Institut français de la mode
Koordinaten: 48° 50′ 26,8″ N, 2° 22′ 10,9″ O
| Institut français de la mode | |
|---|---|
| Gründung | 1986 |
| Trägerschaft | Ministère du Redressement Productif |
| Ort | Paris |
| Dekan | Xavier Romatet |
| Studierende | 1.300 |
| Website | ifm-paris.com |
Das Institut français de la mode ist eine französische Elitehochschule (Grande école) für Mode, Luxus und Design in Paris. Das Institut wird von Sidney Toledano geleitet und seit dem 26. August 2019 von Xavier Romatet geführt (frühere Dekane: Pascal Morand (1987–2006) und Dominique Jacomet (2006–2019)). Es wird vom Magazin The Business of Fashion weltweit als Nummer eins für Managementprogramme im Bereich Mode[1] und als Nummer zwei für Masterstudiengänge im Bereich Modedesign[2] eingestuft.
Seit 2019 vereint es IFM und das École de la Chambre Syndicale de la Couture Parisienne und bietet Ausbildungen in den Bereichen Design, Management und Savoir-Faire vom CAP (Certificat d’Aptitude Professionnelle) bis zum Doktorat an[3].
Das Institut français de la mode liegt im 13. Arrondissement von Paris, unmittelbar an der Seine am Quai d’Austerlitz. Es wurde 1986 von Pierre Bergé mit Unterstützung des französischen Industrieministeriums (Ministère de l'Industrie, seit 2012 Ministère du Redressement Productif) gegründet und steht auch weiterhin unter der dessen Schirmherrschaft.
Studium
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Bildungseinrichtung ist Mitglied der Conférence des grandes écoles und der International Foundation of Fashion Institutes. Grandes écoles vermitteln Abschlüsse, die formal denen der französischen Universitäten gleichstehen, vom Prestige her aber oft oberhalb davon angesiedelt sind.
Nach eigenen Angaben hat das Institut 1.300 Studenten aus 70 Nationen[4]. Diese verfügen bereits über einen Hochschulabschluss, es handelt sich also jeweils um ein postgraduales Studium. Darüber hinaus besuchen jährlich mehr als 2000 Menschen Veranstaltungen der beruflichen Weiterbildung am Institut.
Schwerpunkte des Studiums am Institut sind Management, Design und Savoir-Faire. Anschließend folgt eine praktische Ausbildungsphase in einem etablierten Unternehmen, in dem Kreativität eine besondere Rolle spielt, oder die Studenten entwickeln ein eigenes Geschäftsmodell. Absolventen sollen insgesamt befähigt werden, in Kreativ-Unternehmen „die Schwelle zwischen Management und Design zu überwinden“.
Förderung durch die Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Namhafte französische Unternehmen und Stiftungen unterstützen mit finanziellen Mitteln die Forschungsarbeiten des Instituts, die Herausgabe der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Mode de Recherche sowie einen Fonds, mit dem etwa 40 Prozent der Studenten ein Stipendium erhalten. Zu diesen Unternehmen und Stiftungen gehören Chanel, Chloé, Christian Dior, Disneyland Paris, Stiftung Pierre Bergé-Yves Saint Laurent, Stiftung Hermès, Galeries Lafayette, Kenzo, Louis Vuitton, L’Oréal, Printemps und Vivarte.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Business of Fashion Graduate Business Fashion Ranking 2017. In: Business of Fashion. 2017 (englisch).
- ↑ Business of Fashion Graduate Fashion Ranking 2017. In: Business of Fashion. 2017 (englisch).
- ↑ Hélène Guillaume: À Paris, la première école au monde 100 % dédiée à la mode. In: Le Figaro. 3. Dezember 2021 (französisch).
- ↑ About Institut Français de la Mode. In: Institut Français de la Mode. 2025 (englisch).