Islamische Azad-Universität

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel handelt vom Hochschulnetzwerk, für den Standort Damavand siehe Islamische Azad-Universität Damavand, für Mahschahr siehe Islamische Azad-Universität Mahschahr.
Ein Gebäude der Universität in Teheran.

Die Islamische Azad-Universität (persisch دانشگاه آزاد اسلامی daneschgahe azade eslami, DMG Dāneschgāh-e Āzād-e Eslāmi, ‚Islamische Freie Universität‘; englisch Islamic Azad University) ist die größte private Hochschule mit verschiedenen Standorten bzw. ein Netzwerk von Hochschulen im Iran und im Nahen Osten. Sie ist die Hochschule mit den meisten Studenten im Iran und eine der größten Universitäten weltweit. Ihr zentraler Sitz ist in Teheran. Sie wurde 1982 von Ali-Akbar Haschemi Rafsandschani gegründet.[1] Ihr Präsident ist seit dem 17. Januar 2012 Farhad Daneschdschu.[2] Die Universität hat ca. 1,7 Millionen Studenten.[3] Die Universität besteht aus mehr als 400 Abteilungen und Zweigstellen im In- und Ausland (Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigtes Königreich, Tansania, Libanon und Armenien, die Gründung weiterer Universitäten und Zweige in Malaysia, Kanada, Afghanistan und Tadschikistan ist in Gang gesetzt[4]), die weit über 30.000 Menschen beschäftigen. Bei den ausländischen Zweigstellen handelt es sich in der Regel um „branches“, also lediglich Büros.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gholamreza Rahimi, Ghader Vazifeh Damirch, “Islamic Azad University Roles in Scientific Developement of Iran”, Interdisciplinary Journal of Research in Business, Vol. 1, Issue. 9, (pp 84-91), September–October 2011 (Online; PDF; 452 kB)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Islamische Azad-Universität – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. nationalinterest.org
  2. bbc.co.uk
  3. Gholamreza Rahimi, Ghader Vazifeh Damirch, S.84 ("Some 1.7 million study in various programs in Islamic Azad University")
  4. Gholamreza Rahimi, Ghader Vazifeh Damirch, S.84

Koordinaten: 35° 42′ 2″ N, 51° 23′ 1″ O