Inter Mailand

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Inter Mailand
Inter Mailand.svg
Voller Name Football Club Internazionale Milano S.p.A.
Ort Mailand, Italien
Gegründet 9. März 1908
Vereinsfarben schwarz, blau
Stadion Giuseppe-Meazza-Stadion
Plätze 80.018
Eigentümer Suning Holdings Group
Präsident Erick Thohir
Trainer Roberto Mancini
Homepage www.inter.it
Liga Serie A
2015/16 4. Platz
Heim
Auswärts

Inter Mailand (offiziell: Football Club Internazionale Milano S.p.A., kurz F.C. Internazionale Milano oder Inter – auch bekannt als (i) Nerazzurri (Die Schwarz-Blauen) ist ein 1908 gegründeter italienischer Fußballverein aus der lombardischen Hauptstadt Mailand.

Mit 18 nationalen Meistertiteln, sieben nationalen Pokalsiegen, dem dreimaligen Gewinn des Europapokals der Landesmeister bzw. der UEFA Champions League, dem dreimaligen Gewinn des Weltpokals und drei Finalsiegen im UEFA-Pokal bzw. der UEFA Europa League zählt Inter zu den erfolgreichsten Fußballvereinen der Welt.

Inter Mailand ist der einzige Klub in Italien, der seit Gründung der Serie A durchgehend in der höchsten Spielklasse teilnimmt.

Heimspielstätte des Vereins ist das auch unter dem ehemaligen Namen San Siro bekannte Giuseppe-Meazza-Stadion. Dieses teilt sich der Klub mit dem Stadtrivalen AC Mailand.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänge (1908–1929)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Meistermannschaft des F.C. Internazionale Milano im Jahr 1910

Der F.C. Internazionale wurde am 9. März 1908 von mehreren verärgerten kosmopolitischen Mitgliedern des „Milan Cricket and Football Club“ (dem heutigen AC Mailand) im Mailänder Restaurant Ristorante Orologio (it. Restaurant Uhr), nahe der Piazza del Duomo, gegründet. Die hitzige, fast fünfstündige Gründungssitzung, der Italiener und Schweizer beiwohnten, endete mit den Unterschriften auf der Vereinssatzung. Der Football Club Internazionale Milano, wie sich der Verein offiziell nannte, wurde vom nationalistischen Milan CFC, in dem nur Italiener spielen durften, abgespalten.

Der Name „Internazionale“ („International“) wurde gewählt, um die Offenheit der Mannschaft für Spieler aller Nationalitäten zu demonstrieren. Zum Präsidenten wurde Giovanni Paramithiotti, ein streng katholischer Venezianer, gewählt, erster Kapitän wurde der Schweizer Hernst Manktl. Die Vereinsfarben waren schon damals Schwarz-Blau. Das erste Wappen (mit den Initialen FCIM) wurde während der erwähnten Gründungssitzung auf einen Bierdeckel gezeichnet. Ein weiteres Symbol für „Internazionale“ wurde das Wappen der ehemaligen Herrscherfamilie Mailands, der Visconti. Daher rührt auch der Grund, die Spieler als die „Biscioni“ (die Schlangen) zu bezeichnen. Während der AC Milan in der Frühzeit der Verein der Arbeiter war, wurde Inter zum Verein der Bürger, Künstler und Intellektuellen.

Die Anfänge bei Inter waren aufgrund der finanziellen Lage schwierig. So mussten sich die Spieler ihre Schuhe und sogar ihre Trikots selbst kaufen.[1] Trotzdem holte der Verein bereits zwei Jahre nach seiner Gründung den ersten Titel: Unter Kapitän und Trainer Virgilio Fossati wurde im Jahr 1910 die Meisterschaft gewonnen, auch wenn es den Begriff „Scudetto“ damals noch nicht gab und dieser Titel sowie der folgende 1920 nicht mit den späteren Titeln verglichen werden kann (siehe dazu auch Serie A).

Die Umbenennung in Ambrosiana-Inter (1929–1955)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Giuseppe Meazza (1934)
Saisondaten 1929–1955
Saison Platz Punkte
1929/30 1. 50
1930/31 5. 38
1931/32 6. 38
1932/33 2. 46
1933/34 2. 49
1934/35 2. 42
1935/36 4. 36
1936/37 7. 31
1937/38 1. 41
1938/39 3. 37
1939/40 1. 44
1940/41 2. 35
1941/42 12. 26
1942/43 4. 34
1946/47 10. 36
1947/48 12. 37
1948/49 2. 55
1949/50 3. 49
1950/51 2. 59
1951/52 3. 49
1952/53 1. 47
1953/54 1. 51
1954/55 8. 36
Grün unterlegt: Gewinn der Meisterschaft

Inter wurde 1929/30 erster Meister der neu gegründeten gesamtitalienischen Profiliga, der direkten Vorgängerin der Serie A. Im Kader der Meistermannschaft befand sich der legendäre Giuseppe Meazza, der bereits zwei Jahre zuvor zu Inter gekommen war. Mit Meazza, der noch heute als einer der besten italienischen Fußballer aller Zeiten gilt, wurde Inter in der Folge drei Mal Meister und einmal Pokalsieger. In diesen Jahren war Juventus Turin der Hauptrivale von Inter. Bis heute wird jede Partie zwischen den beiden rivalisierenden Vereinen in den Medien als „Derby d'Italia“ tituliert. Zurückzuführen ist das unter anderem auch auf die Tatsache, dass Inter und Juve lange Zeit die einzigen beiden italienischen Klubs waren, die noch nie aus der höchsten Spielklasse abgestiegen waren. Mit dem Zwangsabstieg von Juventus im Jahr 2006 verbleibt allein Inter als Dauermitglied der Serie A.

Während der Zeit des faschistischen Regimes musste sich Inter, welches sich nach der Ansicht Mussolinis zu offen gab, fusionieren. So kam 1928 die erzwungene Fusion mit den „US Milanese Milano“ zum „SS Ambrosiana Inter“ (ab 1930 AS Ambrosiana). Die Meisterschaften 1938 und 1940 wurden trotz des anhaltenden Krieges gewonnen, da in Italien bis 1943 Fußball gespielt wurde.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Verein wieder in „Internazionale“ umbenannt und erhielt seine Vormachtstellung in Italien zurück. Unter Trainer Alfredo Foni wurde Inter 1953 und 1954 Meister. Spieler dieser Mannschaft waren der schwedischen Nationalspieler Lennart Skoglund, der Ungar István Nyers und der italienische Nationalspieler Benito Lorenzi.

Das Titelduell zwischen Juventus und Inter im Jahr 1961 wurde zum Skandal der Serie A: Damals drängten zu viele Zuschauer in das Turiner Stadion. Nach einem Pfostenschuss von Inter kam es zu Unruhen, was den Schiedsrichter zwang, das Spiel abzubrechen. Wie üblich wertete man das Spiel 2:0 für Inter, die Gästemannschaft, womit die Mailänder die Tabellenführung übernahmen. Der Verband ordnete jedoch einen Tag vor Saisonende ein Wiederholungsspiel an. Beachtenswert ist, dass damals Umberto Agnelli sowohl Präsident des italienischen Fußballverbands als auch von Juventus war. Inter, das aufgrund der Vorgänge völlig aus der Fassung gebracht worden war, verlor sein letztes Ligaspiel, während die Turiner unentschieden spielten – Juventus war Meister. Aus Wut ordnete Inters Präsident Angelo Moratti an, dass Inter im nun bedeutungslosen Wiederholungsspiel eine Jugendmannschaft auflaufen ließ, um der Welt zu zeigen, welche Intrigen es im italienischen Fußball gab. Juventus siegte 9:1. Den Ehrentreffer für die Mailänder erzielte der junge Stürmer Sandro Mazzola, der zum ersten Mal für die Profimannschaft auflief und zu einem der besten Spieler Italiens reifen sollte.[2][3]

„Grande Inter“ (1955–1972)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saisondaten 1955–1972
Saison Platz Punkte
1955/56 3. 39
1956/57 5. 35
1957/58 9. 32
1958/59 3. 46
1959/60 4. 40
1960/61 3. 44
1961/62 2. 48
1962/63 1. 49
1963/64 2. 54
1964/65 1. 54
1965/66 1. 50
1966/67 2. 48
1967/68 5. 33
1968/69 4. 36
1969/70 2. 41
1970/71 1. 46
1971/72 5. 36
Grün unterlegt: Gewinn der Meisterschaft
Die als „Grande Inter“ bekannte Mannschaft des F.C. Internazionale (1965)

Nachdem der Ölmagnat Angelo Moratti Inter-Präsident wurde, gelangten die Nerazzurri in den 60er Jahren zu großem Ruhm. Die Ära Angelo Moratti gilt bis heute als erfolgreichste Zeit des Vereins, in der Inter weltweit bekannt wurde. Maßgeblich war allerdings auch Helenio Herrera, damaliger Trainer, am Erfolg beteiligt. Der in Marokko aufgewachsene Argentinier war neben seinem Spielsystem (siehe Catenaccio) vor allem auch wegen seiner ungewöhnlichen Spielvorbereitung berühmt. In der Umkleidekabine mussten zum Beispiel die Spieler Kirchenlieder singen oder sich den Ball in schneller Folge zuwerfen, um Vertrauen und Mannschaftsgeist zu entwickeln.

Herreras Spitzname lautete „Il Mago“', der Zauberer. Er baute eine disziplinierte und kämpferische Truppe auf, war ein Meister der Übertreibung und befasste sich früher als andere mit Sportpsychologie. Er begründete damit die Rolle des modernen Trainerberufs. Unter der Führung des „Sklaventreibers“ erlebten die Nerazzurri ihre Blütezeit. „Grande Inter“ schaffte Mitte der 60er Jahre in vier Jahren dreimal den Einzug in ein Europapokalfinale, wovon zwei gewonnen wurden. Ab der Saison 1961/62 beendete Inter in den folgenden sechs Jahren die Meisterschaft nie schlechter als auf Platz 2. Harte Manndeckung u. a. durch Tarcisio Burgnich und Aristide Guarneri, Armando Picchi als hinter den Manndeckern agierender „Ausputzer“ ohne direkten Gegenspieler und ein sehr kompaktes Mittelfeld sicherten das eigene Tor ab, in der Offensive gab es Vorstöße des Außenverteidigers Giacinto Facchetti, Konter durch Luis Suárez und Jair da Costa und obendrein einen Stürmer wie Sandro Mazzola. Diese kompakte defensive Ausrichtung war ein dauerhaftes Erfolgskonzept. Inter spielte selten „schön“ und erzielte nicht viele Tore, eröffnete den Gegnern aber auch kaum Chancen zu Treffern. „Grande Inter“ gewann in der Saison 1962/63 den „Scudetto“ und ein Jahr später mit einem 3:1-Endspielsieg über Real Madrid in Wien den ersten Europapokal der Landesmeister. Im selben Jahr beendete Inter die Meisterschaft als Vizemeister. Dem vorangegangen war das bisher einzige Entscheidungsspiel um den Titel in der Serie A gegen den FC Bologna.

Die Mannschaft mit Vereinspräsident Angelo Moratti nach dem Gewinn des Europapokals der Landesmeister 1964

Seinen bis dahin größten Erfolg feierte der Verein in der Saison 1964/65, als Inter als erste italienische Mannschaft das Triple aus Meisterschaft, Europapokal und Weltpokal gewann. Im Europapokal-Endspiel im San Siro wurde Benfica Lissabon mit 1:0 bezwungen. Im Anschluss verteidigte Inter gegen Independiente aus Argentinien den Weltpokal, den es bereits im Vorjahr gewonnen hatte. Auch 1967 kam Inter ins Landesmeister-Finale, verlor da aber aufgrund einer fragwürdigen Elfmeterentscheidung umstritten gegen Celtic Glasgow mit 1:2. Ironischerweise endete ausgerechnet mit dem 10. Meistertitel, dem ersten Meisterstern und als erster Träger nach Juventus, die glorreiche Zeit der „Grande Inter“. 1968 übergab Angelo Moratti sein Präsidentenamt an Ivanoe Fraizzoli. In der Folgezeit wurden noch mehrere Titel gewonnen, doch an die erfolgreiche Zeit der 60er Jahre konnte der Verein, insbesondere auf europäischem Niveau, nicht mehr anknüpfen. Erst 2010 sollte wieder ein Erfolg in der europäischen Königsklasse gelingen.

Zu einem Eklat kam es im Oktober 1971, als in 2. Runde des Europapokals der Landesmeister im Spiel Borussia Mönchengladbach gegen Inter ein Fan beim Stand von 2:1 Inter-Spieler Roberto Boninsegna angeblich mit einer Coca-Cola-Dose bewarf und dieser sich auswechseln ließ. Inter versperrte die Kabine, so dass kein offizieller Arzt Boninsegna untersuchen konnte, und das Spiel, welches 7:1 für die Borussia ausging und als Büchsenwurfspiel in die Geschichte einging, wurde anschließend annulliert. Nach einem 0:0 im Wiederholungsspiel zog Inter in die nächste Runde ein. In derselben Spielzeit erreichten die Nerazzurri zum vierten Mal das Landesmeister-Finale, dort verloren sie allerdings gegen Ajax Amsterdam mit 0:2.

Inter nach der Ära Angelo Moratti (1972–2005)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saisondaten 1972–2005
Saison Platz Punkte
1972/73 5. 37
1973/74 4. 35
1974/75 9. 30
1975/76 4. 37
1976/77 4. 33
1977/78 5. 36
1978/79 4. 36
1979/80 1. 41
1980/81 4. 36
1981/82 4. 35
1982/83 3. 38
1983/84 4. 35
1984/85 3. 38
1985/86 6. 32
1986/87 3. 38
1987/88 5. 32
1988/89 1. 58
1989/90 3. 44
1990/91 3. 46
1991/92 8. 37
1992/93 2. 46
1993/94 13. 31
1994/95 6. 52
1995/96 7. 54
1996/97 3. 59
1997/98 2. 69
1998/99 8. 46
1999/00 4. 58
2000/01 5. 51
2001/02 3. 69
2002/03 2. 65
2003/04 4. 59
2004/05 3. 72
Grün unterlegt: Gewinn der Meisterschaft

Am 21. August 1979 verstarb Giuseppe Meazza, das Mailänder San-Siro-Stadion wurde daraufhin nach ihm benannt. In der Saison 1979/80 holte Inter die Meisterschaft, während dem Stadtrivalen Milan wegen eines Wettskandals 30 Punkte abgezogen wurden.

In den frühen 1980er Jahren spielten unter anderem Alessandro Altobelli, der in 466 Spielen für Inter 209 Tore erzielte, Gabriele Oriali, Graziano Bini, Ivano Bordon und Giuseppe Baresi eine wichtige Rolle bei Inter. Sowohl 1977/78 als auch 1981/82 gewann Inter die Coppa Italia.

Im Frühjahr 1989 konnte Inter unter der Trainerlegende Giovanni Trapattoni erneut die Meisterschaft gewinnen. Teil dieser „Inter dei Record“ genannten Mannschaft waren Torwart Walter Zenga, Verteidiger Giuseppe Bergomi, Mittelfeldspieler Nicola Berti, Stürmer Aldo Serena sowie die Deutschen Andreas Brehme und Lothar Matthäus. Von Anfang an bestand wenig Zweifel, dass Inter Meister werden würde. Inter holte 58 von 68 möglichen Punkten. Im selben Jahr holte Inter außerdem durch einen 2:0-Erfolg über Sampdoria Genua zum ersten Mal den italienischen Supercup.

Zur Saison 1989/90 wechselte Jürgen Klinsmann zu Inter Mailand. In dieser Zeit, nach der Fußball-Weltmeisterschaft 1990, spielten die drei deutschen Fußballer Matthäus, Brehme und Klinsmann eine große Rolle bei Inter. So konnte die Mannschaft – 26 Jahre nach dem letzten internationalen Titel des Vereins – im Mai 1991 gegen den AS Rom den UEFA-Pokal 1991 gewinnen. Drei Jahre später wurden ebenfalls beide Endspiele im UEFA-Pokal gegen den SV Austria Salzburg nach Toren von Berti und Wim Jonk jeweils mit 1:0 gewonnen.

1995 wurde Massimo Moratti, Sohn von Angelo Moratti, Vereinspräsident. Doch obwohl die Moratti-Familie kräftig in Spieler wie Ronaldo und Christian Vieri investierte, konnte Inter in der Liga lange Zeit nicht vollends überzeugen. Gründe dafür waren wohl häufige Trainerwechsel, eine zum Teil falsche Transferpolitik oder auch die Dauerverletzung(en) von Weltstar Ronaldo. Außerdem war die Titelentscheidung in den letzten Runden der Saison 1997/98 zugunsten von Juventus aufgrund einiger Schiedsrichterfehlentscheidungen sehr umstritten. Zunächst folgte unter Moratti junior lediglich ein Erfolg im UEFA-Pokal 1998 gegen Lazio Rom (ein Jahr zuvor musste man sich im Finale dem FC Schalke 04 geschlagen geben).

1999 beendete „Zio“ Giuseppe Bergomi, welcher in seiner gesamten Laufbahn für Inter spielte und lange Zeit den Vereinsrekord für die meisten Einsätze hielt, seine Karriere. Die Kapitänsbinde übernahm Javier Zanetti. Auch Gianluca Pagliuca, der 1994 Zenga im Tor von Inter nachfolgte, verließ in diesem Jahr den Verein, da er durch Angelo Peruzzi, der nur eine Saison bei den Nerazzurri blieb, ersetzt werden sollte. Tragisch ebenfalls die erneute schwere Verletzung von Stürmerstar Ronaldo am 12. April 2000, direkt beim Comeback im italienischen Pokalfinale. Während viele Ronaldos Karriere schon am Ende sahen, hielt Inter weiter am „Phänomen“ fest und sollte Recht behalten. Spätestens bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 bewies Ronaldo eindrucksvoll, dass mit ihm noch immer zu rechnen sei und wurde Weltmeister und Torschützenkönig, wechselte jedoch daraufhin zu Real Madrid.

Inter verlor 2002 den schon fast sicher geglaubten Titel erneut am letzten Spieltag, durch ein bitteres 2:4 gegen Lazio Rom. In der darauffolgenden Saison 2002/03 wurde Inter im Halbfinale der Champions League vom AC Mailand mit zwei Unentschieden aus dem Wettbewerb geworfen.

In der Saison 2004/05 traf Inter im Viertelfinale erneut auf den AC Mailand. Wegen Fanausschreitungen im Rückspiel, die zu einem Spielabbruch führten (siehe Fan-Gruppierungen), erhielt Inter Mailand eine Geldstrafe von 300.000 SFR und musste die folgenden vier Spiele in der Champions League unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen, zwei weitere auf Bewährung, falls es bis 2008 erneut Krawalle gäbe.

Im Juni 2005 nahm der Club eine Herausforderung durch die mexikanische Rebellenorganisation EZLN zu einem Fußballspiel gegen eine Auswahl der Rebellen an. Inter Mailand hatte in der Region Chiapas bereits medizinische Projekte der Rebellen finanziell unterstützt.

Serienmeister und europäisches Triple (2006–2010)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saisondaten 2005–2010
Saison Platz Punkte
2005/06 1. 76
2006/07 1. 97
2007/08 1. 85
2008/09 1. 84
2009/10 1. 82
Grün unterlegt: Gewinn der Meisterschaft
Inter-Anhänger feiern den Scudetto am 16. Mai 2008

Am 26. Juli 2006 wurde Inter Mailand im Zuge des Fußball-Skandals in Italien zum Meister der Saison 2005/06 erklärt, weil den beiden vor ihm platzierten Vereinen Juventus Turin und AC Mailand Punktabzüge auferlegt wurden. Durch den Zwangsabstieg von Juventus ist Inter seit der Spielzeit 2006/07 zudem der einzige Verein, der in jeder Saison der Serie A vertreten war. Mit den Verpflichtungen von Patrick Vieira und Zlatan Ibrahimović gelang es Inter außerdem, den zwangsversetzten Turinern zwei Schlüsselspieler abzuwerben. Vor allem der Transfer des Schweden Ibrahimović war ein Glücksgriff für die Mailänder, sollte der Stürmer doch zum prägenden Spieler bei Inter in den nächsten drei Jahren werden.

Mit 17 aufeinanderfolgenden Siegen stellte Inter in der Spielzeit 2006/07 einen europaweiten Rekord auf. Sie gewannen ab dem 25. September 2006, mit einem 4:1-Sieg über den AS Livorno, jedes Spiel und mussten erst wieder am 28. Februar 2007 den ersten Punktverlust mit einem Unentschieden bei Udinese Calcio hinnehmen. Am 22. April 2007 konnte sich Inter Mailand fünf Spieltage vor Saisonende erneut die Meisterschaft in der Serie A sichern. In den Jahren 2005 und 2006 konnte Inter außerdem die Coppa Italia zweimal hintereinander gewinnen.

Mit dem Ende der Saison 2007/08 wurde der bisherige Trainer Roberto Mancini trotz des Gewinns der dritten italienischen Meisterschaft in Folge entlassen. Am 2. Juni 2008 vermeldete der Verein die Verpflichtung von José Mourinho als Trainer für die kommende Saison.[4] Der Portugiese wurde am 3. Juni auf einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt.

Bereits in der Saison 2008/09 gelang es dem neuen Cheftrainer José Mourinho, mit Inter den ersten Titelgewinn zu realisieren, die italienische Meisterschaft konnte gewonnen werden. In der Coppa Italia schied man dagegen im Halbfinale mit 1:3 im Gesamtscore gegen Sampdoria Genua aus, während man in den vier Jahren zuvor immer mindestens das Finale erreicht hatte.

Trotz nationaler Dominanz konnte Inter Mailand auf europäischer Ebene weiterhin keine großen Erfolge aufweisen. In der Champions League-Saison 2005/06 schied man in den Viertelfinals aufgrund der Auswärtstorregel mit 2:2 im Gesamtscore gegen den FC Villarreal aus. 2006/07 folgte das Aus in den Achtelfinals – wieder aufgrund der Auswärtstorregel mit 2:2 im Gesamtscore gegen den FC Valencia. In der Saison 2007/08 musste man in den Achtelfinals zwei Niederlagen gegen den FC Liverpool hinnehmen (0:2, 0:1), und 2008/09 folgte gegen Manchester United nach einem torlosen Unentschieden zu Hause und einer 2:0-Niederlage im Old Trafford erneut nach den Achtelfinals das Aus.

Choreographie vor dem Finalspiel der UEFA Champions League 2010

Zur Spielzeit 2009/10 folgte ein Umbruch im Mannschaftsgefüge, und viele Wechsel wurden vollzogen. Der Portugiese Luís Figo beendete im Sommer 2009 seine Karriere, der Vertrag mit dem Angreifer Adriano war zuvor bereits aufgelöst worden, Zlatan Ibrahimović zog es zum FC Barcelona, und die Mailänder erhielten im Gegenzug den Kameruner Samuel Eto’o. Weitere Verpflichtungen wurden mit den Zugängen von Wesley Sneijder, Diego Milito, Thiago Motta und Lúcio getätigt. Die Saison begann in der Meisterschaft aber ähnlich erfolgreich wie im Vorjahr, Inter konnte sich mit dem AS Rom und dem AC Mailand in einer Dreiergruppe von den anderen Teams absetzen. Am 38. und letzten Spieltag wurde der insgesamt 18. Meistertitel der Vereinsgeschichte sichergestellt und somit der Stadtrivale AC Mailand überflügelt, der 17 Erfolge aufwies. Im italienischen Pokalwettbewerb gewann der Verein im Finale gegen den AS Rom. Ferner erreichte man nach Siegen über den FC Chelsea, ZSKA Moskau und den FC Barcelona das Endspiel der Champions League, in dem die Mannschaft den FC Bayern München mit 2:0 besiegte. Damit gewann Inter Mailand als erster italienischer Verein das „Triple“.

Aktuelle Entwicklungen (seit 2010)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saisondaten 2010–2016
Saison Platz Punkte
2010/11 2. 76
2011/12 6. 58
2012/13 9. 54
2013/14 5. 60
2014/15 8. 55
2015/16 4. 67
Grün unterlegt: Gewinn der Meisterschaft

Nach dem Champions-League-Sieg verkündete José Mourinho seinen Wechsel zu Real Madrid. Der Portugiese wurde durch den spanischen Trainer Rafael Benítez ersetzt, der mit einem 3:1-Sieg im italienischen Supercup gegen den AS Rom gleich zu Beginn der Saison 2010/11 einen Titel gewann. Im UEFA Super Cup mussten er und seine Mannschaft sich Europa-League-Sieger Atlético Madrid 0:2 geschlagen geben. Als Champions-League-Sieger war Inter außerdem an der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft teilnahmeberechtigt. Am 18. Dezember 2010 wurde diese mit einem 3:0-Erfolg im Finale über TP Mazembe zum ersten Mal gewonnen. Fünf Tage später wurde das Arbeitsverhältnis mit Benítez vorzeitig aufgelöst.[5] Ein Tag später wurde mit der Verpflichtung von Leonardo sein Nachfolger bekannt gegeben.[6]

Nach der historischen „Triple“-Saison verlief die Spielzeit 2010/11 für Inter relativ enttäuschend. In der Meisterschaft wurde man nach fünf Titeln in Serie mit sechs Punkten Rückstand auf Lokalrivale Milan Zweiter, wobei beide Derbys gegen die Rossoneri verloren gingen. In der Champions League drang Inter als Titelverteidiger bis ins Viertelfinale vor, u. a. indem man das Achtelfinale gegen Bayern München nach zwei umkämpften Spielen knapp für sich entschied. In der Runde der letzten Acht folgten zwei Niederlagen gegen Schalke 04. Am 29. Mai 2011, im letzten Spiel der Saison, verteidigte Inter den italienischen Pokal: Die US Palermo wurde im Finale in Rom mit 3:1 besiegt. Überragender Spieler bei Inter war in dieser Spielzeit Samuel Eto’o, der in 53 Pflichtspielen 37 Treffer erzielte. Lediglich Antonio Angelillo war in der Saison 1958/59 öfter für die Nerazzurri erfolgreich (38 Tore).

Im Juni 2011 wurde Trainer Leonardo durch Gian Piero Gasperini, den ehemaligen Chefcoach von CFC Genua, ersetzt.[7] Nach einer 1:3-Niederlage gegen Aufsteiger Novara Calcio und fünf sieglosen Spielen in Folge entließ Inter Trainer Gasperini am 21. September 2011 und verpflichtete Claudio Ranieri.[8][9] Ranieri gelangen zum Einstand Auswärtssiege in der Meisterschaft (3:1 gegen Bologna) und der Champions League (3:2 gegen ZSKA Moskau).[10] Nach weiteren Siegen folgte jedoch eine Serie von enttäuschenden Ergebnissen, und nach einer Niederlage gegen Juventus Turin gab Inter die Trennung von Claudio Ranieri bekannt. Neuer Trainer von Inter wurde Andrea Stramaccioni, der zuvor die Jugendmannschaft trainierte. Die Saison wurde auf dem für Inter enttäuschenden sechsten Platz abgeschlossen.

Am 1. August 2012 wurde bekannt, dass eine Gruppe chinesischer Investoren nach dem italienischen Konzern Saras, der sich im Besitz der Moratti-Familie befindet, zweitgrößter Anteilseigner an Inter wird. Gleichzeitig wurde bekannt, dass der Verein gemeinsam mit einer Tochter der China Railway Construction plant, bis 2017 ein neues Stadion zu bauen.[11] Zu Beginn der Saison 2012/13 wurde das Mannschaftsgefüge von Inter Mailand stark verändert: Ehemalige Leistungsträger wie Maicon oder Júlio César verließen den Verein. Neuzugänge wie Rodrigo Palacio oder Samir Handanovič konnten zwar überzeugen, andere hingegen enttäuschten. Hinzu kam, dass Inter in dieser Saison mit vielen Verletzungssorgen zu kämpfen hatte. In der Europa League schied man im Achtelfinale gegen Tottenham Hotspur aus, die Liga wurde auf dem neunten Tabellenplatz beendet. Somit verpasste Inter für die kommende Spielzeit zum ersten Mal seit 14 Jahren das internationale Geschäft. Kurz nach Saisonende wurde deshalb Trainer Andrea Stramaccioni durch Walter Mazzarri ersetzt.

Am 15. Oktober 2013 wurde bekannt, dass die Investmentgruppe International Sports Capital, welche sich im Besitz der indonesischen Geschäftsmänner Erick Thohir, Rosan Roeslani und Handy Soetedjo befindet, 70 % der Anteile des Vereins übernimmt.[12] Thohir übernahm das Amt des Vereinspräsidenten, während Massimo Moratti zum Ehrenpräsident der Nerazzurri ernannt wurde. Nach der Saison, die Inter auf dem fünften Tabellenplatz abschloss, wurden die auslaufenden Verträge der langjährigen Spieler Esteban Cambiasso, Walter Samuel, Diego Milito und Javier Zanetti nicht mehr verlängert bzw. jener von Cristian Chivu einvernehmlich aufgelöst, um die Mannschaft zu verjüngen und die Gehaltskosten zu senken.

Inter Mailand schied im Achtelfinale der Europa League 2014/15 gegen den VfL Wolfsburg aus. Im italienischen Pokal schied man im Viertelfinale in Neapel mit 0:1 aus. In der Liga erreichte man den achten Platz und spielt somit nicht europäisch.

Im Juni 2016 kauft der chinesische Grosskonzern Suning Holdings Group, der Haushaltgeräte herstellt, den Traditionsverein.[13]

Spiel- und Trainingsstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historische Spielstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arena Civica (1940)

Erste Spielstätte war von 1908 bis 1913 der Campo Sportivo in der Via Ripa Ticinese, von 1913 bis 1930 der Campo Goldoni und von 1930 bis 1947 die Arena Civica.

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Giuseppe-Meazza-Stadion

1925 entschied sich der Vereinspräsident des Stadtrivalen Piero Pirelli für ein neues Stadion und ließ das San Siro innerhalb von 13 Monaten errichten. Das Stadion diente seither als Austragungsstätte zahlreicher Sportgroßveranstaltungen wie etwa den Fußball-Weltmeisterschaften 1934 und 1990, der Fußball-Europameisterschaft 1980, sowie bis dato elf Europapokal-Endspielen. Ursprünglich war es Eigentum des AC Mailand, seit 1947 teilen sich die beiden Mailänder Vereine das Stadion. Die Einweihung fand am 19. September 1926 mit einem Freundschaftsspiel zwischen Milan und Inter statt.[14]

Der offizielle Stadionname wurde nach einem Umbau im März 1980 zu Ehren des Fußballspielers Giuseppe Meazza vergeben, der für beide Mailänder Vereine spielte.

Das Giuseppe-Meazza-Stadion ist ein vom europäischen Fußballverband UEFA in die Kategorie 4 (Elitestadion) eingeordnetes Stadion und zählt zu den größten Europas.[15] Seit Baubeginn wurde das Stadion mehrmals modernisiert und bietet aktuell 80.018 Zuschauern Platz. Es beherbergt außerdem Fanshops, Restaurants und ein Museum, in dem sich Besucher über die Geschichte der beiden Mailänder Vereine informieren können.[16]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fans und Anhänger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während die Fan-Gruppierungen des AC Mailand traditionell in der Südkurve des Giuseppe-Meazza-Stadions zu finden sind, halten sich die Fan-Gruppierungen von Inter in der Nordkurve des Stadions, der „Curva Nord“, auf. Insgesamt handelt es sich bei der „Curva Nord“ um eine „rechte“ Kurve, auch wenn die Politik bei den Anhängern von Inter nicht eine derart große Rolle spielt wie bei jenen von Lazio Rom oder Hellas Verona.[17]

Die wahrscheinlich bekannteste Ultra-Gruppe von Inter sind die Boys S.A.N. („Squadra d’Azione Nerazurre“, it. „Schwarzblaue Aktionseinheiten“). Die Boys wurden 1969 gegründet und sind damit eine der ältesten Ultra-Gruppierungen Italiens. Außerdem waren die Boys die erste Gruppe, die sich ausdrücklich zur rechten Gesinnung bekannte, während ein Großteil der anderen ersten Gruppen mit der außerparlamentarischen Linken zu tun hatte oder mit dieser sympathisierte.[18]

Ebenfalls bekannt ist die Gruppe Irriducibili, welche 1988 gegründet wurde und nicht mit der inzwischen aufgelösten Irriducibili von Lazio Rom zu verwechseln ist, auch wenn beide Gruppierungen klar dem rechten Lager zugeordnet werden können. Die Irriducibili Inter war jene Gruppe, die im Rückspiel des Champions League-Viertelfinales der Saison 2004/05 gegen den AC Mailand für einen Spielabbruch sorgte, indem sie Leuchtkörper auf das Spielfeld warf und dabei Milan-Torwart Dida verletzte.[19]

Weitere bekannte Gruppen sind die Ultras (1975 gegründet), die Gruppierung Viking (1984) und die Brianza Alcoolica (1985). Bei der Vereinigung „Curva Nord Milano“ handelt es sich um einen Zusammenschluss der Ultra-Gruppen von Inter Mailand, um gegenüber Verein oder Medien geschlossen aufzutreten, auch wenn die einzelnen Gruppen als solche weiterbestehen.

Die Ultras der Nerazzurri organisieren regelmäßig farbenfrohe und ausgefallene Choreografien, waren aber in der Vergangenheit auch immer wieder in brutale Auseinandersetzungen mit Ultras anderer Vereine oder Sicherheitskräften verwickelt, die zum Teil schwerwiegende Folgen hatten. Am 9. Oktober 1988 wurde zum Beispiel der 32-jährige Ascoli Calcio-Fan Reno Filippini während des Spiels Ascoli gegen Inter von Mitgliedern der Boys S.A.N. dermaßen schwer verletzt, dass er eine Woche später seinen Verletzungen erlag.[20]

Vereinshymnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die offizielle Vereinshymne der Nerazzurri ist C'è solo l'Inter (Es gibt nur Inter). Das vom italienischen Musiker Elio komponierte und produzierte Lied erschien im Oktober des Jahres 2002 und wurde Giuseppe Prisco, dem langjährigen Vize-Präsidenten der Nerazzurri, gewidmet, der im Dezember 2001 verstarb.[21] Das von Graziano Romani gesungene Lied schaffte es im Dezember seines Erscheinungsjahres in die Top 20 der italienischen Charts.[22]

Im Jahr 2003 nahmen die Spieler von Inter außerdem das Lied Pazza Inter (Verrücktes Inter) auf.[23] Das Lied ist Teil der CD Inter Compilation, die im September 2003 erschienen ist.[24]

C'è solo l'Inter wird bei Heimspielen der Nerazzurri gespielt und gesungen. Bei Pazza Inter ist dies jedoch nicht mehr der Fall, da sich Inter nicht mit der Plattenfirma, über die Nutzungsrechte einigen konnte.

Rivalitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inter Mailand ist Teil von zwei weltweit bekannten Fußballderbys.

AC Mailand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Derby della Madonnina
Die Brüder Baresi vor dem Derby della Madonnina 1980

Zunächst ist eines der bekanntesten Fußballderbys der Welt zu nennen, das Mailänder Stadtderby. Das Derby della Madonnina, welches nach der Madonnenstatue auf der zentralen Turmspitze des Mailänder Doms benannt wurde und im Gegensatz zu vielen anderen Derbys nicht von geographischen, kulturellen oder politischen Gegensätzen geprägt ist, sondern seine besondere Brisanz dadurch erhält, dass Inter aus dem älteren AC Mailand hervorging, beide Vereine sich das Stadion teilen und die Klubs national und international ähnlich erfolgreich sind. Mailand ist die einzige Stadt, welche zwei Champions-League-Sieger beheimatet.

Juventus Turin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Derby d’Italia
Spielszene aus dem Derby d’Italia um 1933

Ebenfalls sehr bekannt ist das Derby d’Italia, zwischen Inter Mailand und Juventus Turin. Bereits in den 1930ern waren beide Vereine regelmäßige Konkurrenten um nationale Titel, allerdings tauchte die Bezeichnung Derby d'Italia erst in den 1960ern auf, als Inter der erfolgreichste italienische Club auf internationaler Ebene und Juventus der erfolgreichste Verein in Italien war und beide norditalienische Mannschaften um die sportliche Vorherrschaft auf der Apenninen-Halbinsel konkurrierten. Bis zum Zwangsabstieg von Juventus im Jahr 2006 waren beide Teams außerdem die einzigen, welche nie aus der Serie A abgestiegen waren.

AS Rom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Zwangsabstieg von Juventus Turin und einer sportlichen Schwächephase des AC Mailand entwickelte sich die AS Rom zu einem der großen Konkurrenten von Inter. Zwischen den Saisons 2004/05 und 2009/10 konnten beide Mannschaften 14 von 18 nationalen Titeln gewinnen, wobei Inter meistens das bessere Ende für sich behielt: Von 2006 bis 2010 gewannen die Mailänder fünf Meisterschaften in Folge, der AS Rom wurde dabei viermal Vize-Meister. Beide Vereine trafen von 2005 bis 2010 in fünf von sechs Endspielen der Coppa Italia aufeinander, von denen Inter drei und die AS Rom zwei gewinnen konnte. Lediglich 2008/09 trafen beide Mannschaften bereits im Viertelfinale des Pokalsbewerbs aufeinander, wobei die AS Rom die Segel streichen musste, während Inter im Halbfinale ausschied. Im angesprochenen Zeitraum trafen beide Mannschaften außerdem viermal im Spiel um die Supercoppa Italiana aufeinander, wobei Inter dabei drei und die AS Rom nur einen Erfolg feiern konnten. Zu der Rivalität zwischen den Mailändern und Römern trug außerdem die Tatsache bei, dass es Inter im angesprochenen Zeitraum auch gelang, den Hauptstädtern Leistungsträger wie Cristian Chivu (2007/08) oder Mancini (2008/09) abzuwerben.

Sonstige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fans von Inter zählen außerdem die Vereine Atalanta Bergamo, Hellas Verona, den SSC Neapel und den AC Florenz zu ihren Rivalen. Eine Fan-Freundschaft besteht hingegen zu den Anhängern von Lazio Rom. Die Boys S.A.N. (siehe Fans und Anhänger) geben außerdem an, dass eine Freundschaft zwischen den Ultras der AS Varese 1910 und den Ultras Yomus des FC Valencia besteht.

Finanzsituation und Eigentümerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Football Club Internazionale Milano S.p.A. ist ein Tochtergesellschaft der International Sports Capital HK Ltd. von Erick Thahir (70 %), weitere Anteile halten die Internazionale Holding S.r.l. des früheren Inter-Präsidenten Massimo Moratti (29,5 %) und Pirelli (0,5 %).[25] Am 6. Juni 2016 gab die chinesische Suning Holdings Group eine Vereinbarung zur Übernahme von 68,55 % der Anteile für rund 270 Millionen Euro bekannt; Erick Thahir reduziert seinen Anteil auf rund 31 % und wird einziger Minderheitsaktionär, Moratti verkauft seine Anteile und verlässt den Club.[26][27]

In der Saison 2014/15 erwirtschaftete Inter Mailand einen Umsatz von 164,8 Millionen Euro und ist damit der viert umsatzstärkste Fußballverein Italiens, weltweit belegt der Verein in dieser Kategorie Platz 19.[28]

Ausrüster und Sponsoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausrüster ist seit 1998 der Sportartikelhersteller Nike, der Vertrag läuft bis 2023.[29]

1981 schloss Inter einen Werbevertrag mit Inno-Hit, die ihren Schriftzug auf den Trikots platzierten. Es folgten Misura (1982–1991), FitGar (1991–1992), Fiorucci (1992–1995) und Pirelli (seit 1995).

Zu den Sponsoren gehören Deutsche Bank, Frecciarossa, Nike, Pirelli, SAP und Telecom Italia Mobile.[30]

Vereinsfarben und -wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inter Mailand trägt seit seiner Gründung 1908 die Farben Schwarz und Blau, dazu schwarze oder weiße Hosen und schwarze Stutzen. Das Auswärtstrikot wird traditionell in weiß gehalten. Das heutige Vereinswappen ist in den Farben Schwarz, Blau, Weiß und Gold gehalten. Es zeigt mittig ein Monogramm mit den Buchstaben F, C, I und M.

Daten und Fakten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinserfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siegerehrung nach dem Finalspiel der Coppa Italia 2006

National[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Italienische Meisterschaft (18)

Hinweis: Der Meistertitel von 2005/06 wurde durch die Verwicklung von Juventus Turin (Zwangsabstieg) und AC Mailand (30 Punkte Abzug) in den italienischen Fußballmanipulationsskandal Inter Mailand zuerkannt.

Italienischer Pokal (7)

Italienischer Supercup (5)

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Europapokal der Landesmeister/UEFA Champions League (3)

UEFA-Pokal/UEFA Europa League (3)

Weltpokal/FIFA-Klub-Weltmeisterschaft (3)

Erfolge der Jugendmannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Individuelle Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ronaldo

Ballon d’Or (Europas Fußballer des Jahres) (3)

FIFA Ballon d’Or/Weltfußballer des Jahres (4)[31]

FIFA Trainer des Jahres (1)

UEFA Club Football Awards (7)[32]

Bester Spieler der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft (1)[33]

World Soccer (3)[34]

Afrikas Fußballer des Jahres (2)

National[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Torschützenkönig der Serie A (13)[35]

Italiens Fußballer des Jahres/Guerin d’Oro (9)[36]

Italiens Trainer des Jahres (2)

Personal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Nat. Name Geburtsdatum Im Verein seit Vertrag bis[37]
Torhüter
01 SlowenienSlowenien Samir Handanovič 14.07.1984 2012 2019
30 ArgentinienArgentinien Juan Pablo Carrizo 06.05.1984 2013 2017
46 ItalienItalien Tommaso Berni 06.03.1983 2014 2016
Abwehrspieler
05 BrasilienBrasilien Juan Jesus 10.06.1991 2012 2018
12 BrasilienBrasilien Alex Telles 15.12.1992 2015 2016
21 ItalienItalien Davide Santon 02.01.1991 2015 2018
24 KolumbienKolumbien Jeison Murillo 27.05.1992 2015 2020
25 BrasilienBrasilien Miranda 07.09.1984 2015 2018
33 ItalienItalien Danilo D’Ambrosio 09.09.1988 2014 2018
55 JapanJapan Yūto Nagatomo 12.09.1986 2011 2016
- TurkeiTürkei Caner Erkin 04.10.1988 2016 2019
- BrasilienBrasilien Dodô 06.02.1992 2014 2019
- ItalienItalien Marco Andreolli 10.06.1986 2013 2017
Mittelfeldspieler
07 FrankreichFrankreich Geoffrey Kondogbia 15.02.1993 2015 2020
17 ChileChile Gary Medel 03.08.1987 2014 2018
27 ElfenbeinküsteElfenbeinküste Assane Gnoukouri 28.09.1996 2015 2020
77 KroatienKroatien Marcelo Brozović 16.11.1992 2016 2019
83 BrasilienBrasilien Felipe Melo 26.06.1983 2015 2017
- ArgentinienArgentinien Éver Banega 29.06.1988 2016 2019
Stürmer
08 ArgentinienArgentinien Rodrigo Palacio 05.02.1982 2012 2017
09 ArgentinienArgentinien Mauro Icardi (C)Kapitän der Mannschaft 19.02.1993 2013 2019
10 MontenegroMontenegro Stevan Jovetić 02.11.1989 2015 2016
11 FrankreichFrankreich Jonathan Biabiany 28.04.1988 2015 2019
23 ItalienItalien Éder 15.11.1986 2016 2020
44 KroatienKroatien Ivan Perišić 02.02.1989 2015 2020
97 AlbanienAlbanien Rey Manaj 24.02.1997 2015 2020
Stand: 10. Juli 2016[38]

Vereinsführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainerstab[39]
Funktion Name
Cheftrainer Roberto Mancini
Co-Trainer Giulio Nuciari
Torwarttrainer Adriano Bonaiuti
Techn. Assistent Fausto Salsano
Fitnesstrainer Ivan Carminati
Jugendtrainer Stefano Vecchi
Management[40]
Funktion Name
Präsident Erick Thohir
Vize-Präsident Javier Zanetti
Geschäftsführer Giovanni Gardini
Sportdirektor Piero Ausilio
Teammanager Andrea Romeo
Nachwuchskoordinator Roberto Samaden
Medizinischer Direktor Piero Volpi

Ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekordspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Javier Zanetti
Sandro Mazzola

(Stand: Saisonende 2015/16; angegeben sind alle Pflichtspiele und -tore)[41]

Einsätze
1 ArgentinienArgentinien Javier Zanetti 1995–2014 858
2 ItalienItalien Giuseppe Bergomi 1980–1999 756
3 ItalienItalien Giacinto Facchetti 1961–1978 634
4 ItalienItalien Sandro Mazzola 1961–1977 565
5 ItalienItalien Giuseppe Baresi 1977–1992 559
6 ItalienItalien Mario Corso 1958–1973 502
7 ItalienItalien Walter Zenga 1983–1994 473
8 ItalienItalien Tarcisio Burgnich 1962–1974 467
9 ItalienItalien Alessandro Altobelli 1977–1988 466
10 KolumbienKolumbien Iván Córdoba 2000–2012 455
Tore
1 ItalienItalien Giuseppe Meazza 1927–1947 284
2 ItalienItalien Alessandro Altobelli 1977–1988 209
3 ItalienItalien Roberto Boninsegna 1969–1976 171
4 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Luigi Cevenini 1912–1927 158
ItalienItalien Sandro Mazzola 1961–1977 158
6 ItalienItalien Benito Lorenzi 1947–1958 143
7 Ungarn 1957Ungarn István Nyers 1948–1954 133
8 ItalienItalien Christian Vieri 1999–2005 123
9 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Ermanno Aebi 1910–1922 106
10 ItalienItalien Mario Corso 1958–1973 94

Spielführer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielführer[42]
Amtszeit Name
1908–1909 SchweizSchweiz Hernst Marktl
1909–1915 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Virgilio Fossati
1919–1922 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Ermanno Aebi
1922–1931 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Leopoldo Conti
1931–1940 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giuseppe Meazza
1940–1943 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Attilio Demaría
1945–1950 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Aldo Campatelli
1950–1954 ItalienItalien Attilio Giovannini
1954–1956 ItalienItalien Gino Armano
1956–1957 ItalienItalien Giovanni Giacomazzi
1957–1958 ItalienItalien Giovanni Invernizzi
1958–1961 ItalienItalien Antonio Angelillo
1961–1962 ItalienItalien Bruno Bolchi
Spielführer
Amtszeit Name
1962–1967 ItalienItalien Armando Picchi
1967–1970 ItalienItalien Mario Corso
1970–1977 ItalienItalien Sandro Mazzola
1977–1978 ItalienItalien Giacinto Facchetti
1978–1985 ItalienItalien Graziano Bini
1985–1988 ItalienItalien Alessandro Altobelli
1988–1992 ItalienItalien Giuseppe Baresi
1992–1999 ItalienItalien Giuseppe Bergomi
1999–2014 ArgentinienArgentinien Javier Zanetti
2014–0000 ItalienItalien Andrea Ranocchia

Trainerhistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Helenio Herrera (1964)
  • Erster Trainer: Virgilio Fossati, von 1909 bis 1915.
  • Längste Amtszeiten:
  • Die meisten Spiele als Trainer: Helenio Herrera über 366 Spiele.
Cheftrainer[43]
Amtszeit Name
1909–1915 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Virgilio Fossati
1919–1920 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Nino Resegotti und
Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Francesco Mauro
1922–1924 EnglandEngland Bob Spotishwood
1924–1926 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Paulo Schiedler
1926–1928 Ungarn 1918Ungarn Árpád Weisz
1928–1929 Ungarn 1918Ungarn József Viola
1929–1931 Ungarn 1918Ungarn Árpád Weisz
1931–1932 Ungarn 1918Ungarn István Tóth-Potya
1932–1934 Ungarn 1918Ungarn Árpád Weisz
1935–1936 Ungarn 1918Ungarn Gyula Feldmann
1936 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Albino Carraro
1936–1938 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Armando Castellazzi
1938–1940 OsterreichÖsterreich Anton Cargnelli
1940–1941 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giuseppe Peruchetti und
Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Italo Zamberletti
1941–1942 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Ivo Fiorentini
1942–1943 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giovanni Ferrari
1945–1946 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Carlo Carcano
1946 ItalienItalien Nino Nutrizio
1947–1948 ItalienItalien Giuseppe Meazza
1948 ItalienItalien Carlo Carcano
1948 WalesWales Dai Astley
1949–1950 ItalienItalien Giulio Cappelli
1950–1952 ItalienItalien Aldo Olivieri
1952–1955 ItalienItalien Alfredo Foni
1955 ItalienItalien Aldo Campatelli
1955–1956 ItalienItalien Giuseppe Meazza
Cheftrainer
Amtszeit Name
1956 ItalienItalien Annibale Frossi
1957 ItalienItalien Luigi Ferrero
1957 ItalienItalien Giuseppe Meazza
1957–1958 EnglandEngland Jesse Carver
1958 ItalienItalien Giuseppe Bigogno
1959–1960 ItalienItalien Aldo Campatelli
1960 ItalienItalien Camillo Achilli
1960 ItalienItalien Giulio Cappelli
1960–1968 ArgentinienArgentinien Helenio Herrera
1968–1969 ItalienItalien Alfredo Foni
1969–1970 Paraguay 1954Paraguay Heriberto Herrera
1970–1973 ItalienItalien Giovanni Invernizzi
1973 ItalienItalien Enea Masiero
1973 ArgentinienArgentinien Helenio Herrera
1974 ItalienItalien Enea Masiero
1974–1975 Spanien 1945Spanien Luis Suárez
1976–1977 ItalienItalien Giuseppe Chiappella
1977–1982 ItalienItalien Eugenio Bersellini
1982–1983 ItalienItalien Rino Marchesi
1983–1984 ItalienItalien Luigi Radice
1984–1986 ItalienItalien Ilario Castagner
1986 ItalienItalien Mario Corso
1986–1991 ItalienItalien Giovanni Trapattoni
1991–1992 ItalienItalien Corrado Orrico
1992 SpanienSpanien Luis Suárez
1992–1994 ItalienItalien Osvaldo Bagnoli
1994 ItalienItalien Giampiero Marini
1994–1995 ItalienItalien Ottavio Bianchi
Cheftrainer
Amtszeit Name
1995 SpanienSpanien Luis Suárez
1995–1997 EnglandEngland Roy Hodgson
1997 ItalienItalien Luciano Castellini
1997–1998 ItalienItalien Luigi Simoni
1998–1999 RumänienRumänien Mircea Lucescu
1999 ItalienItalien Luciano Castellini
1999 EnglandEngland Roy Hodgson
1999–2000 ItalienItalien Marcello Lippi
2000–2001 ItalienItalien Marco Tardelli
2001–2003 ArgentinienArgentinien Héctor Cúper
2003–2004 ItalienItalien Alberto Zaccheroni
2004–2008 ItalienItalien Roberto Mancini
2008–2010 PortugalPortugal José Mourinho
2010 SpanienSpanien Rafael Benítez
2010–2011 BrasilienBrasilien Leonardo
2011 ItalienItalien Gian Piero Gasperini
2011–2012 ItalienItalien Claudio Ranieri
2012–2013 ItalienItalien Andrea Stramaccioni
2013–2014 ItalienItalien Walter Mazzarri
2014–0000 ItalienItalien Roberto Mancini

Präsidentenhistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Präsidenten[44]
Amtszeit Name
1908 Giovanni Paramithiotti
1909 Ettore Strauss
1910–1912 Carlo De Medici
1912–1913 Emilio Hirzel
1913–1914 Luigi Ansbacher
1914–1919 Giuseppe Visconti di Modrone
1919–1920 Giorgio Hulss
1920–1923 Francesco Mauro
1923–1926 Enrico Olivetti
1926–1928 Senatore Borletti
1928–1929 Ernesto Torrusio
Präsidenten
Amtszeit Name
1929–1931 Oreste Simonotti
1932–1942 Ferdinando Pozzani
1942–1955 Carlo Rinaldo Masseroni
1955–1968 Angelo Moratti
1968–1984 Ivanoe Fraizzoli
1984–1995 Ernesto Pellegrini
1995–2004 Massimo Moratti
2004–2006 Giacinto Facchetti
2006–2013 Massimo Moratti
2013– Erick Thohir

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die italienische Sportzeitung Gazzetta dello Sport wählte den Fußballklub in den Jahren 2008 und 2010 zu „Italiens Mannschaft des Jahres“.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: FC Internazionale Milano – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. FIFA.com: Internazionale
  2. FIFA.com: Internazionale VS Juventus – "Derby d'Italia" teilt das ganze Land
  3. Goal.com: Die Geschichte des bösen Blutes zwischen Juventus und Inter Mailand
  4. Inter.it: Josè Mourinho joins Inter
  5. Inter.it: Inter e Benitez: risoluzione consensuale
  6. Inter.it: Benvenuto!: Leonardo allenatore dell'Inter
  7. Sport1.de: Gasperini neuer Inter-Trainer
  8. Spiegel.de: Nach nur fünf Spielen – Inter trennt sich von Trainer Gasperini
  9. Focus.de: Ranieri neuer Trainer bei Inter
  10. Fifa.com: Inter schlägt ZSKA Moskau
  11. Inter.it: Press release: Internazionale Holding S.r.l
  12. Inter.it: FC Internazionale Milano SpA signs an agreement to open capital to new investors
  13. China, die globale Fussballmacht? In: tagesanzeiger.ch/. Abgerufen am 10. Juni 2016.
  14. sansiro.net – History
  15. worldstadiumdatabase.com – List of UEFA Category 4 Stadiums
  16. sansiro.net – siehe Museo und Store
  17. vgl. Giovanni Francesio: Tifare Contro. Eine Geschichte der italienischen Ultras. Freital 2010 (2. Auflage), ISBN 978-3-940159-07-6, S. 82.
  18. vgl. Giovanni Francesio: Tifare Contro. Eine Geschichte der italienischen Ultras. Freital 2010 (2. Auflage), ISBN 978-3-940159-07-6, S. 44f.
  19. vgl. Birgit Schönau: Calcio. Die Italiener und ihr Fußball. Köln 2007 (3. Auflage), ISBN 978-3-462-03640-4, S. 155.
  20. vgl. Giovanni Francesio: Tifare Contro. Eine Geschichte der italienischen Ultras. Freital 2010 (2. Auflage), ISBN 978-3-940159-07-6, S. 73.
  21. Inter.it: "C'è solo l'Inter" – Official Inter anthem presented
  22. Inter.it: Inter's official anthem 'C'è solo l'Inter' in Italian Top Twenty
  23. Inter.it: J. Zanetti: "We had great fun recording the song 'Pazza Inter'."
  24. Inter.it: Pazza Inter' presented yesterday by players
  25. inter.it – F.C. Internazionale statement
  26. http://m.bbc.com/sport/football/36458237
  27. http://www.inter.it/en/news/53171/suning-holdings-group-acquires-majority-stake-of-f-c-internazionale-milano
  28. deloitte.com – Deloitte Football Money League
  29. inter.it – Inter and Nike announce historic deal
  30. inter.it – Partner
  31. fifa.com – Ballon d’Or History
  32. uefa.com – UEFA Club Football Awards
  33. fifa.com – FIFA Club Worldcup UAE 2010 - Awards
  34. rsssf.com – "World Soccer" Awards
  35. rsssf.com – Italy - Serie A Top Scorers
  36. rsssf.com – Italy - Footballer of the Year
  37. transfermarkt.de – Inter Mailand
  38. La Prima Squadra aus inter.it, abgerufen am 10. Juli 2016 (italienisch)
  39. inter.it – Staff Tecnico
  40. transfermarkt.de – Inter Mailand – Management
  41. Inter.it: Player stats
  42. interfc.it – La Fascia da Capitano nella Storia dell'Inter
  43. interfc.it – Tutti gli allenatori della Storia Nerazzurra
  44. interfc.it – Inter - Tutti i Presidenti della storia Nerazzurra