Ingebrigt Johansson

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Ingebrigt Johansson (1904–1987)

Ingebrigt Johansson (* 24. Oktober 1904 in Narvik; † 24. April 1987 in Oslo) war ein norwegischer Mathematiker, Logiker und Hochschullehrer.

Leben und Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johansson studierte in den Jahren 1923–1928 Mathematik an der Universität Oslo. Danach war er zu weiterführendem Studium in Bonn und Frankfurt am Main. Im Jahre 1931 erlangte er die Promotion zum Dr. phil. und wurde im gleichen Jahr wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Oslo, wo er dann im Jahre 1942 zum Professor berufen wurde.

Ingebrigt Johansson war zwischen 1935 und 1946 Präsident der Norwegischen Mathematischen Gesellschaft. Vom Jahre 1937 an war er Mitglied der Norwegischen Akademie der Wissenschaften.

Wissenschaftliche Leistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johanssons wissenschaftliche Forschungstätigkeit erstreckte sich auf mehrere Teilgebiete der Mathematik, betraf in der Hauptsache jedoch die Gebiete der Geometrie, der Topologie und der mathematischen Logik:

Besonders hervorzuheben sind seine Leistungen auf dem Gebiet der Intuitionistischen Logik. Hier gilt er als Begründer des sogenannten Minimalkalküls.[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise und Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Johansson, Eine Repräsentation der zweireihigen Matrizen (und der Quaternionen) durch Geraden des Raumes, In: Acta Mathematica, Band 59, 1932, S. 443–453.
  2. Johansson, Ein Beitrag zur ebenen Geometrie von Laguerre, In: Mathematische Zeitschrift, Band 32, 1930, S. 259–290 (Digitalisat).
  3. I. Johansson, Über singuläre Elementarflächen und das Dehnsche Lemma, In: Mathematische Annalen, Band 110, 1935, S. 312–330 (Digitalisat); Teil 2, thematische Annalen, Band 115, 1938, S. 658–669 (Digitalisat).
  4. Johansson, Der Minimalkalkül, ein reduzierter intuitionistischer Formalismus, In: Compositio Mathematica, Band 4, 1936, S. 119–136.