Ishinomaki

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Ishinomaki-shi
石巻市
Ishinomaki
Geographische Lage in Japan
Ishinomaki (Japan)
Red pog.svg
Region: Tōhoku
Präfektur: Miyagi
Koordinaten: 38° 26′ N, 141° 18′ OKoordinaten: 38° 25′ 40″ N, 141° 18′ 22″ O
Basisdaten
Fläche: 555,78 km²
Einwohner: 143.632
(1. April 2018)
Bevölkerungsdichte: 258 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 04202-1
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Ishinomaki
Baum: Japanische Schwarzkiefer
Blume: Azalee
Rathaus
Adresse: Ishinomaki City Hall
1-1-1, Hiyorigaoka
Ishinomaki-shi
Miyagi 986-8501
Webadresse: http://www.city.ishinomaki.lg.jp/
Lage Ishinomakis in der Präfektur Miyagi
Lage Ishinomakis in der Präfektur

Ishinomaki (jap. 石巻市, -shi) ist eine Stadt in der Präfektur Miyagi auf Honshū, der Hauptinsel von Japan.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ishinomaki liegt südlich von Kesennuma und nördlich von Sendai am Pazifischen Ozean.

Die Küste vor der Stadt Ishinomaki markiert das nördliche Ende der sich nach Süden bis Minamisōma erstreckenden pazifischen Flachküste in der Tōhoku-Region, enthält aber auch einen Teil der für die sich nach Norden anschließenden Sanriku-Küste typischen Landform der Ria-Küste.[1]

Angrenzende Städte und Gemeinden

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Ishinomaki entstand am 1. April 1889 während der Einführung des modernen japanischen Gemeindewesens und war eine kreisangehörige Stadt (chō) im Landkreis Oshika. Am 1. April 1993 folgte die Ernennung zur kreisfreien Stadt (shi). Die heutige Gemeinde entstand am 1. April 2005 aus der Vereinigung der alten Gemeinde Ishinomaki mit den Städten Monou, Kanan, Kahoku, Kitakami, Ogatsu, je im Landkreis Monou und Oshika im Landkreis Oshika. Dies führte zur Auflösung des Landkreises Monou, während der Landkreis Oshika nur noch aus einer Gemeinde (Onagawa) bestand.

Tōhoku-Erdbeben und -Tsunami 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausmaß von Überflutung und Schäden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tōhoku-Tsunami vom 11. März 2011 in Ishinomaki
Tsunami inundation area along the Kitakami and Kyu-Kitakami rivers.jpg
Tsunami-Überflutungsgebiet (cyan eingefärbt) entlang der Flüsse Kitakami (untere Bildhälfte) und Kyūkitakami (obere Bildhälfte) sowie das Überflutungsgebiet in Ogatsu (rechts in oberer Bildhälfte).
„CBD“ (für: central business district) bezeichnet das zentrale Geschäftsviertel der Stadt Ishinomaki.[2]
Ishinomaki Inundation areas of the 2011 Great East Japan Earthquake Ando et al 2013.jpg
Bucht von Ishinomaki:
schwarze Zahlen: Überflutungs- oder Auflaufhöhen [m]
blau: Überflutungsgebiete
Säulendiagramme: Bevölkerung (links) und Tote (rechts) der Altersgruppen 0–15 (unten), 16–64 (Mitte) und ≥65 (oben)
[3]


Überflutungen in der Ishinomakibucht und in der Oppabucht
Tsunami Damage near Ishinomaki, Japan (5528965393).jpg
Bucht von Ishinomaki -
Oben: Aufnahme vom 8.8.2008 (normale Wasserstände).
Unten: Aufnahme vom 14.3.2011 (Stadt weiterhin teilüberflutet)
Flooding along the Kitakami River, Japan (5532218010).jpg
Oppa-Bucht - Aufnahmen vom 16.1.2011 (unten) und vom 14.3.2011 (oben).
Schauplatz des Ōkawa-Grundschule-Vorfalls mit der Kitakamibrücke (Bildmitte)


Satellitenbilder in Falschfarbendarstellung: Wasser oder Schlammwasser ist blau/dunkelblau, vegetationsbedecktes Land ist rot, offenliegener Boden oder Brachland ist braun/beige-brown und städtisch versiegelte Flächen oder Gebäude sind silber/blaugrau dargestellt.

Die Stadt wurde am 11. März 2011 von einem durch das Tōhoku-Erdbeben ausgelösten Tsunami getroffen, der in Ishinomaki eine Überflutungshöhe von 15,5 m hatte und ein Gebiet von 73 Quadratkilometern (13 Prozent des gesamten Stadtgebietes), darunter 46 Prozent der Fläche in den Wohngebieten, überflutete.[4][5] Ishinomaki, von wo aus der Tsunami noch 49 km stromaufwärts des Kitakami Auflaufspuren hinterließ, ist ein Beispiel für die Orte, in denen der Tsunami-Auflauf neben dem direkten Angriff von der Küste aus auch bedeutenden Schaden entlang wichtiger Flüsse in der Region verursachte.[5] Rund 20.000 Wohngebäude wurden vollständig und rund 13.000 teilweise zerstört.[6] Knapp 17.000 Bewohner wurden evakuiert.[7]

Anders als zum Beispiel in Rikuzentakata und Natori überlebten in Ishinomaki fast alle Kiefern des Regulierungswäldes den Tsunami. Die Wälder minderten hier die zerstörerische Kraft des Tsunamis und fingen Trümmer aus den Fluten wie beispielsweise Fahrzeuge ein, bevor diese in die Stadt eindringen konnten. Möglicherweise wurden die Bäume verschont, weil die Höhe des Tsunamis in Ishinomaki mit rund 6 m geringer ausfiel. Auch der - später zerstörte - Deich könnte den Bäumen zu ihrem Schutz verholfen haben.[8]

In den Haupthafenanlagen im Südwesten des Ballungszentrums kam es zu Wasserhöhen im Bereich von 4,5 bis 5 Metern. Lagerhallen und Stahlbetongebäude erlitten zwar einige Schäden, stürzten jedoch nicht ein. Der Hafen der Stadt Ishinomaki, einer der größten Häfen nördlich von Sendai und ein Zentrum des Reishandels, war im Mai 2011 wieder fast vollständig in Betrieb. Die übrige Stadt war dagegen zum großen Teil sehr stark beschädigt.[9] Ishinomaki war einer der größten, vom Tsunami getroffenen Städte. Der Fischereihafen von Ishinomaki war zum Zeitpunkt des Tsunamis der landesweit der drittgrößte in Bezug auf die gesamten Anlandungen. Die Fischerei und die Verarbeitung von Meeresfrüchten als Hauptindustrien der Stadt beschäftigten in Hunderten von Unternehmen mehrere tausend Menschen. Der Tsunami flutete fast das gesamte zentrale Geschäftsviertel der Stadt. Neben den Schäden an Gebäuden und Anlagen kam es durch das Erdbeben auch zur Absenkung des Bodens um etwa 1,4 Meter, sodass Meerwasser bei Flut in das Gebiet eindringen konnte.[10] Aufgrund der großen Menge an Trümmern im Wasser, einschließlich der Boote, wurden auch einige Bereiche beschädigt, die über dem Überflutungsniveau lagen.[9]

In den Bezirken Ogatsu und Kitakami der Stadt Ishinomaki wurden rund 30.000 alte Dokumente durch Tsunamieinwirkung zerstört, doch waren ihre Bildinhalte vor der Katastrophe in mehr als 70.000 elektronischen Dateien festgehalten worden. Im Museum für Kultur in Ishinomaki, das von dem Tsunami schwer beschädigt wurde, führten Expertenteams Begasungen, Säuberungen, Trocknungen oder Sanierungen an Folkloreobjekten, Kunstwerken, Handwerkserzeugnissen, ausgegrabenen menschlichen Skelettteilen und historischen Karten durch, die sie dann in andere Museen, Universitäten und private Lagerstätten in Sendai und Tokyo verbrachten und dort aufbewahrten.[11]

Opfer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wegen der hohen Anzahl von Menschen, die dem Tsunami ausgesetzt waren, hatte Ishinomaki die meisten Opfer aller Gemeinden in der Tōhoku-Region zu beklagen.[9] Die Brand- und Katastrophenschutzbehörde meldete in ihrem Schadensbericht vom 19. Mai 2964 Tote und 2770 Vermisste.[12][13] Die Zahl der Toten erhöhte sich in der späteren Schadenserfassung auf 3553, während noch 423 Menschen vermisst blieben.[6] Damit war Ishinomaki in Bezug auf die absolute Opferzahl die am schwersten betroffene Gemeinde der Katastrophe von 2011 in Japan.[6][13]

Gemessen an der Gesamtbevölkerung Ishinomakis, die bei der Volkszählung von 2010 mit 160.826 angegeben worden war,[14] betrug die Opferrate durch die Katastrophe von 2011 2,5 %, wenn alle in dem 157. FDMA-Schadensbericht vom 7. März 2018 registrierten Toten und Vermissten berücksichtigt werden[6][15] beziehungsweise 2,30 %, wenn die in dem 153. FDMA-Schadensbericht vom 8. März 2016 registrierten Opfer (3.547 Tote und 428 Vermisste) abzüglich der von der Wiederaufbaubehörde (Reconstruction Agency, RA) gemeldeten katastrophenbedingten Todesfälle berücksichtigt werden, wodurch sich eine Zahl von 3.705 Toten und Vermissten ergibt. Mit der gleichen Datengrundlage, aber allein auf das Überflutungsgebiet des Tsunamis in Natori bezogen, das eine Fläche von 73 km2 umfasste, ergab sich eine Opferquote von 3,30 %.[16][17] 112.276 Menschen und damit 69 % der Gesamtbevölkerung der Stadt Ishinomaki (wenn man mit Stand von 2010 von 162.822 Einwohnern ausgeht) hatten ihren Wohnsitz in dem am 11. März 2011 vom Tsunami überfluteten Gebiet gehabt.[18]

Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr (Syobo-dan) starben bei dem Versuch, Tsunamifluttore in der Stadt Ishinomaki zu schließen.[19]

Opferbilanz, Einwohnerzahl, Tsunamiwelle und Entfernung von Evakuierungsstätten nach Gebieten Ishinomakis[20]
Gebiet in Ishinomaki Todesopfer Einwohner Tsunami Entfernung zur nächsten Evakuierungsstätte [m]
Rate [%] Anzahl Max. Überflutungshöhe [m] Ankunftszeit [min.]
Minamihama 8,28 218 2.634 5,97 122 686
Harioka 14,64 88 601 1,10 36 1.388
Nagaomote 15,61 79 506 3,88 36 2.471
Daimon 8,05 77 957 2,75 118 821
Kadzumaminato 9,07 66 728 3,61 122 1.520
Nakayashiki 7,56 44 582 2,39 60 1.758
Kodzumihama 7,69 4 52 8,79 120 813
Ise 5,45 21 385 3,66 122 2.753
Nakaura 5,80 12 207 3,80 60 1.490
Kawaguchi 6,20 37 597 3,51 122 894
Yahata 6,40 35 547 2,01 122 769
Quelle: Gesamtbevölkerung laut Statistics Bureau (統計局) und Director-General for Policy Planning (政策統括官), Volkszählung 2010; Todesopfer laut Brand- und Katastrophenschutzbehörde (消防庁 = Fire and Disaster Management Agency, FDMA); Maximale Überflutungshöhe und Ankunftszeit des Tsunamis laut The 2011 Tohoku Earthquake and Tsunami Joint Survey Group; Entfernung zur nächsten Evakuierungsstätte vom Wohnort laut den Evakuierungsstättendaten der Cabinet Secretariat Civil Protection Portal Site (http://www.kokuminhogo.go.jp/en/pc-index_e.html) des Kabinettssekretariat (内閣官房) und den Luftaufnahmen und Karten der Geospatial Information Authority of Japan (GSI) vom Tsunami Damage Mapping Team, Association of Japanese Geographers.

Evakuierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Ishinomaki kam es am 11. März 2011 zu ausgedehnter informeller, also ungeplanter, Evakuierung. Nach der Erstellung der Regierungslichtlinien für vertikale Evakuierung im Jahr 2005 hatte die Stadt Ishinomaki Vereinbarungen mit drei privaten Unternehmen im Distrikt Minato-mnachi getroffen zur Evakuierung-Nutzung von zusammen drei ihrer Gebäude, die am 11. März 2011 von rund 500 Menschen in Anspruch genommen wurden. Obwohl alle drei Gebäude über lediglich zwei Geschosse verfügten, waren sie für die Überflutungshöhe am 11. März 2011 zur Evakuierung ausreichend. Neben diesen ausgewiesenen Evakuierungsgebäuden wurden nahezu alle Gebäude, die höher als ein zweigeschossiges Wohngebäude waren, für die vertikale Evakuierung am 11. März 2011 verwendet. Insgesamt wurden etwa 260 offizielle und inoffizielle Evakuierungsstellen verwendet, die rund 50.000 Menschen Zuflucht boten, darunter in Schulen, Tempeln, Shoppingzentren und Wohnungen. Darüber hinaus waren weitere 50.000 Menschen in den oberen Geschossen von Häusern gefangen. Angesichts der Erfahrungen bei diesem Tsunami wurde ein Mangel an Evakuierungsgebäuden westlich des Kitakami ausgemacht.[21]

An einigen Stellen wurde eine nachträgliche Verlegung der bereits Evakuierten notwendig. So in der Grundschule Kadonowaki mit ihrem für Japan typischen Schulgebäude, das innerhalb einer Stunde nach dem Erdbeben bis in das erste Geschoss überflutet wurde und währenddessen zusätzlich von Feuer beschädigt wurde. Den in die Schule Evakuierten gelang es, die Schule vor Auftreten des Brandes zu verlassen und weiter landeinwärts zu einer höher gelegenen Schule auszuweichen.[21]

Trotz wiederholter offizieller Ansagen über Lautsprecher am 11. März 2011, keine Fahrzeuge für die Evakuierung zu verwenden, kam es zu einem starken Einsatz von Fahrzeugen in Ishinomaki, der am 11. März 2011 zu Verkehrsstaus und infolgedessen zu vielen Toten führte.[22]

Zu Todesopfern kam es auch dadurch, dass bereits erfolgreich bergauf Evakuierte ihren Zufluchtsort wieder verließen, nachdem die von der JMA geschätzte Ankunftszeit des Tsunamis verstrichen war, ohne dass der Tsunami sichtbar geworden war. Auch waren manche Menschen, die während der Überflutungen zunächst auf höherem Terrain verblieben waren, etwa um 17 Uhr wieder in tiefer liegende Gebiete zurückgekehrt, als das Wasser sich zurückzog, worauf die vierten und fünften Tsunamiwellen erneut Teile der Stadt überfluteten und viele weitere Menschen töteten.[23]

Ishinomaki kann als Beispiel dafür herangezogen werden, dass die Evakuierung der niedrig liegenden Gebiete beim Tōhoku-Tsunami nicht überall erfolgte. Zwar lösten die Bodenerschütterungen Evakuierungen in Ishinomaki aus, doch scheint dies eher als Reaktion der Erdbebenerziehung als der Tsunamierziehung erfolgt zu sein, und die Menschen evakuierten in örtliche Parkanlagen, statt gezielt bergauf zu fliehen. Das Evakuierungstraining und die Katastrophenerziehung der Schulen waren in der Stadt Ishinomaki auf Erdbebenereignisse ausgerichtet, ohne Tsunamis zu berücksichtigen.[24]

Ōkawa-Grundschule-Vorfall

Von den 635 beziehungsweise 221 Kindern, Schülern und Lehrern, die laut dem japanischen Ministerium für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie durch den Tsunami in Japan getötet beziehungsweise verletzt wurden[25] (nach anderen Angaben gab es 733 Tote und Vermisste unter Schülern und Lehrern[26]), waren besonders viele aus der Ōkawa-Grundschule, die 5 km im Landesinneren am Fluss Kitakami in Ishinomaki-Kamaya lag.[25][27][28][29][26][30][8] Zwar hatte die Schule ihre Schüler bereits 5 Minuten nach dem Erdbeben auf den Spielplatz evakuiert.[27][28] Doch verlor die Schule dann im Tsunami 74 (von denen 4 vermisst blieben) ihrer insgesamt 108 Schüler und 10 ihrer 11 Lehrer, nachdem diese nach etwa 50 Minuten nicht den steil bis auf 220 m Höhe ansteigenden Hügel direkt hinter der Schule erklommen, sondern sich zu einem lediglich 6 m höher als die Schule gelegenen und 200 m von der Schule entfernten, kleinen Aussichtspunkt an der Hauptstraße von Kamaya auf Höhe der Kitakamibrücke begeben hatten, wobei sie dann auf dem Weg dorthin von dem den Uferdamm des Kitakami übertretenden Tsunami fortgespült worden waren.[25][27][28][29][26][30][8] Der Tsunami hatte die Schule nach einer Verzögerung von mindestens 50 Minuten nach dem Erdbeben erfasst,[25][31][27] wie auch eine stehengebliebene Uhr in einem Klassenraum des zweiten Geschosses festgehalten hat.[31][27] Der Tsunami überflutete vom Fluss aus das Schulgebäude bis zur Decke des zweiten Obergeschosses. An einem Hang hinter der Schule wurde eine Auflaufhöhe von 9,3 m gemessen.[29] Die meisten der überlebenden Kinder hatten sich auf den Berg hinter der Schule geflüchtet. Vor der Katastrophe von 2011 hatte die Schule keine Evakuierungsübungen durchgeführt, noch hatte sie über Tsunamipläne verfügt.[8] Von allen Todesopfern des Tsunamis vom 11. März 2011 hatte sich mit Ausnahme der 74 getöteten Schüler der Ōkawagrundschule lediglich ein weiteres Kind in Obhut seiner Lehrer befunden, als es bei der Katastrophe um's Leben kam.[27] Es wurde später beschlossen, dass die 1985 eröffnete Grundschule zum 7. Jahrestag der Katastrophe von 2011 geschlossen, die Schüler mit denen der Futamata-Grundschule vereinigt und der alte Schulname der Ōkawa-Grundschule nicht weiter fortbestehen wird. Das alte, vom Tsunami verwüstete Schulgebäude wurde hingegen zur Erhaltung als Mahnmal vorgesehen.[32]

23 Monate nach dem Tsunami hatte die Stadtverwaltung von Ishinomaki die Einrichtung eines sogenannten Prüfungsausschusses für den Ōkawa-Grundschule-Vorfall verkündet, der ein Jahr lang Dokumente auswertete und Interviews durchführte, und dessen Ergebnisse im Februar 2014 in einem 200-seitigen Bericht veröffentlicht wurden. Im März 2014 wurde bekannt, dass die Familien von 23 Kindern, die in der Ōkawa-Grundschule gestorben waren, die Stadt Ishinomaki und die Präfektur Miyagi vor dem Bezirksgericht Sendai der Nachlässigkeit beschuldigten und eine Entschädigung für jedes verlorene Leben einklagten. Am 26. Oktober 2016 fällte das Bezirksgericht Sendai sein Urteil zu dem Fall, mit dem den klagenden Eltern Recht gegeben und ihnen eine hohe Geldsumme zugesprochen wurde.[27] In anderen, ähnlich gelagerten Streitfällen gewannen die Angehörigen von fünf Kindern des Hiyori-Kindergartens in Ishinomaki, die bei der Katastrophe gestorben waren, ihre Klagen gegen den Kindergarten am Bezirksgericht Sendai, worauf am Obergericht Sendai ein Ausgleich der beiden Parteien erreicht wurde.[28] 2008 wurde bekannt, dass das Obergericht Sendai (仙台高裁) in einem Urteil zur Zivilklage zum Ōkawa-Grundschule-Vorfall die Bedeutung der Verantwortung der Schule zum Schutz des Lebens ihrer Schule im Fall einer Katastrophe bestätigt hat. Das Urteil wies ausdrücklich auf den systematischen Mangel an Vorsorge bei Schulleiter, Vizerektor, Lehrplankoordinator und anderen Schulleitern hin. Das Obergericht ging mit seiner Zuweisung der Schuld an die Schule und örtlichen Behörden weiter als das Urteil des Vorinstanzgerichts, das lediglich Beurteilungsfehler der Lehrer anerkannte, die, nachdem klar wurde, dass ein Tsunami bevorsteht, die Schüler zu einem anderen Ort als dem hinter der Schule liegenden Hügel geführt hatten, wo sie vor dem Tsunami in Sicherheit gewesen wären. Dem Urteil des Obergerichts wird landesweit große Bedeutung für die japanischen Schulen zugesprochen. Es fordert die Schulen auf, die Katastrophenschutzmaßnahmen zu hinterfragen und unter umfassender Berücksichtigung der örtlichen Bedingungen und Topographie der Schulen und umgebenden Gebiete zu ergründen, ob die Schulen adäquat vorbereitet sind, um die Leben ihrer Schüler zu schützen.[33]

Blick vom Spielplatz auf die Ōkawa-Grundschule – etwa ein Jahr nach dem Tsunami (Ende März 2012)

Umsiedlung und Wiederaufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die von der Katastrophe betroffene Bevölkerung im Bezirk Ogatsu entschied sich gegen den Umsiedlungsplan der Lokalregierung und für einen Wiederaufbau der Stadt an ihrem ursprünglichen Ort.[34]

Für die Neubelebung der Industrie in Ishinomaki wurde die Erhöhung des durch das Erdbeben abgesenkten Bodens als notwendige Voraussetzung erachtet. Einige Jahre nach der Katastrophe wurde für ein derartig großes Wiederaufbauprojekt eine Laufzeit von mehreren Jahren erwartet. Für die Erholung der Arbeitsplatzsituation in Ishinomaki wurde ein längerer Zeitraum als nach dem Erdbeben von Kōbe 1995 veranschlagt.[10]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jun Azumi (* 1962), Politiker
  • Shiga Naoya (1883–1971), einer der bedeutendsten japanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tadashi Nakasu, Yuichi Ono, Wiraporn Pothisiri: Why did Rikuzentakata have a high death toll in the 2011 Great East Japan Earthquake and Tsunami disaster? Finding the devastating disaster’s root causes. In: International Journal of Disaster Risk Reduction. Band 27, 2018, S. 21–36, doi:10.1016/j.ijdrr.2017.08.001. (Online veröffentlicht am 15. August 2017).
  2. Structural Measures Against Tsunamis. In: Federica Ranghieri, Mikio Ishiwatari (Hrsg.): Learning from Megadisasters - Lessons from the Great East Japan Earthquake. World Bank Publications, Washington, DC 2014, ISBN 978-1-4648-0153-2, Chapter 1, S. 25–32, doi:10.1596/978-1-4648-0153-2 (Werk online zugreifbar auf Google Books [abgerufen am 3. April 2018])., Lizenz: Creative Commons Attribution CC BY 3.0 IGO.; hier: S. 29, Map 1.2.
  3. M. Ando, M. Ishida, Y. Hayashi, C. Mizuki, Y. Nishikawa, Y. Tu: Interviewing insights regarding the fatalities inflicted by the 2011 Great East Japan Earthquake. In: Nat. Hazards Earth Syst. Sci. Band 13, 6. September 2017, S. 2173–2187, doi:10.5194/nhess-13-2173-2013., Lizenz: Creative Commons Attribution 3.0 Unported (CC BY 3.0); hier: 2179, Fig.2 a) ("Yamada").
  4. Nobuo Mimura, Kazuya Yasuhara, Seiki Kawagoe, Hiromune Yokoki, So Kazama: Damage from the Great East Japan Earthquake and Tsunami - A quick report. In: Mitigation and Adaptation Strategies for Global Change. Band 16, Nr. 7, 2011, S. 803–818, doi:10.1007/s11027-011-9304-z. (Online veröffentlicht am 21. Mai 2011).
  5. a b Structural Measures Against Tsunamis. In: Federica Ranghieri, Mikio Ishiwatari (Hrsg.): Learning from Megadisasters - Lessons from the Great East Japan Earthquake. World Bank Publications, Washington, DC 2014, ISBN 978-1-4648-0153-2, Chapter 1, S. 25–32, doi:10.1596/978-1-4648-0153-2 (Werk online zugreifbar auf Google Books [abgerufen am 3. April 2018])., Lizenz: Creative Commons Attribution CC BY 3.0 IGO.
  6. a b c d 平成23年(2011年)東北地方太平洋沖地震(東日本大震災)について(第157報) (Memento vom 18. März 2018 auf WebCite) (PDF (Memento vom 18. März 2018 auf WebCite)), 総務省消防庁 (Fire and Disaster Management Agency), 157. Bericht, 7. März 2018.
  7. 東日本大震災 図説集. In: mainichi.jp. Mainichi Shimbun-sha, 10. April 2011, archiviert vom Original am 1. Mai 2011; abgerufen am 3. Mai 2011 (japanisch, Übersicht über gemeldete Tote, Vermisste und Evakuierte).
  8. a b c d Anawat Suppasri, Nobuo Shuto, Fumihiko Imamura, Shunichi Koshimura, Erick Mas, Ahmet Cevdet Yalciner: Lessons Learned from the 2011 Great East Japan Tsunami: Performance of Tsunami Countermeasures, Coastal Buildings, and Tsunami Evacuation in Japan. In: Pure and Applied Geophysics. Band 170, Nr. 6-8, 2013, S. 993–1018, doi:10.1007/s00024-012-0511-7. (Online veröffentlicht am 7. Juli 2012).
  9. a b c Lori Dengler, Megumi Sugimoto: Learning from Earthquakes - The Japan Tohoku Tsunami of March 11, 2011. In: EERI Special Earthquake Report. November 2011, S. 1–15., Earthquake Engineering Research Institute (EERI).
  10. a b Livelihood and Job Creation. In: Federica Ranghieri, Mikio Ishiwatari (Hrsg.): Learning from Megadisasters - Lessons from the Great East Japan Earthquake. World Bank Publications, Washington, DC 2014, ISBN 978-1-4648-0153-2, Chapter 24, S. 211–219, doi:10.1596/978-1-4648-0153-2 (Werk online zugreifbar auf Google Books [abgerufen am 3. April 2018])., Lizenz: Creative Commons Attribution CC BY 3.0 IGO.
  11. Cultural Heritage and Preservation. In: Federica Ranghieri, Mikio Ishiwatari (Hrsg.): Learning from Megadisasters - Lessons from the Great East Japan Earthquake. World Bank Publications, Washington, DC 2014, ISBN 978-1-4648-0153-2, Chapter 35, S. 323–330, doi:10.1596/978-1-4648-0153-2 (Werk online zugreifbar auf Google Books [abgerufen am 3. April 2018])., Lizenz: Creative Commons Attribution CC BY 3.0 IGO.
  12. 平成23年(2011年)東北地方太平洋沖地震(第124報) (Memento vom 25. März 2018 auf WebCite) (PDF (Memento vom 25. März 2018 auf WebCite)), 総務省消防庁 (Fire and Disaster Management Agency), 124. Bericht, 19. Mai 2011.
  13. a b 東日本大震災 図説集. In: mainichi.jp. Mainichi Shimbun-sha, 20. Mai 2011, archiviert vom Original am 19. Juni 2011; abgerufen am 19. Juni 2011 (japanisch, Übersicht über gemeldete Tote, Vermisste und Evakuierte).
  14. 平成 22年国勢調査 - 人口等基本集計結果 -(岩手県,宮城県及び福島県) (Memento vom 24. März 2018 auf WebCite) (PDF, japanisch), stat.go.jp (Statistics Japan - Statistics Bureau, Ministry of Internal Affairs and communication), Volkszählung 2010, Zusammenfassung der Ergebnisse für die Präfekturen Iwate, Miyagi und Fukushima, URL: http://www.stat.go.jp/data/kokusei/2010/index.html.
  15. 東日本大震災記録集 (Memento vom 23. März 2018 auf WebCite), 総務省消防庁 (Fire and Disaster Management Agency), März 2013, hier in Kapitel 3 (第3章 災害の概要) das Unterkapitel 3.1/3.2 (3.1 被害の概要/3.2 人的被害の状況) (PDF (Memento vom 23. März 2018 auf WebCite)).
  16. Tadashi Nakasu, Yuichi Ono, Wiraporn Pothisiri: Why did Rikuzentakata have a high death toll in the 2011 Great East Japan Earthquake and Tsunami disaster? Finding the devastating disaster’s root causes. In: International Journal of Disaster Risk Reduction. Band 27, 2018, S. 21–36, doi:10.1016/j.ijdrr.2017.08.001. (Online veröffentlicht am 15. August 2017), hier S. 22, Tabelle 2.
  17. 平成23年(2011年)東北地方太平洋沖地震(東日本大震災)について(第153報) (Memento vom 10. März 2016 auf WebCite), 総務省消防庁 (Fire and Disaster Management Agency), 153. Bericht, 8. März 2016.
  18. S. Fraser, G.S. Leonard, I. Matsuo, H. Murakami: Tsunami Evacuation: Lessons from the Great East Japan Earthquake and Tsunami of March 11th 2011. In: GNS Science Report 2012/17. Institute of Geological and Nuclear Sciences Limited, 2012, ISBN 978-0-478-19897-3, ISSN 1177-2425, 2.0, S. I-VIII + 1–81 (massey.ac.nz [PDF; abgerufen am 29. Juni 2018]).; hier: S. 3.
  19. Community-Based Disaster Risk Management. In: Federica Ranghieri, Mikio Ishiwatari (Hrsg.): Learning from Megadisasters - Lessons from the Great East Japan Earthquake. World Bank Publications, Washington, DC 2014, ISBN 978-1-4648-0153-2, Chapter 6, S. 65–69, doi:10.1596/978-1-4648-0153-2 (Werk online zugreifbar auf Google Books [abgerufen am 3. April 2018])., Lizenz: Creative Commons Attribution CC BY 3.0 IGO.
  20. Nam Yi Yun, Masanori Hamada: Evacuation Behavior and Fatality Rate during the 2011 Tohoku-Oki Earthquake and Tsunami. In: Earthquake Spectra. Band 31, Nr. 3, August 2015, S. 1237–1265, doi:10.1193/082013EQS234M., hier Tabelle 2.
  21. a b c S. Fraser, G.S. Leonard, I. Matsuo, H. Murakami: Tsunami Evacuation: Lessons from the Great East Japan Earthquake and Tsunami of March 11th 2011. In: GNS Science Report 2012/17. Institute of Geological and Nuclear Sciences Limited, 2012, ISBN 978-0-478-19897-3, ISSN 1177-2425, 2.0, S. I-VIII + 1–81 (massey.ac.nz [PDF; abgerufen am 29. Juni 2018]).; hier: S. 48f.
  22. S. Fraser, G.S. Leonard, I. Matsuo, H. Murakami: Tsunami Evacuation: Lessons from the Great East Japan Earthquake and Tsunami of March 11th 2011. In: GNS Science Report 2012/17. Institute of Geological and Nuclear Sciences Limited, 2012, ISBN 978-0-478-19897-3, ISSN 1177-2425, 2.0, S. I-VIII + 1–81 (massey.ac.nz [PDF; abgerufen am 29. Juni 2018]).; hier: S. 32.
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Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ishinomaki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • 10万分1浸水範囲概況図, 国土地理院 (Kokudo Chiriin, Geospatial Information Authority of Japan, ehemals: Geographical Survey Institute = GSI), www.gsi.go.jp: 地理院ホーム > 防災関連 > 平成23年(2011年)東北地方太平洋沖地震に関する情報提供 > 10万分1浸水範囲概況図:
Das GSI veröffentlicht an dieser Stelle drei Landkarten mit Ishinomaki (浸水範囲概況図10, 浸水範囲概況図11, 浸水範囲概況図12), auf denen die vom Tōhoku-Tsunami 2011 überfluteten Gebiete auf Grundlage von Auswertungen von Luftbildern und Satellitenaufnahmen eingezeichnet sind, soweit dies möglich war.