Institut für wirtschaftswissenschaftliche Forschung

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Institut für wirtschaftswissenschaftliche Forschung (IWF) war ab 16. August 1951 die Tarnbezeichnung des Außenpolitischen Nachrichtendienstes (APN) der DDR. Aufgrund des Übertritts eines APN-Mitarbeiters in den Westen und den daraus folgenden Strafverfolgungsmaßnahmen in der Bundesrepublik Deutschland wurde es enttarnt und als Hauptverwaltung XV in das Staatssekretariat für Staatssicherheit (SfS) umgewandelt. 1956 wurde daraus die Hauptverwaltung Aufklärung (HVA) gebildet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Helmut Roewer, Stefan Schäfer, Matthias Uhl: Lexikon der Geheimdienste im 20. Jahrhundert. Herbig, München (2003); ISBN 3-7766-2317-9
  • Dieter Krüger, Armin Wagner (Hg.): Konspiration als Beruf. Deutsche Geheimdienstchefs im Kalten Krieg; Christoph Links Verlag Berlin (2003); ISBN 3-86153-287-5
  • Gerhard Werle, Petra Schäfter, Ivo Thiemrodt: Strafjustiz und DDR-Unrecht Band 4. Strafjustiz und DDR-Unrecht Band 4. Strafjustiz und DDR-Unrecht 4/1. Spionage. Teilband 1, Gruyter Verlag (2004), ISBN 3-89949-080-0
  • Helmut Müller-Enbergs: Die Nachrichtendienstschule. Der I. Kursus der Schule des Instituts für wirtschaftswissenschaftliche Forschung (IWF). (= hefte zur ddr-geschichte 107). Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin 2006
  • Helmut Müller-Enbergs: Das Institut für Wirtschaftswissenschaftliche Forschung und die Anfänge der DDR-Spionage. Strukturelle und personelle Weichenstellungen 1951 bis 1956. (= hefte zur ddr-geschichte 122). Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin 2010