Innenstadt (Osnabrück)

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Osnabrücker Rad.svg
Innenstadt
Stadtteil von Osnabrück
Karte:
Karte
Basisdaten
Fläche: 1,71 km²
Einwohner: 8.535 Stand: 31. Dezember 2014
Bevölkerungsdichte: 4.991 Einwohner/km²
Postleitzahl: 49074, 49080, 49082, 49084
Vorwahlen: 0541
Gliederung
Stadtteilnummer:

01

Innenstadt ist der zentrale Stadtteil der niedersächsischen Stadt Osnabrück mit 8.535 Einwohnern (12/2014)[1], die sich auf 1,71 km² Fläche verteilen.[2]

Luftaufnahme der Innenstadt
Schloss Osnabrück, heute Hauptsitz der Universität (Gartenseite)

Die Innenstadt besteht aus der mittelalterlichen Altstadt und aus der mittelalterlichen Neustadt, die 1306 zu einer Stadt vereinigt wurden. Die Altstadt entstand um die drei mittelalterlichen Stadtkirchen, die zunächst in der Umgebung eigene „Burgen“ bildeten: um die evangelisch-lutherische Kirche St. Marien, die evangelisch-lutherische Kirche St. Katharinen und den Dom St. Peter als Bischofskirche. Die Neustadt entstand um die Kirche St. Johann.

Ferner zählen die Gymnasialkirche und die Herz-Jesu-Kirche zur heutigen Innenstadt. Außerdem sind zwei Moscheen in der Innenstadt. Dort befindet sich das ehemalige fürstbischöfliche Schloss Osnabrück, heute Sitz der Universität Osnabrück. Der Stadtteil ist das wirtschaftliche Zentrum der Stadt. Hier sind insbesondere der Einzelhandel mit der weitläufigen Fußgängerzone von Bedeutung. Auch Dienstleistungsunternehmen wie die Gastronomie und Hotellerie, öffentliche Verwaltungen und Bildungseinrichtungen sind in der Innenstadt ansässig. 1974 wurde das Iduna-Hochhaus fertiggestellt.[3]

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Osnabrücker Altstadt zu 94 Prozent zerstört. (→ Hauptartikel: Luftangriffe auf Osnabrück)

Die Innenstadt ist mit den Bahnhöfen Osnabrück Hauptbahnhof und Osnabrück Altstadt (zuvor Osnabrück-Hasetor) an den Bahnverkehr angebunden. Es gab ferner den Bahnhof Osnabrück-West bzw. Osnabrück-Hannoverscher Bahnhof am Wittekindplatz. Seit etwa 1895 wird zur Anbindung der Osnabrücker Neustadt die Errichtung einer Bahnstation Osnabrück-Johannistor bzw. Osnabrück-Rosenplatz diskutiert.

Die Innenstadt war angebunden an drei Straßenbahnlinien (1906 eröffnet und dann sukzessive ausgebaut): Straßenbahnlinie 1 vom Hauptbahnhof über Hauptpost, Nikolaiort zum Heger Friedhof, Straßenbahnlinie 2 vom Schölerberg über Johannistor (Rosenplatz), Neumarkt, Nikolaiort, Hasetor nach Haste und Straßenbahnlinie 3 vom Martiniplatz (H.-Lübke-Platz) über Neumarkt, Hauptpost in den Schinkel.

Es gibt in der heutigen Zeit in der Stadtplanung die Option, die Innenstadt wieder mit innerstädtischen Ausfädelungen einer Straßenbahn bzw. Stadtbahn besser anzuschließen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Innenstadt (Osnabrück) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • M+E (Hrsg.): Osnabrück. Osnabrück 1976
  • Neue Osnabrücker Zeitung, 2007–2010
  • Spühr und Jeanmaire: Die Osnabrücker Straßenbahn. 1980

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadt Osnabrück, -Statistik- Bevölkerung nach Stadtteilen 12/2014 (PDF-Datei)
  2. Stadt Osnabrück, -Statistik- Größe der Stadtteile und Statistische Bezirke 11/2011 (PDF-Datei)
  3. Joachim Dierks: 1974 wurde das Iduna-Hochhaus in Osnabrück bezugsfertig. In: Neue Osnabrück Zeitung. 27. Februar 2017, abgerufen am 23. September 2017.