Internationale Formel-Master-Saison 2009

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Die Internationale Formel-Master-Saison 2009 war die dritte Saison der Internationalen Formel Master. Die Saison begann am 17. Mai 2009 in Pau und endete am 20. September 2009 in Imola. Den Meistertitel der Fahrer gewann Fabio Leimer; die Teamwertung gewann JD Motorsport.

Regularien[Bearbeiten]

Technisches Reglement[Bearbeiten]

In der Internationalen Formel Master fahren alle Teams mit dem gleichen Auto - dem Formel 2000 von Tatuus. Chassis und Karosserie sind aus Kohlenstofffaser gefertigt. Die Motoren stammen von Honda und verfügen bei 2000 cm³ Hubraum über 250 PS. Die Bremsen werden von Brembo geliefert und die Reifen von Yokohama. Die Elektronik stammt von Magneti Marelli. Die Sicherheitsstandards entsprechenden den Regularien der FIA für die Formel 3 von 2008.

Sportliches Reglement[Bearbeiten]

Jedes Rennwochenende beginnt am Freitag mit zwei 45-minütigen Trainings und einer 30-minütigen Qualifikation, mit der die Startaufstellung des ersten Rennens ermittelt wird. Dieses wird am Samstag ausgetragen und geht über ca. 75 km. Das am Sonntag gefahrene zweite Rennen hat eine Distanz von ca. 100 km. Die Startaufstellung dieses Rennens ergibt sich aus dem Ergebnis des ersten Rennens, wobei die ersten Acht in umgekehrter Reihenfolge starten.

Starterfeld[Bearbeiten]

Team Auto # Fahrer Rennwochenende
ItalienItalien JD Motorsport 1 BulgarienBulgarien Vladimir Arabadzhiev 1–8
2 RusslandRussland Sergei Afanassjew 1–8
3 TschechienTschechien Josef Král 1–8
ItalienItalien Trindent Racing 5 ItalienItalien Frankie Provenzano 1
ItalienItalien Cram Competition 2, 6–8
4 PortugalPortugal Tiago Petiz 4–8
10 LettlandLettland Harald Schlegelmilch 1
12 ItalienItalien Matteo Davenia 3
47 RusslandRussland Alessandro Kouzkin 1–5
SchweizSchweiz Jenzer Motorsport 6 SchweizSchweiz Fabio Leimer 1–8
7 NorwegenNorwegen Pål Varhaug 1–8
26 SchweizSchweiz Nicolas Maulini 2–3, 6, 8
SchweizSchweiz Iris Project 8 SchweizSchweiz Simon Trummer 1–8
9 ItalienItalien Patrick Reiterer 1–8
ItalienItalien ADM Motorsport 10 LettlandLettland Harald Schlegelmilch 2
14 NeuseelandNeuseeland Earl Bamber 1–2
15 ItalienItalien Marcello Puglisi 1
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Hitech Junior Racing 16 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alexander Rossi 1–2
24 DanemarkDänemark Kasper Andersen 1–3
TschechienTschechien ISR Racing 16 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alexander Rossi 3–8
20 TschechienTschechien Erik Janiš 3–8
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Team JVA 29 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jonathan Kennard 1
30 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Duncan Tappy 1
NiederlandeNiederlande AR Motorsport 31 NiederlandeNiederlande Kelvin Snoeks 1–8
32 NiederlandeNiederlande Dennis Retera 1–3
33 NiederlandeNiederlande Paul Meijer 5
IFM Talent Support Program 40 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Alexander Sims 5–6
41 ItalienItalien Samuele Buttarelli 5–6
42 NeuseelandNeuseeland Earl Bamber 5
43 ItalienItalien Andrea Roda 6
44 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Edwin Jowsey 6

Rennen[Bearbeiten]

Die Formel-Master-Saison 2009 umfasste acht Rennwochenenden in acht verschiedenen Ländern. Auf jeder Rennstrecke wurden zwei Rennen gefahren. Sechs Rennen fanden im Rahmen der WTCC statt. Die Läufe in Mogyoród und Spa-Francorchamps fanden im Rahmenprogramm der Formel 1 statt.

Nr. Datum Rennstrecke Sieger Zweiter Dritter
1. 16. Mai FrankreichFrankreich Pau SchweizSchweiz Fabio Leimer BulgarienBulgarien Vladimir Arabadzhiev NorwegenNorwegen Pål Varhaug
2. 17. Mai RusslandRussland Alessandro Kouzkin NiederlandeNiederlande Dennis Retera NorwegenNorwegen Pål Varhaug
3. 30. Mai SpanienSpanien Valencia SchweizSchweiz Fabio Leimer TschechienTschechien Josef Král BulgarienBulgarien Vladimir Arabadzhiev
4. 31. Mai DanemarkDänemark Kasper Andersen NorwegenNorwegen Pål Varhaug RusslandRussland Sergei Afanassjew
5. 20. Juni TschechienTschechien Brünn SchweizSchweiz Fabio Leimer NorwegenNorwegen Pål Varhaug TschechienTschechien Josef Král
6. 21. Juni Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alexander Rossi BulgarienBulgarien Vladimir Arabadzhiev RusslandRussland Sergei Afanassjew
7. 18. Juli Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brands Hatch SchweizSchweiz Fabio Leimer TschechienTschechien Josef Král RusslandRussland Sergei Afanassjew
8. 19. Juli RusslandRussland Alessandro Kouzkin Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alexander Rossi RusslandRussland Sergei Afanassjew
9. 25. Juli UngarnUngarn Mogyoród TschechienTschechien Josef Král SchweizSchweiz Fabio Leimer Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alexander Rossi
10. 26. Juli RusslandRussland Sergei Afanassjew NiederlandeNiederlande Paul Meijer TschechienTschechien Erik Janiš
11. 29. August BelgienBelgien Spa-Francorchamps SchweizSchweiz Fabio Leimer RusslandRussland Sergei Afanassjew SchweizSchweiz Simon Trummer
12. 30. August Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alexander Rossi SchweizSchweiz Fabio Leimer TschechienTschechien Erik Janiš
13. 5. September DeutschlandDeutschland Oschersleben SchweizSchweiz Fabio Leimer RusslandRussland Sergei Afanassjew TschechienTschechien Erik Janiš
14. 6. September TschechienTschechien Josef Král BulgarienBulgarien Vladimir Arabadzhiev NorwegenNorwegen Pål Varhaug
15. 19. September ItalienItalien Imola SchweizSchweiz Fabio Leimer RusslandRussland Sergei Afanassjew BulgarienBulgarien Vladimir Arabadzhiev
16. 20. September Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alexander Rossi TschechienTschechien Josef Král RusslandRussland Sergei Afanassjew

Wertungen[Bearbeiten]

Im ersten Rennen erhalten die acht besten Fahrer Punkte nach dem Schema (10-8-6-5-4-3-2-1). Im zweiten Rennen erhalten nur die besten sechs Fahrer Punkte nach dem Schema (6-5-4-3-2-1). Zusätzlich gibt es jeweils einen Punkt für die schnellste Rennrunde und einen Punkt für die Pole-Position im Hauptrennen. Die Teams erhalten nur für ihre zwei besten Autos Punkte.

Fahrerwertung[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Punkte
1. SchweizSchweiz Fabio Leimer 106
2. RusslandRussland Sergei Afanassjew 68
3. TschechienTschechien Josef Král 62
4. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alexander Rossi 52
5. NorwegenNorwegen Pål Varhaug 49
6. TschechienTschechien Erik Janiš 42
7. BulgarienBulgarien Vladimir Arabadzhiev 37
8. RusslandRussland Alessandro Kouzkin 18
Pos. Fahrer Punkte
9. ItalienItalien Patrick Reiterer 16
10. DanemarkDänemark Kasper Andersen 11
11. SchweizSchweiz Simon Trummer 11
12. NiederlandeNiederlande Paul Meijer 10
13. NiederlandeNiederlande Dennis Retera 6
14. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jonathan Kennard 4
15. ItalienItalien Frankie Provenzano 3
16. LettlandLettland Harald Schlegelmilch 3
Pos. Fahrer Punkte
17. SchweizSchweiz Nicolas Maulini 3
18. NeuseelandNeuseeland Earl Bamber 2
19. ItalienItalien Marcello Puglisi 1
20. NiederlandeNiederlande Kelvin Snoeks 0
21. PortugalPortugal Tiago Petiz 0
22. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Duncan Tappy 0
23. ItalienItalien Matteo Davenia 0

Teamwertung[Bearbeiten]

Pos. Team Punkte
1. ItalienItalien JD Motorsport 149
2. SchweizSchweiz Jenzer Motorsport 138
3. TschechienTschechien ISR Racing 93
4. SchweizSchweiz Iris Project 30
5. ItalienItalien Cram Competition 23
Pos. Team Punkte
6. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Hitech Junior Racing 18
7. NiederlandeNiederlande AR Motorsport 18
8. ItalienItalien ADM Motorsport 4
9. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Team JVA 4
10. ItalienItalien Trindent Racing 2