Irmgard Wirth

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Gedenktafel am Haus, Knesebeckstraße 68–69, in Berlin-Charlottenburg

Irmgard Wirth (* 14. November 1915 in Berlin; † 11. Juli 2012[1]) war eine deutsche Kunsthistorikerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirth kam als Tochter des Kaufmanns Max Wirth und dessen Ehefrau Hermandine, geborene Bodenstein, zur Welt. Sie studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Romanistik in Berlin und Paris und promovierte unter Richard Sedlmaier 1951 in Kiel über Die Maler-Selbstbildnisse der romantischen Epoche in Frankreich.

Von 1952 bis 1966 arbeitete sie beim Berliner Amt für Denkmalpflege und war dort mit der Inventarisierung der Bau- und Kunstdenkmäler betraut. 1967 wurde sie erste Direktorin des neugegründeten Berlin Museums, das im barocken Kollegienhaus des ehemaligen Kammergerichts in der Lindenstraße untergebracht wurde. 1980 trat sie in den Ruhestand.

Sie publizierte zur Berliner Malerei, insbesondere des 19. Jahrhunderts, sowie zu den Baudenkmalen der Stadt.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Walter Habel (Hrsg.): Wer ist Wer?: das deutsche Who's who, Schmidt-Römhild, 1987

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Irmgard Wirth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nachrufe Irmgard Wirth (Geb. 1915) in Der Tagesspiegel vom Juli 2012