Irische Fußballnationalmannschaft

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Republik Irland
Poblacht na hÉireann
Republic of Ireland
Spitzname(n) The Boys in Green
Verband Football Association of Ireland
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor New Balance
Trainer Martin O’Neill
Co-Trainer Roy Keane
Kapitän David Meyler, seit 2017
Rekordtorschütze Robbie Keane (68)
Rekordspieler Robbie Keane (146)
Heimstadion Aviva Stadium, Croke Park
FIFA-Code IRL
FIFA-Rang 32. (798 Punkte)
(Stand: 23. November 2017)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Drittes Trikot
Bilanz
544 Spiele
214 Siege
150 Unentschieden
180 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
Irland 1922Irischer Freistaat Irischer Freistaat 1:0 Bulgarien Bulgarien 1908Bulgarien
(Colombes, Frankreich; 28. Mai 1924)
Höchster Sieg
IrlandIrland Republik Irland 8:0 Malta MaltaMalta
(Dublin, Irland; 16. November 1983)
Höchste Niederlage
Brasilien 1960Brasilien Brasilien 7:0 Republik Irland IrlandIrland
(Uberlândia, Brasilien; 27. Mai 1982)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 3 (Erste: 1990)
Beste Ergebnisse Viertelfinale 1990
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 3 (Erste: 1988)
Beste Ergebnisse Achtelfinale 2016
(Stand: 14. November 2017)
Das Irische Fußballnationalteam (September 2013)
Giovanni Trapattoni, bis 2013 Trainer der Nationalmannschaft

Die irische Fußballnationalmannschaft, offiziell Fußballnationalmannschaft der Republik Irland (englisch Republic of Ireland national football team, irisch foireann sacair náisiúnta Phoblacht na hÉireann) genannt, repräsentiert im Fußball die Republik Irland, einen Staat auf der gleichnamigen Insel. In den 1980er und 1990er Jahren feierte sie ihre größten Erfolge.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Republik Irland wurde 1923 noch als Irischer Freistaat offizielles Mitglied der FIFA.

Von den 1920er Jahren bis in die 1950er Jahre nominierten sowohl der Nordirische Verband, die Irish Football Association (IFA) als auch der Verband des Freistaates, die Football Association of the Irish Free State (FAIFS) bzw. später der Verband der Republik Irland, die Football Association of Ireland (FAIreland), Spieler von der gesamten Insel für die jeweiligen Auswahlmannschaften. So bestritt Jimmy Dunne, der bis 1967 irischer Rekordtorschütze war zwischen 1928 und 1932 sieben Spiele für Nordirland sowie ein Spiel 1930 für den irischen Freistaat, von 1936 bis 1939 dann noch 14 Spiele für den irischen Freistaat und erzielte in dieser Zeit 13 Tore für den irischen Freistaat und vier für Nordirland.[2] Erst Mitte der 1950er Jahre unterband die FIFA diese Praxis.

Unter Kulttrainer Jack Charlton gelang der erste zählbare Erfolg mit der Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 1988 in Deutschland. Charlton bediente sich dabei einer List. Er hielt nach guten Spielern anderer Nationen Ausschau, die kaum Aussicht auf eine Berufung ins eigene Nationalteam hatten und aufgrund ihrer Abstammung leicht die irische Staatsbürgerschaft erwerben konnten. Viele davon fand er in den Profiligen Englands und Schottlands. Unter anderem kamen mit John Aldridge, Ray Houghton und Ronnie Whelan drei Spieler aus dem legendären Team des FC Liverpool der 80er Jahre. Aus diesem bunten Haufen gelang es ihm, ein funktionierendes Team zu erstellen, das mit dem 1:0-Sieg (Tor durch Houghton) bei der EM in Deutschland gegen den Erzrivalen England einen großen Achtungserfolg erzielte. Nur knapp wurde der Einzug ins Halbfinale verpasst.

Zwei Jahre später erreichte Irland nicht nur die Endrunde der WM 1990 in Italien, sondern schaffte es sogar bis ins Viertelfinale, wo erst der Gastgeber zu stark war. Das ist der bis heute größte Erfolg des Teams überhaupt.

Irland war das einzige Team von den britischen Inseln, das sich für die Fußball-Weltmeisterschaft 1994 in den USA qualifizieren konnte. Unter anderem durch einen Sieg gegen Italien konnte es das Achtelfinale erreichen.

In der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2002 in Südkorea und Japan konnte sich Irland sogar auf Kosten der Niederländer durchsetzen und spielte in einer Gruppe zusammen mit Deutschland. Dabei konnte es dem späteren Finalisten ein 1:1-Unentschieden abtrotzen und erzielte durch Robbie Keane auch den einzigen Treffer gegen Oliver Kahn vor dem Endspiel. Im Achtelfinale scheiterten die Iren dann im Elfmeterschießen gegen Spanien.

Bei der Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2004 verpasste Irland erst im letzten Gruppenspiel (0:2-Niederlage auswärts gegen die Schweiz) den für die Play-off-Spiele notwendigen zweiten Gruppenrang und rangierte sich hinter der Schweiz und Russland nur als Gruppendritter.

Auch bei der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 scheiterte Irland letztendlich an der Schweiz. Im letzten entscheidenden Gruppenspiel spielten die beiden Mannschaften in Dublin 0:0-Unentschieden, Irland verpasste somit die erforderlichen Punkte für den zum Play-off-Spiel berechtigten zweiten Gruppenrang. Irland fiel sogar noch hinter Frankreich, der Schweiz und Israel auf den vierten Gruppenrang.

In der Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2008 blieb Irland als Gruppendritter letztendlich mit zehn bzw. zwölf Punkten Rückstand auf Deutschland bzw. Tschechien chancenlos.

In der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika erreichte Irland ungeschlagen, bei vier Siegen und sechs Unentschieden, hinter dem ebenfalls ungeschlagenen Italien den zweiten Gruppenrang und qualifizierte sich somit für die Play-off-Spiele, bei deren Auslosung Frankreich als Gegner zugeteilt wurde. Nachdem Frankreich das Hinspiel in Irland mit 1:0 gewinnen konnte, lagen die Iren im Stade de France nach der regulären Spielzeit mit dem gleichen Resultat in Führung, so dass es zur Verlängerung kam. In der 103. Minute nahm Thierry Henry im Strafraum die Hand zur Hilfe, um zu verhindern, dass der Ball ins Toraus ging, was er unmittelbar nach dem Schlusspfiff selbst zugab. Den anschließenden Pass von Henry konnte William Gallas zum entscheidenden Tor zur WM-Qualifikation Frankreichs verwerten, da es den Iren in der restlichen Spielzeit nicht gelang, noch den Siegtreffer zu erzielen[3]. Irland beantragte bei der FIFA eine Spielwiederholung. Da diese Fehlentscheidung als Tatsachenentscheid gilt, beschloss die FIFA jedoch, auf diesen Antrag nicht einzugehen[4].

In der Gruppe B zur EM-Qualifikation 2012 belegte die irische Mannschaft mit sechs Siegen bei drei Unentschieden und einer 2:3-Heimniederlage gegen Russland den zweiten Platz hinter den Russen und qualifizierte sich damit für die Play-off-Spiele. Hier war im November 2011 Estland der Gegner. Bereits das Hinspiel im Baltikum konnten die Iren mit 4:0 für sich entscheiden. Im Juni 2012 bekamen sie den Sonderpreis der UEFA für Fairplay, für das frenetische Feiern ihre Fans, trotz der drei Niederlagen bei der Fußball-Europameisterschaft 2012.[5] In der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien hatte Irland nach acht von zehn Spieltagen nur noch theoretische Chancen sich zu qualifizieren, was den irischen Verband im September 2013 zur Entlassung von Cheftrainer Giovanni Trapattoni veranlasste.[6]

Teilnahme Irlands an Fußball-Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Fußball-Weltmeisterschaften war Irland dreimal dabei. Dabei überstand die Mannschaft immer die Gruppenphase. Das beste Abschneiden gab es gleich bei der ersten Teilnahme 1990, als man bis ins Viertelfinale vordrang. In der ewigen WM-Tabelle jedoch wird Irland nur im Mittelfeld geführt.[7]

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis[8] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1930 Uruguay nicht teilgenommen
1934 Italien nicht qualifiziert In der Qualifikation an den Niederlanden und Belgien gescheitert
1938 Frankreich nicht qualifiziert In der Qualifikation an Norwegen gescheitert
1950 Brasilien nicht qualifiziert In der Qualifikation an Schweden gescheitert
1954 Schweiz nicht qualifiziert In der Qualifikation an Frankreich gescheitert
1958 Schweden nicht qualifiziert In der Qualifikation an England gescheitert
1962 Chile nicht qualifiziert In der Qualifikation an der ČSSR gescheitert
1966 England nicht qualifiziert In der Qualifikation nach Entscheidungsspiel in Paris an Spanien gescheitert
1970 Mexiko nicht qualifiziert In der Qualifikation an der ČSSR gescheitert
1974 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation an der UdSSR gescheitert
1978 Argentinien nicht qualifiziert In der Qualifikation an Frankreich gescheitert
1982 Spanien nicht qualifiziert In der Qualifikation an Belgien und Frankreich gescheitert
1986 Mexiko nicht qualifiziert In der Qualifikation an Dänemark und der UdSSR gescheitert
1990 Italien Viertelfinale Italien 000000000000008.00000000008. Charlton, Jack Jack Charlton
1994 USA Achtelfinale Niederlande 000000000000016.000000000016. Charlton, Jack Jack Charlton
1998 Frankreich nicht qualifiziert In der Qualifikation an Rumänien gescheitert
2002 Südkorea/Japan Achtelfinale Spanien 000000000000012.000000000012. McCarthy, Mick Mick McCarthy Niederlage im Elfmeterschießen, nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es 1:1 gestanden.
2006 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation an Frankreich und der Schweiz gescheitert.
2010 Südafrika nicht qualifiziert In der Qualifikation in den Play-offs an Frankreich gescheitert.
2014 Brasilien nicht qualifiziert In der Qualifikation traf Irland auf Deutschland, die Färöer, Kasachstan, Österreich und Schweden und konnte sich nicht qualifizieren.
2018 Russland nicht qualifiziert In der Qualifikation in den Playoffspielen der Gruppenzweiten an Dänemark gescheitert.

Teilnahme Irlands an der Fußball-Europameisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Irland nahm erst zweimal an der Endrunde zur Europameisterschaft teil und scheiterte dort jeweils in der Gruppenphase. In der ewigen EM-Tabelle reicht das unter 28 geführten Mannschaften nur für Platz 21.[9]

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1960 Frankreich nicht qualifiziert in der Vorausscheidung am späteren Dritten Tschechoslowakei gescheitert
1964 Spanien nicht qualifiziert im Viertelfinale am späteren Europameister Spanien gescheitert
1968 Italien nicht qualifiziert in der Qualifikation erneut an Spanien gescheitert, das sich aber auch nicht für die Endrunde qualifizieren konnte
1972 Belgien nicht qualifiziert in der Qualifikation an Italien gescheitert, das sich auch nicht für die Endrunde qualifizieren konnte
1976 Jugoslawien nicht qualifiziert in der Qualifikation an der UdSSR gescheitert, die sich auch nicht für die Endrunde qualifizieren konnte
1980 Italien nicht qualifiziert in der Qualifikation an England gescheitert
1984 Frankreich nicht qualifiziert in der Qualifikation am späteren Vizeeuropameister Spanien gescheitert
1988 BR Deutschland Vorrunde England, Niederlande, UdSSR - EnglandEngland Jack Charlton nach einem Sieg gegen England, einem Remis gegen den späteren Vizeeuropameister UdSSR und einer Niederlage gegen den späteren Europameister Niederlande als Gruppendritter ausgeschieden
1992 Schweden nicht qualifiziert in der Qualifikation an England gescheitert
1996 England nicht qualifiziert in den Relegationsspielen an den Niederlanden gescheitert
2000 Niederlande und Belgien nicht qualifiziert in den Relegationsspielen nach zwei Remis an der Türkei aufgrund der Auswärtstorregel gescheitert
2004 Portugal nicht qualifiziert in der Qualifikation an Russland und der Schweiz gescheitert
2008 Österreich und Schweiz nicht qualifiziert in der Qualifikation an Tschechien und dem späteren Vizeeuropameister Deutschland gescheitert
2012 Polen und Ukraine Vorrunde Kroatien, Spanien, Italien - ItalienItalien Giovanni Trapattoni nach Niederlagen gegen Kroatien, Italien sowie Weltmeister und Titelverteidiger Spanien als Gruppenletzter ausgeschieden
2016 Frankreich Achtelfinale Frankreich - NordirlandNordirland Martin O’Neill nach einem Remis gegen Schweden, einer Niederlage gegen Belgien und einem Sieg gegen Italien erstmals die Vorrunde überstanden.

Erweiterter Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: Oktober 2017[10][11]

Name Geburtstag Spiele Tore Verein Debüt
Torwart
Colin Doyle 12.06.1985 1 0 EnglandEngland Bradford City 2007
Rob Elliot 30.04.1986 4 0 EnglandEngland Newcastle United 2014
Darren Randolph 12.05.1987 24 0 EnglandEngland FC Middlesbrough 2012
Keiren Westwood 23.10.1984 21 0 EnglandEngland Sheffield Wednesday 2009
Abwehr
Cyrus Christie 30.09.1992 13 2 EnglandEngland FC Middlesbrough 2014
Ciaran Clark 26.09.1989 26 2 EnglandEngland Newcastle United 2011
Séamus Coleman (C)Kapitän der Mannschaft 11.10.1988 43 1 EnglandEngland FC Everton 2011
Shane Duffy 01.01.1992 13 1 EnglandEngland Brighton & Hove Albion 2014
Richard Keogh 11.08.1986 17 1 EnglandEngland Derby County 2013
Kevin Long 18.08.1990 3 0 EnglandEngland FC Burnley 2017
John O'Shea 30.04.1981 118 3 EnglandEngland AFC Sunderland 2001
Alex Pearce 09.11.1988 9 2 EnglandEngland Derby County 2012
Stephen Ward 20.08.1985 45 3 EnglandEngland FC Burnley 2011
Mittelfeld
Harry Arter 28.12.1989 7 0 EnglandEngland AFC Bournemouth 2015
Robbie Brady 14.01.1992 36 7 EnglandEngland FC Burnley 2012
Jonny Hayes 09.07.1987 4 0 SchottlandSchottland Celtic Glasgow 2016
Jeff Hendrick 31.01.1992 34 1 EnglandEngland FC Burnley 2013
Wes Hoolahan 20.05.1982 41 3 EnglandEngland Norwich City 2008
James McCarthy 12.11.1990 41 0 EnglandEngland FC Everton 2010
James McClean 22.04.1989 54 9 EnglandEngland West Bromwich Albion 2012
Aiden McGeady 04.04.1986 91 5 EnglandEngland AFC Sunderland 2004
David Meyler 29.05.1989 21 0 EnglandEngland Hull City 2012
Callum O’Dowda 23.04.1995 6 0 EnglandEngland Bristol City 2016
Eunan O’Kane 10.07.1990 7 0 EnglandEngland Leeds United 2016
Glenn Whelan 13.01.1984 82 1 EnglandEngland Aston Villa 2008
Sturm
Scott Hogan 13.04.1992 0 0 EnglandEngland Aston Villa -
Shane Long 22.01.1987 76 17 EnglandEngland FC Southampton 2007
David McGoldrick 29.11.1987 6 0 EnglandEngland Ipswich Town 2014
Daryl Murphy 15.03.1983 28 1 EnglandEngland Nottingham Forest 2007
Aiden O'Brien 04.10.1993 0 0 EnglandEngland FC Millwall -

Rekordspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rang Name Einsätze Tore Position Zeitraum WM-Spiele EM-Spiele Rekordnationalspieler
01. Robbie Keane 146 68 Angriff 1998–2016 4 5 seit 7. Juni 2013
02. Shay Given 134 0 Tor 1996–2016 4 3 2. März 2010 bis 7. Juni 2013
03. John O’Shea 117 3 Abwehr/Mittelfeld 2001- 0 6
04. Kevin Kilbane 110 8 Abwehr/Mittelfeld 1997–2011 4 0 2. März bis 17. November 2010 (zusammen mit Shay Given)
05. Steve Staunton 102 7 Abwehr 1988–2002 13 0 6. Juni 2001 bis 2. März 2010
06. Damien Duff 100 8 Mittelfeld 1998–2012 4 3
07. Aiden McGeady 93 5 Mittelfeld 2005– 0 6
08. Niall Quinn 91 21 Angriff 1986–2002 7 1
09. Tony Cascarino 88 19 Angriff 1985–1999 6 2 1. September 1999 bis 6. Juni 2001
10. Glenn Whelan 84 2 Mittelfeld 2008– 0 5
11. Paul McGrath 83 8 Abwehr/Mittelfeld 1985–1997 9 2 15. November 1995 bis 1. September 1999
12. Pat Bonner 81 0 Tor 1981–1996 9 3 5. Juni 1994 bis 15. November 1995

Stand: 14. November 2017, Quelle

Rekordtorschützen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Robbie Keane ist von allen derzeit aktiven Fußballspielern der Spieler mit den meisten Länderspieltoren.

Rang Name Tore Einsätze Quote Zeitraum WM-Tore EM-Tore Rekordtorschütze
01. Robbie Keane 68 146 0,47 1998– 3 0 seit dem 13. Oktober 2004
02. Niall Quinn 21 91 0,23 1986–2002 1 0 6. Oktober 2001 bis 13. Oktober 2004
03. Frank Stapleton 20 71 0,28 1976–1990 0 2. Juni 1990 bis 6. Oktober 2001
04. John Aldridge 19 69 0,28 1986–1996 1 0
Tony Cascarino 19 88 0,22 1985–1999 0 0
Don Givens 19 56 0,34 1969–1981 26. Mai 1976 bis 2. Juni 1990
07. Shane Long 17 78 0,22 2007– 0
08. Noel Cantwell 14 36 0,39 1953–1967 22. Februar 1967 bis 26. Mai 1976
Kevin Doyle 14 62 0,23 2006– 0
Jonathan Walters 14 51 0,27 2010– 0
11. Gerry Daly 13 48 0,27 1973–1986
Jimmy Dunne 13[D 1] 15[D 2] 0,87 1930, 1936–1939 17. Mai 1937 bis 22. Februar 1967
13. Ian Harte 11 64 0,17 1996–2007 0
.....
28. Robbie Brady 7 39 0,18 2012– 0 2

Anmerkung:

  1. Für den irischen Freistaat, zudem 4 Tore für Nordirland
  2. Für den irischen Freistaat, zudem 7 Spiele für Nordirland

Weitere bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Liam Brady (Nationalspieler 1974–1989; 72 Länderspiele, 9 Tore)- zweifacher italienischer Meister mit Juventus Turin (1981, 1982).
  • Lee Carsley (Nationalspieler 1998–2008; 39 Länderspiele, 0 Tore) – ist im Moment Stammspieler.
  • Steve Finnan (Nationalspieler 2000–2007; 50 Länderspiele, 2 Tore) – war bei der WM 2002 Stammspieler.
  • Ray Houghton (Nationalspieler 1986–1998; 73 Länderspiele, 6 Tore) – war einer der Spieler der erfolgreichen Mannschaft des FC Liverpool in den 1980ern. Mit seinem Kopfballtor zum 1:0 sorgte er für den Sieg gegen England bei der EM 1988.
  • Chris Hughton (Nationalspieler 1980–1992; 53 Länderspiele, 1 Tor) – war der erste schwarze Nationalspieler Irlands. Während der Amtszeit Brian Kerrs als irischer Nationaltrainer (2003–2005) war er dessen Co-Trainer.
  • Denis Irwin (Nationalspieler 1991–2000; 56 Länderspiele, 4 Tore) – Verteidiger, gehörte zum Team von Manchester United, das 1999 die Champions League gewann.
  • Roy Keane (Nationalspieler 1991–2005; 67 Länderspiele, 9 Tore) – lange Zeit der wohl bekannteste Spieler Irlands. 1999 als erster Fußballer Sportler des Jahres in Irland. Wegen seines Zerwürfnisses mit Trainer McCarthy, der 2001 ebenfalls Sportler des Jahres in Irland wurde, nahm er nicht an der WM 2002 teil. Roy Keane beendete 2006 bei Celtic Glasgow seine aktive Karriere. Er war bis 2011 Trainer von Ipswich Town. Ab November 2013 ist er zusammen mit Martin O’Neill Trainer der Nationalmannschaft.
  • Mick McCarthy (Nationalspieler 1984–1992; 57 Länderspiele, 2 Tore) – löste 1996 Jack Charlton als Nationaltrainer ab und blieb bis 2003 in diesem Amt.
  • David O’Leary (Nationalspieler 1977–1993; 68 Länderspiele, 1 Tor) – war zuletzt Trainer von al-Ahli.
  • Ronnie Whelan (Nationalspieler 1981–1995; 53 Länderspiele, 3 Tore) – war ebenfalls Spieler des erfolgreichen Liverpooler Teams der 1980er.

Länderspiele gegen deutschsprachige Nationalmannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spiele gegen Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Ergebnisse aus irischer Sicht)

Datum Ort Ergebnis Anlass
8. Mai 1935 Dortmund 1:3
17. Oktober 1936 Dublin 5:2
23. Mai 1939 Bremen 1:1
17. Oktober 1951 Dublin 3:2
4. Mai 1953 Köln 0:3
28. Mai 1955 Hamburg 1:2
25. November 1956 Dublin 3:0
11. Mai 1960 Düsseldorf 1:0
4. Mai 1966 Dublin 0:4
9. Mai 1970 Berlin 1:2
22. Mai 1979 Dublin 1:3
6. September 1989 Dublin 1:1
29. Mai 1994 Hannover 2:0
5. Juni 2002 Ibaraki, Japan 1:1 WM-Vorrunde
2. September 2006 Stuttgart 0:1 EM-Qualifikation
13. Oktober 2007 Dublin 0:0 EM-Qualifikation
12. Oktober 2012 Dublin 1:6 WM-Qualifikation
11. Oktober 2013 Köln 0:3 WM-Qualifikation
14. Oktober 2014 Gelsenkirchen 1:1 EM-Qualifikation
8. Oktober 2015 Dublin 1:0 EM-Qualifikation

Die irische A-Nationalmannschaft spielte zudem zweimal gegen die deutsche B-Nationalmannschaft:

Datum Ort Ergebnis Anlass
11. März 1975 Dublin 1:0
21. Mai 1981 Bremen 0:3

Länderspiele gegen Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Ergebnisse aus irischer Sicht)

Datum Ort Ergebnis Anlass
7. Mai 1952 Wien 0:6
25. März 1953 Dublin 4:0
14. Mai 1958 Wien 1:3
8. April 1962 Dublin 2:3
25. September 1963 Wien 0:0 EM-Qualifikation
13. Oktober 1963 Dublin 3:2 EM-Qualifikation
22. Mai 1966 Wien 0:1
10. November 1968 Dublin 2:2
30. Mai 1971 Dublin 1:4 EM-Qualifikation
10. Oktober 1971 Linz 0:6 EM-Qualifikation
11. Juni 1995 Dublin 1:3 EM-Qualifikation
6. September 1995 Wien 1:3 EM-Qualifikation
26. März 2013 Dublin 2:2 WM-Qualifikation
10. September 2013 Wien 0:1 WM-Qualifikation
12. November 2016 Wien 1:0 WM-Qualifikation
11. Juni 2017 Dublin 1:1 WM-Qualifikation

Spiele gegen die Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Ergebnisse aus irischer Sicht)

Datum Ort Ergebnis Anlass
* 5. Mai 1935 Basel 0:1
17. März 1936 Dublin 1:0
17. Mai 1937 Bern 1:0
18. September 1938 Dublin 4:0
5. Dezember 1948 Dublin 0:1
10. Mai 1975 Dublin 2:1 EM-Qualifikation
21. Mai 1975 Bern 0:1 EM-Qualifikation
30. April 1980 Dublin 2:0
2. Juni 1985 Dublin 3:0 WM-Qualifikation
11. September 1985 Bern 0:0 WM-Qualifikation
25. März 1992 Dublin 2:1
16. Oktober 2002 Dublin 1:2 EM-Qualifikation
11. Oktober 2003 Basel 0:2 EM-Qualifikation
8. September 2004 Basel 1:1 WM-Qualifikation
12. Oktober 2005 Dublin 0:0 WM-Qualifikation
25. März 2016 Dublin 1:0

Spiele gegen Liechtenstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Ergebnisse aus irischer Sicht)

Datum Ort Ergebnis Anlass
12. Oktober 1994 Dublin 4:0 (3:0) EM Qualifikation
3. Juni 1995 Eschen 0:0 EM Qualifikation
31. August 1996 Eschen 5:0 (4:0) WM Qualifikation
21. Mai 1997 Dublin 5:0 (3:0) WM Qualifikation

Spiele gegen Luxemburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Ergebnisse aus irischer Sicht)

Datum Ort Ergebnis Anlass
8. Mai 1936 Luxemburg 5:1 (1:0)
28. Oktober 1953 Dublin 4:0 (1:0) WM-Qualifikation
7. März 1954 Luxemburg 1:0 (0:0) WM-Qualifikation
28. Mai 1987 Luxemburg 2:0 (1:0) EM-Qualifikation
9. September 1987 Dublin 2:1 (1:1) EM-Qualifikation

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Irische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com, 23. November 2017 , abgerufen am 23. November 2017
  2. All internationals of Jimmy Dunne
  3. Medienbericht auf NZZ Online vom 19. November 2009
  4. Medienmitteilung der FIFA vom 20. November 2009
  5. Irische Fans erhalten Sonderpreis
  6. WM-Qualifikation: Trapattoni darf Irland nicht mehr trainieren. In: Spiegel Online, 11. September 2013. Abgerufen am 11. September 2013.
  7. Ewige WM-Tabelle. In: fussball-wm-total.de. FUSSBALL-WM-total, 11. Juli 2010; abgerufen am 1. Oktober 2013.
  8. Die Platzierungen ab Platz 5 wurden von der FIFA festgelegt, ohne dass es dafür Platzierungsspiele gab. Siehe: All-time FIFA World Cup Ranking 1930–2010 (PDF; 200 kB)
  9. Ewige EM-Tabelle. In: fussball-em-total.de. FUSSBALL-EM-total, 1. Juli 2012; abgerufen am 1. Oktober 2013.
  10. https://www.transfermarkt.de/irland/erweiterterkader/verein/3509
  11. http://www.national-football-teams.com/country/90/2017/Ireland.html