Internationale Tennismeisterschaften von Deutschland 1951

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   Tennis Internationale Tennismeisterschaften von Deutschland   
Datum 6. – 12. August 1951
Austragungsort Hamburg
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BR Deutschland
Erste Austragung 1892
Turnierart Freiplatzturnier
Spieloberfläche Sand
Titelverteidiger
Herreneinzel Agypten 1922Ägypten Jaroslav Drobný
Dameneinzel Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Dorothy Head
Herrendoppel AustralienAustralien Adrian Quist
AustralienAustralien Bill Sidwell
Damendoppel Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Dorothy Head
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Inge Pohmann
Mixed Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Thilde Dietz
AustralienAustralien Bill Sidwell
Titelträger
Herreneinzel SchwedenSchweden Lennart Bergelin
Dameneinzel AustralienAustralien Nancye Bolton
Herrendoppel DanemarkDänemark Kurt Nielsen
DanemarkDänemark Torben Ulrich
Damendoppel AustralienAustralien Nancye Bolton
AustralienAustralien Clare Proctor
Mixed AustralienAustralien Nancye Bolton
FrankreichFrankreich Jean Borotra

Die 45. Internationalen Tennismeisterschaften von Deutschland fanden vom 6. August bis zum 12. August 1951 auf dem Rothenbaum in Hamburg statt.

Mit Teilnehmern aus 19 Nationen erlebte das Turnier einen weiteren Aufschwung. Am Mittwoch mussten wegen Dauerregens alle Spiele ausfallen, am Freitag fegten Sturmböen über die Plätze, dennoch konnte die Veranstaltung pünktlich am Sonntag abgeschlossen werden.

Die Herren-Konkurrenzen wurden diesmal von Spielern aus Skandinavien dominiert. In einem rein schwedischen Finale gewann Lennart Bergelin in fünf Sätzen gegen Sven Davidson. Der Däne Kurt Nielsen hatte zuvor im Viertelfinale den Titelverteidiger Jaroslav Drobný bezwungen. Bei seiner letztmaligen Einzelteilnahme am Rothenbaum gelangte Gottfried von Cramm noch einmal ins Halbfinale, das er im fünften Satz mit 6:8 gegen Bergelin verlor. Das Herrendoppel gewannen die Dänen Kurt Nielsen und Torben Ulrich gegen von Cramm und Rolf Göpfert, womit ihnen die Revanche für die zuvor in Berlin erlittene Niederlage im Davis Cup gelang.

Bei den Damen war die Australierin Nancye Bolton in Abwesenheit der Titelverteidigerin Dorothy Head nicht zu schlagen. Das Finale gewann sie gegen die Titelträgerin von 1949, die Argentinierin María Weiss, sicher in zwei Sätzen. Mit ihrer Landsfrau Clare Proctor gewann sie auch das Damendoppel. Ihren dritten Titel erreichte sie mit dem ältesten Turnierteilnehmer, dem 52-jährigen Jean Borotra, im Mixed-Wettbewerb. Bereits 1938 hatte sie die beiden Doppelkonkurrenzen mit Thelma Coyne bzw. mit Jean Lesueur gewonnen.

Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herreneinzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  Finale
               
   SchwedenSchweden Lennart Bergelin  4 6 4 6 7
 SchwedenSchweden Sven Davidson 6 3 6 4 5

Dameneinzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  Finale
           
 AustralienAustralien Nancye Bolton 6 6
 ArgentinienArgentinien María Weiss 3 3

Herrendoppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  Finale
               
   DanemarkDänemark Kurt Nielsen
 DanemarkDänemark Torben Ulrich
3 6 5 6 6
 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Gottfried von Cramm 
 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Rolf Göpfert
6 4 7 3 4

Damendoppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  Finale
           
 AustralienAustralien Nancye Bolton 
 AustralienAustralien Clare Proctor
6 6
 Sudafrika 1928Südafrikanische Union Beryl Bartlett
 ArgentinienArgentinien María Weiss
1 4

Mixed[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  Finale
           
 AustralienAustralien Nancye Bolton
 FrankreichFrankreich Jean Borotra
6 6
 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Gertrud von Ladiges
 OsterreichÖsterreich Alfred Huber
0 3

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]