International Federation of American Football

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International Federation of American Football
International Federation of American Football
Gegründet 1998
Verbandssitz FrankreichFrankreich La Courneuve
Präsident SchwedenSchweden Tommy Wiking
Mitglieder 71 Nationalverbände
Homepage ifaf.org

Die International Federation of American Football (IFAF) ist der Weltverband für American Football mit Sitz in La Courneuve, Frankreich.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch wenn American Football ein typisch US-amerikanischer Sport ist, wird er in fast 100 Ländern der Erde ausgeübt. Um die weltweiten Aktivitäten außerhalb der US-amerikanischen Profiligen NFL und NFL Europe zu bündeln, wurde im Jahr 1998 die IFAF gegründet. Im gleichen Jahr gründete sich mit der International American Football Federation (IAFF) ein zweiter Weltverband. Nach der ersten Weltmeisterschaft im Jahre 1999, fusionierten im Jahr 2000 bei einer Konferenz in Paris, Frankreich beide Verbände zur International Federation of American Football.

Ein Meilenstein wurde erreicht, als die IFAF in die vom IOC anerkannte General Association of International Sports Federations (GAISF) aufgenommen wurde. Erst dadurch wurde der nächste Schritt möglich, sich zur Teilnahme an den World Games zu bewerben. Bei den 2005 in Duisburg, Deutschland, konnte sich American Football erstmals als „Einladungs-Sportart“ bei World Games präsentieren. Über 18.000 Zuschauer besuchten das Endspiel in der Duisburger MSV-Arena. Insgesamt 28.000 Zuschauer besuchten alle vier Spiele des Turniers, das von Deutschland gewonnen werden konnte.

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

IFAF-Mitglieder

Derzeit sind 71 nationale Footballverbände in fünf Kontinentalverbänden Mitglieder in der IFAF.[1]

Aufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die IFAF ist bestrebt, American Football außerhalb Amerikas nicht nur bekannter zu machen, sondern zu erwirken, dass Football international als Sportart anerkannt wird. Mittelfristig soll erreicht werden, dass Football eine olympische Sportart wird.

Neben weiteren internationalen Wettbewerben organisiert die IFAF insbesondere die American-Football-Weltmeisterschaften.

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten Weltmeisterschaften fanden 1999 in Palermo, Italien, sowie 2003 in Hanau und Wiesbaden, Deutschland, statt. Aus beiden ging die Mannschaft Japans als Weltmeister hervor.

Die dritte Weltmeisterschaft im Jahr 2007 wurde nach Japan vergeben und fand in Kawasaki statt. Die Mannschaft der US-Amerikaner, die zum ersten Mal an einer Football-WM teilnahm, gewann. Sie wurde aus College-Spielern zusammengestellt.

Die Endrunde der Weltmeisterschaft 2011 wurde in Österreich ausgetragen. Im Finalspiel gewann die Mannschaft aus den USA klar gegen Kanada. Auch 2015 konnten die US-Amerikaner das Turnier für sich entscheiden.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vertreter des europäischen Kontinentalverbandes bei der IFAF ist der aus Obertshausen stammende Rechtsanwalt Robert Huber, der gleichzeitig Präsident der European Federation of American Football (EFAF) sowie Präsident des American Football Verband Deutschland (AFVD) ist.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Federations, online bei ifaf.org, abgerufen am 13. Juni 2013.
  2. Members, online bei efaf.info, abgerufen am 13. Juni 2013.