Intrathekal

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Intrathekal (lat. intra- „innerhalb von etwas gelegen“, griech. theka „Kapsel“, „Hülle“, abgekürzt i. th.) ist ein Begriff aus der Medizin und wird vor allem in Zusammenhang mit Injektionen benutzt. Hierbei ist eine Injektion in den liquor-gefüllten Raum zwischen Arachnoidea und Pia mater, den Subarachnoidalraum gemeint (analog zu intravenös, i. v. = in die Vene). Bei verschiedenen therapeutischen Verfahren, z. B. per Lumbalpunktion, werden dort Wirkstoffe injiziert, etwa im Rahmen einer Chemotherapie oder bei Anästhesieverfahren (Spinalanästhesie). Es ist auch möglich, über eine implantierte Medikamentenpumpe kontinuierlich Medikamente in den Liquorraum zu injizieren.

Eine intrathekale Antikörperproduktion meint eine Antikörperproduktion im Liquor und ist für einige Erkrankungen des zentralen Nervensystems diagnostisch von Bedeutung.

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