Internationaler Frauentag

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Plakat für den Frauentag am 8. März 1914

Der Internationale Frauentag (engl. International Women’s Day (IWD)), Weltfrauentag, (Internationale) Frauenkampftag oder kurz Frauentag ist ein Welttag, der am 8. März begangen wird. Er entstand als Initiative sozialistischer Organisationen in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen und fand erstmals am 19. März 1911 statt. Seit 1921 wird er jährlich am 8. März gefeiert. Die Vereinten Nationen (UN) wählten dieses Datum 1975 im Internationalen Jahr der Frau zum „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ und richteten erstmals dazu am 8. März eine Feier aus. Mitte 1975 wurde dann in Mexiko-Stadt die erste UN-Weltfrauenkonferenz abgehalten und es folgte die „UN-Dekade der Frau“ (1976–1985).

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Clara Zetkin (links) mit Rosa Luxemburg (1910)

Die deutsche Sozialistin Clara Zetkin (1857–1933) schlug auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz am 27. August 1910 in Kopenhagen die Einführung eines internationalen Frauentages vor, ohne jedoch ein bestimmtes Datum zu bevorzugen. Die Idee dazu kam aus den USA. Dort hatten Frauen der Sozialistischen Partei Amerikas (SPA) im Jahr 1908 ein Nationales Frauenkomitee gegründet, das beschloss, einen besonderen nationalen Kampftag für das Frauenstimmrecht zu initiieren. Dieser erste Frauentag in den USA am 28. Februar 1909[1] war ein Erfolg – auch weil sich bürgerliche Frauenrechtlerinnen (Suffragetten) den Forderungen nach dem Frauenwahlrecht anschlossen und gemeinsam mit den Sozialistinnen demonstrierten. Die Idee, diese Form des Protestes zu wiederholen, war schnell geboren, und so kam es auch 1910 im Februar zu nordamerikanischen Frauendemonstrationen für das Wahlrecht. Während die US-Amerikanerin May Wood Simons die Idee zu einem solchen Tag nach Kopenhagen brachte, waren es die deutschen Sozialistinnen Clara Zetkin und Käte Duncker, die sich auf dem Treffen in Kopenhagen für den Frauentag einsetzten und den Beschluss forcierten.

Der Beschluss in Kopenhagen lautete:

„Im Einvernehmen mit den klassenbewussten politischen und gewerkschaftlichen Organisationen des Proletariats in ihrem Lande veranstalten die sozialistischen Frauen aller Länder jedes Jahr einen Frauentag, der in erster Linie der Agitation für das Frauenwahlrecht dient. […] Der Frauentag muß einen internationalen Charakter tragen und ist sorgfältig vorzubereiten.“[2]

Der erste Frauentag wurde dann am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und der Schweiz gefeiert. Mit der Wahl des Datums sollte der revolutionäre Charakter des Frauentags hervorgehoben werden, denn der Vortag, der 18. März, war der Gedenktag für die Gefallenen während der Märzrevolution 1848. Außerdem hatte auch die Pariser Kommune 1871 im März begonnen.

Das alles beherrschende Thema der ersten Jahre war die Forderung nach dem freien, geheimen und gleichen Frauenwahlrecht. Dieses Anliegen fußte auf den Erklärungen der Sozialdemokratie, die sich als einzige Partei vor 1900 für ein Frauenwahlrecht ausgesprochen hatte. Die Sozialdemokraten sahen im Wahlrecht unter anderem eine Chance, ihre Anhängerschaft zu vergrößern. Aus Sicht der Organisatorinnen verlief der erste Internationale Frauentag im deutschen Kaiserreich erfolgreich. Luise Zietz, Beisitzerin im sozialdemokratischen Parteivorstand, beurteilte ihn als „glänzend gelungen“ und auch der Vorstand des sozialdemokratischen Parteitages schätzte ihn als „wuchtige sozialdemokratische Kundgebung für das Frauenwahlrecht“ ein.[3] Die SPD profitierte vom ersten Internationalen Frauentag auf deutschem Boden. So stieg die Zahl der weiblichen Mitglieder von 82.642 im Jahr 1910 auf 107.693 im Jahr 1911, und die Abonnentenzahl der sozialistischen Frauenzeitung Die Gleichheit wuchs um fast 10.000.

Es verwunderte daher nicht, dass die Partei auch 1912 einen Frauentag durchführen wollte. Dieser wurde auf den 12. Mai gelegt, die Beteiligung war noch größer als 1911, und der internationale Frauentag schien sich durchgesetzt zu haben. Eine solche Einschätzung täuscht jedoch, denn als Clara Zetkin daranging, auch für 1913 eine Veranstaltung zu organisieren, musste sie erkennen, „daß in manchen Parteikreisen noch eine ziemliche Abneigung besteht gegen den Frauentag, während die Genossinnen vom agitatorischen Wert überzeugt sind“.[4]

Innerhalb der nächsten fünf Jahre hatte der Internationale Frauentag seinen Platz in der sozialistischen Bewegung gefunden und war zu einem wichtigen Teil der Propaganda- und Aufklärungsarbeit der Partei geworden. Diese Tendenz setzte sich in den nächsten Jahren fort, wobei es durch den Ersten Weltkrieg zu einer Veränderung des Themas kam. Nicht mehr der Kampf um das weibliche Wahlrecht stand im Zentrum, vielmehr entstand ein Aktionstag gegen den Krieg. Allerdings waren die Frauenveranstaltungen Repressionen ausgesetzt. Durch den mitgetragenen Burgfrieden waren kritische Veranstaltungen nicht mehr erwünscht. Der Internationale Frauentag musste in die Illegalität gehen. Er wurde in allen Kriegsjahren als Propagandatag genutzt, „obgleich die sozialdemokratischen Parteiführungen in Deutschland und Österreich dabei blieben, die Frauen sollten sich auf Festveranstaltungen auf die im Rahmen der „gegebenen Rechtszustände“ zugelassenen Themen beschränken“.[5]

1917 war ein entscheidendes Jahr. Aufgrund massiver Proteste aus den eigenen Reihen, die sich vor allem an der Frage der Bewilligung von Kriegskrediten und der Unterstützung des Krieges entzündeten, wurde im April die Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD) von enttäuschten Sozialisten gegründet. Diese beschlossen sofort die Fortführung des Internationalen Frauentages und organisierten eine „Rote Woche“ vom 5. bis 12. Mai 1917. Auch im folgenden Jahr wurde der Frauentag von linken Kräften in der USPD vorbereitet und am 5. Mai 1918, dem 100. Geburtstag von Karl Marx, begangen. Am 12. November 1918 schien es dann so, als könne der Frauentag seine Existenzberechtigung verlieren: Die provisorische Reichsregierung – bestehend aus SPD- und USPD-Mitgliedern – verkündete das freie, geheime aktive und passive Wahlrecht für Männer und Frauen über 20 Jahren. Damit war die Vorkriegsforderung des Internationalen Frauentages in Deutschland erfüllt.

Demonstration zum Internationalen Frauentag in Petrograd (heute Sankt Petersburg) 1917

1917 war aber auch aus einem anderen Grund ein entscheidendes Jahr. Am 8. März 1917 – nach dem damals in Russland verwendeten julianischen Kalender der 23. Februar – streikten in Petrograd die Bewohnerinnen der armen Stadtviertel auf der Wyborger Seite. Arbeiterinnen, die Ehefrauen von Soldaten und erstmals auch Bäuerinnen gingen gemeinsam auf die Straße und lösten so die Februarrevolution aus. Zu Ehren der Rolle der Frauen in der Revolution wurde auf der Zweiten Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen 1921 in Moskau auf Vorschlag der bulgarischen Delegation der 8. März als internationaler Gedenktag eingeführt.

Erzählung von einem Streik von Textilarbeiterinnen 1857 in New York[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein noch verbreiteter Mythos beschreibt einen spontanen Streik von Textilarbeiterinnen als Ursprung des Datums, der sich am 8. März 1857 in New York ereignet haben soll. Der Mythos entstand vermutlich in den 1950er Jahren in französischen kommunistischen Kreisen.

Die Nullnummer der französischen Zeitschrift d’Histoires d’Elles vom März 1977 und die Propagierung des 8. März durch die damalige Ministerin für Frauenrechte Yvette Roudy im Jahr 1982 waren Anlass, diese Erzählung zu überprüfen. Weder in der Geschichtsschreibung des amerikanischen Feminismus noch der Arbeiterbewegung ließen sich Verweise auf die angeblichen Geschehnisse des 8. März 1857 – ein Sonntag – finden.[6] 1982 veröffentlichten Liliane Kandel und Françoise Picq ihre Rekonstruktion der Genese des Mythos in Frankreich: Die Zeitschrift Cahiers du communisme, die kommunistische Tageszeitung L’Humanité und France nouvelle (in einem Artikel von Claudine Chomat), damalige Wochenzeitung der Kommunistischen Partei Frankreichs, verwiesen im März 1904 auf die Entscheidung der Sozialistischen Partei Amerikas für einen solchen Kampftag und ein erstes Begehen in New York am 27. Februar 1909. Am 5. März 1955 verwies ein Artikel Chomats auf den angeblichen Streik,[7][8] eine Veröffentlichung Picqs aus dem Jahr 2000 weist auch auf einen Artikel von Yvonne Dumont vom 26. Februar 1955 in der France nouvelle hin, in dem auf den Streik verwiesen wurde.[8]

Die Gewerkschafterin Madeleine Colin (CGT) veröffentlichte in den Cahiers du communisme 1960 weitere Details und berichtete von einem Angriff der Polizei auf die Demonstration der Textilarbeiterinnen 1857.[8] In der Antoinette, Zeitschrift der Frauen in der CGT, wurde die Erzählung seit dem März 1964 beinahe jährlich, ergänzt um Details, wiedergegeben.[7]

Kandel und Picq spekulieren in der Veröffentlichung von 1982 über den Mythos:

« A-t-il paru nécessaire de détacher la journée internationale des femmes de son histoire soviétique pour lui donner une origine plus internationale, plus ancienne que le bolchevisme, plus spontanée aussi que la décision d’un congrès ou l’initiative de femmes affiliées à des partis? La date de 1857 a-t-elle été choisie comme un dernier hommage à Clara Zetkin, née cette année là […] ? »

„War es nötig erschienen, den Internationalen Frauentag von seiner sowjetischen Geschichte zu lösen, um ihm einen internationaleren Ursprung zu geben, älter als der Bolschewismus, auch spontaner als die Entscheidung eines Kongresses oder von mit Parteien verbundenen Frauen? Wurde das Datum 1857 als eine letzte Hommage an Clara Zetkin gewählt, die in diesem Jahr geboren war […]?“

Liliane Kandel, Françoise Picq: Journée des femmes: le mythe des origines (1982)[7]

Sie weisen auch darauf hin, dass die Erzählung in Einklang mit der Mehrheitssicht in der Konferenz von Kopenhagen 1910 stehe, gemäß der der Kampf der Frauen sich in den Klassenkampf einzufügen habe.[7]

Vor dem Hintergrund weiterer Aussagen Colins spekuliert der Artikel Picqs aus dem Jahr 2000, dass die Abgrenzung von der Union des femmes françaises, in Colins Sicht eine Vereinigung hauptsächlich von Hausfrauen und einigen Intellektuellen unter der Leitung von Kommunistinnen,[9] den Mythos motivieren könnte:

« […] opposer une lutte de femmes travailleuses à une célébration communiste des femmes, devenue beaucoup plus traditionaliste et réactionnaire. »

„[…] einen Kampf von Arbeiterinnen einer viel zu traditionalistisch und reaktionär gewordenen kommunistischen Frauenfeier entgegenzustellen.“

Françoise Picq: Journée internationale des femmes: À la poursuite d’un mythe (2000, S. 166)[10]

Die US-amerikanische Geschichtswissenschaftlerin Temma Kaplan schätzte 1985, dass der Frauentag bis etwa 1967 ein kommunistischer Feiertag war, und verweist auf eine Erzählung, nach der eine Frauengruppe an der University of Illinois, teils Töchter amerikanischer kommunistischer Eltern, den Frauentag in den USA wiederbelebt hat.[11] Picq verwies auf einen möglichen Einfluss aus Frankreich oder durch sowjetische Filme als Gründe, dass der 8. März ab 1969 in den USA begangen wurde.[10] Picq beschrieb des Weiteren als neues Phänomen Erzählungen zum 8. März seit den 1990er Jahren, in denen zugleich auf den 8. März 1858 verwiesen und die Rolle Clara Zetkins als Begründerin eines solchen Tages durch die Vereinten Nationen ersetzt werde. Sie brachte dies damit in Zusammenhang, dass Zetkin nicht mehr politisch korrekt sei.[12]

Geschichte in Deutschland seit 1918[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Plakat der KPD zum Frauentag 1924

Weimarer Republik 1918–1933[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ersten Weltkrieg und vor allem aufgrund der Einführung des Frauenwahlrechtes musste der Internationale Frauentag in der Weimarer Republik neu formiert werden. Durch die Spaltung der Sozialistinnen in SPD und KPD gab es statt eines Internationalen Frauentages zwei. Clara Zetkin als wichtigste Stimme für den Frauentag war Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) geworden und hatte den Frauentag als Agitationstag für die sozialistische Frau quasi „mitgenommen“. Die Sozialdemokratinnen mussten ganz von vorne beginnen. Sie stellten auf der 7. Frauenkonferenz der SPD 1919 in Weimar einen Antrag und forderten hier die (Wieder-)Einführung eines Frauentages. Der Antrag wurde abgelehnt, genauso wie sein Nachfolger von 1920. Erst im Jahr 1923, als der Einigungsparteitag zwischen den verbliebenen Teilen der USPD und der SPD stattgefunden hatte, beschlossen die Anwesenden auf der ersten internationalen Frauenkonferenz „die Wiedereinführung des 1910 in Kopenhagen beschlossenen Internationalen Frauentages“[13] –allerdings wurde dieser Beschluss erst 1926 zum ersten Mal umgesetzt. Ab diesem Zeitpunkt gab es in der Weimarer Republik zwei Internationale Frauentage: einen kommunistischen am 8. März und einen sozialdemokratischen ohne festes Datum.

In Deutschland forderten Frauen Arbeitszeitverkürzungen ohne Lohnabschläge, eine Senkung der Lebensmittelpreise, eine regelmäßige Schulspeisung und den legalen Schwangerschaftsabbruch.

Nationalsozialistisches Deutschland 1933–1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da die sozialistische Bewegung maßgeblich an der Entstehung des Frauentages Anteil hatte, wurde er zwischen 1933 und 1945 offiziell verboten. Stattdessen wurde der Muttertag, der dem nationalsozialistischen Frauen- und Mutterideal eher entsprach, in den Rang eines offiziellen Feiertages erhoben. Trotz des Verbots aller sozialistischer und kommunistischer Aktionen bestand der Internationale Frauentag weiter. Allerdings hatte er sein Gesicht verändert. Er fand nicht mehr auf den Straßen in Form von großen Demonstrationen statt, sondern im Kleinen und Privaten. Das Feiern des 8. März wurde zu einem Erkennungsmerkmal von Widerstand und sozialistischer Untergrundarbeit. Methoden waren das ‚Auslüften‘ von roten Gegenständen am 8. März aus Fenstern oder an Wäscheleinen oder das Auslegen illegaler Flugblätter.

1946–1990[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Internationaler Frauentag 1948 in Berlin, sowjetischer Sektor

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde im geteilten Deutschland sehr unterschiedlich mit dem Frauentag umgegangen. 1946 führte die sowjetische Besatzungszone den Frauentag zum 8. März wieder ein. In der DDR war der Frauentag durch seine Geschichte geprägt, er hatte zunächst den Charakter einer sozialistischen Veranstaltung und wurde erst in den späten 1980er Jahren festlicher, ungezwungener und weniger ideologisch begangen. Im Westen veranstalteten Sozialdemokratinnen zwar seit 1948 wieder Frauentage, doch ging die Bedeutung dieses Tages allmählich verloren. Hier war es vor allem das Thema Frieden und der Kampf gegen die Wiederbewaffnung, die auf den Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag (terminlich immer irgendwann zwischen Februar und Mai angesiedelt) angesprochen wurden. Gegen die Wiederbewaffnung entwickelte sich ein breites Oppositionsbündnis, das auch von Mitgliedern der SPD, der KPD und der bürgerlichen Parteien, wie vom christlichen Zentrum, getragen wurde. Es waren auch parteilose Christinnen und Pazifistinnen, die die Themen Frieden und Abrüstung in den Internationalen Frauentag verankerten.

Erst mit dem Engagement der neuen Frauenbewegung Ende der 1960er Jahre rückte der 8. März in der Bundesrepublik und anderen Ländern wieder stärker ins Bewusstsein, allerdings hatte es die autonome Frauenbewegung in der BRD schwer mit diesem Tag, obwohl 1975 das Internationale Jahr der Frau stattgefunden hatte. So war noch 1977 in der feministischen Zeitung Courage zu lesen: „Nichts gegen einen Feiertag, auch nicht gegen einen Frauentag. Nur muß er von denen, die gefeiert werden, bestimmt und gestaltet werden.“[14] Diese Kritik richtete sich vor allem gegen die Feierpraxis in der DDR, wo dieser Tag zunehmend zu einer Art ‚sozialistischer Muttertag‘ geworden war.[15]

Ab 1990[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Vereinigung beider deutscher Staaten veränderten sich die Geschichte und die Aktionen zum Internationalen Frauentag noch einmal. Nach einer Phase, in der das Begehen eines Feiertages der DDR als nicht mehr opportun galt, regten sich 1993 das erste Mal wieder Frauengruppen in Ost und West, um diesen Tag im Sinne der Einforderung von (verlorenen) Frauenrechten zu nutzen. Trotz kleinerer Versuche von SPD-Frauen, den Tag nicht am 8. März zu begehen, sondern wieder an das Modell der Frauenwoche aus der Weimarer Republik anzuknüpfen, setzte sich der 8. März durch. Vor allem 1994 zum FrauenStreikTag erlebte der Internationale Frauentag ein politisches Comeback. Seitdem hat es in Deutschland vermehrt Veranstaltungen zum 8. März gegeben – Demonstrationen für Frauenrechte, Vorträge und Feiern. Von Gewerkschaften, autonomen Frauengruppen, den Gleichstellungsbeauftragten oder der Volkshochschule, in großen und kleinen Städten. In den ostdeutschen Bundesländern wird der Frauentag, gerade auch im Arbeitsleben, gefeiert. Hier ist es üblich, dass Chefs ihren weiblichen Mitarbeiterinnen eine Blume – meist Rosen – zum Frauentag schenken und ihnen dazu gratulieren. Der Frauentag ist fester Bestandteil der ostdeutschen Kultur.

Ab 2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2010

Ende Februar werden 1089 Personen gefragt: „Wie beurteilen Sie einen Aktionstag wie den Internationalen Frauentag?“ 13 % antworten „ausgezeichnet“, 21 % „sehr gut“, 31 % „gut“, 22 % „mittelmäßig“, 6 % „schlecht“ und 7 % „kann ich nicht beurteilen“.[16] Am 8. März fordert die Feministin Alice Schwarzer eine komplette Streichung des Tages: „Schaffen wir ihn […] endlich ab, diesen gönnerhaften 8. März! Und machen wir aus dem einen Frauentag im Jahr 365 Tage für Menschen, Frauen wie Männer.“[17]

2018

Bundesfrauenministerin Katarina Barley betont, dass Frauenrechte Menschenrechte sind, und feiert das 100-jährige Jubiläum des deutschen Frauenwahlrechts (siehe Frauenstimmrechtsbewegung in Deutschland).[18]

2019

Bundesfrauenministerin Franziska Giffey fordert „Parität im Parlament“ und ein entsprechendes Paritätsgesetz, um gleichwertige Geschlechterquoten auf Wahllisten und bei Abgeordnetenmandaten zu gewährleisten.[19] Zuvor war ein Bericht der Interparlamentarischen Union erschienen zum Thema „Sexismus, Belästigung und Gewalt gegen Frauen in Parlamenten in Europa“: Von 123 weiblichen Abgeordneten in 45 europäischen Ländern hatten während ihrer Amtszeit 85 % psychische Gewalt erlebt, 68 % hatten abfällige Kommentare zu ihrem Aussehen oder bezüglich Geschlechterklischees bekommen, 58 % waren online sexuell belästigt worden, 47 % hatten Morddrohungen erhalten, 25 % hatten sexualisierte Gewalt erfahren und 15 % körperliche Gewalt.[20]

Demonstration in Hamburg (8. März 2020)

Im Land Berlin legt die rot-rot-grüne Landesregierung den „Frauentag (8. März)“ als gesetzlichen Feiertag fest.[21][22][23][24]

2020

Bundesfrauenministerin Franziska Giffey erklärt im Deutschen Bundestag: „2020 ist Gleichstellungsjahr“. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik sei eine gemeinsame Strategie der Bundesregierung zur Gleichstellung der Geschlechter auf den Weg gebracht worden, die auch Schwerpunkt der Mitte des Jahres anstehenden deutschen EU-Ratspräsidentschaft werde.[25]

Die größte Demonstration am Frauentag findet in Berlin statt mit rund 10.000 Teilnehmenden.[26] In mehreren Städten organisiert die Reformbewegung Maria 2.0 Veranstaltungen und Demonstrationen.[27]

Der Frauentag und die Vereinten Nationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Journée internationale de la femme, Burkina Faso (2008)

1975, im internationalen Jahr der Frau, organisierten die Vereinten Nationen erstmals am 8. März eine Feier.[1] In den folgenden Jahren richtete eine Gruppe von Angestellten im UN-Sekretariat Veranstaltungen zum 8. März aus – diese Mitarbeiter setzten sich gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz und für Beschäftigungsmöglichkeiten von Frauen in den UN ein und nannten sich Ad Hoc Group on Equal Rights for Women („Ad-Hoc-Gruppe für gleiche Rechte von Frauen“).[28]

Am 16. März 1977 verabschiedete die UN-Generalversammlung eine UN-Resolution, die alle Staaten darum bat, einen Tag des Jahres zum „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ zu erklären.[29][1] Seitdem folgten jährliche Veranstaltungen der UN jeweils zum 8. März (siehe auch UN-Frauenkonvention und UN-Ausschuss für die Beseitigung der Diskriminierung der Frau).

2003 rief das von der UNICEF zum Internationalen Frauentag ausgegebene Motto „Bessere Bildung für Mädchen“ dazu auf, Mädchen besser vor ungleicher Behandlung und Ausbeutung zu schützen. Einige Aufrufe wendeten sich gegen die weibliche Genitalverstümmelung, gegen Kinderheirat und gegen die Verurteilung von nichtheterosexuellen Lebensweisen.

2004 machte der damalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, anlässlich des Weltfrauentages darauf aufmerksam, dass in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara über die Hälfte der an AIDS erkrankten Menschen Frauen seien. In der Gruppe der HIV-Infizierten unter 24 Jahren stellten junge Frauen mit einem Anteil von fast zwei Dritteln das größte Kontingent.[30] Einige europäische Initiativen bezogen sich auf die Situation in Nepal.

2006 lag der Schwerpunkt zahlreicher Aktionen auf der Rolle der Frauen in politischen Entscheidungsprozessen. Der Internationale Frauentag 2007 mahnte an, Gewalt gegen Frauen und Mädchen überall auf der Welt unter Strafe zu stellen. Das Motto der Vereinten Nationen im Jahr 2008 lautete Investing in Women and Girls. Fokussiert werden sollte auf die Herstellung von Chancengleichheit und deren Finanzierung in den einzelnen Ländern. Entsprechend kündigte die Bundesfrauenkonferenz der deutschen Gewerkschaft Verdi Veranstaltungen zum Thema „Frauen verdienen mehr“ an. Unter anderem wurden gleiches Entgelt für gleiche und gleichwertige Arbeit sowie Mindestlöhne angemahnt.

2009 war das Motto der UN für den Internationalen Frauentag „Männer und Frauen vereint, um die Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu beenden“ (Women and men united to end violence against women and girls). Es sollte auf die andauernde Unterdrückung von Frauen und Mädchen und die besonderen Gefahren sowie das Leid in Kriegsgebieten aufmerksam machen.

Weltfrauentag 2018

Das UN-Motto lautet „Die Zeit ist jetzt – ländliche und städtische Aktivisten verbessern das Leben von Frauen“ (Time is Now – Rural and urban activists transforming women’s lives).[31] Das Europäische Parlament tritt ein für die Stärkung der Rolle von Frauen und Mädchen in Medien und der Informations- und Kommunikationstechnik (siehe Frauen in der Informatik).[32]

In spanischsprachigen Ländern findet der Internationale Frauentag besonders großes Echo: Allein in Spanien beteiligen sich mehr als 5,3 Millionen Menschen am Frauenstreik unter dem Motto „Wenn die Frauen streiken, dann steht die Welt still“, darunter auch die spanische Königin Letizia von Spanien.[33]

Weltfrauentag 2019

Die UN wählen das Motto „Gleich denken, intelligent bauen, offen für Veränderungen sein“ (Think Equal, Build Smart, Innovate for Change).[34] Das Europäische Parlament konzentriert sich auf das Thema „Frauen in der Politik“.[35]

In der Türkei stoppt die Istanbuler Polizei am Abend des 8. März den traditionellen und friedlichen Marsch vom Taksim-Platz die Istiklal-Einkaufsstraße hinunter mit Sperren und Tränengas; die Behörden hatten für Demonstrationen zum Frauentag keine Genehmigung erteilt. In der Hauptstadt Ankara findet ein ähnlicher Protestmarsch jedoch ungehindert statt.[36]

Paro Internacional de Mujeres 2020 in Montevideo, Uruguay (8. März 2020)

Weltfrauentag 2020

Die UN bestimmen die Gleichstellung der Geschlechter bis 2030 als Thema: „Ich bin Generation Gleichberechtigung: Frauenrechte verwirklichen“ (I am Generation Equality: Realizing Women’s Rights). Gemeint ist das 5. der 17 UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs), die bis 2030 von den UN-Mitgliedsstaaten umzusetzen sind.[37][38] Angeknüpft wird damit auch an die 25 Jahre zuvor abgehaltene Vierte UN-Weltfrauenkonferenz in Peking (1995), die unter dem Motto stand: „Handeln für Gleichberechtigung, Entwicklung und Frieden“.[39] UN Women veröffentlicht dazu am 5. März den Bericht Gender equality: Women’s rights in review 25 years after Beijing („Gleichstellung der Geschlechter: Überprüfung der Frauenrechte 25 Jahre nach Peking“).[40] Diesen Zusammenhang greift auch das Europäische Parlament auf mit seinem Themenschwerpunkt Weltfrauentag 2020 – 25 Jahre Erklärung von Peking.[41] Zeitgleich erscheint der erste jährliche Bericht von UNESCO zur Gleichstellung und zu den in den vorhergehenden Jahren durchgeführten Fördermaßnahmen unter dem Titel Promise of gender equality („Versprechung der Gleichstellung“).[42] Die Interparlamentarische Union (IPU) veröffentlicht zum Frauentag ihre aktuelle Analyse des Frauenanteils in Landesparlamenten: Global ist er seit 1995 von 11 % auf knapp 25 % angestiegen (siehe Länderliste 2018); eine gleichwertige Geschlechterverteilung sei bis 2030 möglich (vergleiche Paritätsgesetz); die europäischen Länder erfüllen mit knapp 30 % sogar die Vorgaben der Pekinger Weltfrauenkonferenz.[43]

Zu dem globalen Frauentagsmotto Each for Equal („Jeder für Gleichberechtigung“)[44] veröffentlichen auch führende Technologieunternehmen wie Apple, Google und Microsoft sowie Amazon und Netflix eigene Kampagnen, die wegweisende Frauen vorstellen; Spotify weist auf die meistgestreamten Frauen hin.[45]

Die meisten großen Demonstrationen am Frauentag finden in Lateinamerika statt, wo vor allem gegen die hohe Zahl von Frauenmorden protestiert wird (siehe Femizid in Lateinamerika). In Santiago de Chile wurden 500.000 Teilnehmende erwartet, die Polizei spricht von 125.000, es kommt zu einigen gewaltsamen Zusammenstößen; Hauptforderung ist die Abschaffung des strikten Abtreibungsverbots.[26]

Der Frauentag als gesetzlicher Feiertag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den folgenden Ländern ist der 8. März ein gesetzlicher Feiertag:[46]

In VR China, Madagaskar und Nepal gilt der Feiertag nur für Frauen (♀); in chinesischen Staatsbetrieben bekommen sie häufig den halben Tag frei.[48]

Das Land Berlin führte 2019 den „Frauentag (8. März)“ als gesetzlichen Feiertag ein, als einziges deutsches Bundesland.[21][23][24][22]

In der Autonomen Region Kurdistan (Irak) beschloss die Regierung im Jahr 2012, am 8. März einen „Tag des traditionellen kurdischen Kleides“ als alternatives Angebot zum Frauentag zu veranstalten.[49]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Cornelia Ernst: Zur Geschichte des Internationalen Frauentages in der Übergangsperiode vom Kapitalismus zum Sozialismus auf dem Gebiet der DDR (1945/46–1961). Zwei Bände. Doktorarbeit Universität Leipzig 1983.
  • Barbara Gröschke (Hrsg.): Der Internationale Frauentag (= Dokumente und Berichte. Band 8). Herausgegeben von der Parlamentarischen Staatssekretärin für die Gleichstellung von Frau und Mann beim Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen. Düsseldorf 1989.
  • Gudrun Hamacher (Hrsg.), Gisela Losseff-Tillmanns (Mitverfasserin): Internationaler Frauentag: Tag der Frauen seit 75 Jahren (= Schriftenreihe der IG Metall. Band 108). Vorstand der Industriegewerkschaft Metall für Bundesrepublik Deutschland, Frankfurt/M. 1985.
  • Liliane Kandel, Françoise Picq: Le Mythe des origines à propos de la journée internationale des femmes. In: La Revue d’en face. Nr. 12, 1982, S. 67–80 (französisch; online auf archivesdufeminisme.fr).
  • Temma Kaplan: On the Socialist Origins of International Women’s Day. In: Feminist Studies. Band 11, Nr. 1, 1985, S. 163–171 (englisch; PDF: 3,3 MB, 5 Doppelseiten auf libcom.org).
  • Jürgen Kirchner (Bearbeiter): 70 Jahre internationaler Frauentag. Herausgegeben von der Forschungsgemeinschaft „Geschichte des Kampfes der Arbeiterklasse um die Befreiung der Frau“ an der Pädagogischen Hochschule Clara Zetkin Leipzig. Verlag für die Frau, Leipzig 1980.
  • Cornelia Klose: Zur Geschichte des Internationalen Frauentages in der Deutschen Demokratischen Republik von 1962 bis 1980. Doktorarbeit Pädagogische Hochschule 1988.
  • Mirjam Sachse (Hrsg.): Clara Zetkins „Märzentag“: Der erste internationale Frauentag 1911. In: Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung. Heft 1, 2004.
  • Siegfried Scholze: Der Internationale Frauentag einst und heute: Geschichtlicher Abriß und weltweite Tradition vom Entstehen bis zur Gegenwart. Trafo Weist, Berlin 2001, ISBN 3-89626-129-0.
  • Kerstin Wolff: Alle Jahre wieder… Der Internationale Frauentag: ein Feiertag für die Frauenbewegung? In: Ariadne. Heft 50, 2006, S. 66–71.
  • Renate Wurms: Wir wollen Freiheit, Frieden, Recht: Der Internationale Frauentag – Zur Geschichte des 8. März. Marxistische Blätter, Frankfurt/M. 1980, ISBN 3-88012-603-8.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Vereinte Nationen (UN): History of Women’s Day. In: UN.org. 2020, abgerufen am 6. März 2020 (englisch).
  2. Renate Wurms: Wir wollen Freiheit, Frieden, Recht: Der Internationale Frauentag – Zur Geschichte des 8. März. Marxistische Blätter, Frankfurt/M. 1980, ISBN 3-88012-603-8, S. 6.
  3. Renate Wurms: Wir wollen Freiheit, Frieden, Recht: Der Internationale Frauentag – Zur Geschichte des 8. März. Marxistische Blätter, Frankfurt/M. 1980, ISBN 3-88012-603-8, S. 21.
  4. Siegfried Scholze: Der Internationale Frauentag einst und heute: Geschichtlicher Abriß und weltweite Tradition vom Entstehen bis zur Gegenwart. Trafo Weist, Berlin 2001, ISBN 3-89626-129-0, S. 24.
  5. Siegfried Scholze: Der Internationale Frauentag einst und heute: Geschichtlicher Abriß und weltweite Tradition vom Entstehen bis zur Gegenwart. Trafo Weist, Berlin 2001, ISBN 3-89626-129-0, S. 35.
  6. Françoise Picq: Journée internationale des femmes: À la poursuite d’un mythe. In: Travail, Genre et Sociétés. Nr. 3, 2000, S. 162/163 (französisch; PDF: 31 kB, 8 Seiten auf genreenaction.net).
  7. a b c d Liliane Kandel, Françoise Picq: Journée des femmes: le mythe des origines. In: La Revue d’En face. Nr. 12, Herbst 1982, S. 67–80 (französisch; online auf archivesdufeminisme.fr).
  8. a b c Françoise Picq: Journée internationale des femmes: À la poursuite d’un mythe. In: Travail, Genre et Sociétés. Nr. 3, 2000, S. 164 (französisch; PDF: 31 kB, 8 Seiten auf genreenaction.net).
  9. Françoise Picq: Journée internationale des femmes: À la poursuite d’un mythe. In: Travail, Genre et Sociétés. Nr. 3, 2000, S. 165 (französisch; PDF: 31 kB, 8 Seiten auf genreenaction.net).
  10. a b Françoise Picq: Journée internationale des femmes: À la poursuite d’un mythe. In: Travail, Genre et Sociétés. Nr. 3, 2000, S. 166 (französisch; PDF: 31 kB, 8 Seiten auf genreenaction.net).
  11. Temma Kaplan: On the Socialist Origins of International Women’s Day. In: Feminist Studies. Band 11, Nr. 1, 1985, S. 163–171, hier S. 170 (englisch; PDF: 3,3 MB, 5 Doppelseiten auf libcom.org).
  12. Françoise Picq: Journée internationale des femmes: À la poursuite d’un mythe. In: Travail, Genre et Sociétés. Nr. 3, 2000, S. 167 (französisch; PDF: 31 kB, 8 Seiten auf genreenaction.net).
  13. Siegfried Scholze: Der Internationale Frauentag einst und heute: Geschichtlicher Abriß und weltweite Tradition vom Entstehen bis zur Gegenwart. Trafo Weist, Berlin 2001, ISBN 3-89626-129-0, S. 53.
  14. Ausgabe der Courage vom 15. Februar 1977, Umschlagblatt innen.
  15. Internationaler Frauentag – DDR – Ein persönlicher Bericht – Goethe-Institut. Goethe.de. Archiviert vom Original am 1. März 2011. Abgerufen am 10. Juni 2010.
  16. Statista: Wie beurteilen Sie einen Aktionstag wie den Internationalen Frauentag (8. März 2010)? Februar 2010, abgerufen am 8. März 2020.
  17. Alice Schwarzer: 8. März – Pro & Contra: „Abschaffen!“ In: Frankfurter Rundschau. 8. März 2010, abgerufen am 8. März 2020.
  18. Bundesfrauenministerium (BMFSFJ): Bundestag: Rede zum Internationalen Frauentag. In: bmfsfj.de. 1. März 2018, abgerufen am 8. März 2020 (mit Video: 5:35 Minuten).
  19. Bundesfrauenministerium (BMFSFJ): Rede im Bundestag: Dr. Franziska Giffey unterstützt Forderung für mehr Parität im Parlament. In: bmfsfj.de. 15. März 2019, abgerufen am 8. März 2020 (mit Video: 5:40 Minuten).
  20. Interparlamentarische Union (IPU): Sexism, harassment and violence against women in parliaments in Europe. Genf Oktober 2018, ISBN 978-92-9142-725-3, S. 1 (englisch; 20-seitige Studie; Downloadseite).
  21. a b Drittes Gesetz zur Änderung des Gesetzes über die Sonn- und Feiertage. 30. Januar 2019, Artikel 1 (PDF: 1,6 MB, 12 Seiten auf berlin.de, S. 22).
  22. a b Tobias Schulze: Kommentar 8. März als Feiertag: Mehr Welt, weniger Kirche. In: taz.de. 24. Januar 2019, abgerufen am 8. März 2020.
  23. a b mxw: Arbeitsfrei in der Hauptstadt: Warum der Weltfrauentag in Berlin ein Feiertag ist. In: Der Spiegel. 8. März 2019, abgerufen am 8. März 2020.
  24. a b Meldung (dpa): Frauentag wird gesetzlicher Feiertag. In: berlin.de. 11. Februar 2019, abgerufen am 8. März 2020.
  25. Bundesfrauenministerium (BMFSFJ): Debatte zum Internationalen Frauentag – Dr. Franziska Giffey: Gleichstellung funktioniert nur partnerschaftlich. In: bmfsfj.de. 6. März 2020, abgerufen am 8. März 2020 (mit Video: 5:54 Minuten).
  26. a b Meldung: Weltfrauentag: Gewalt bei Demonstrationen in Chile. In: Süddeutsche Zeitung. 9. März 2020, abgerufen am 9. März 2020.
  27. Meldung: Proteste zum Weltfrauentag: „Lang lebe der feministische Kampf“. In: tagesschau.de. 8. März 2020, abgerufen am 9. März 2020.
  28. UN-Pressemitteilung: Statement by Secretary-General to meeting at headquarters marking International Women’s Day. In: UN.org. 8. März 1976, abgerufen am 6. März 2020 (englisch, Generalsekretär Kurt Waldheim auf einer Veranstaltung der Ad Hoc Group on Equal Rights for Women).
  29. Vereinte Nationen (UN): Mitwirkung der Frau an der Festigung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit und am Kampf gegen Kolonialismus, Rassismus, rassische Diskriminierung, fremde Aggression und Besetzung und alle Formen von Fremdherrschaft. 142. Resolution der 32. Generalversammlung der Vereinten Nationen. 16. Dezember 1977, S. 462 (englisch; PDF: 113 kB, 3 Seiten auf un.org).
  30. Vereinte Nationen (UN): The Secretary-General message on International Women’s Day 8 March 2004. (Memento vom 18. Februar 2009 im Internet Archive) In: UN.org. 8. März 2004, abgerufen am 6. März 2020 (englisch).
  31. UN Women: International Women’s Day 2018: Time is Now – Rural and urban activists transforming women’s lives. In: UNwomen.org. 8. März 2018, abgerufen am 8. März 2020 (englisch; Materialien).
  32. Europäisches Parlament: Internationaler Frauentag 2018: Stärkung der Rolle von Frauen und Mädchen in Medien und IKT. In: europarl.europa.eu. 7. März 2018, abgerufen am 8. März 2020 (Materialien).
  33. Sebastian Schoepp: Letizia von Spanien. In: sueddeutsche.de. 9. März 2018, abgerufen am 8. März 2020.
  34. UN Women: International Women’s Day 2019: Think Equal, Build Smart, Innovate for Change. In: UNwomen.org. 8. März 2019, abgerufen am 8. März 2020 (englisch; Materialien).
  35. Europäisches Parlament: Internationaler Frauentag 2019: Die Macht der Frauen in der Politik. In: europarl.europa.eu. 8. März 2019, abgerufen am 8. März 2020 (Materialien).
  36. ORF: Istanbul: Marsch zum Frauentag mit Tränengas gestoppt. 8. März 2019, abgerufen am 8. März 2020.
  37. UN Women: International Women’s Day 2020: “I am Generation Equality: Realizing Women’s Rights”. In: UNwomen.org. 2020, abgerufen am 6. März 2020 (englisch).
  38. Vereinte Nationen (UN): International Women’s Day 8 March: Gender Equality by 2030. In: UN.org. 2020, abgerufen am 6. März 2020 (englisch).
    Ebenda: Goal 5: Achieve gender equality and empower all women and girls.
  39. Vereinte Nationen (UN): Bericht der vierten Weltfrauenkonferenz (Beijing, 4.–15. September 1995). in UN.org. 17. Oktober 1995, abgerufen am 6. März 2020 (in Übersetzung).
  40. UN Women: Gender equality: Women’s rights in review 25 years after Beijing. New York, März 2020, ISBN 978-92-1-127072-3 (englisch; Downloadseite; Pressemitteilung; zusammenfassende Infografik).
  41. Europäisches Parlament: Weltfrauentag 2020 – 25 Jahre Erklärung von Peking. In: europarl.europa.eu. 2020, abgerufen am 6. März 2020 (Artikelsammlung).
  42. UNESCO: First UNESCO's Annual Report on Gender Equality: Promise of gender equality – key actions of 2018 and 2019. In: unesco.org. Paris, 5. März 2020, abgerufen am 8. März 2020 (englisch; mit Downloadangebot).
  43. Interparlamentarische Union (IPU): 25 years after Beijing, IPU analysis shows that gender parity is possible. In: ipu.org. 6. März 2020, abgerufen am 8. März 2020 (englisch).
    Interaktive Statistik, ebenda: Percentage of women in national parliaments. 2020 (englisch).
  44. International Women’s Day (IWD): An equal world is an enabled world. #IWD2020 #EachforEqual. In: internationalwomensday.com. März 2020, abgerufen am 8. März 2020 (englisch; Materialien).
  45. Lisa Fleischer: Frauentag 2020: So feiern Apple, Netflix, Google und Co. ihre weiblichen Angestellten. In: GIGA.de. 8. März 2020, abgerufen am 8. März 2020.
  46. Übersicht: International Women’s Day (IWD). In: Holidayyear.com. 2020, abgerufen am 8. März 2020 (englisch); Zitat: „Now, International Womans Day (IWD) is an official holiday in Angola, Azerbaijan, Belarus, Burkina Faso, Cambodia, Equatorial Guinea, Eritrea, Georgia, Guinea Bissau, Kazakhstan, Kyrgyzstan, Laos, Moldova, Mongolia, Nepal, Russia, Tajikistan, Turkmenistan, Uganda, Ukraine, Uzbekistan.“
  47. Cho Jong Ik: 2014 Calendar Reveals Few Surprises. In: DailyNK.com. 25. Dezember 2013, abgerufen am 8. März 2020 (englisch); Zitat: „March: International Women’s Day (3.8)“.
  48. Meldung: Wo Internationaler Frauentag 2019 ein echter Feiertag ist. In: Augsburger Allgemeine. 7. März 2019, abgerufen am 8. März 2020; Zitat: „Wie in Madagaskar und Nepal ist in China der 8. März ein Feiertag allein für Frauen. In chinesischen Staatsbetrieben bekommen sie häufig den halben Tag frei, manchmal verteilen die Unternehmen auch kleine Aufmerksamkeiten.“
  49. Raber Y. Aziz: Double celebration on Women’s Day as Kurdistan Region marks National Day for Traditional Clothes. In: KurdishObserver.blogspot.com. 8. März 2012, abgerufen am 8. März 2020 (englisch).