Internationaler Literaturpreis – Haus der Kulturen der Welt

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Der Internationale Literaturpreis – Haus der Kulturen der Welt ist ein Literaturpreis für einen „herausragenden fremdsprachigen Titel der internationalen Gegenwartsliteraturen und seine deutsche Erstübersetzung“, der seit 2009 vom Haus der Kulturen der Welt in Berlin und der Stiftung Elementarteilchen jährlich im Juni vergeben wird. Er ist mit insgesamt 35.000 Euro dotiert; seit 2016 erhält 20.000 Euro davon der Autor und 15.000 Euro der Übersetzer. Bis 2015 hatte der Autor 25.000 Euro und der Übersetzer 10.000 Euro erhalten.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ziel des Preises ist, die Aufmerksamkeit für aktuelle literarische Stimmen aus aller Welt zu erhöhen und die Vermittlungsleistung von literarischen Übersetzern zu würdigen. Der Preis soll in der Fülle an Neuerscheinungen auf dem deutschen Buchmarkt auf qualitativ hervorragende und außergewöhnliche Werke der internationalen Literaturen aufmerksam machen.

Eine Jury aus namhaften Literaturkritikern und -wissenschaftlern ermittelt die beiden Preisträger in einem mehrstufigen Verfahren. So gehörten etwa zur Jury 2009/2010: Christian Döring (Lektor und Literaturkritiker), Ottmar Ette (Literaturwissenschaftler, Universität Potsdam), Sigrid Löffler (Literaturkritikerin), Katharina Narbutovic (Leiterin Berliner Künstlerprogramm des DAAD), Peter Ripken (Internationales Zentrum Frankfurter Buchmesse), Jan Szlovak (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Elementarteilchen) und Susanne Stemmler (Leiterin Bereich Literatur, Haus der Kulturen der Welt).

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Erschlagt die Armen! Informationen zum ausgezeichneten Roman sowie den Preisträgerinnen auf hkw.de, abgerufen am 14. Juni 2016