Investmentzertifikat

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Ein Investmentzertifikat oder Fondsanteil, auch als Fondsanteilschein, Investmentanteil, Investmentanteilschein, Investmentfondsanteil oder Investmentfondsanteilschein bezeichnet, ist ein Inhaberpapier, das dem Inhaber einen Anspruch gegenüber einem Fonds – gerichtet gegen die Investmentgesellschaft – verbrieft.[1]

Das Wort Fondszertifikat wird nur selten als Synonym gebraucht. Häufiger wird der Begriff Fondszertifikat für ein Zertifikat im Sinne einer Anleihe mit derivater Komponente benutzt, bei der die derivative Komponente aus der Kopplung der Wertentwicklung an ausgewählte Fonds besteht.[2]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbrieft ein Investmentzertifikat den Anteil an einem Offenen Investmentfonds, so ist in Deutschland das Fondsvermögen als sogenanntes Sondervermögen geschützt, so dass das Emittentenrisiko im Wesentlichen eliminiert ist. Ein Anteil an einem Geschlossenen Investmentfonds dagegen unterliegt dem ungeminderten Emittentenrisiko,[3] ebenso ein Fondszertifikat im oben beschriebenen Sinne einer Anleihe mit fondsgekoppelter derivativer Komponente.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Börsenlexikon. Erklärung. Anteilschein. In: finanztreff.de. Abgerufen am 6. März 2018.
  2. Fondszertifikate. Starke Mischung. Fondszertifikate sollen die Vorteile zweier Anlageklassen in einem Produkt bündeln. Was ein Vergleich mit Top-Dachfonds zeigt. In: Focus Money. 7. Juni 2006, abgerufen am 6. März 2018.
  3. Unterschied offene Fonds und geschlossene Fonds – Ertrag, Steuer, Sicherheit, Verfügbarkeit sowie Recht und Pflichten im Vergleich. In: fondsvermittlung24.de. Abgerufen am 6. März 2018.