Ingendorf (Pulheim)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Ingendorf
Stadt Pulheim
Koordinaten: 51° 0′ 30″ N, 6° 44′ 7″ O
Einwohner: 87 (30. Nov. 2020)
Postleitzahl: 50259
Vorwahl: 02238
Karte
Lage von Ingendorf in Pulheim
Baudenkmal Iveshof
Iveshof

Ingendorf ist ein kleiner Weiler der Stadt Pulheim im Rhein-Erft-Kreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ingendorf liegt südwestlich von Stommeln in einem Tal. Westlich von Ingendorf befindet sich Büsdorf. Südlich von Ingendorf ist die Ortschaft Fliesteden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals wurde Ingendorf als Ingendorp im Jahre 1094 bezeichnet. Die Höfe in Ingendorf gehörten zum Fronhof­verband des Ursulastiftes in Büsdorf. Seit dem 15. Jahrhundert gehörte Ingendorf zur Pfarrei Stommeln. Politisch war Ingendorf seit dem Mittelalter zum Amt Bergheim im Herzogtum Jülich. 1794 wurde Ingendorf von französischen Truppen besetzt und kam an die Mairie Stommeln im Kanton Dormagen im Arrondissement Cologne im Département de la Roer. Ab 1815 gehörte Ingendorf zur Gemeinde Stommeln im Landkreis Köln. Seit dem 1. Januar 1975 ist Ingendorf ein Teil der Stadt Pulheim.[1]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Iveshof: Der jetzige Hof wurde im 19. Jahrhundert erbaut. Im Jahre 1671 hieß der Hof Horsterhof und war nach dem Besitzer Adam von der Horst benannt. Inzwischen ist der Gut Iveshof im Besitz der Familie Stassen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pulheimer Beträge zur Geschichte und Heimatkunde: Gemeinde Pulheim, Die Orte und Ihre Denkmäler; Pulheim 1979

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Ingendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 301.