interstellarum

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interstellarum
Beschreibung Zeitschrift für praktische Astronomie
Fachgebiet Astronomie
Sprache Deutsch
Verlag Oculum-Verlag GmbH, Erlangen
Erstausgabe 1994
Einstellung 2015
Erscheinungsweise zweimonatlich
Chefredakteur Ronald Stoyan
Geschäftsführer Ronald Stoyan
Weblink interstellarum.de
Artikelarchiv Heft-Archiv
ISSN 0946-9915Vorlage:Infobox Publikation/Unspezifische ISSN-Angabe

interstellarum war eine deutsche Zeitschrift für praktische Astronomie und erschien zweimonatlich im Oculum-Verlag, Erlangen. Der Inhalt richtete sich an Sternfreunde und Hobbyastronomen. Ab dem Jahr 2016 erscheint die Zeitschrift in erweiterter Form unter dem Titel Abenteuer Astronomie.

Zusätzlich zu den sechs regulären Ausgaben erschienen jährlich zwei Themenhefte, von denen sich jeweils eines Teleskopen, Ferngläsern und Zubehör widmete. Das zweite war wechselnden Themen vorbehalten. Außerdem veröffentlichte die Redaktion ein Buchprogramm, darunter die Serie interstellarum Astro-Praxis mit Anleitungen für Hobby-Astronomen.

interstellarum wurde 1994 als Zeitschrift für Deep-Sky-Beobachtung von Jürgen Lamprecht, Ronald Stoyan und Klaus Veit gegründet. Bis zur Ausgabe Nr. 19 erschien interstellarum vierteljährlich. Mit der Ausgabe Nr. 20 erfolgte eine Umorientierung auf alle Bereiche der Amateurastronomie. interstellarum erschien seitdem mit steigendem Erfolg alle zwei Monate und war seit dem Jahr 2004 auch im Zeitschriftenhandel erhältlich. Neben Ronald Stoyan zählten Dr. Frank Gasparini, Daniel Fischer und Paul Hombach zur Redaktion.

Von 2011 bis 2014 gab es den Video-Podcast interstellarum-Sternstunde, der sechs Mal im Jahr parallel zu den Heften der Zeitschrift erschien. Im Januar 2012 erschien außerdem der interstellarum-Himmelskalender, die erste App einer astronomischen Zeitschrift weltweit. Die interstellarum-Redaktion rief zudem jährlich den Fotowettbewerb Astrofotograf des Jahres aus, für den Wettbewerb 2013 gab es mehr als 1400 Bildeinsendungen.

Ende 2014 wurde ein erfolgreiches Crowdfunding für einen Neustart der Zeitschrift initiiert. Mit über 125.000 Euro an Unterstützungen gehört es zu den erfolgreichsten Crowdfundings im deutschsprachigen Print-Bereich überhaupt. Nachdem 2014 noch vier Ausgaben bis zur Nummer 100 erschienen waren, wird das Blatt seit Anfang 2016 unter dem neuen Namen Abenteuer Astronomie weitergeführt.

Weblinks[Bearbeiten]