Insubordination

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Als Insubordination (aus dem Lateinischen) wird ein Ungehorsam gegenüber Vorgesetzten oder anderen Weisungsbefugten oder auch ein Ablehnen allgemein akzeptierter Richtlinien und damit verbundener gesellschaftlichen Strukturen und Machtverhältnisse verstanden.

Die Insubordination ist Antonym zu die Subordination (Gehorsam).[1]

Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gehorsamsverweigerung sowie Meuterei sind typische Beispiele für Insubordinationen im Wehrrecht.

Ein Untergraben von Autorität und das Auffordern Anderer zum Ungehorsam, bis zu Aufruhr und Aufstand, kann als eine Insubordination gegenüber dem Rechtsstaatsubjekt bewertet werden und wird unterschiedlich strafrechtlich verfolgt. In der Sozialpsychologie, der Pädagogik und der Soziologie bedeutet Insubordination die mangelnde Unter- und Einordnung des Individuums.[2] Einer Insubordination folgt oft eine soziale Sanktion.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Douglas MacArthur wehrte sich 1956 gegen die Darstellung in Erinnerungen Trumans, er sei 1951 wegen Insubordination entlassen worden.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiktionary: Insubordination – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Insubordination. dwds.de, abgerufen am 14. März 2021: „..auch das hätte leicht als Insubordination ausgelegt werden können.“
  2. Insubordination, die. In: duden.de. Abgerufen am 19. März 2021: „mangelnde Unterordnung“
  3. Douglas MacArthur. Munzinger Online/Personen - Internationales Biographisches Archiv, abgerufen am 23. März 2021: „..daß er 1951 wegen Insubordination abgesetzt worden sei.“