Iranische Nationalbibliothek

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Der im Stadtteil Niavaran gelegene Zweig der Bibliothek
Im Inneren des neuen Gebäudes

Die Iranische Nationalbibliothek (persisch ‏کتابخانه ملی ایران‎ Ketāb-Chāneh-ye Mellī-e Irān) ist eine in der Hauptstadt Teheran gelegene Bibliothek, deren Zweige sich über die gesamte Stadt verteilen.

Geschichte[Bearbeiten]

Der erste Prototyp einer Nationalbibliothek im Iran war die 1851 gegründete Bibliothek des Dar al-Fonoun. 1899 wurde eine weitere Bibliothek, die Bibliothek der Nation eröffnet. Die offizielle Einweihung der Nationalbibliothek erfolgte 1937. Sie umfasste mehrere Sammlungen älterer Bibliotheken, darunter seltene und wertvolle Manuskripte.

Der Hauptzweig des heutigen Bibliothekenkomplexes liegt im nördlichen Zentrum der Stadt und befindet sich in seiner letzten Konstruktionsphase. Das neue Gebäude besteht aus fünf Hallen, die jeweils einem Wissenschaftsbereich, wie z.B. den Geisteswissenschaften, zugeordnet sind und auf einer einzigen Ebene liegen.

Das neue Bibliotheksgebäude bedeckt eine Gesamtfläche von über 90. 000 m² und ist somit eines der größten Bibliotheksgelände des Nahen- und Mittleren Ostens.

Literatur[Bearbeiten]

  • George Chandler: Iran. In: Ders.: Libraries in the East. An International and Comparative Study (International bibliographical and library service; Bd. 1). Seminar Press, London 1971, ISBN 0-12-815550-7, S. 39–50.
  • Allen Kent, Harold Lancour, Jay E. Daily, (Hrsg.): Encyclopedia of Library and Information Science, Nr. 13. New York: Marcel Dekker. S. 26–28.

Weblinks[Bearbeiten]