Ingmar Jung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Ingmar Jung, 2013

Ingmar Ludwig Jung (* 4. April 1978 in Wiesbaden-Sonnenberg) ist ein deutscher Politiker (CDU). 2010 bis 2017 war er Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Seit der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag am 24. September 2017 ist er direkt gewählter Abgeordneter für Wiesbaden.

Leben und Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jung wuchs in Eltville-Erbach als Sohn eines Winzers auf. Er machte im Jahr 1998 Abitur. 1998/99 leistete Jung seinen Grundwehrdienst in Lahnstein und Mainz ab. 2005 legte er die erste, 2007 die zweite juristische Staatsprüfung ab. Von 2007 bis zu seiner Ernennung zum Staatssekretär zum 1. September 2010 war er als selbständiger Rechtsanwalt in Eltville am Rhein tätig. Ingmar Jung ist der Neffe des ehemaligen Bundesministers für Arbeit und Soziales Franz Josef Jung.

Jung ist verheiratet und hat einen Sohn.[1]

Jung war bis 2016 1. Vorsitzender des Sportvereins Erbach/Rheingau 1913 mit den Abteilungen Fußball und Tischtennis.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jung war von 2001 bis 2016 Stadtverordneter in Eltville, seit 2011 auch Vorsitzender der CDU-Fraktion. Von 2007 bis 2016 war er stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU Rheingau-Taunus, bevor er in den Kreisverband der CDU Wiesbaden wechselte. Von 2009 bis 2013 war Jung Landesvorsitzender der Jungen Union Hessen.

Seit dem Antritt der Regierung Bouffier I am 31. August 2010 war Jung Staatssekretär im von zunächst von Eva Kühne-Hörmann, danach von Boris Rhein geführten Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Bei der Bundestagswahl 2017 kandidierte er erfolgreich für die Wiesbadener CDU als Direktkandidat im Wahlkreis 179.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ingmar Jung – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lebenslauf - Ingmar Jung. In: Ingmar Jung. (ingmar-jung.de [abgerufen am 17. April 2018]).
  2. Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG: Wiesbadener CDU nominiert Ingmar Jung einstimmig zum Direktkandidaten. (wiesbadener-kurier.de [abgerufen am 24. November 2016]).