Ischler Hütte

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Ischler Hütte
ÖAV Hütte Kategorie I
Ischler Hütte
Lage Auf der Schwarzenbergalm; Steiermark, Österreich; Talort: Altaussee
Gebirgsgruppe Totes Gebirge
Geographische Lage: 47° 41′ 59″ N, 13° 45′ 38″ OKoordinaten: 47° 41′ 59″ N, 13° 45′ 38″ O
Höhenlage 1368 m ü. A.
Ischler Hütte (Steiermark)
Ischler Hütte
Besitzer ÖAV-Sektion Bad Ischl
Bautyp Hütte
Übliche Öffnungszeiten 1. Juni bis 30. September - Im Mai und Oktober ist teilweise an Wochenenden geöffnet
Beherbergung 16 Betten, 32 Lager, 12 Notlager
Winterraum 12 Lager
Weblink Website der Sektion
Hüttenverzeichnis ÖAV DAV
p1

Die Ischler Hütte ist eine Schutzhütte des ÖAV Sektion Bad Ischl, im steirischen Salzkammergut in Österreich.

Lage und Landschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Haus liegt im Toten Gebirge auf 1368 m ü. A. auf der Schwarzenbergalm nahe der Landesgrenze zu Oberösterreich, zwischen Altaussee und Bad Ischl. Sie befindet sich unterhalb vom Schönberg (Wildenkogel2093 m), dem westlichesten Gipfelmassiv des eigentlichen Toten Gebirges.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ischler Hütte wurde 1925 von der Sektion Bad Aussee des OeAV erbaut.[1]

1982–84 wurde sie vollkommen neu errichtet,[1] mit einem auffälligen achteckigen Grundriß.

Tourenmöglichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zustieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von der Rettenbachalm (636 m) bei Bad Ischl ist die Hütte auf dem den Weg Nr. 211 über die ehemalige Kainalm in etwa 2½ Stunden erreichbar.

Über den mit Seilen versicherten Naglsteig ist die Hütte auch von der Blaa Alm (894 m) bei Altaussee in etwa 2 Stunden zu erreichen.

Übergänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gipfelbesteigungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schönberg (Wildenkogel2093 m) in ca. 2½ Stunden
  • Auf den Schönberg (Wildenkogel) – Abstieg über den Ostgrat (versichert) – durch das Feuertal - zurück zur Ischler Hütte – ca. 7 Stunden

Winter-Touren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zustieg zur Ischler Hütte im Winter entweder über den Sommerweg Nr. 211 oder durch den Bärkogelgraben.

  • Auf den Schönberg in ca. 2 Stunden
  • Auf den Vorderen und Hinteren Rauhen Kogel in ca. 1½ Stunden
  • Überschreitung zur Loserhütte über den Schwarzmoossattel (1684 m) in ca. 5 Stunden
  • Überschreitung zur Wildenseehütte – Weißhorn (1754 m) - Offensee (649 m) in ca. 9 Stunden
  • Ausgangspunkt für die Überschreitung des Toten Gebirges: von der Ischlerhütte zur Wildenseehütte – Pühringerhütte – Tauplitzalm – Wurzeralm in ca. 4 Tagen

Weitere Tourenziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter dem Schönberg sowie dem Vorderen und Hinteren Rauher befindet sich das Schönberg-Höhlensystem, die längste Höhle der EU mit einer Gesamtlänge von 140 km. Das Höhlensystem hat 34 verschiedene Eingänge. Die Ischlerhütte ist der Stützpunkt der Höhlenforscher, der Eingang zur Raucherkarhöhle liegt in unmittelbarer Hüttennähe. Die Höhle ist nicht öffentlich zugänglich.

Literatur & Karten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wolfgang Heitzmann: Salzkammergut mit Totem Gebirge und Dachstein: Höhenwege, Gipfeltouren, Klettersteige. Tour Nr. 21, S. 92–94. Neuausgabe Bruckmann Verlag, München 2002, ISBN 3-7654-3336-5.
  • Alpenvereinskarte Bl. 15/1 (Totes Gebirge – West), 1:25.000; Österreichischer Alpenverein 2014; ISBN 978-3-928777-29-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Kurt Kettner, ‎Deutscher Alpenverein: Die Alpenvereinshütten: Ostalpen. 1997, S. 161.