Ingmar Jung

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Ingmar Jung (2013)

Ingmar Jung (* 4. April 1978 in Wiesbaden-Sonnenberg) ist ein deutscher Politiker (CDU). Er ist seit 2010 Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Leben und Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jung wuchs in Eltville-Erbach als Sohn eines Weingutinhabers auf. Er machte im Jahr 1998 Abitur. 1998/99 leistete Jung seinen Grundwehrdienst in Lahnstein und Mainz ab. 2005 legte er die erste, 2007 die zweite juristische Staatsprüfung ab. Von 2007 bis zu seiner Ernennung zum Staatssekretär zum 1. September 2010 war er als selbständiger Rechtsanwalt in Eltville am Rhein tätig. Ingmar Jung ist der Neffe des ehemaligen Bundesministers für Arbeit und Soziales Franz Josef Jung.

Jung ist katholisch und ledig.

Jung war bis 2016 1. Vorsitzender des Sportvereins Erbach/Rheingau 1913 mit den Abteilungen Fußball und Tischtennis.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jung war von 2001 bis 2016 Stadtverordneter in Eltville, seit 2011 auch Vorsitzender der CDU-Fraktion. Von 2007 bis 2016 war er stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU Rheingau-Taunus, bevor er in den Kreisverband der CDU Wiesbaden wechselte. Von 2009 bis 2013 war Jung Landesvorsitzender der Jungen Union Hessen.

Seit dem Antritt der Regierung Bouffier I am 31. August 2010 ist Jung Staatssekretär im von zunächst von Eva Kühne-Hörmann, danach von Boris Rhein geführten Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Bei der Bundestagswahl 2017 kandidiert er für die Wiesbadener CDU als Direktkandidat im Wahlkreis 179.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ingmar Jung – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG: Wiesbadener CDU nominiert Ingmar Jung einstimmig zum Direktkandidaten. (wiesbadener-kurier.de [abgerufen am 24. November 2016]).