Inskoi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Siedlung städtischen Typs
Inskoi
Инской
Föderationskreis Sibirien
Oblast Kemerowo
Stadtkreis Belowo
Siedlung städtischen Typs seit 1963
Bevölkerung 12.590 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Höhe des Zentrums 210 m
Zeitzone UTC+7
Telefonvorwahl (+7) 38452
Postleitzahl 652644
Kfz-Kennzeichen 42, 142
OKATO 32 407 557
Geographische Lage
Koordinaten 54° 26′ N, 86° 26′ OKoordinaten: 54° 26′ 0″ N, 86° 26′ 0″ O
Inskoi (Russland)
Red pog.svg
Lage in Russland
Inskoi (Oblast Kemerowo)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Kemerowo
Liste großer Siedlungen in Russland

Inskoi (russisch Инско́й) ist eine Siedlung städtischen Typs in der Oblast Kemerowo (Russland) mit 12.590 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Siedlung liegt im Westen des Kusnezker Beckens, gut 100 km südlich der Oblasthauptstadt Kemerowo am linken Ufer des Ob-Nebenflusses Inja, der hier zur Belowoer Talsperre (Belowskoje wodochranilischtsche) angestaut ist.

Inskoi gehört zum Stadtkreis Belowo und liegt knapp 10 km östlich des Zentrums der Stadt Belowo.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort entstand ab Ende der 1950er Jahre im Zusammenhang mit der Errichtung des Belowoer Wärmekraftwerkes (Belowskaja GRES) ab Juli 1956.

1963 erhielt er den Status einer Siedlung städtischen Typs. Sein Name ist von der Bezeichnung des Flusses abgeleitet. Der erste Kraftwerksblock ging 1964 ans Netz, der sechste und letzte 1968.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1970 10.983
1979 12.668
1989 13.753
2002 13.665
2010 12.590

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsbildendes Unternehmen ist das unmittelbar nordwestlich der Siedlung gelegene Wärmekraftwerk Belowskaja GRES mit einer installierten Leistung von 1200 Megawatt, das von der 1993 privatisierten Kusbassenergo betrieben wird. Als Brennstoff dient die in der Umgebung geförderte Steinkohle, zur Kühlwasserversorgung der zu diesem Zwecke errichtete Inja-Stausee, an dessen Westufer sich das Kraftwerk befindet.[2]

Die nächstgelegene Bahnstation befindet sich in Belowo an der Strecke Nowosibirsk – Nowokusnezk. Von dort führt ein Anschlussgleis zum Wärmekraftwerk. Die auf diesem Abschnitt autobahnähnlich neu trassierte Regionalstraße Kemerowo – Leninsk-Kusnezki – Nowokusnezk umgeht den Ort unmittelbar westlich.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)
  2. a b Belowskaja GRES@1@2Vorlage:Toter Link/www.kuzbassenergo.ru (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf der Webseite des Betreibers Kusbassenergo (russisch)