Internationale Schillertage

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Die Internationalen Schillertage sind ein alle zwei Jahre am Nationaltheater Mannheim stattfindendes Theaterfestival.

Im Zentrum der Veranstaltung stehen Produktionen, die sich mit dem Werk Friedrich Schillers auseinandersetzen. Der Bezug des Nationaltheaters zu Schiller geht auf eine gemeinsame Zusammenarbeit zurück: Schiller war ab 1783 Mannheims erster Theaterdichter. Bereits im Vorjahr wurde sein Drama Die Räuber am Nationaltheater uraufgeführt.

Die ersten Schillertage fanden 1978 statt.

Künstlerischer Leiter der Schillertage ist seit 2006 Burkhard C. Kosminski, Intendant Schauspiel am Nationaltheater Mannheim.

Hinweis auf die Schillertage 2013 auf dem Paradeplatz

Die 16. Internationalen Schillertage fanden vom 2. bis 10. Juni 2011 statt und standen unter dem Motto „Macht Geschichte!“

Die 17. Internationalen Schillertage, die vom 21. bis 29. Juni 2013 stattfanden, thematisierten „Die kritische Masse“. Bezug nehmend auf das Verhältnis zwischen Friedrich Schiller und seinem Theaterpublikum, das als wechselhaft und stürmisch galt, wurde die Rolle des Kollektivs „Publikum“ hinterfragt. Mit über 22.000 Besuchern konnten die Internationalen Schillertage einen neuen Besucherrekord erzielen.

Die 18. Internationalen Schillertage 2015, die vom 12. bis 20. Juni 2015 stattfanden, hatten das Motto Geschlossene Gesellschaft und zogen ungefähr 21.000 Besucher an.

2017 fanden sie vom 16. bis 24. Juni unter dem Motto Nach der Freiheit statt.

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