International Association for Feminist Economics

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die International Association for Feminist Economics (IAFFE) ist eine international agierende[1] Vereinigung von Wirtschaftswissenschaftlern, Politikern, Studierenden und Aktivisten mit dem Ziel, die Situation von Frauen und anderen untervertretenen Gruppen zu verbessern.[2] Ihr Hauptsitz ist Lincoln (Nebraska).

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anregung zur Gründung der IAFFE kam 1990 auf dem jährlichen Kongress der American Economic Association, als das Seminar unter dem Titel „Can Feminism Find a Home in Economics?“ regen Zulauf fand.[3] Nach zweijährigen Konsultationen und Überlegungen gründete sich 1992 die Organisation formal. 1997 erhielt die internationale Nichtregierungsorganisation Konsultativstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen.[4] 2010 verlor die Organisation diesen Status, da sie nicht den vorgesehenen Vier-Jahres-Bericht vorgelegt hatte.[5]

Die von einem achtköpfigen Vorstand und neun Beisitzern geleitete IAFFE vertritt zirka 400 Mitglieder. Neben Wirtschaftswissenschaftlern sind auch Wissenschaftler anderer Fachrichtungen sowie in Ausbildung befindliche Personen Mitglied. Das Erreichen der Ziele des Austauschs und der Etablierung des feministischen Blickwinkels in der Ökonomie verfolgt die IAFFE mit regelmäßigen Veranstaltungen und der Herausgabe der Zeitschrift Feminist Economics[6] im britischen Verlag Routledge.[7]

Die IAFFE führt eine jährliche Konferenz durch.

Bisherige Präsidentinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • John Bryan Davis, Wilfred Dolfsma: The Elgar Companion to Social Economics. Elgar, 2008, ISBN 978-1-84980-085-3.
  • Marianne A. Ferber, Julie A. Nelson: Feminist Economics Today: Beyond Economic Man. University of Chicago Press 2003, ISBN 0-226-24206-4.
  • Marilyn Waring: If Women Counted: A New Feminist Economics. Macmillan, London 1989, ISBN 0-333-49262-5.
  • Clara Osei-Boateng: The case of Africa. First presented at the annual conference of the International Association for Feminist Economics (IAFFE) in Hangzhou, China in June 2011. In: Engendering social security and protection. 2011, ISBN 978-3-86872-782-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. John Bryan Davis, Wilfred Dolfsma: The Elgar Companion to Social Economics, S. 194.
  2. About IAFFE, abgerufen am 16. Mai 2013 (englisch)
  3. Deborah M. Figart: Feminist Economics Today: Beyond Economic Man (review) (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/muse.jhu.edu, NWSA Journal, Volume 17, Number 3, 2005, abgerufen am 17. Mai 2013 (englisch)
  4. ECOSOC Special Consultative Status. Abgerufen am 17. Mai 2013 (PDF; 896 kB).
  5. Withdrawal of consultative status of non-governmental organizations with continued outstanding quadrennial reports, pursuant to Economic and Social Council resolution 2008/4. Abgerufen am 17. Mai 2013 (PDF; 52 kB).
  6. International Association for Feminist Economics and journal receive $1.5 million from SIDA auf news.rice.edu, abgerufen am 16. Mai 2013 (englisch)
  7. Routledge IAFFE Advances in Feminist Economics. Abgerufen am 17. Mai 2013.
  8. Denison economics professor wins national association award (Memento des Originals vom 10. Mai 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.denison.edu auf der Website der Denison University, abgerufen am 16. Mai 2013 (englisch)
  9. Professor Stephanie Seguino auf der Website SOAS University of London, abgerufen am 16. Mai 2013 (englisch)