Insingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Insingen
Insingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Insingen hervorgehoben
Koordinaten: 49° 18′ N, 10° 10′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Verwaltungs­gemeinschaft: Rothenburg ob der Tauber
Höhe: 399 m ü. NHN
Fläche: 21,32 km²
Einwohner: 1184 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91610
Vorwahl: 09869
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 169
Gemeindegliederung: 9 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hausener Str. 7
91610 Insingen
Webpräsenz: www.insingen.de
Bürgermeister: Peter Köhnlechner (Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Insingen im Landkreis Ansbach
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Über dieses Bild

Insingen ist eine Gemeinde im Landkreis Ansbach in Mittelfranken. Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rothenburg ob der Tauber.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insingen liegt im Naturpark Frankenhöhe.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insingen besteht aus neun Ortsteilen[2]:

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (im Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Gebsattel, Diebach, Wettringen, Rot am See und Rothenburg ob der Tauber.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühe Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insingen gehörte zum Reichsstift Rothenburg und ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis; Teile der Vogtei lagen im preußischen Fürstentum Ansbach. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort wie weite Teile Frankens zu Bayern (Siehe auch Geschichte Frankens).[3] 1818 entstand mit dem Gemeindeedikt die heutige politische Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Lohr eingegliedert.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der letzten Kommunalwahl am 16. März 2014 hat der Gemeinderat zwölf Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 60,89 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  Wählergemeinschaft Insingen     8 Sitze  (69,3 %)
  Wählergemeinschaft Insingen - Nord 4 Sitze (30,7 %)

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister Peter Köhnlechner.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Schräg rechts geteilt, unten drei Mal geteilt von silber und blau, oben in gold ein schräg rechts liegender roter Krebs.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insingen ist Mitglied im Tourismusverband Romantisches Franken.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insingen liegt nahe der Autobahn A 7 (Anschlussstelle 109 - Wörnitz).

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insingen ist seit 2006 Sitz des Degener Verlags, des bedeutendsten genealogischen Verlags in Deutschland.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eduard Otto: Ein fränkisches Dorf zu Anfang des 17. Jahrhunderts. In: Zeitschrift für Social- und Wirthschaftsgeschichte. Bd. 7 (1899).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Bayrische Landesbibliothek online - Insingen
  3. Johannes Neumann: Der Reichsdeputationshauptschluss von 1803: Voraussetzungen und Folgen (PDF-Datei; 179 kB)
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 706.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Insingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien