Ironman Austria

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Start zum Ironman Austria 2012
Schwimmen im Wörthersee
Der Däne Torbjørn Sindballe auf dem Rad 2006
Die Führende Rebecca Preston auf der Laufstrecke am Wörthersee entlang (Siegerin 2006)

Der Ironman Austria ist eine seit 1998 jährlich stattfindende Triathlon-Sportveranstaltung über die Ironman-Distanz (3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren und 42,195 km Laufen) im österreichischen Klagenfurt in Kärnten.

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ironman Austria ist mit 2.950 Startern (2014)[1] einer der teilnehmerstärksten Bewerbe innerhalb der Ironman-Weltserie der World Triathlon Corporation. Amateure können sich hier über 50 auf die einzelnen Altersklassen verteilte Qualifikationsplätze für die Ironman World Championship in Kailua-Kona qualifizieren. 2016 werden wegen der mittlerweile weltweit gestiegenen Anzahl von Qualifikationsbewerben in Klagenfurt nur noch 40 Hawaiislots vergeben.

Profi-Triathleten, die um die 75.000 US$ Preisgeld[2] in Klagenfurt kämpfen, können sich für den mit insgesamt 650.000 US$ ausgeschriebenen Wettkampf in Hawaii über das Kona Pro Ranking System (KPR) qualifizieren.[3] In Klagenfurt erhalten Sieger und Siegerin je 2.000 Punkte, weitere Platzierte eine entsprechend reduzierte Punktzahl. Zum Vergleich: Der Sieger auf Hawaii erhält 8.000 Punkte, die Sieger in Frankfurt, Texas, Florianópolis, Melbourne und Port Elizabeth jeweils 4.000, bei den übrigen Ironman-Rennen entweder 1.000 oder 2.000 Punkte.[2] Über die halbe Ironman-Distanz werden in Österreich seit 2007 der Ironman 70.3 Austria in St. Pölten sowie seit 2012 der Ironman 70.3 Zell am See-Kaprun ausgetragen. 2012 lag das Gesamtpreisgeld in Klagenfurt noch bei 50.000 US$.[4] 2013 erhielten der Sieger und die Siegerin beim Ironman Austria je 12.500 € Preisgeld.[5]

Bereits im Jahr 2005 versorgten 2.000 Helfer die Athleten entlang der Strecke und insgesamt waren über 100.000 Zuseher entlang der Strecke anwesend. Auf Grund der rasanten Zunahme der Teilnehmer wurde der Ironman Austria am 3. Juli 2005 auch vom ORF mit einer dreistündigen Berichterstattung ins Programm aufgenommen. 2014 wurde erstmals das gesamte Rennen live im österreichischen Fernsehprogramm übertragen.[6]

Der Ironman ist eine wichtige Einnahmequelle für die Tourismusbetriebe der Stadt Klagenfurt geworden, im Jahre 2004 wurden etwa 40.000 Nächtigungen gezählt. Der volkswirtschaftliche Nutzen wurde 2012 auf rund 8,2 Mio. Euro geschätzt. Das Organisations-Budget betrug 2012 2,2 Mio. Euro.[4]

An den Labestationen an der Strecke und im Ziel wurden 2012 25.000 l Wasser, 8.000 l Cola und 10.000 l Elektrolytgetränke in 60.000 Trinkbechern und 15.000 Trinkflaschen, 50.000 Schwämme zur Abkühlung sowie 10.000 Energie-Riegel, 10.000 Energie-Gels, 3 t Bananen, 1,5  Orangen, 2.000 Portionen Grillhendl, 2.000 Stück Pizza an die Athleten ausgegeben.

Die Triathlonmesse, Wechselzelte u. a. ergaben zusammen über 3.331,5 m² verbaute Zeltfläche. Bei der Pasta Party am Freitag vor dem Rennen aßen die Athleten ca. 2 t Nudeln und 800 Salatköpfe.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veranstalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Initiatoren des Ironman Austria waren Georg Hochegger, Helge Lorenz und Stefan Petschnig. Hochegger, Goldschmiede-Meister und Schmuck-Designer mit einem Atelier in Klagenfurt, bewarb Mitte der Neunzigerjahre in einem amerikanischen Fachblatt eine von ihm entworfene goldene Anstecknadel, die einen Triathleten symbolisierte und wurde daraufhin von Triathlonlegende Mark Allen kontaktiert. 1994 in Roth hatte Georg Hochegger seinen ersten Ironman absolviert,[7] zwei Jahre später unterhielt er sich dort mit Mark Allen über die Modalitäten für Lizenzvergaben für Ironman-Wettbewerbe.[8] Helge Lorenz, einer der ersten Profi-Triathleten Österreichs, ließ sich von den Erzählungen seines Freundes Hochegger motivieren, einen Business Plan zu entwickeln, den er 1997 als Abschlussarbeit in seinem BWL-Studium mit Schwerpunkt Marketing & Organisationsentwicklung an der Universität Klagenfurt abgab.[9] Das Konzept sah vor, über Vorveranstaltungen mit initial 300 Teilnehmern und 900 im dritten Jahr innerhalb von fünf Jahren eine Ironman-Lizenz nach Österreich zu holen. Der Mut hinter diesem Plan wird deutlich, wenn man sich vor Augen führt, dass es damals keine Triathlonveranstaltung mit mehr als 400 Startern in Österreich gab.[10][8][11] Dritter im Bunde war Stefan Petschnig, dreifacher Österreichischer Staatsmeister im Schwimmen und mit Lorenz über die gemeinsamen Triathlonaktivitäten im ASV Maria Saal befreundet, damals Presseoffizier an der MilAk.

Noch 1997 gründeten die drei die Triangle Sports & Promotion GmbH und organisierten 1998 in Klagenfurt ihren ersten Triathlon unter dem Namen TriMania über die originale Ironman-Distanz. Mit dem Anspruch, gleich mehr Preisgeld als alle anderen zu zahlen, betrug das Budget 2 Millionen öS (145.000 €), ein Viertel davon verschlang alleine eine TV-Produktion. Aber statt der geplanten 300 Teilnehmer waren nur 124 dabei. Im Wettkampf fuhr ein Auto den Führenden an, aufgrund des Unfalls musste während des laufenden Bewerbs eine Streckenänderung erfolgen. Mangels Straßensperren wurden die Teilnehmer durch einen Oldtimer-Konvoi ausgebremst, eine Labestation im Ziel einzurichten wurde schlicht vergessen.[12] Dass der Fünf-Jahresplan Makulatur wurde, hatte aber einen ganz anderen Grund: Mittlerweile hegten zwei weitere österreichische Veranstalter Ambitionen auf eine Ironman-Lizenz. Trotzdem erhielt Hochegger kurze Zeit später von Mark Allen, der als Beobachter bei der Premiere vor Ort war, die Information, dass Triangle die Ironman-Lizenz erhält.[10]

Statt geplanter 600 kamen 1999 zum ersten Ironman Austria mit 50 Qualifikationsplätzen für den Ironman Hawaii 802 Starter, 2000 waren es bereits 1.138 Teilnehmer, 2001 kamen 1.452 Athleten, 2002 1.599, 2003 1.686 und 2004 1.891 Starter. 2005 wurde am 4. Januar erstmals mit 2.200 Anmeldungen „ausgebucht“ gemeldet. 2006 wurde der Ironman Austria mit 2.417 Anmeldungen zu einem der weltweit teilnehmerstärksten Events unter dem Ironman-Label.

Die Siegerin Edith Niederfriniger im Ziel beim Ironman in Klagenfurt (2007)

Triangle, 2001 bereits für die Vergabe der Ironman-Lizenz nach Frankfurt verantwortlich,[13] organisierte auch den Ironman France (seit 2002), den Ironman South Africa (seit 2004), den Ironman 70.3 St. Pölten (seit 2007), den Ironman 70.3 South Africa (seit 2008) sowie den heute nicht mehr ausgetragenen Ironman 70.3 Monaco (2005 bis 2009). 2008 wurde die World Triathlon Corporation (WTC), Lizenzgeberin von Triangle, von einer Investmentgesellschaft aufgekauft[14] und änderte daraufhin ihre Strategie, Hawaii-Qualifikationsrennen nicht mehr wie bisher durch von ihr bis auf die Lizenzierung unabhängige Veranstalter ausrichten zu lassen, sondern sie jetzt selbst zu organisieren.[15] Nach ersten Gesprächen im Oktober 2009 in Hawaii verkauften Hochegger, Lorenz und Petschnig 2010 die Rechte an ihren Veranstaltungen an die WTC.[16]

Georg Hochegger schied aus dem Unternehmen aus und gründete die TriStar-Serie. Stefan Petschnig, der 2009 als Bürgermeister für Klagenfurt kandidierte,[17][18] und Helge Lorenz blieben noch bis 2012 als CEO Europe, South Africa and Middle East bzw. Managing Director Business Development Europe & Middle East & Africa bei der WTC.[19][9] Im August 2015 wurde der Verkauf des Veranstalters an den chinesischen Finanzinvestor Dalian Wanda bekannt gegeben.[20]

Im Rahmen der publik gewordenen Dopingfälle von Lisa Hütthaler und Bernhard Kohl warf 2008 der Anti-Dopingexperte Prof. Hans Holdaus vom Institut für medizinische und sportwissenschaftliche Beratung (IMSB) Triangle als Veranstalter des Ironman Austria vor, Triangle habe eine „Anti-Dopingtest-Haltung“. Triangle wies die Vorwürfe zurück und stellte klar, dass die NADA bereits seit 2006 Dopingkontrollen beim Ironman Austria vornehme, den Tests haben sich die Top 3 Herren und Damen, sowie sechs weitere Profi- und Altersklassen-Athleten unmittelbar nach dem Rennen zu unterziehen. Außerdem kündigte Triangle an, die Anzahl der Kontrollen zukünftig auf mindestens 50 anzuheben.[21][22] Vor dem Wettkampf 2009 konkretisierte Triangle, dass im Ziel 20 Athleten kontrolliert würden. Dies betreffe die drei schnellsten Frauen und Männer, zwei weitere aus den Top-Ten sowie stichprobenartige Kontrollen in den Altersklassen.[23] Für Aufregung sorgte 2009 die Teilnahme von Hannes Hempel, der nach seiner Startzusage ein Dopinggeständnis abgelegt hatte, daraufhin von Triangle von der Startliste genommen wurde. Nach Widerruf des Geständnisses durch Hannes Hempel erwirkte dieser eine einstweilige Verfügung, starten zu dürfen,[24] Hempel wurde letztlich neunter in 8:30:39 h und lag damit außerhalb der Preisgeldränge. Ein Jahr später erhielt Hannes Hempel eine lebenslange Sperre rückwirkend ab 2008.[25] Auch 2014 wiederholte der Veranstalter die Kontrollen von Altersklassenathleten.[26]

Die drei Gründer des Ironman Austria – Georg Hochegger, Helge Lorenz und Stefan Petschnig – wurden im Oktober 2014 für ihre Leistungen als erste Europäer mit der Aufnahme in die Ironman Hall of Fame ausgezeichnet.[27] Patrick Schörkmayer ist der Renndirektor des Ironman Austria.

Bei den Männern sind Michael Weiss und Norbert Langbrandtner mit je drei Podiumsplatzierungen die besten heimischen Athleten, bei den Frauen konnte die für Österreich startende Kate Allen zweimal in Klagenfurt siegen (2003 und 2005). Sowohl der Tirolerin Eva Dollinger (2010) wie auch der Kärntnerin Eva Wutti (2015) gelang jeweils ein Sieg beim Ironman Austria.

Sportliche Historie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Grazerin Barbara Tesar beim Ironman Austria (Juli 2010)

2011 erzielte der Belgier Marino Vanhoenacker bei seinem sechsten Sieg in Klagenfurt in Folge mit 7:45:58 h die weltweit schnellste bis dahin erreichte Zeit bei einem Ironman-Rennen.[28]

2012 wurde wegen der hohen Wassertemperatur das Tragen von Neoprenanzügen verboten. Dieses Verbot gilt ab 24,5 Grad und bei den Profis ist das schon ab 22 Grad Wassertemperatur der Fall. In diesem Jahr gab es im Rennen Spitzentemperaturen von über 36 Grad Lufttemperatur und der Sieger Faris Al-Sultan bezeichnete den Ironman Austria im Anschluss als „eines der härtesten Rennen meiner gesamten Karriere“.

2013 wurde das Starterfeld des Ironman Austria vergrößert und der Start in zwei Wellen aufgeteilt.[29]

2015 wurden die 2.897 erwarteten Athleten (87 % Männer und 13 % Frauen) bei der 18. Austragung hier erstmals in sieben Wellen nach Altersgruppen gestartet, um die Sicherheit und die Fairness auf der Strecke zu verbessern.[30] Ursprünglich waren beim Ironman Austria alle Athleten gleichzeitig gestartet, was insbesondere auf der Radstrecke regelmäßig zu Problemen bei der Einhaltung des Windschattenverbots führte. Marino Vanhoenacker gewann 2015 mit der drittschnellsten je bei einem Ironman-Rennen erzielten Zeit.

2016 wurde der „Rolling Start“ eingeführt und es gewann Vanhoenacker zum achten Mal in Klagenfurt – als erster Athlet nach dem Schweizer Ronnie Schildknecht, der 2015 zum achten Mal den Ironman Switzerland gewinnen konnte. Im Juni 2016 konnte die Australierin Mirinda Carfrae mit ihrer Siegerzeit von 8:41:17 h einen neuen Streckenrekord erstellen und mit 2:49:06 Stunden erzielte sie auch die zweitschnellste je bei einem Ironman-Rennen auf der Marathon-Distanz erzielte Zeit.[31]

2017 fand das Rennen in Klagenfurt am ersten Wochenende im Juli statt. Die Mängel auf der Rad- und Laufstrecke, die nach einem kalten Winter aufgetreten waren, konnten 2017 vor dem Rennen noch von der Straßenverwaltung ausgebessert werden. Die Strecken wurden in diesem Jahr etwas angepasst und die Distanz auf dem Rad betrug nun erstmals korrekte 180 Kilometer, der Marathon war 42,1 Kilometer lang und die Finisher-Zeiten lagen über jenen der Vorjahre.

Ein 58-Jähriger aus Wiener Neustadt stürzte gegen 10:15 Uhr in St. Jakob im Rosental bewusstlos vom Rad, wurde von einem Notarzt von der Rennstrecke erstversorgt und starb nach Rettungshubschraubertransport im Krankenhaus; vermutet wird akutes Herzversagen.[32]

Qualifikationszeiten für den Ironman Hawaii[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der folgenden Tabelle ist jeweils die Finisherzeit des höchstplatziertesten Teilnehmers, der noch eine Qualifikationsplatz für den Ironman Hawaii in Anspruch nahm, aufgeführt.[33][34] Dies ist jeweils abhängig davon, wie viele regulär qualifizierte Teilnehmer ihren Anspruch auf eine Anmeldung zum Ironman Hawaii nicht wahrnehmen. So löste 2015 beispielsweise erst der 49. der M45 den letzten Slot in seiner Altersklasse ein, in der W40 wurde der Slot bis zu Rang 7 durchgereicht. 2016 wurde die Zahl der Hawaii-Slots von bisher 50 auf 40 reduziert.

2015 2014 2013 2012 2011 2010 2015 2014 2013 2012 2011 2010
M18 09:54:53 09:11:11 09:13:42 09:04:50 10:05:32 W18 12:36:21 16:31:36 10:58:29 11:25:02
M25 09:15:03 09:10:01 09:07:18 08:59:51 09:37:56 W25 09:41:24 10:08:06 10:39:57 09:47:14 10:46:11
M30 09:11:58 09:04:41 09:11:53 08:51:22 09:34:52 W30 09:50:26 09:51:49 09:32:09 09:55:16 10:28:42
M35 09:24:06 09:09:18 09:14:50 09:01:04 09:45:09 W35 09:53:28 10:04:29 09:56:29 09:24:32 10:34:28
M40 09:24:35 09:06:17 09:27:25 09:10:59 09:54:15 W40 11:04:04 09:56:18 11:43:48 10:23:02 10:41:14
M45 10:19:52 09:33:55 09:24:13 09:19:21 10:13:12 W45 10:51:15 11:02:59 10:35:42 10:12:27 11:15:06
M50 09:45:52 09:56:01 09:55:51 09:43:01 10:45:39 W45 10:51:15 11:02:59 10:35:42 10:12:27 11:15:06
M55 09:57:40 09:49:35 10:05:39 09:49:38 10:56:00 W50 11:00:45 10:34:50 10:49:40 10:44:10 11:50:45
M60 10:38:42 11:36:05 09:54:32 10:37:56 12:12:48 W60 14:18:03 12:51:24 14:32:04 14:14:33
M65 10:56:21 11:38:56 10:42:16 12:07:59 11:06:33 W65 16:21:12
M70 12:45:04 12:45:02 13:23:38 14:02:15 14:25:45
M75 14:37:51

Streckenverlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übergang vom Wörthersee in den Lendkanal
Dichtes Zuschauerspalier in der Nähe des Wendepunktes beim Minimundus
  • Die Schwimmdistanz über 3,8 km startet im Strandbad Klagenfurt und ist ein einmal zu absolvierender Kurs im Wörthersee. Der Start in der Wörthersee-Ostbucht gehört zu den Zuschauermagneten der Veranstaltung. Nach dem Start führt die Strecke zunächst geradeaus in den See, bis sie nach 1.500 m nach links in Richtung Strandbad Maiernigg abknickt. Die letzten 900 m führen durch den Lendkanal, wo eine durchgehende Zuschauerkette entlang der Böschung nur wenige Meter von den Schwimmern getrennt ist. Der Schwimmausstieg befindet sich in der Bucht des Seepark-Hotels.
Bis 2005 war die Boje bereits nach 800 m zu umschwimmen und die Schwimmstrecke war durch einen Landgang unterbrochen, seit 2006 gibt es die Schwimmstrecke in der heutigen Form.[35]
2012 war erstmals in der Geschichte des Ironman Austria das Tragen von Neoprenanzügen verboten. Gemäß aktuellem Reglement ist – abweichend vom normalem ÖRTV/ITU-Reglement – ab einer Wassertemperatur von 24,5 °C das Tragen von Neoprenanzüge für Amateure sowie bei einer Wassertemperatur über 22 °C für Profis verboten.[36][37][38]
  • Die 180 km lange Radstrecke über 1.680 Höhenmeter ist ein zweimal zu fahrender Rundkurs. Am Anstieg von St. Egyden zum Rupertiberg erwartet die Teilnehmer ein dichtes Zuschauerspalier. Weitere Stimmungsnester befinden sich in Egg am Faaker See und beim Wendepunkt am Minimundus.
Bis 2005 bestand die Radstrecke aus drei Runden à 60 km. Seit 2006 gibt es eine zusätzliche Schleife zum Faaker See und die Radstrecke besteht aus zwei Runden. Durch die Verlängerung entfielen nach Berechnungen der Veranstalter über 60.000 Überrundungen.[36] Die Anzahl zugelassener Starter wurde allerdings seither gegenüber 2005 um rund 36 % erhöht.
Die Athleten machen seit 2017 zusätzliche Kilometer bei der Schleife zum Wörthersee-Stadion in der ersten Runde.
  • Die Laufstrecke über die Marathondistanz verläuft ebenso über einen zweimal zu absolvierenden Kurs. Die Strecke verläuft sehr flach aus der Wechselzone entlang dem Nordufer des Wörthersees zum ersten Wendepunkt nach Krumpendorf. Anschließend führt die Strecke durch den Europapark und am Lendkanal entlang bis zum zweiten Wendepunkt rund um den Lindwurmbrunnen, von wo es wieder am Lendkanal entlang Richtung Ziel und zweiter Runde geht. Seit 2017 wird eine zusätzliche Schleife auf beiden Runden in Krumpendorf gelaufen. Das Ziel liegt am Metnitzstrand.

Siegerliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer Frauen
Datum/Jahr Erster Platz Zweiter Platz Dritter Platz
01. Juli 2018
02. Juli 2017 DeutschlandDeutschland Jan Frodeno SpanienSpanien Eneko Llanos UkraineUkraine Wiktor Sjemzew
26. Juni 2016 BelgienBelgien Marino Vanhoenacker -8- UkraineUkraine Wiktor Sjemzew ItalienItalien Alessandro Degasperi
28. Juni 2015 BelgienBelgien Marino Vanhoenacker -7- OsterreichÖsterreich Michael Weiss SpanienSpanien Iván Raña
29. Juni 2014 SpanienSpanien Iván Raña DeutschlandDeutschland Christian Kramer SlowenienSlowenien David Pleše
30. Juni 2013 DeutschlandDeutschland Andreas Raelert DeutschlandDeutschland Maik Twelsiek SlowenienSlowenien David Pleše
01. Juli 2012 DeutschlandDeutschland Faris Al-Sultan ItalienItalien Daniel Fontana PortugalPortugal Pedro Gomes
03. Juli 2011 BelgienBelgien Marino Vanhoenacker -6- OsterreichÖsterreich Michael Weiss EstlandEstland Albert Marko
04. Juli 2010 BelgienBelgien Marino Vanhoenacker -5- BelgienBelgien Dennis Devriendt OsterreichÖsterreich Michael Weiss
05. Juli 2009 BelgienBelgien Marino Vanhoenacker -4- SudafrikaSüdafrika James Cunnama Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stephen Bayliss
13. Juli 2008 BelgienBelgien Marino Vanhoenacker -3- Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stephen Bayliss OsterreichÖsterreich Hannes Hempel
08. Juli 2007 BelgienBelgien Marino Vanhoenacker -2- OsterreichÖsterreich Norbert Langbrandtner DeutschlandDeutschland Maximilian Longrée
16. Juli 2006 BelgienBelgien Marino Vanhoenacker -1- SpanienSpanien Hektor Llanos SpanienSpanien Eneko Llanos
05. Juli 2005 SudafrikaSüdafrika Raynard Tissink OsterreichÖsterreich Norbert Langbrandtner OsterreichÖsterreich Werner Leitner
04. Juli 2004 UkraineUkraine Wiktor Sjemzew -3- SudafrikaSüdafrika Raynard Tissink DeutschlandDeutschland Olaf Sabatschus
06. Juli 2003 UkraineUkraine Wiktor Sjemzew -2- SchweizSchweiz Bruno von Flüe UngarnUngarn Tibor Lehmann
07. Juli 2002 UkraineUkraine Wiktor Sjemzew -1- OsterreichÖsterreich Norbert Langbrandtner DeutschlandDeutschland Olaf Sabatschus
01. Juli 2001 DeutschlandDeutschland Jürgen Zäck -2- DeutschlandDeutschland Rainer Müller-Hörner TschechienTschechien Petr Vabroušek
23. Juli 2000 DeutschlandDeutschland Jürgen Zäck -1- Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tim DeBoom DeutschlandDeutschland Rainer Müller-Hörner
12. Juli 1999 KanadaKanada Peter Reid DeutschlandDeutschland Olaf Sabatschus DeutschlandDeutschland Stefan Holzner
19. Juli 1998 DeutschlandDeutschland Stefan Holzner UngarnUngarn Attila Fazekas AustralienAustralien Jason Shortis
  ÖTRV Österreichische Triathlon-Staatsmeisterschaft auf der Langdistanz  
Jahr Erster Platz Zweiter Platz Dritter Platz
2018
2017 OsterreichÖsterreich Eva Wutti -2- Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Corinne Abraham DanemarkDänemark Michelle Vesterby
2016 AustralienAustralien Mirinda Carfrae OsterreichÖsterreich Michaela Herlbauer OsterreichÖsterreich Elisabeth Gruber
2015 OsterreichÖsterreich Eva Wutti -1- OsterreichÖsterreich Lisa Hütthaler Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sarah Piampiano
2014 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Linsey Corbin -2- SchweizSchweiz Simone Brändli OsterreichÖsterreich Lisa Hütthaler
2013 UngarnUngarn Erika Csomor -2- SchwedenSchweden Åsa Lundström IrlandIrland Eimear Mullan
2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Linsey Corbin -1- UngarnUngarn Erika Csomor OsterreichÖsterreich Michaela Rudolf
2011 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mary Beth Ellis UngarnUngarn Erika Csomor DeutschlandDeutschland Diana Riesler
2010 OsterreichÖsterreich Eva Maria Dollinger DanemarkDänemark Karina Ottosen DeutschlandDeutschland Beate Görtz
2009 SchottlandSchottland Bella Bayliss DeutschlandDeutschland Sonja Tajsich TschechienTschechien Lucie Zelenková
2008 DeutschlandDeutschland Sandra Wallenhorst SchottlandSchottland Bella Comerford ItalienItalien Edith Niederfriniger
2007 ItalienItalien Edith Niederfriniger OsterreichÖsterreich Veronika Hauke AustralienAustralien Rebecca Preston
2006 AustralienAustralien Rebecca Preston KanadaKanada Lori Bowden OsterreichÖsterreich Veronika Hauke
2005 OsterreichÖsterreich Kate Allen -2- ItalienItalien Edith Niederfriniger OsterreichÖsterreich Veronika Hauke
2004 UngarnUngarn Erika Csomor -1- DeutschlandDeutschland Andrea Brede Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jessica Draskau-Petersson
2003 OsterreichÖsterreich Kate Allen -1- ItalienItalien Edith Niederfriniger Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wendy Ingraham
2002 KanadaKanada Lori Bowden -2- OsterreichÖsterreich Kate Allen DeutschlandDeutschland Imke Schiersch
2001 KanadaKanada Lori Bowden -1- Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wendy Ingraham SchweizSchweiz Ariane Gutknecht
2000 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wendy Ingraham -3- UkraineUkraine Tamara Kozulina KanadaKanada Lori-Lynn Leach
1999 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wendy Ingraham -2- Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Beth Zinkand Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Beth Thomson
1998 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wendy Ingraham -1- DeutschlandDeutschland Katja Mayer AustralienAustralien Raeleigh Tennant

Streckenrekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. IRONMAN Austria 2014 – Die Starterliste
  2. a b Punkte- und Preisgeldverteilung für Profi-Triathleten (Memento vom 19. Oktober 2014 im Internet Archive)
  3. Professional Athlete Qualification & Validation. In: ironman.com.
  4. a b c Zahlen, Daten und Fakten zum Ironman Austria. In: Laola1.tv. 1. Juli 2013.
  5. Ironman Sieger erhielten 12.500 Euro und kommen 2014 wieder. In: Kleine Zeitung. 1. Juli 2013.
  6. Stefan Leitner: IRONMAN Austria 2014 knapp 10 Stunden live auf ORF. In: trinews.at. 4. Juni 2014.
  7. Ergebnisheft Ironman Europe 2004. In: Ironman Europe. 21. Juli 1994.
  8. a b Arno Wohlfahrter: Das Gavia-Prinzip: Management braucht SPORT braucht Management. novum pro, 2010, ISBN 978-3-99003-251-0, S. 145–152.
  9. a b Lebenslauf Helge Lorenz. In: LinkedIn.
  10. a b Rainer Petek: Das Nordwand-Prinzip: Wie Sie das Ungewisse managen: neues Denken, neues Handeln, neue Wege gehen. 2. Auflage. Linde, Wien, 2012, ISBN 978-3-7093-0492-1, S. 46–49.
  11. Stefan Petschnig: 10 Jahre Ironman Triathlon Austria. Meyer & Meyer Sport, 2007, ISBN 978-3-89899-261-9.
  12. Die Macher: Stefan Petschnig Helge-Lorenz. In: Kleine Zeitung. 28. Juni 2014.
  13. Steffen Gerth: Ironman in Deutschland: Wechselt Frankfurt nun Roth ab?. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 6. Juli 2001.
  14. Dan Empfield: WTC sold to private equity firm. In: slowtwitch.com. 8. September 2008.
  15. Steffen Guthardt: Die Verzinsung des Eisenmannes. In: sponsors.de. September 2009.
  16. Elzabe Boshoff, Marietjie VanDerMerwe: The Heart of an Ironman South Africa. 2. Auflage. Meyer & Meyer, 2012, ISBN 978-1-84126-363-2, S. 16–17.
  17. Ironman-Planer als FPÖ-Spitzenkandidat für Klagenfurt. In: Der Standard. 10. Januar 2009.
  18. Kärnten-Wahl: Hartes Match um Bürgermeistersessel. In: Österreich (Tageszeitung). 28. Januar 2009.
  19. Lebenslauf Stefan Petschnig. In: LinkedIn.
  20. Dan Empfield: Ironman sold to Dalian Wanda. In: slowtwitch.com. 26. August 2015, abgerufen am 21. Juli 2017 (englisch).
  21. Mehr als 50 Dopingtests beim IRONMAN Austria 2009 geplant.. In: trinews.at. 28. November 2008.
  22. IRONMAN-Organisatoren wehren sich gegen Vorwurf der „Anti-Dopingtest-Haltung“. In: triangle.cc. Dezember 2008.
  23. Strengere Dopingkontrollen beim "Ironman". In: ORF. 2. Juli 2009.
  24. Martina Leingruber: Ironman: Aus einer anderen Welt. In: Die Presse. 4. Juli 2009.
  25. Nis Sienknecht: Lebenslange Sperre für Hannes Hempel. In: tri-mag.de. 4. Oktober 2013.
  26. Age Group Dopingkontrollen beim IRONMAN Austria. In: trinews.at. 25. Juni 2014.
  27. IRONMAN Hall of Fame Inductees (23. September 2014)
  28. Ironman: Weltrekord von Vanhoenacker in Kärnten (3. Juli 2011)
  29. Ironman in Klagenfurt: der beste Blick für die Zuschauer. In: Kleine Zeitung. 28. Juni 2013.
  30. Wellenstart beim IRONMAN Austria (5. Februar 2015)
  31. Carfrae rennt in Klagenfurt zum Streckenrekord (26. Juni 2016)
  32. Zwischenfall beim Ironman Austria trinews.at, Juli 2017, abgerufen 6. Juli 2017.
  33. Ironman Austria 2015: results and analysis. In: coachcox.co.uk. 30. Juni 2015.
  34. Stefan Leitner: Entwicklung der Finisherzeiten beim Ironman Austria. In: trinews.at. 7. Juli 2015.
  35. Stefan Leitner: Neoprenverbot beim Ironman Austria?. In: trinews.at. 19. Juni 2015.
  36. a b Streckenänderung IRONMAN Austria. In: trinews.at. 21. Januar 2006.
  37. Neoprenverbot beim Ironman Austria trinews.at, 2015, abgerufen 6. Juli 2017.
  38. IRONMAN Austria – neue Regeln für Neoprenanzüge triaguide.com > Allgemein, 2015, abgerufen 6. Juli 2017.