Irische Fußballnationalmannschaft

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Republik Irland
Poblacht na hÉireann
Republic of Ireland
Spitzname(n) The Boys in Green
Verband Football Association of Ireland
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor New Balance
Cheftrainer Stephen Kenny, seit 2020[1]
Co-Trainer Keith Andrews, Damien Duff
Kapitän Séamus Coleman
Rekordspieler Robbie Keane (146)
Rekordtorschütze Robbie Keane (68)
Heimstadion Aviva Stadium, Croke Park
FIFA-Code IRL
FIFA-Rang 49. (1440,19 Punkte)
(Stand: 6. Oktober 2022)[2]
Heim
Auswärts
Bilanz
590 Spiele
228 Siege
168 Unentschieden
194 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
Irland 1922 Irischer Freistaat 1:0 Bulgarien Bulgarien 1908
(Colombes, Frankreich; 28. Mai 1924)
Höchster Sieg
Irland Republik Irland 8:0 Malta Malta
(Dublin, Irland; 16. November 1983)
Höchste Niederlage
Brasilien 1960 Brasilien 7:0 Republik Irland Irland
(Uberlândia, Brasilien; 27. Mai 1982)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 3 (Erste: 1990)
Beste Ergebnisse Viertelfinale 1990
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 3 (Erste: 1988)
Beste Ergebnisse Achtelfinale 2016
(Stand: 9. Juni 2022)
Die Irische Fußballnationalmannschaft aus dem Jahre 1960; oben: Seamus Dunne, Noel Dwyer, Charlie Hurley, Michael McGrath, Pat Saward; unten: Joe Haverty, George Cummins, Dermot Curtis, Ronnie Nolan, Ambrose "Amby" Fogarty und Fionan "Paddy" Fagan.
Das Irische Fußballnationalteam (September 2013)
Giovanni Trapattoni, bis 2013 Trainer der Nationalmannschaft

Die irische Fußballnationalmannschaft, offiziell Fußballnationalmannschaft der Republik Irland (englisch Republic of Ireland national football team, irisch foireann sacair náisiúnta Phoblacht na hÉireann) genannt, repräsentiert im Fußball die Republik Irland, einen Staat auf der gleichnamigen Insel. In den 1980er und 1990er Jahren feierte sie ihre größten Erfolge.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Republik Irland wurde 1923 noch als Irischer Freistaat offizielles Mitglied der FIFA.

Von den 1920er Jahren bis in die 1950er Jahre nominierten sowohl der Nordirische Verband, die Irish Football Association (IFA) als auch der Verband des Freistaates, die Football Association of the Irish Free State (FAIFS) bzw. später der Verband der Republik Irland, die Football Association of Ireland (FAIreland), Spieler von der gesamten Insel für die jeweiligen Auswahlmannschaften. So bestritt Jimmy Dunne, der bis 1967 irischer Rekordtorschütze war zwischen 1928 und 1932 sieben Spiele für Nordirland sowie ein Spiel 1930 für den irischen Freistaat, von 1936 bis 1939 dann noch 14 Spiele für den irischen Freistaat und erzielte in dieser Zeit 13 Tore für den irischen Freistaat und vier für Nordirland.[3] Erst Mitte der 1950er Jahre unterband die FIFA diese Praxis.

Unter Kulttrainer Jack Charlton gelang der erste zählbare Erfolg mit der Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 1988 in Deutschland. Charlton bediente sich dabei einer List. Er hielt nach guten Spielern anderer Nationen Ausschau, die kaum Aussicht auf eine Berufung ins eigene Nationalteam hatten und aufgrund ihrer Abstammung leicht die irische Staatsbürgerschaft erwerben konnten. Viele davon fand er in den Profiligen Englands und Schottlands. Unter anderem kamen mit John Aldridge, Ray Houghton und Ronnie Whelan drei Spieler aus dem legendären Team des FC Liverpool der 80er Jahre. Aus diesem bunten Haufen gelang es ihm, ein funktionierendes Team zu erstellen, das mit dem 1:0-Sieg (Tor durch Houghton) bei der EM in Deutschland gegen den Erzrivalen England einen großen Achtungserfolg erzielte. Nur knapp wurde der Einzug ins Halbfinale verpasst.

Zwei Jahre später erreichte Irland nicht nur die Endrunde der WM 1990 in Italien, sondern schaffte es sogar bis ins Viertelfinale, wo erst der Gastgeber zu stark war. Das ist der bis heute größte Erfolg des Teams überhaupt.

Irland war das einzige Team von den britischen Inseln, das sich für die Fußball-Weltmeisterschaft 1994 in den USA qualifizieren konnte. Unter anderem durch einen Sieg gegen Italien konnte es das Achtelfinale erreichen.

In der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2002 in Südkorea und Japan konnte sich Irland sogar auf Kosten der Niederländer durchsetzen und spielte in einer Gruppe zusammen mit Deutschland. Dabei konnte es dem späteren Finalisten ein 1:1-Unentschieden abtrotzen und erzielte durch Robbie Keane auch den einzigen Treffer gegen Oliver Kahn vor dem Endspiel. Im Achtelfinale scheiterten die Iren dann im Elfmeterschießen gegen Spanien.

Bei der Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2004 verpasste Irland erst im letzten Gruppenspiel (0:2-Niederlage auswärts gegen die Schweiz) den für die Play-off-Spiele notwendigen zweiten Gruppenrang und rangierte sich hinter der Schweiz und Russland nur als Gruppendritter.

Auch bei der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 scheiterte Irland letztendlich an der Schweiz. Im letzten entscheidenden Gruppenspiel spielten die beiden Mannschaften in Dublin 0:0-Unentschieden, Irland verpasste somit die erforderlichen Punkte für den zum Play-off-Spiel berechtigten zweiten Gruppenrang. Irland fiel sogar noch hinter Frankreich, der Schweiz und Israel auf den vierten Gruppenrang.

In der Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2008 blieb Irland als Gruppendritter letztendlich mit zehn bzw. zwölf Punkten Rückstand auf Deutschland bzw. Tschechien chancenlos.

In der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika erreichte Irland ungeschlagen, bei vier Siegen und sechs Unentschieden, hinter dem ebenfalls ungeschlagenen Italien den zweiten Gruppenrang und qualifizierte sich somit für die Play-off-Spiele, bei deren Auslosung Frankreich als Gegner zugeteilt wurde. Nachdem Frankreich das Hinspiel in Irland mit 1:0 gewinnen konnte, lagen die Iren im Stade de France nach der regulären Spielzeit mit dem gleichen Resultat in Führung, so dass es zur Verlängerung kam. In der 103. Minute nahm Thierry Henry im Strafraum die Hand zur Hilfe, um zu verhindern, dass der Ball ins Toraus ging, was er unmittelbar nach dem Schlusspfiff selbst zugab. Den anschließenden Pass von Henry konnte William Gallas zum entscheidenden Tor zur WM-Qualifikation Frankreichs verwerten, da es den Iren in der restlichen Spielzeit nicht gelang, noch den Siegtreffer zu erzielen[4]. Irland beantragte bei der FIFA eine Spielwiederholung. Da diese Fehlentscheidung als Tatsachenentscheid gilt, beschloss die FIFA jedoch, auf diesen Antrag nicht einzugehen[5].

In der Gruppe B zur EM-Qualifikation 2012 belegte die irische Mannschaft mit sechs Siegen bei drei Unentschieden und einer 2:3-Heimniederlage gegen Russland den zweiten Platz hinter den Russen und qualifizierte sich damit für die Play-off-Spiele. Hier war im November 2011 Estland der Gegner. Bereits das Hinspiel im Baltikum konnten die Iren mit 4:0 für sich entscheiden. Im Juni 2012 bekamen sie den Sonderpreis der UEFA für Fairplay, für die frenetische Unterstützung ihrer Fans, trotz der drei Niederlagen bei der Fußball-Europameisterschaft 2012.[6]

In der Qualifikation zur WM 2014 in Brasilien hatte Irland nach acht von zehn Spieltagen nur noch theoretische Chancen sich zu qualifizieren, was den irischen Verband im September 2013 zur Entlassung von Cheftrainer Giovanni Trapattoni veranlasste.[7] Am Ende lag Irland in Gruppe C auf Platz 4, hinter Österreich, Schweden und Deutschland.

Mit dem neuen, nordirischen Trainer Martin O'Neill, gelang die Qualifikation für die Fußball-EM 2016. In Gruppe D landete man auf Platz 3, was zur Teilnahme an den Play-Offs berechtigte. Gegen Deutschland, auf das man wieder in der Qualifikation traf, konnte die Mannschaft im Hinspiel ein 1:1 in Gelsenkirchen erreichen, das Rückspiel konnte man sogar mit 1:0 gegen den amtierenden Weltmeister gewinnen. In den Play-Offs traf Irland auf Bosnien-Herzegowina, was mit 1:1 und 2:0 geschlagen wurde, womit sich Irland zum zweiten Mal in Folge für die EM qualifizierte. In der Endrunde landete Irland in der Gruppe E nach einem 1:1 gegen Schweden, einem 0:3 gegen Belgien und einem 1:0 gegen Italien mit vier Punkten auf Platz 3, was dank des neuen Turnierformats für die Teilnahme am Achtelfinale berechtigte. Dort schied man aber mit 1:2 gegen Gastgeber Frankreich aus.

In der WM-Qualifikation 2018 landete Irland in Gruppe D auf Platz 2, noch vor Wales, Österreich, Georgien und Moldawien, was abermals zur Teilnahme an den Play-Offs berechtigte. Dort verlor Irland aber mit 0:0 und 1:5 deutlich gegen Dänemark.

In der Qualifikation zur Fußball-EM 2021 landete Irland nur auf Platz 3 in Gruppe D, hinter Dänemark und der Schweiz. Durch die Platzierung in der neu geschaffenen Nations League qualifizierte Irland sich aber wieder für die Play-Offs. Dort schied das Team aber bereits knapp im Elfmeterschießen im Halbfinale gegen die Slowakei aus.

Teilnahme Irlands an Fußball-Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Fußball-Weltmeisterschaften war Irland dreimal dabei. Dabei überstand die Mannschaft immer die Gruppenphase. Das beste Abschneiden gab es gleich bei der ersten Teilnahme 1990, als man bis ins Viertelfinale vordrang. In der ewigen WM-Tabelle jedoch wird Irland nur im Mittelfeld geführt.[8]

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis[9] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1930 Uruguay nicht teilgenommen
1934 Italien nicht qualifiziert In der Qualifikation an den Niederlanden und Belgien gescheitert
1938 Frankreich nicht qualifiziert In der Qualifikation an Norwegen gescheitert
1950 Brasilien nicht qualifiziert In der Qualifikation an Schweden gescheitert
1954 Schweiz nicht qualifiziert In der Qualifikation an Frankreich gescheitert
1958 Schweden nicht qualifiziert In der Qualifikation an England gescheitert
1962 Chile nicht qualifiziert In der Qualifikation an der ČSSR gescheitert
1966 England nicht qualifiziert In der Qualifikation nach Entscheidungsspiel in Paris an Spanien gescheitert
1970 Mexiko nicht qualifiziert In der Qualifikation an der ČSSR gescheitert
1974 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation an der UdSSR gescheitert
1978 Argentinien nicht qualifiziert In der Qualifikation an Frankreich gescheitert
1982 Spanien nicht qualifiziert In der Qualifikation an Belgien und Frankreich gescheitert
1986 Mexiko nicht qualifiziert In der Qualifikation an Dänemark und der UdSSR gescheitert
1990 Italien Viertelfinale Italien 8. Jack Charlton Bestes Verbandsergebnis. Nach Unentschieden gegen Niederlande, England und Ägypten per Losentscheid Zweiter in der Vorrunde. Erstes Elfmeterschießen in der Verbandsgeschichte (Sieg gegen Rumänen).
1994 USA Achtelfinale Niederlande 16. Jack Charlton In der Vorrunde lagen alle Gruppenteilnehmer (Mexico, Italien, Norwegen) Punkt- und Tordifferenzgleich.
1998 Frankreich nicht qualifiziert In der Qualifikation an Rumänien gescheitert
2002 Südkorea/Japan Achtelfinale Spanien 12. Mick McCarthy Niederlage im Elfmeterschießen, nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es 1:1 gestanden.
2006 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation an Frankreich und der Schweiz gescheitert.
2010 Südafrika nicht qualifiziert In der Qualifikation in den Play-offs an Frankreich gescheitert.
2014 Brasilien nicht qualifiziert In der Qualifikation traf Irland auf Deutschland, die Färöer, Kasachstan, Österreich und Schweden und konnte sich nicht qualifizieren.
2018 Russland nicht qualifiziert In der Qualifikation in den Playoffspielen der Gruppenzweiten an Dänemark gescheitert.
2022 Katar nicht qualifiziert In der Qualifikation an Serbien, Portugal und Luxemburg gescheitert.

Teilnahme Irlands an der Fußball-Europameisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Irland nahm erst zweimal an der Endrunde zur Europameisterschaft teil und scheiterte dort jeweils in der Gruppenphase. In der ewigen EM-Tabelle reicht das unter 28 geführten Mannschaften nur für Platz 21.[10]

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1960 Frankreich nicht qualifiziert in der Vorausscheidung am späteren Dritten Tschechoslowakei gescheitert
1964 Spanien nicht qualifiziert im Viertelfinale am späteren Europameister Spanien gescheitert
1968 Italien nicht qualifiziert in der Qualifikation erneut an Spanien gescheitert, das sich aber auch nicht für die Endrunde qualifizieren konnte
1972 Belgien nicht qualifiziert in der Qualifikation an Italien gescheitert, das sich auch nicht für die Endrunde qualifizieren konnte
1976 Jugoslawien nicht qualifiziert in der Qualifikation an der UdSSR gescheitert, die sich auch nicht für die Endrunde qualifizieren konnte
1980 Italien nicht qualifiziert in der Qualifikation an England gescheitert
1984 Frankreich nicht qualifiziert in der Qualifikation am späteren Vizeeuropameister Spanien gescheitert
1988 BR Deutschland Vorrunde England, Niederlande, UdSSR - England Jack Charlton nach einem Sieg gegen England, einem Remis gegen den späteren Vizeeuropameister UdSSR und einer Niederlage gegen den späteren Europameister Niederlande als Gruppendritter ausgeschieden
1992 Schweden nicht qualifiziert in der Qualifikation an England gescheitert
1996 England nicht qualifiziert in den Relegationsspielen an den Niederlanden gescheitert
2000 Niederlande und Belgien nicht qualifiziert in den Relegationsspielen nach zwei Remis an der Türkei aufgrund der Auswärtstorregel gescheitert
2004 Portugal nicht qualifiziert in der Qualifikation an Russland und der Schweiz gescheitert
2008 Österreich und Schweiz nicht qualifiziert in der Qualifikation an Tschechien und dem späteren Vizeeuropameister Deutschland gescheitert
2012 Polen und Ukraine Vorrunde Kroatien, Spanien, Italien - Italien Giovanni Trapattoni nach Niederlagen gegen Kroatien, Italien sowie Weltmeister und Titelverteidiger Spanien als Gruppenletzter ausgeschieden
2016 Frankreich Achtelfinale Frankreich - Nordirland Martin O’Neill nach einem Remis gegen Schweden, einer Niederlage gegen Belgien und einem Sieg gegen Italien erstmals die Vorrunde überstanden.
2021 Europa nicht qualifiziert Über die Nations League für die Play-Offs qualifiziert, wo die Mannschaft im Halbfinale im Elfmeterschießen an der Slowakei scheiterte.

Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle nennt die Spieler, die für die UEFA-Nations-League-Spiele im Juni 2022 nominiert wurden.[11]

Position Name Verein Geburts-
datum
Einsätze Tore Debüt Letzter
Einsatz
Tor
Gavin Bazunu England Manchester City 20. Feb. 2002 010 00 27.03.2021 14.11.2021
Caoimhín Kelleher England FC Liverpool 23. Nov. 1998 006 00 08.06.2021 08.06.2022
Mark Travers England AFC Bournemouth 18. Mai 1999 003 00 10.09.2019 24.03.2021
Abwehr
Cyrus Christie England FC Fulham 30. Sep. 1992 030 02 18.11.2014 08.06.2022
Seamus Coleman (C)ein weißes C in blauem Kreis England FC Everton 11. Okt. 1988 065 01 08.02.2011 04.06.2022
Nathan Collins England FC Burnley 30. Apr. 2001 004 00 20.10.2021 08.06.2022
Shane Duffy England Brighton & Hove Albion 1. Jan. 1992 054 07 06.06.2014 08.06.2022
John Egan England Sheffield United 20. Okt. 1992 025 01 28.03.2017 08.06.2022 (C)ein weißes C in blauem Kreis
Darragh Lenihan England Blackburn Rovers 16. März 1994 002 00 02.06.2018 15.11.2018
Ryan Manning Wales Swansea City 14. Juni 1996 006 00 18.11.2020 29.03.2022
James McClean England Wigan Athletic 22. Apr. 1989 092 11 29.02.2012 08.06.2022
Dara O’Shea England West Bromwich Albion 4. März 1999 012 00 14.10.2020 08.06.2022
Enda Stevens England Sheffield United 9. Juli 1990 025 00 02.06.2018 08.06.2022
Mittelfeld Alan Browne England Preston North End 15. Apr. 1995 021 03 01.06.2017 08.06.2022
Josh Cullen Belgien RSC Anderlecht 7. Apr. 1996 018 00 10.09.2019 08.06.2022
Jeff Hendrick England Newcastle United 31. Jan. 1992 072 02 06.02.2013 08.06.2022
Conor Hourihane England Aston Villa 2. Feb. 1991 033 01 28.03.2017 29.03.2022
Jason Knight England Derby County 13. Feb. 2001 013 01 14.10.2020 08.06.2022
Jayson Molumby England West Bromwich Albion 6. Aug. 1999 012 00 06.09.2020 07.09.2021
Angriff Festy Ebosele England Derby County 2. Aug. 2002 000 00
CJ Hamilton England FC Blackpool 23. März 1995 001 00 08.06.2022 08.06.2022
Scott Hogan England Birmingham City 13. Apr. 1992 009 00 23.03.2018 29.03.2022
Will Keane England Wigan Athletic 11. Jan. 1993 004 00 11.11.2021 04.06.2022
Michael Obafemi Wales Swansea City 6. Juli 2000 003 00 19.11.2018 08.06.2022
Chiedozie Ogbene England Rotherham United 1. Mai 1997 009 03 08.06.2021 08.06.2022
Troy Parrott England Tottenham Hotspur 1. Mai 1994 013 03 14.11.2019 04.06.2022
Callum Robinson England West Bromwich Albion 2. Feb. 1995 028. 07 06.09.2018 08.06.2022

Rekordspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rang Name Einsätze Tore Position Zeitraum WM-Spiele EM-Spiele Rekordnationalspieler
01. Robbie Keane 146 68 Angriff 1998–2016 4 5 seit 7. Juni 2013
02. Shay Given 134 0 Tor 1996–2016 4 3 2. März 2010 bis 7. Juni 2013
03. John O’Shea 118 3 Abwehr/Mittelfeld 2001–2018 0 6
04. Kevin Kilbane 110 8 Abwehr/Mittelfeld 1997–2011 4 0 2. März bis 17. November 2010 (zusammen mit Shay Given)
05. Steve Staunton 102 7 Abwehr 1988–2002 13 0 6. Juni 2001 bis 2. März 2010
06. Damien Duff 100 8 Mittelfeld 1998–2012 4 3
07. Aiden McGeady 93 5 Mittelfeld 2005–2017 0 6
08. James McClean 92 11 Mittelfeld 2012– 0 0
09. Niall Quinn 91 21 Angriff 1986–2002 7 1
Glenn Whelan 91 2 Mittelfeld 2008–2019 0 5
11. Tony Cascarino 88 19 Angriff 1985–1999 6 2 1. September 1999 bis 6. Juni 2001
Shane Long 88 17 Angriff 2007– 0 6
13. Paul McGrath 83 8 Abwehr/Mittelfeld 1985–1997 9 2 15. November 1995 bis 1. September 1999
14. Pat Bonner 81 0 Tor 1981–1996 9 3 5. Juni 1994 bis 15. November 1995

Stand: Quelle: eu-football.info (9. Juni 2022)[12]

Rekordtorschützen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rang Name Tore Einsätze Quote Zeitraum WM-Tore EM-Tore Rekordtorschütze
01. Robbie Keane 68 146 0,47 1998–2016 3 0 seit dem 13. Oktober 2004
02. Niall Quinn 21 91 0,23 1986–2002 1 0 6. Oktober 2001 bis 13. Oktober 2004
03. Frank Stapleton 20 71 0,28 1976–1990 0 2. Juni 1990 bis 6. Oktober 2001
04. John Aldridge 19 69 0,28 1986–1996 1 0
Tony Cascarino 19 88 0,22 1985–1999 0 0
Don Givens 19 56 0,34 1969–1981 26. Mai 1976 bis 2. Juni 1990
07. Shane Long 17 88 0,19 2007– 0
08. Noel Cantwell 14 36 0,39 1953–1967 22. Februar 1967 bis 26. Mai 1976
Kevin Doyle 14 63 0,22 2006–2017 0
Jonathan Walters 14 54 0,26 2010–2018 0
11. Gerry Daly 13 48 0,27 1973–1986
Jimmy Dunne 13[D 1] 15[D 2] 0,87 1930, 1936–1939 17. Mai 1937 bis 22. Februar 1967
13. Ian Harte 11 64 0,17 1996–2007 0
James McClean 11 92 0,12 2012– 0
.....
21. Robbie Brady 8 57 0,14 2012– 0 2

Anmerkung:

  1. Für den irischen Freistaat, zudem 4 Tore für Nordirland
  2. Für den irischen Freistaat, zudem 7 Spiele für Nordirland

Weitere bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Liam Brady (Nationalspieler 1974–1989; 72 Länderspiele, 9 Tore) – zweifacher italienischer Meister mit Juventus Turin (1981, 1982).
  • Lee Carsley (Nationalspieler 1998–2008; 39 Länderspiele, 0 Tore) – ist im Moment Stammspieler.
  • Steve Finnan (Nationalspieler 2000–2007; 50 Länderspiele, 2 Tore) – war bei der WM 2002 Stammspieler.
  • Ray Houghton (Nationalspieler 1986–1998; 73 Länderspiele, 6 Tore) – war einer der Spieler der erfolgreichen Mannschaft des FC Liverpool in den 1980ern. Mit seinem Kopfballtor zum 1:0 sorgte er für den Sieg gegen England bei der EM 1988.
  • Chris Hughton (Nationalspieler 1980–1992; 53 Länderspiele, 1 Tor) – war der erste schwarze Nationalspieler Irlands. Während der Amtszeit Brian Kerrs als irischer Nationaltrainer (2003–2005) war er dessen Co-Trainer.
  • Denis Irwin (Nationalspieler 1991–2000; 56 Länderspiele, 4 Tore) – Verteidiger, gehörte zum Team von Manchester United, das 1999 die Champions League gewann.
  • Roy Keane (Nationalspieler 1991–2005; 67 Länderspiele, 9 Tore) – lange Zeit der wohl bekannteste Spieler Irlands. 1999 als erster Fußballer Sportler des Jahres in Irland. Wegen seines Zerwürfnisses mit Trainer McCarthy, der 2001 ebenfalls Sportler des Jahres in Irland wurde, nahm er nicht an der WM 2002 teil. Roy Keane beendete 2006 bei Celtic Glasgow seine aktive Karriere. Er war bis 2011 Trainer von Ipswich Town. Ab November 2013 ist er zusammen mit Martin O’Neill Trainer der Nationalmannschaft.
  • Mick McCarthy (Nationalspieler 1984–1992; 57 Länderspiele, 2 Tore) – löste 1996 Jack Charlton als Nationaltrainer ab und blieb bis 2003 in diesem Amt.
  • David O’Leary (Nationalspieler 1977–1993; 68 Länderspiele, 1 Tor) – war zuletzt Trainer von al-Ahli.
  • Ronnie Whelan (Nationalspieler 1981–1995; 53 Länderspiele, 3 Tore) – war ebenfalls Spieler des erfolgreichen Liverpooler Teams der 1980er.

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Länderspiele gegen deutschsprachige Fußballnationalmannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Länderspiele gegen die deutsche Fußballnationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Ergebnisse aus irischer Sicht)

Datum Ort Ergebnis Anlass
01. 8. Mai 1935 Dortmund 1:3
02. 17. Oktober 1936 Dublin 5:2
03. 23. Mai 1939 Bremen 1:1
04. 17. Oktober 1951 Dublin 3:2
05. 4. Mai 1953 Köln 0:3
06. 28. Mai 1955 Hamburg 1:2
07. 25. November 1956 Dublin 3:0
08. 11. Mai 1960 Düsseldorf 1:0
09. 4. Mai 1966 Dublin 0:4
10. 9. Mai 1970 Berlin 1:2
11. 22. Mai 1979 Dublin 1:3
12. 6. September 1989 Dublin 1:1
13. 29. Mai 1994 Hannover 2:0
14. 5. Juni 2002 Ibaraki, Japan 1:1 WM-Vorrunde
15. 2. September 2006 Stuttgart 0:1 EM-Qualifikation
16. 13. Oktober 2007 Dublin 0:0 EM-Qualifikation
17. 12. Oktober 2012 Dublin 1:6 WM-Qualifikation
18. 11. Oktober 2013 Köln 0:3 WM-Qualifikation
19. 14. Oktober 2014 Gelsenkirchen 1:1 EM-Qualifikation
20. 8. Oktober 2015 Dublin 1:0 EM-Qualifikation

Die irische A-Nationalmannschaft spielte zudem zweimal gegen die deutsche B-Nationalmannschaft:

Datum Ort Ergebnis Anlass
01. 11. März 1975 Dublin 1:0
02. 21. Mai 1981 Bremen 0:3

Länderspiele gegen die liechtensteinische Fussballnationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Ergebnisse aus irischer Sicht)

Datum Ort Ergebnis Anlass
01. 12. Oktober 1994 Dublin 4:0 (3:0) EM-Qualifikation
02. 3. Juni 1995 Eschen 0:0 EM-Qualifikation
03. 31. August 1996 Eschen 5:0 (4:0) WM-Qualifikation
04. 21. Mai 1997 Dublin 5:0 (3:0) WM-Qualifikation

Länderspiele gegen die luxemburgische Fußballnationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Ergebnisse aus irischer Sicht)

Datum Ort Ergebnis Anlass
01. 8. Mai 1936 Luxemburg 5:1 (1:0)
02. 28. Oktober 1953 Dublin 4:0 (1:0) WM-Qualifikation
03. 7. März 1954 Luxemburg 1:0 (0:0) WM-Qualifikation
04. 28. Mai 1987 Luxemburg 2:0 (1:0) EM-Qualifikation
05. 9. September 1987 Dublin 2:1 (1:1) EM-Qualifikation

Länderspiele gegen die österreichische Fußballnationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Ergebnisse aus irischer Sicht)

Datum Ort Ergebnis Anlass
01. 7. Mai 1952 Wien 0:6
02. 25. März 1953 Dublin 4:0
03. 14. Mai 1958 Wien 1:3
04. 8. April 1962 Dublin 2:3
05. 25. September 1963 Wien 0:0 EM-Qualifikation
06. 13. Oktober 1963 Dublin 3:2 EM-Qualifikation
07. 22. Mai 1966 Wien 0:1
08. 10. November 1968 Dublin 2:2
09. 30. Mai 1971 Dublin 1:4 EM-Qualifikation
10. 10. Oktober 1971 Linz 0:6 EM-Qualifikation
11. 11. Juni 1995 Dublin 1:3 EM-Qualifikation
12. 6. September 1995 Wien 1:3 EM-Qualifikation
13. 26. März 2013 Dublin 2:2 WM-Qualifikation
14. 10. September 2013 Wien 0:1 WM-Qualifikation
15. 12. November 2016 Wien 1:0 WM-Qualifikation
16. 11. Juni 2017 Dublin 1:1 WM-Qualifikation

Länderspiele gegen die Schweizer Fussballnationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Ergebnisse aus irischer Sicht)

Datum Ort Ergebnis Anlass
01. 5. Mai 1935 Basel 0:1
02. 17. März 1936 Dublin 1:0
03. 17. Mai 1937 Bern 1:0
04. 18. September 1938 Dublin 4:0
05. 5. Dezember 1948 Dublin 0:1
06. 10. Mai 1975 Dublin 2:1 EM-Qualifikation
07. 21. Mai 1975 Bern 0:1 EM-Qualifikation
08. 30. April 1980 Dublin 2:0
09. 2. Juni 1985 Dublin 3:0 WM-Qualifikation
10. 11. September 1985 Bern 0:0 WM-Qualifikation
11. 25. März 1992 Dublin 2:1
12. 16. Oktober 2002 Dublin 1:2 EM-Qualifikation
13. 11. Oktober 2003 Basel 0:2 EM-Qualifikation
14. 8. September 2004 Basel 1:1 WM-Qualifikation
15. 12. Oktober 2005 Dublin 0:0 WM-Qualifikation
16. 25. März 2016 Dublin 1:0
17. 5. September 2019 Dublin 1:1 EM-Qualifikation
18. 15. Oktober 2019 Lancy 0:2 EM-Qualifikation

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Irische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. bbc.com: „Republic of Ireland: McCarthy 'hugely disappointed' but 'fully understands decision'“
  2. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com. 6. Oktober 2022, abgerufen am 17. Oktober 2022.
  3. All internationals of Jimmy Dunne
  4. Medienbericht auf NZZ Online vom 19. November 2009
  5. Medienmitteilung der FIFA (Memento des Originals vom 23. November 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.fifa.com vom 20. November 2009
  6. Irische Fans erhalten Sonderpreis
  7. WM-Qualifikation: Trapattoni darf Irland nicht mehr trainieren. In: Spiegel Online, 11. September 2013. Abgerufen am 11. September 2013.
  8. Ewige WM-Tabelle. In: fussball-wm-total.de. FUSSBALL-WM-total, 11. Juli 2010, abgerufen am 1. Oktober 2013.
  9. Die Platzierungen ab Platz 5 wurden von der FIFA festgelegt, ohne dass es dafür Platzierungsspiele gab. Siehe: All-time FIFA World Cup Ranking 1930–2010 (Memento des Originals vom 22. Juli 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.fifa.com (PDF; 200 kB)
  10. Ewige EM-Tabelle. In: fussball-em-total.de. FUSSBALL-EM-total, 1. Juli 2012, abgerufen am 1. Oktober 2013.
  11. fai.ie: Kenny names 27-man squad for Nations League ties
  12. Football PLAYERS (englisch) eu-football.info. Abgerufen am 9. Juni 2022.