Irdengut

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Spezifikation gemäß Klassifikation keramischer Massen
Keramik Klasse: Irdengut

Irdengut (auch Irdenware) ist ein Sammelbegriff für eine Klasse bei niedriger Temperatur gebrannter keramischer Werkstoffe. Bei ihnen sintern die Scherben während des Brennprozesses nicht vollständig dicht, so dass unglasiertes Irdengut aufgrund offener Porosität wasserdurchlässig ist.[1]

Wichtigste Ausgangsstoffe sind Ton, Feldspat, Kalk und teilweise weitere Beimischungen. Der gesinterte Scherben ist porös, hart, fest und auch dünn strukturiert nicht durchscheinend.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hermann Salmang, Horst Scholze, Rainer Telle (Hrsg.): Keramik. 7. Auflage, Heidelberg 2007, S. 699.