Ingo Bischof

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Ingo Bischof mit Kraan (2003)

Ingo Bischof (* 2. Januar 1951 in Berlin-Kreuzberg; † 26. Januar 2019[1]) war ein deutscher Musiker und Komponist. Bekannt wurde er als Keyboarder der deutschen Krautrockbands Kraan und Karthago.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bischof erhielt im Alter von 8 bis 14 Jahren klassischen Klavierunterricht. 1966 gründete er seine Band Marvin Kemper and the Soul-Group, 1969 die Modivations.[2] 1970 begann eine Zusammenarbeit mit dem Sänger und Gitarristen Joey Albrecht in einer Funk-Rock-Band.

Bischof gehörte im Jahr 1971 zu den Gründungsmitgliedern der deutschen Gruppe Karthago. Ab 1975 und bis 2007 spielte er bei Kraan. In dieser Zeit arbeitete er auch mit anderen Bands wie Guru Guru und wieder mit Karthago zusammen. Zudem war er Studiomusiker für Reinhard Mey, Gitte Hænning, Interzone, Annette Humpe, Conny Plank, Heiner Pudelko, Veronika Fischer, Ulla Meinecke, Ulrich Roski, Frank Diez, Hellmut Hattler, Alex Conti, Lake und andere.[3]

2008 nahm er in Darmstadt seine erste Solo-CD Reconstructed auf[4][5], zusammen mit dem Produzenten und Multiinstrumentalisten Hüseyin Köroglu. Mitwirkende waren unter anderen Hellmut Hattler, Thomas Heidepriem und Frank Diez.

Im Jahr 2008 ging Bischof mit dem Projekt Berlin Blues der Gitarristen Frank Diez und Alex Conti sowie mit Lake auf Tournee.

Diskografie (Auszug)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1972: Karthago, Karthago
  • 1973: Second Step, Karthago
  • 1974: Rock ’N’ Roll Testament, Karthago
  • 1975: Let it out, Kraan
  • 1975: Mani & seine Freunde mit Mani Neumeier, Hattler, Wolbrandt, Fride
  • 1976: Live At The Roxy, Karthago
  • 1976: Tango Fango, Guru Guru
  • 1977: Wiederhören, Kraan
  • 1978: Flyday, Kraan
  • 1979: Tournee, Kraan
  • 1979: Hey du (Guru Guru Sun Band)
  • 1982: Nachtfahrt (Kraan), Reinhard Mey
  • 1983: X, Kraan
  • 1984: Mit Lampenfieber auf Tournee, Gitte Hänning (live)
  • 1988: Humanimal Talk, De WINKELHATTLER
  • 2001: Kraan Live, Berliner Ring, Kraan
  • 2001: Images of Trance and Rythm, Tavil, Reger/Bischof/Fischer
  • 2002: Through, Kraan
  • 2003: Flowing power, Bischof & Weeratunga
  • 2007: Psychedelic Man, Kraan
  • 2009: Reconstructed, Ingo Bischof

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ingo Bischof gestorben, progrock-dt.de, 28. Januar 2019, abgerufen am 29. Januar 2019
  2. Ingo Bischof Biografie (Memento vom 28. August 2018 im Internet Archive)
  3. Ingo Bischof Diskografie (Memento vom 28. August 2018 im Internet Archive)
  4. Ingo Bischof bei Allmusic (englisch)
  5. Ingo Bischof bei Discogs (englisch)