Ingenried

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde im Landkreis Weilheim-Schongau. Zur gleichnamigen ehemaligen Gemeinde im Landkreis Ostallgäu siehe Ingenried (Pforzen)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ingenried
Ingenried
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ingenried hervorgehoben
Koordinaten: 47° 49′ N, 10° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Weilheim-Schongau
Verwaltungs­gemeinschaft: Altenstadt (Oberbayern)
Höhe: 802 m ü. NHN
Fläche: 17,44 km2
Einwohner: 1019 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86980
Vorwahl: 08868
Kfz-Kennzeichen: WM, SOG
Gemeindeschlüssel: 09 1 90 133
Adresse der Verbandsverwaltung: Marienplatz 2
86972 Altenstadt
Webpräsenz: www.ingenried.de
Bürgermeister: Xaver Fichtl (ohne Wahlvorschlag)
Lage der Gemeinde Ingenried im Landkreis Weilheim-Schongau
Starnberger See Ammersee Landkreis Ostallgäu Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Starnberg Landkreis Landsberg am Lech Wildsteig Wielenbach Wessobrunn Weilheim in Oberbayern Steingaden Sindelsdorf Seeshaupt Schwabsoien Schwabbruck Schongau Rottenbuch Raisting Prem Polling (bei Weilheim) Penzberg Peiting Peißenberg Pähl Obersöchering Oberhausen (bei Peißenberg) Ingenried Iffeldorf Huglfing Hohenpeißenberg Hohenfurch Habach Eglfing Eberfing Burggen Böbing Bernried am Starnberger See Bernbeuren Antdorf Altenstadt (Oberbayern)Karte
Über dieses Bild
Ingenried zur Löwenzahnblüte
Ingenried an einem Wintermorgen

Ingenried ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Altenstadt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ingenried liegt in der Region Oberland am Westrand des Pfaffenwinkel auf rund 800 m Höhe.

Es existieren folgende Gemarkungen: Ingenried, Huttenried, Erbenschwang, Enkenried, Krottenhill.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehemalige Gerichtsort des Klosters Steingaden kam durch Tausch 1785 mit der Hochgerichtsbarkeit an das Hochstift Augsburg. Es gehörte damit zum Hochstift Augsburg bzw. St. Mang Füssen. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Verwaltungszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Ingenried am 1. Juli 1972 dem Regierungsbezirk Oberbayern zugeordnet. Bis dahin gehörte es zum Landkreis Marktoberdorf im Regierungsbezirk Schwaben.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 0688 Einwohner
  • 1970: 0648 Einwohner
  • 1987: 0687 Einwohner
  • 1991: 0737 Einwohner
  • 1995: 0785 Einwohner
  • 2000: 0822 Einwohner
  • 2005: 0870 Einwohner
  • 2010: 0910 Einwohner
  • 2015: 1019 Einwohner

Von 1988 bis 2008 wuchs Ingenried um 193 Einwohner bzw. ca. 28 %.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit Mai 1990 Xaver Fichtl (Freie Wählervereinigung/Bürgerliche Wählergemeinschaft).[2]

Auerbergland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ingenried ist Mitgliedsgemeinde der die Grenzen der Regierungsbezirke Schwaben und Oberbayern überschreitenden interkommunalen Zusammenschlusses Auerbergland.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein bedeutendes Kulturdenkmal ist die katholische Pfarrkirche St. Georg in Ingenried.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergarten: 50 Kindergartenplätze mit 33 Kindern

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Martin Boos (1762–1825), geboren im Ortsteil Huttenried

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.wahlen.bayern.de/kommunalwahlen/

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ingenried – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien