Internationaler Übersetzertag

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Albrecht Dürer: Hieronymus im Gehäus, 1514

Der Internationale Übersetzertag (Journée mondiale de la traduction, International Translation Day) wird alljährlich am 30. September gefeiert, dem Todestag von Hieronymus im Jahre 420, einem Kirchenvater, der das Alte Testament aus dem Hebräischen ins gesprochene Latein übersetzte. Hieronymus gilt als Schutzheiliger der Übersetzer.

Diese Feier wurde von der 1954 in Paris gegründeten Fédération internationale des traducteurs (FIT) im selben Jahr ins Leben gerufen. 1991 lancierte die FIT die Idee zu einem offiziellen "Internationalen Übersetzertag", um Solidarität innerhalb der weltweiten Übersetzergemeinschaft zu zeigen und um den Beruf des Übersetzers in verschiedenen, nicht unbedingt christlichen Ländern zu fördern. Dieser Tag bietet die Gelegenheit, Stolz auf einen Beruf zu zeigen, der zunehmend an Bedeutung gewinnt in einer Zeit fortschreitender Globalisierung. Jahr für Jahr gibt es nun, unter anderem vom Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) Aktionen in ganz Deutschland.

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