.
  2. J. Wrammert, K. Smith, J. Miller, W. A. Langley, K. Kokko, C. Larsen, N. Y. Zheng, I. Mays, L. Garman, C. Helms, J. James, G. M. Air, J. D. Capra, R. Ahmed, P. C. Wilson: Rapid cloning of high-affinity human monoclonal antibodies against influenza virus. In: Nature. Band 453, Nummer 7195, Mai 2008, S. 667–671, doi:10.1038/nature06890. PMID 18449194, PMC 2515609 (freier Volltext).
  3. X. Cheng, M. Eisenbraun, Q. Xu, H. Zhou, D. Kulkarni, K. Subbarao, G. Kemble, H. Jin: H5N1 vaccine-specific B cell responses in ferrets primed with live attenuated seasonal influenza vaccines. In: PLOS ONE. Band 4, Nummer 2, 2009, Art. e4436, doi:10.1371/journal.pone.0004436. PMID 19209231, PMC 2635969 (freier Volltext).
  4. I. Leroux-Roels, G. Leroux-Roels: Current status and progress of prepandemic and pandemic influenza vaccine development. In: Expert review of vaccines. Band 8, Nummer 4, April 2009, S. 401–423, doi:10.1586/erv.09.15. PMID 19348557.
  5. Z. Wang, S. Tobler, J. Roayaei, A. Eick: Live attenuated or inactivated influenza vaccines and medical encounters for respiratory illnesses among US military personnel. In: JAMA. Band 301, Nummer 9, März 2009, S. 945–953, doi:10.1001/jama.2009.265. PMID 19255113.
  6. Grippeimpfung: Wie Pandemrix eine Narkolepsie auslöst Ärzteblatt, Stand 2. Juli 2015; abgerufen am 10. Oktober 2020
  7. N. Feltelius, I. Persson, J. Ahlqvist-Rastad, M. Andersson, L. Arnheim-Dahlström, P. Bergman, F. Granath, C. Adori, T. Hökfelt, S. Kühlmann-Berenzon, P. Liljeström, M. Maeurer, T. Olsson,.. Örtqvist, M. Partinen, T. Salmonson, B. Zethe: A coordinated cross-disciplinary research initiative to address an increased incidence of narcolepsy following the 2009–2010 Pandemrix vaccination programme in Sweden. In: Journal of Internal Medicine. Band 278, Nummer 4, Oktober 2015, S. 335–353, doi:10.1111/joim.12391. PMID 26123389.
  8. M. C. Sturkenboom: The narcolepsy-pandemic influenza story: can the truth ever be unraveled? In: Vaccine. Band 33 Suppl 2, Juni 2015, S. B6–B13, doi:10.1016/j.vaccine.2015.03.026. PMID 26022571.
  9. Weekly epidemiological record / Relevé épidémiologique hebdomadaire; 19 August 2005, 80th year / 19 août 2005, 80e année. (PDF; 220 kB) WHO; No. 33, 2005, 80, 277–288
  10. Neuer Grippe-Impfstoff aus Münster. Antenne Münster, 11. April 2019; abgerufen am 7. Juli 2019
  11. am: Grippeimpfstoff aus Wimperntierchen. In: Pharmazeutische Zeitung. 22. August 2013, abgerufen am 21. Oktober 2013.
  12. a b c Beschluss und Wissenschaftliche Begründung der STIKO für die Aktualisierung der Influenza-Impfempfehlung für Personen im Alter von ≥60 Jahren. In: RKI. 7. Januar 2021, abgerufen am 11. Januar 2021.
  13. Robert B. Belshe, Kathryn M. Edwards, Timo Vesikari, Steven V. Black, Robert E. Walker, Micki Hultquist, George Kemble, Edward M. Connor: Live Attenuated versus Inactivated Influenza Vaccine in Infants and Young Children. In: New England Journal of Medicine. 356, 2007, S. 685, doi:10.1056/NEJMoa065368.
  14. Christopher S. Ambrose, Catherine Luke, Kathleen Coelingh: Current status of live attenuated influenza vaccine in the United States for seasonal and pandemic influenza. In: Influenza and Other Respiratory Viruses. 2, 2008, S. 193, doi:10.1111/j.1750-2659.2008.00056.x. PMC 2710797 (freier Volltext).
  15. T. Jefferson, A. Rivetti, C. Di Pietrantonj, V. Demicheli, E. Ferroni: Vaccines for preventing influenza in healthy children. In: The Cochrane Library 8: CD004879. 2012. doi:10.1002/14651858.CD004879.pub4. PMID 22895945.
  16. P. Sendi, R. Locher, B. Bucheli, M. Battegay: Intranasal influenza vaccine in a working population. In: Clinical Infectious Diseases. Band 38, Nummer 7, April 2004, S. 974–980, doi:10.1086/386330. PMID 15034829.
  17. Ashley P. Taylor: First Universal Flu Vaccine to Enter Phase 3 Trial, online 12. November 2018, Abruf 11. Juni 2019
  18. NIH begins first-in-human trial of a universal influenza vaccine candidate. NIH, 3. April 2019; abgerufen am 11. Juni 2019
  19. L. Moise, F. Terry, M. Ardito, R. Tassone, H. Latimer, C. Boyle, W. D. Martin, A. S. De Groot: Universal H1N1 influenza vaccine development: identification of consensus class II hemagglutinin and neuraminidase epitopes derived from strains circulating between 1980 and 2011. In: Human vaccines & immunotherapeutics. Band 9, Nummer 7, Juli 2013, S. 1598–1607, doi:10.4161/hv.25598. PMID 23846304.
  20. K. Xiang, G. Ying, Z. Yan, Y. Shanshan, Z. Lei, L. Hongjun, S. Maosheng: Progress on adenovirus-vectored universal influenza vaccines. In: Human vaccines & immunotherapeutics. Band 11, Nummer 5, 2015, S. 1209–1222, doi:10.1080/21645515.2015.1016674. PMID 25876176, PMC 4514376 (freier Volltext).
  21. EU-Kommission: A “Universal” Influenza Vaccine through Synthetic, Dendritic Cell-Targeted, Self-Replicating RNA Vaccines, Abruf 10. Juni 2019
  22. UniVax-Projekt: Selbstbeschreibung
  23. Francesco Berlanda Scorza1, Norbert Pardi: New Kids on the Block: RNA-Based Influenza Virus Vaccines. 1. April 2018, PMC 6027361 (freier Volltext)
  24. Recommendations on the composition of influenza virus vaccines. WHO; abgerufen am 2. Juli 2019
  25. WHO | Recommended composition of influenza virus vaccines for use in the 2020 - 2021 northern hemisphere influenza season. Abgerufen am 22. Mai 2020.
  26. Paul-Ehrlich-Institut - Influenza-Impfstoffe. Abgerufen am 22. Mai 2020.
  27. WHO | Recommended composition of influenza virus vaccines for use in the 2021 southern hemisphere influenza season. Abgerufen am 30. Oktober 2020.
  28. Judith Koch, Sabine Vygen-Bonnet, Ole Wichmann: Ständige Impfkommission (STIKO). Die wichtigsten Änderungen im Überblick. In: Deutsche Ärzteblatt. Band 116, Heft 39, (27. September) 2019, S. B 1418 – B 1421, hier: S. B 1421 (Impfstoffzusammensetzung 2019/2020).
  29. Recommended composition of influenza virus vaccines for use in the 2019-2020 northern hemisphere influenza season. Update vom 21. März 2019
  30. Recommended composition of influenza virus vaccines for use in the 2020 southern hemisphere influenza season, 27. September 2019
  31. Recommended composition of influenza virus vaccines for use in the 2018-2019 northern hemisphere influenza season. WHO, 22. Februar 2018, abgerufen am 24. März 2018 (englisch).
  32. Recommended composition of influenza virus vaccines for use in the 2018 southern hemisphere influenza season.
  33. who.int
  34. Recommended composition of influenza virus vaccines for use in the 2017 southern hemisphere influenza season.
  35. Recommended composition of influenza virus vaccines for use in the 2016-2017 northern hemisphere influenza season.
  36. Recommended composition of influenza virus vaccines for use in the 2016 southern hemisphere influenza season.
  37. Recommended composition of influenza virus vaccines for use in the 2015-2016 northern hemisphere influenza season.
  38. WHO – Recommended composition of influenza virus vaccines for use in the 2015 southern hemisphere influenza season.
  39. WHO – Recommended composition of influenza virus vaccines for use in the 2014-2015 northern hemisphere influenza season.
  40. WHO – Recommended composition of influenza virus vaccines for use in the 2014 southern hemisphere influenza season.
  41. WHO – Recommended composition of influenza virus vaccines for use in the 2013-14 northern hemisphere influenza season.
  42. WHO – Recommended composition of influenza virus vaccines for use in the 2013 southern hemisphere influenza season.
  43. WHO – Recommended composition of influenza virus vaccines for use in the 2012-2013 northern hemisphere influenza season.
  44. WHO – Recommended composition of influenza virus vaccines for use in the 2012 southern hemisphere influenza season.
  45. Recommended composition of influenza virus vaccines for use in the 2011–2012 northern hemisphere influenza season. World Health Organization (englisch)
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  47. who.int (PDF; 103 kB)
  48. who.int, phac-aspc.gc.ca (PDF; 204 kB)
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  51. Centers for Disease Control and Prevention – Influenza (Flu) – Weekly Report: Influenza Summary Update 20, 2004-2005 Season.
  52. WHO – Recommendations for Influenza Vaccine Composition.
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  58. WHO – Recommendations for Influenza Vaccine Composition.
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  69. a b Paul-Ehrlich-Institut - Influenza-Impfstoffe. Abgerufen am 21. Dezember 2020.
  70. Zugelassene Impfstoffe. (Memento vom 26. Juni 2019 im Internet Archive) PEI