Intrinsische Bewertungsmethode

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Intrinsische Bewertungsmethoden zählen zu ökonomischen Bewertungskonzepten und führen die Entstehung der Preise von Gütern und Dienstleistungen auf ihre intrinsischen (inneren) Eigenschaften zurück, die im Laufe des Produktionsprozesses entstehen und das Produkt als Ganzes charakterisieren. Die Herstellung und die damit verbundenen Kosten bilden im Rahmen dieses Konzeptes also die Grundlage der Preisbildung (siehe auch subjektive Bewertungsmethode).

Anwendungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Intrinsische Bewertungsmethode stellt einer Erweiterung der Arbeitswerttheorie dar. Diese Theorie wurde von David Ricardo (1811) vorgestellt und fand breite Rezeption. Die intrinsische Bewertungsmethode kommt beispielsweise bei der Bewertung von Gold zum Einsatz, da der intrinsische Wert (Eigenwert) des Goldes aufgrund der Funktion als Wertaufbewahrungsmittel in Krisenzeiten nicht hinreichend quantifizierbar ist. Die intrinsischen Eigenschaften von Gold sind zum einen der Wert seiner Seltenheit und zum anderen der Wert seines guten Rufes. Des Weiteren beriefen sich Physiokraten auf die Intrinsische Bewertungsmethode in Hinblick auf die Bewertung des volkswirtschaftlichen Produktionsfaktors Land. Ein weiteres Beispiel für ein Gut mit einem hohen intrinsischen Wert ist Gesundheit. Nach Amartya Sens Befähigungsansatz stellt diese einen hohen Eigenwert dar.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Bewertung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: intrinsisch – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: extrinsisch – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen