Ingeborg Rapoport

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Ingeborg Rapoport (1985)

Ingeborg „Inge“ Syllm-Rapoport (* 2. September 1912 in Kribi, Kamerun; † 23. März 2017 in Berlin) war eine deutsche Professorin für Pädiatrie an der Kinderklinik der Charité in Ost-Berlin und von 1969 bis 1973 Inhaberin des ersten europäischen Lehrstuhls für Neonatologie. Sie zählte über die Deutsche Demokratischen Republik hinaus zu den renommiertesten Kinderärzten ihrer Zeit. Sie war mit dem Biochemiker Samuel Mitja Rapoport verheiratet.

Internationales Aufsehen erregte ihre nachträgliche Promotion durch die Universität Hamburg im Alter von 102 Jahren, nachdem ihr diese Universität 77 Jahre zuvor als „jüdischem Mischling“ die mündliche Prüfung verweigert hatte.

Ingeborg Rapoport war bis zum Ende ihres Lebens überzeugte Sozialistin, die die DDR vor allem in sozialer und medizinischer Hinsicht den Vereinigten Staaten und der Bundesrepublik als überlegen erachtete.

Leben in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ingeborg A. Rapoport, geb. Syllm, wurde 1912 als Tochter des Hamburger Kaufmanns Paul Friedrich Syllm (Sillem) und der Konzertpianistin jüdischer Herkunft Maria Feibes (23. September 1891 in Aachen – 15. September 1980 in Madison, Wisconsin)[1] in Kribi im heutigen Kamerun geboren, das zur damaligen Zeit eine deutsche Kolonie war. Sie wurde protestantisch erzogen.

Schon kurz nach ihrer Geburt kehrte die Familie nach Deutschland zurück, wo Ingeborg Rapoport in Hamburg aufwuchs. 1928 ließen sich die Eltern scheiden. Maria Feibes arbeitete für den Lebensunterhalt ihrer Mutter und ihre beiden Kinder Inge und Hellwig (1909–2004) als angesehene Klavierlehrerin. Paul Syllm kam nicht für den Unterhalt seiner Familie auf, nachdem er das Vermögen seiner Frau verbraucht und sie mehrere Jahr lange betrogen hatte.[1] Im September 1933 konvertierte Maria Feibes wieder zum Judentum, auch um damit ein Zeichen gegen die politische Entwicklung in Deutschland zu setzen. Die Arbeit als Musiklehrerin an der Hamburger Klavierakademie Hans Hermanns verlor sie 1935 durch den Ausschluss aus der Reichsmusikkammer.[1]

Ingeborg Rapoport besuchte in Hamburg das private Heilwig-Lyzeum, wo sie sich isoliert fühlte und durch Nachhilfestunden das Familieneinkommen aufbessern musste. Danach absolvierte sie ein Medizinstudium, das sie 1937 mit dem Staatsexamen abschloss, angefertigt auf Prüfungspapier mit gelbem Randstreifen. Anschließend war sie von 1937 bis 1938 als Assistenzärztin am Israelitischen Krankenhaus Hamburg tätig.

Während dieser Zeit fertigte sie bei Rudolf Degkwitz ihre Dissertationsschrift über Lähmungserscheinungen infolge von Diphtherie an. Die Zulassung zur mündlichen Doktorprüfung und damit die Promotion wurde ihr jedoch 1937 von den nationalsozialistischen Hochschulbehörden in Deutschland verweigert, da sie aufgrund der jüdischen Abstammung ihrer Großeltern mütterlicherseits als „jüdischer Mischling ersten Grades“ eingestuft wurde. Damit wurde ihr die Studienberechtigung aberkannt. Insgesamt wurden in Hamburg 16 Professoren und Privatdozenten der Medizinischen Fakultät aus ihren Positionen entlassen, von 52 jüdischen Studenten waren 1938 nur noch vier übrig.[2]

„Zweites Leben“ in den Vereinigten Staaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im September 1938, kurz vor der Pogromnacht, emigrierte sie auf Veranlassung ihrer Mutter in die Vereinigten Staaten, die im Januar 1939 nachfolgte. In den USA wurde ihr Staatsexamen nicht anerkannt, so dass sie zwei weitere Jahre am Women’s Medical College of Pennsylvania in Philadelphia studierte, was sie sich nur leisten konnte, weil sie ein Hearst-Stipendium gewonnen hatte.[3][4] Von 48 medizinischen Hochschulen, an denen sie sich beworben hatte, hatten nur zwei geantwortet und sie zu einem Gespräch eingeladen. Die Columbia Universität hatte sie wegen ihrer Mittellosigkeit abgewiesen:

„Für immer sehe ich das riesige Managerzimmer des Deans der Medical School vor mir, den übergroßen Schreibtisch und die riesigen Sessel. Er bat mich, Platz zu nehmen, und prompt versank ich im dunkelbraunen Leder. Dann stellte er mir eine einzige Frage: „Wieviel Geld haben Sie?“ Und als ich ihm antwortete „Gar keins“, erhob er sich aus seinem Sessel hinter dem Schreibtisch und sagte höflich und bestimmt: „Dann brauchen wir kein weiteres Wort miteinander zu wechseln“.“[5]

Sie war neben dem Studium bis 1940 als Assistenzärztin in Brooklyn und Akron, Ohio tätig, bis sie 1940 den „Medical Doctor“ erwarb, einen beruflichen Abschluss, der nicht der deutschen Promotionsleistung entspricht. Sie spezialisierte sich in der Folgezeit an verschiedenen Einrichtungen im Fachgebiet Pädiatrie. Damit war es Inge Rapoport wie nur wenigen geflüchteten jüdischen Medizinern gelungen, in den Vereinigten Staaten beruflichen Erfolg zu finden. An der University of Cincinnati lernte sie 1944 Samuel Mitja Rapoport kennen, mit dem sie ab 1946 verheiratet war.

Rapoport, die später wie ihr Ehemann Mitglied der Kommunistischen Partei der USA wurde,[6] engagierte sich in Amerika politisch gegen Rassendiskriminierung. Unter dem Eindruck der Rassentrennung in den USA wurde sie nach eigenen Worten „von der gläubigen Christin zur gläubigen Kommunistin“.[7] Sie verteilte an Wochenenden mit ihrem Mann die Zeitung „The Worker“.[8] Die Presse von Cincinnati unterstellte dem Ehepaar zunehmend subversive Aktivitäten.[9] Unter anderem wurde der Vorwurf erhoben, ihr Mann habe einen Anschlag auf die Wasserversorgung von Cincinnati geplant.[10] Seine politischen Auffassungen polarisierten Mitarbeiter und Berufskollegen.[8] Als in dieser Zeit, der McCarthy-Ära, das House Un-American Activities Committee Ermittlungen gegen sie und ihren Ehemann einleiteten, verließen sie 1950 die USA. Während eines Kongresses in der Schweiz im Jahre 1950 war ihr Mann per Telegramm darüber informiert worden, dass er Ziel der McCarthy-Kommission sei und kehrte daher nicht in die USA zurück. Die hochschwangere Inge Rapoport holte in einer Nacht- und Nebelaktion die Kinder aus den Vereinigten Staaten nach Zürich.

Sie ließen sich zunächst in Österreich nieder. Als Antizionisten kam eine Auswanderung nach Israel für beide nicht in Frage, obwohl das Weizmann Institut in Israel Mitja eine Stelle angeboten hatte. Auch die Bundesrepublik Deutschland war für beide ausgeschlossen, da „zu viele Angehörige brauner Seilschaften sich trotz des Zusammenbruchs in den neuen Staat hinübergerettet […] und dort bereits wieder wichtige Positionen besetzt (hatten).“[11] Auch die Universität in Wien lehnte jedoch eine Professur für Mitja ab, da der CIA nach Darstellung von Rapoport über eine schwarze Liste intervenierte.[5][12][13] Die CIC hatte gedroht, der Universität die US-Subventionen zu streichen.[14]

„Drittes Leben“ in der DDR[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ingeborg Rapoport (2. v. l.) diskutiert mit Schwestern der Kinderklinik des Bezirkskrankenhauses Cottbus, 1985.

Im Jahr 1952 ging die Familie in die Deutsche Demokratische Republik, wo man Samuel Mitja Rapoport eine Professur an der Charité in Berlin angeboten hatte. In den folgenden Jahrzehnten wurde er zu einem der bekanntesten Biochemiker des Landes. Ingeborg Rapoport wirkte zunächst als Oberärztin am Hufeland-Krankenhaus in Berlin-Buch, wo sie 1953 ihre Anerkennung als Fachärztin für Kinderheilkunde erhielt. Anschließend arbeitete sie in der experimentellen Forschung am Institut für Biochemie der Humboldt-Universität zu Berlin, an der sie 1959 habilitiert wurde.

Von 1959 bis zu ihrer Emeritierung im Jahr 1973 war sie dann an der Kinderklinik der Charité tätig, darunter ab 1960 als Dozentin, 1964 wurde sie als Professorin mit Lehrauftrag habilitiert, ab 1968 als ordentliche Professorin für Pädiatrie und ab 1969 als Inhaberin des ersten europäischen Lehrstuhls für Neonatologie.

Im Nachruf der Charité heißt es: „Prof. Rapoport war als leidenschaftliche Forscherin, engagierte Kinderärztin und Lehrerin hoch geschätzt. Dabei war sie auch immer eine streitbare Reformerin und überzeugte Sozialistin. [...] Bis zu ihrer Emeritierung 1973 entwickelte Ingeborg Rapoport ihre Abteilung inhaltlich und strukturell mit dem Neuaufbau einer Station für Neugeborenen-Intensivtherapie und einer Forschungsabteilung (Schwerpunkte Hypoxie, Bilirubin, Surfactant) weiter. Damit gehörten auch die Forschungen in der Neonatologie und der Pädiatrie zu ihren Verdiensten. Nach ihrer Emeritierung war Prof. Rapoport noch bis in die achtziger Jahre hinein wissenschaftlich tätig und engagierte sich in der Nachwuchsförderung.“[15]

Im Nachruf durch ihren Fachkollegen Roland Wauer heißt es:[16] „Bei all ihrer fortbestehenden sozialistischen Überzeugung erlebte ich sie als eine Frau, die persönliche Qualitäten ihrer Mitarbeiter, wie Redlichkeit, ärztliches Engagement für die Forschung, klinische und wissenschaftliche Leistungsbereitschaft über politische Gesichtspunkte stellte. Sie war nicht nachtragend, wenn man ihre Werbungen für eine aktive Durchsetzung ihrer sozialistischen Ideale in der SED widerstand.“

Auffassungen zur DDR[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inge Rapoport war Mitglied der SED und verteidigte die DDR auch nach dem Fall des Kommunismus in mehreren Interviews.[17] Ihrer Meinung war die DDR kein Unrechtsstaat, auch kein unmoralischer Staat.[18][19] Sie beurteilte die kritische Darstellung Ostdeutschlands in den Medien und in der Forschung als Verleumdung, auch in Bezug auf die Verbrechen der Stasi [18]

Sie vertrat die Meinung, dass Ostdeutschland trotz seiner Defizite im Gesundheitswesen, in der sozialen Absicherung und im Bildungssystem der Weimarer Republik, den Vereinigten Staaten und der Bundesrepublik Deutschland überlegen gewesen sei. Sie lobte insbesondere das Gesundheitssystem für seine Gewährleistung der Gleichbehandlung aller ohne Rücksicht auf soziale Herkunft und Wohlstand. Rapoport behauptete, dass die moderne Gesellschaft von Ostdeutschland lernen könne und äußerte, sie vermisse bestimmte Aspekte des Lebens in der DDR. Es sei die beste Gesellschaft, die sie erlebt habe. In der Zukunft werde sich das Bild der DDR deutlich vom heutigen unterscheiden:[20]

„Es war eine Zeit des Lernens und auch vieler Initiativen für die ständige Verbesserung des Gesundheitswesens, eine Zeit, wie ich sie nie zuvor und auch später nicht mehr erlebt habe.“[21]

Im Nachruf von Biospektrum auf ihren Mann wurde ihre Einstellung noch deutlicher dargestellt: „Inge und Mitja Rapoport traten stets für die zu ihrer Wahlheimat gewordene DDR ein, die für sie die einzige Alternative zu dem Deutschland war, das die Welt in zwei Kriege gestürzt und mehr als sechs Millionen Angehörige ihres Volkes ermordet hatte. Den Untergang der DDR empfanden beide schmerzhaft als das Ende ihres dritten Lebens.“[22]

Ihr war jedoch auch bewusst, dass sie mit ihrer Familie in der DDR privilegiert war, und dass es auch Schattenseiten des Lebens in der DDR gab, etwa die Benachteiligung von Kindern aus bürgerlichen Familien. Ihre Ideale sah sie eher als allgemeine sozialistische. Sie hoffe, dass es einmal einen Staat geben werde, in dem soziale Gerechtigkeit herrsche und Frieden. „Einer, der Ideale der französischen Revolution vertritt. Kommunistisch muss der nicht unbedingt sein.“[19]

Sie betonte häufig, wenn die Beziehung von Arzt und Patient vom Geld geprägt ist, sei der humanistische Auftrag der Heilkunde in Gefahr.[23]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anlässlich ihres 100. Geburtstages veranstaltete die Charité gemeinsam mit der Leibniz-Sozietät im Oktober 2012 einen akademischen Festakt zu Ehren von Ingeborg und Samuel Mitja Rapoport.

Anerkennung ihrer Promotion 2015 nach 77 Jahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Dekan der medizinischen Fakultät der Universität Hamburg, Uwe Koch-Gromus, erfuhr zur Zeit ihres 100. Geburtstags von ihrer Lebensgeschichte und wandte sich an die Rechtsabteilung der Universität. „Es war mir ein großes Anliegen, das bisschen, was man wiedergutmachen kann, zu unternehmen.“[3] Entgegen der Möglichkeit einer prüfungslosen Anerkennung eines Doktor honoris causa legte Rapoport Wert darauf, die Prüfung abzulegen, allerdings nicht zum Wissensstand zur Zeit ihrer Promotionsschrift, sondern zur gesamten Geschichte der Diphterieforschung bis zur Gegenwart. Im Mai 2015 verteidigte Ingeborg Rapoport in einem 45-minütigen Prüfungsgespräch vor drei Professoren der Universität Hamburg ihre Doktorarbeit, fast 80 Jahre nach deren Anfertigung[24] und 77 Jahre nach der Ablehnung als Folge ihrer jüdischen Herkunft. Möglich war die nachgeholte Prüfung auch deshalb, weil ihr 1938 von ihrem Doktorvater Rudolf Degkwitz ein Schreiben ausgestellt worden war, in dem er bestätigte, er habe ihre Doktorarbeit angenommen, könne sie aber aufgrund der geltenden Gesetze nicht zur Promotion zulassen.[25] Am 9. Juni 2015 erhielt sie die Promotionsurkunde mit der Gesamtnote magna cum laude überreicht.[26] Mit 102 Jahren war sie damit der älteste Mensch, der ein Promotionsverfahren abgeschlossen hatte.[27][28] „Nicht nur unter Berücksichtigung ihres hohen Alters war sie einfach brillant. Wir waren enorm beeindruckt von ihrer intellektuellen Wachheit und sprachlos über ihr Fachwissen. Auch im Bereich modernster Medizin. Das war einfach unglaublich“, kommentierte Uwe Koch-Gromus die Prüfungsleistung.[3][29]

Als Motiv nannte Ingeborg Rapoport: „Ich habe meine Promotion für die Opfer gemacht“.[30]

Kinderbuch-Autorin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inge Rapoport veröffentlichte 2017 kurz vor ihrem Tod ein Kinderbuch: Eselsohren. Ein Kinderbuch weint. Illustriert wurde es von Gertrud Zucker.[31][32]

Dokumentation zum Leben der Rapoports[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Leben der Familie Rapoport ist Thema der einstündigen Fernsehdokumentation „Die Rapoports – unsere drei Leben“ von Sissi Hüetlin und Britta Wauer. Sie wurde 2004 erstmals auf ARTE ausgestrahlt und 2005 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Der zu ihren Memoiren Unsere drei Leben produzierte Film zeichnet den Lebensweg des Ehepaars Rapoport durch die verschiedenen politischen Systeme nach.

In der Begründung der Jury zur Verleihung des Grimme-Preises heißt es: "... Liebevoll und zurückhaltend lässt er die ekstatische Mitgift des Lebens und der Umstände spüren – die Gefühle und Stimmungen, die Zufälle und Gelegenheiten, die verpassten und unverpassten. Virtuos verwebt er das historische Material mit der Gegenwart, die Urteile der Zeitzeugen und Kinder mit dem Selbstbildnis der Rapoports. Unaufdringlich und sensibel setzt er den Charme seiner Protagonisten frei, gibt nicht nur das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar..." [33]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus der Ehe von Ingeborg und Samuel Mitja Rapoport gingen vier Kinder hervor. Tom Rapoport wurde Biochemiker und ist seit 1995 Professor an der Harvard University, Michael Rapoport lehrt als Mathematiker an der Universität Bonn. Ihre Tochter Susan ist als Kinderärztin in Berlin tätig, ihre Tochter Lisa als Kinderkrankenschwester an der Charité. Ihr Bruder Hellwig blieb zeitlebens in Hamburg.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Research in Perinatal Medicine: An Interdisciplinary Approach with Special Emphasis on Epidemiology, Hypoxia and Infections. Berlin 1986 (als Mitherausgeberin)
  • Meine ersten drei Leben: Erinnerungen. Autobiographie. Edition Ost, Berlin 1997, ISBN 3-929161-56-7, 2. Auflage: Nora, Berlin 2002, ISBN 3-935445-81-4.
  • mit Anita Rausch, Lothar Rohland, Horst Spaar (Hrsg.): Das Gesundheitswesen der DDR – Eine historische Bilanz für zukünftige Gesundheitspolitik. Trafo, Berlin 2000, ISBN 3-89626-269-6 (Wissenschaftliche Arbeitstagung der Interessengemeinschaft Medizin und Gesellschaft).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Samuel Mitja Rapoport und Ingeborg Rapoport(-Syllm): Vorgelebte Überzeugungstreue. In: Lothar Jaenicke: Profile der Zellbiologie. 36 Porträts aus der deutschen Geschichte. Hirzel, Stuttgart 2010, ISBN 3-7776-1693-1, S. 273–288
  • Medizin – eine Biowissenschaft. Zum 100. Geburtstag des Forscherehepaares Ingeborg und Mitja Rapoport. Mit Beiträgen von Werner Binus, Rita Gürtler, Herbert Hörz, Gisela Jacobasch, Burkhard Schneeweiß, Claus Wagenknecht. Pankower Vorträge Heft 174. Hrsg. „Helle Panke“ e. V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin 2013, DNB 1033006750 (Leseprobe)
  • Gabriele Goettle: Lebensläufe, in taz, 28. Dezember 2015, S. 15 f. (ausführliches Gespräch mit R.)
  • Bettina Frankenbach: Maria Syllm, in: Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit, Claudia Maurer Zenck, Peter Petersen (Hg.), Hamburg: Universität Hamburg, 2009

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Objekt-Metadaten @ LexM. In: uni-hamburg.de. Abgerufen am 31. März 2017.
  2. Sarah Levy: Nationalsozialismus: „Ein 40-jähriges Schweigen in Eppendorf“. In: Die Zeit. 9. Juni 2015, abgerufen am 30. März 2017.
  3. a b c Wiebke Bromberg: Experten sind sprachlos: Ingeborg Rapoport: Doktor-Prüfung mit 102! In: MOPO.de. 15. Mai 2015, abgerufen am 30. März 2017.
  4. Gabriele Goettle: Lebensläufe. In: die tageszeitung. (taz.de [abgerufen am 31. März 2017]).
  5. a b Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek – Magna cum laude. In: zlv.lu. Abgerufen am 30. März 2017.
  6. Gabriele Goettle: Lebensläufe. In: Die tageszeitung. Abgerufen am 31. März 2017.
  7. Frank Junghänel: Ingeborg Rapoport : Kinderärztin erhält Promotion mit 102 Jahren. In: Berliner Zeitung. (berliner-zeitung.de [abgerufen am 31. März 2017]).
  8. a b Wolfgang Hachtel: Als Wessi in der DDR: Reisen und Begegnungen. Books on Demand, 2011, ISBN 978-3-8448-6714-5, S. 64 (google.de [abgerufen am 31. März 2017]).
  9. http://www.biospektrum.de/blatt/d_bs_pdf&_id=934368
  10. STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H.: Kindermedizinerin Ingeborg Rapoport gestorben. In: derStandard.at. (derstandard.at [abgerufen am 31. März 2017]).
  11. Wolfgang Hachtel: Als Wessi in der DDR: Reisen und Begegnungen. Books on Demand, 2011, ISBN 978-3-8448-6714-5 (google.de [abgerufen am 31. März 2017]).
  12. http://www.klahrgesellschaft.at/Mitteilungen/Oberkofler_3_08.pdf
  13. Werner Binus, Rita Gürtler, Herbert Hörz, Gisela Jacobasch, Burkhard Schneeweiß, Claus Wagenknecht: Zum 100. Geburtstag des Forscherehepaares Ingeborg und Mitja Rapoport. In: Heft 174: Medizin – eine Biowissenschaft. Abgerufen am 30. März 2017.
  14. Gabriele Goettle: Lebensläufe. In: die tageszeitung. (taz.de [abgerufen am 31. März 2017]).
  15. BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch. In: bbb-berlin.de. Abgerufen am 31. März 2017.
  16. Roland R. Wauer: Zum Gedenken an Ingeborg Rapoport, in: Berliner Ärzte, Heft 6/2017, S. 31, pdf [1]
  17. Ulrike Scheffer: 102-jährige Doktorin aus Berlin-Pankow: Leben mit der Geschichte. In: Der Tagesspiegel. 9. Juni 2015, abgerufen am 31. März 2017.
  18. a b Walter Laqueur, „World Revolution, or the Dream That Failed“ (pp. 186–187), Generation Exodus, I. B. Tauris, 2003, ISBN 978-0-85771-287-5
  19. a b „Ich habe noch Lust aufs Leben“. In: Der Tagesspiegel. Abgerufen am 31. März 2017.
  20. Born in the West, longing to be back in the GDR. In: Reuters. Abgerufen am 31. März 2013 (englisch).
  21. Ingeborg Rapoport – Promotion mit 102 Jahren. In: RotFuchs. Abgerufen am 30. März 2017.
  22. http://www.biospektrum.de/blatt/d_bs_pdf&_id=934368
  23. STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H.: Kindermedizinerin Ingeborg Rapoport gestorben. In: derStandard.at. (derstandard.at [abgerufen am 31. März 2017]).
  24. Marianne Walz: Die Prüfung einer Hundertjährigen. In: neues-deutschland.de. 8. Juni 2015, abgerufen am 10. Juni 2015.
  25. Sarah Levy: Nationalsozialismus: „Ein 40-jähriges Schweigen in Eppendorf“. In: zeit.de. 9. Juni 2015, abgerufen am 10. Juni 2015.
  26. Christian Engel: Späte Ehrung: 102-Jährige erhält Doktortitel. In: Spiegel Online. 9. Juni 2015, abgerufen am 10. Juni 2015.
  27. 102-Jährige legt Promotionsprüfung ab. In: sueddeutsche.de. 15. Mai 2015, abgerufen am 10. Juni 2015.
  28. Hamburger Ärzteblatt 06/15 S. 7.
  29. Horst Schäfer: Magna cum laude. In: Junge Welt. 20. Mai 2015, abgerufen am 30. März 2017.
  30. „Ich habe meine Promotion für die Opfer gemacht“. In: Der Tagesspiegel. 29. März 2017, abgerufen am 31. März 2017.
  31. 104-jährige Kinderbuch-Autorin Ingeborg Syllm-Rapoport gestorben. Abgerufen am 31. März 2017.
  32. Bildband/ illustriert/ mit Abbildungen 2017. Buch. ca. 80 S.: 56 Farbabbildungen. Hardcover Edition Märkische LebensArt ISBN 978-3-943614-12-1
  33. Die Rapoports - Britzka Film. Abgerufen am 31. März 2017 (deutsch).