Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich

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Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich – IGGÖ
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Rechtsform Körperschaft öffentlichen Rechts (Anerkannte Religionsgesellschaft)
Zweck Vertretung und Verwaltung der religiösen Belange in Österreich lebender Muslime
Sitz Wien 7, Bernardgasse 5 Welt-IconKoordinaten: 48° 12′ 23″ N, 16° 20′ 38″ O
Gründung 1979
Präsident Ibrahim Olgun
Vorstand Ümit Vural (Vorsitzender des Schurarats)
Website www.derislam.at

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) ist als Körperschaft öffentlichen Rechts offizielle Vertretung und zuständig für die Verwaltung der religiösen Belange der in Österreich lebenden Muslime. Die IGGÖ konstituierte sich 1979 als anerkannte Religionsgemeinschaft in Österreich aufgrund des „Islamgesetzes“ von 1912[1], das auf dem „Anerkennungsgesetz“ von 1874[2] basiert, und das von der Islam-Verordnung von 1988[3] präzisiert wird. Seit 2016 ist Ibrahim Olgun Präsident der IGGÖ.

Neben der IGGÖ existieren weitere Islamische Organisationen in Österreich, die teilweise in ihrem Beirat vertreten sind. Mit der Islamischen Alevitischen Glaubensgemeinschaft (IAGÖ/ALEVI) wurde 2013 eine weitere Religionsgemeinschaft offiziell anerkannt.

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die IGGÖ hat als Exekutivorgan den Obersten Rat, als legislatives Organ den Schura-Rat und als geschäftsführendes Organ die Gemeindeausschüsse der vier Religionsgemeinden Wien, Linz, Bregenz und Graz. Alle vier Gemeindeausschüsse bilden zusammen den Schurarat. Die mindestens 16 Mitglieder des Schurarates wählen aus ihrer Mitte die 12 Mitglieder des Obersten Rates, aus dessen Mitte wiederum der Präsident der IGGÖ gewählt wird. Das einzelne Mitglied kann den Schurarat, den Obersten Rat, den Mufti und den Präsidenten der IGGÖ nicht direkt wählen. Die Verfassung von 1985 (geändert 1988) wurde 1999/2000 reformiert, um einen IGGÖ-Beirat einzuführen, dem nach Ernennung durch den Schurarat die Vertreter verschiedener islamischer Vereine und Verbände in Österreich angehören können und der lediglich beratende Funktion hat.

Präsident der IGGÖ ist seit 2016 Ibrahim Olgun von der Türkisch-islamische Union für kulturelle und soziale Zusammenarbeit in Österreich. Olguns Wahl zum Präsident der IGGÖ führte zu Kontroversen.[4] Olgun löste den gebürtigen Türken Fuat Sanaç als Präsident ab, der seit 2011 das Amt innehatte.

Mitglieder und Wahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut Artikel 1 der Verfassung der IGGÖ[5] gehören ihr alle Anhänger des Islams an, welche in der Republik Österreich ihren Aufenthalt haben (ca. 500.000). Wahlberechtigtes Mitglied ist jedoch nur, wer gemäß Artikel 16 und 45 älter als 14 Jahre ist, in das vom Gemeindeausschuss geführte Mitgliederverzeichnis (Registerblätter) mindestens sechs Monate eingetragen ist und den jährlichen Mitgliedsbeitrag von 43,60 Euro zahlt. Laut Artikel 20 finden alle sechs Jahre Wahlen der Gemeindeausschüsse statt, die in Folge in indirekter Wahl das oberste Gremium – den Schura-Rat –, dieser den Obersten Rat und dieser wiederum den Präsidenten der IGGÖ wählen.

Die letzte Wahl fand 2011 statt, und war seit dem April 2007 überfällig. Im Rahmen der Wahlvorbereitung lief seit Juni 2010 eine Mitgliederregistrierung. Bis Anfang November 2010 haben sich mehr als 45.000 Muslime als Mitglieder registrieren lassen,[6] wobei hier die Zahlen von Wien nicht enthalten sind.

Laut der Diplomarbeit von Farid Hafez, der Vertreter aller vier Religionsgemeinden der IGGÖ interviewt hat, haben an der Wahl 2001 insgesamt 5.500 Personen teilgenommen (in Vorarlberg/Tirol 1.200, in Oberösterreich/Salzburg 2.500, Steiermark/Kärnten 1.000 und in Wien/Niederösterreich/Burgenland 800).[7]

Reform der IGGÖ-Verfassung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Präsident Schakfeh erklärte im Oktober 2006, dass eine Verfassungsreform der IGGÖ geplant sei, bereits ein Entwurf im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur liege und auf die Bewilligung durch das Kultusamt (§ 2 Abs. 2 Islam-Verordnung) warte.[8] Durch IGGÖ-Sprecherin Carla-Amina Baghajati[9] wurde bisher folgendes über die Verfassungsreform bekannt:

  • Zahl der Religionsgemeinden soll auf acht erhöht werden
  • Stimmabgabe in jeder Moschee, die mit der IGGÖ assoziiert ist (bisher pro Religionsgemeinde nur in einem einzigen Lokal)
  • neues Wahlrecht: Jede Moschee soll sich auf eine Wahlperson einigen, die diese in den Abstimmungen zu den beiden wichtigsten Institutionen der IGGÖ vertritt u.A. das Budget erstellt und den Obersten Rat und den Präsidenten wählt

Der Entwurf der neuen Verfassung wurde im März 2008 vorgestellt,[10] jedoch vom Bundesministerium an die Islamische Glaubensgemeinschaft zur Nachbesserung zurückgewiesen.[11]

Folgende Teile des folgenden Abschnitts scheinen seit 2011 nicht mehr aktuell zu sein: 2011 ist vorbei, wie hat sich die Situation mittlerweile entwickelt?.
Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen.

Die Amtszeit von Präsident Anas Schakfeh ist mittlerweile ausgelaufen, er amtiert jedoch bis zu den Neuwahlen (voraussichtlich 2011) provisorisch weiter. Im Juni 2009 wurde eine überarbeitete Verfassung vom Schurarat beschlossen.[12] Im November 2009 wurde die neue Verfassung der Islamischen Glaubensgemeinschaft vom Kultusamt im Bildungsministerium genehmigt.[13]

Aufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu ihren Aufgabenfeldern zählt die IGGÖ unter anderem[14] die Errichtung und Verwaltung islamischer Friedhöfe, Service bei muslimischen Angelegenheiten wie Eheschließungen nach islamischem Ritus (unter Ausschluss von Mehrehen[15]), Ausstellung von Bescheinigungen (bei Namensgebung, vor Antritt des Militärdienstes, im Todesfall usw.) oder Beaufsichtigungen von Schächtungen sowie die Organisation von Symposien und Imamekonferenzen, dem interreligiösen Dialog, Besuchs- und Sozialdienst in Spitälern und Haftanstalten, Islamunterricht an Schulen und der Ausbildung von Islamlehrern.

Islamischer Schulunterricht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Islamischen Religionsunterricht an den Schulen gibt es seit dem Schuljahr 1982/1983.[16] Im Jahr 2007 erteilten ca. 350 Islamlehrer rund 48.000 Schülern Religionsunterricht.[17] 55 Prozent der muslimischen Schüler meldeten sich vom Unterricht ab.[18] Der Religionsunterricht[19] wird in Pflichtschulen und höheren Schulen als Pflichtfach angeboten. Es ist möglich, im Fach islamische Religion zu maturieren.

Im Januar 2009 gerieten die islamischen Religionslehrer öffentlich in die Kritik, nachdem der Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide in einer Studie zum Schluss kam, dass ein Teil der Islamlehrer Demokratie ablehnt, weil sie sich nicht mit dem Islam vereinbaren lasse.[20]

Islamische Religionspädagogische Akademie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Private Studiengang für das Lehramt für Islamische Religion an Pflichtschulen in Wien (IRPA) bietet ein "Bachelor of Education"-Studium für islamische Religionslehrer in Österreich. Studierende erhalten eine wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Lehrerausbildung auf Hochschulniveau, sowie islamisch-theologisches Wissen, pädagogisches und didaktisches Fachwissen und Informationen zum Schulrecht. [21] Leiterin ist die Theologin und Religionspädagogin Amena Shakir.[22] Aktuell werden 220 Studierende unterrichtet.[23]

Der staatlich anerkannte Studiengang wurde 1998 als Islamische Religionspädagogische Akademie (IRPA) gegründet und wurde infolge der Neugestaltung des Hochschulwesens aufgrund des Bologna-Abkommens zu einem Privaten Studiengang im tertiären Sektor weiterentwickelt. Unterrichtssprache ist Deutsch. Die Bewerber des Studienganges müssen sich einem Aufnahmeverfahren unterziehen, in welchem sowohl ihre sprachlichen Fähigkeiten als auch pädagogische Begabungen festgestellt werden.

Außerhalb des regulären Studiums finden im monatlichen Rhythmus öffentliche Vortragsveranstaltungen statt, etwa vom Dekan der katholisch-theologischen Fakultät, Martin Jäggle, wie etwa auch vom Musiker und Künstler André Stern, aber auch dem US-Botschafter William Eacho.[24][25] Seit dem Wintersemester 2007/2008 haben Absolventen die Möglichkeit, an der Universität Wien ein Masterstudium "Islamische Religionspädagogik" zum Religionslehrer für höhere Schulen zu absolvieren.[26]

Islamisches Religionspädagogisches Institut[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Islamische Religionspädagogische Institut (IRPI) ist in Österreich für die Fortbildung der rund 350 islamischen Religionslehrer zuständig, die jährlich zu mindestens 24 Stunden Schulung verpflichtet sind.[27] Im Frühjahr 2006 wurden vier von fünf Religionslehrern an Schulen in Wels von der zuständigen Landesschulinspektion zum Deutschlernen verpflichtet. Seit der Institutionalisierung der Islamlehrerausbildung dürften solche Fälle eigentlich nicht mehr vorkommen.[8] Seit der Gründung des IRPI im Jahr 2003 ist Amir Zaidan dessen Leiter.

Finanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die IGGÖ wird für die Verwaltung des Religionsunterrichtes an den österreichischen Schulen mit Geldmitteln durch die öffentliche Hand finanziert.[28] Die Gehälter von Islamlehrern, Schulfachinspektoren und Dozenten an IRPA und IRPI bezahlt der Bund. Die Finanzierung des Islamischen Friedhofs Wien in Höhe von rund 1,4 Mio. Euro wird fast ausschließlich[29] von Großspendern getragen, darunter des OPEC-Fonds und die Botschaft von Katar.[30] Von der Möglichkeit zur eigenen Steuererhebung macht die IGGÖ nicht Gebrauch. Sie erhebt jedoch einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von 43,60 Euro.

Moscheen und Gebetsräume werden nicht von der IGGÖ finanziert, sondern durch Beiträge und Spenden der jeweiligen Vereine.[16]

Positionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Islamische Strömungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es wurde kritisiert, dass die IGGÖ ihrem ursprünglichen gesetzlichen Auftrag – der offiziellen Vertretung aller in Österreich lebenden Muslime – nicht ausreichend nachkam, denn einige islamische Richtungen wie Ahmadiyya, Aleviten und Schiiten fühlten sich durch die Glaubensgemeinschaft nicht oder nur unzureichend repräsentiert. Die Aleviten haben seit Ende 2010 eine eigene staatlich eingetragene Bekenntnisgemeinschaft,[31] die 2013 als Alevitische Glaubensgemeinschaft in Österreich gesetzlich anerkannt wurde.[32]

Islam und Demokratie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Herbst 2008 erschien in einem Handbuch des politischen Islam eine Kritik junger säkularer Muslimas an führenden Funktionsträgern der Glaubensgemeinschaft, insbesondere an Amir Zaidan, Adnan Ibrahim und El-Sayed El-Shahed, denen eine inhaltliche Nähe zu demokratiefeindlichen Positionen vorgeworfen wurde.[33]

Weiters wurde die IGGÖ dafür kritisiert, radikale Kräfte in Österreich zu unterstützen. Unter anderem unterstütze sie einen Prediger, der in einer Moschee in Wien-Leopoldstadt im August 2014 zum Jihad aufgerufen hatte. Die IGGÖ hatte den Prediger 2006 noch verteidigt.[34] Der Präsident des IGGÖ bezeichnete wenige Wochen nach diesem Vorfall den Einfluss auf radikale Muslime als „begrenzt“.[35]

Israel und Antisemitismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehemalige Präsident des IGGÖ, Anas Schakfeh, nannte 2009 das Ziel der Hamas, Israel von der Landkarte zu tilgen, eine „Utopie“ und behauptete, man kenne keinen Antisemitismus im Nahen Osten.[36] Die IGGÖ unterstützte 2014 offiziell eine Anti-Israel Demonstration.[37]

Evolutionstheorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ibrahim Olgun, der Präsident der IGGÖ, ist für die Behandlung der Evolutionslehre in den Schulen, lehnt aber persönlich die Evolutionstheorie ab.[38]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Islamgesetz von 1912 (Deutsch, Englisch, Französisch) Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich. 31. Oktober 2003. Abgerufen am 28. Dezember 2010.
  2. Gesetz, betreffend die gesetzliche Anerkennung von Religionsgesellschaften von 1874
  3. Islam-Verordnung des BMUKS vom 2. August 1988 (Memento vom 30. September 2007 im Internet Archive)
  4. Die Presse: Araber wollen Wahl des neuen IGGiÖ-Präsidenten anfechten; abgerufen am 23. März 2017
  5. Verfassung der IGGÖ. derislam.at. Abgerufen am 22. Mai 2013.
  6. Muslime werben Mitglieder mit allen Mitteln, diepresse.com
  7. Farid Hafez: Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich. Eine Analyse der Organisationsstruktur unter Berücksichtigung muslimischer Spitzenverbände, Diplomarbeit Universität Wien, 2006.
  8. a b Peter Draxler, Solmaz Khorsand: Fast eine für alle, Datum 10/06
  9. Neue Verfassung für Muslime in Österreich. In: Die Presse. 23. November 2006
  10. orf.at: Neue Verfassung der Islamischen Glaubensgemeinschaft (13. März 2008)
  11. ots.at: Kultusamt kritisiert neue Statuten
  12. derStandard.at: Islamische Glaubensgemeinschaft segnet neue Verfassung ab, 27. Juni 2009.
  13. Erich Kocina: Neue Verfassung für Muslime. In: Die Presse, 27. November 2009. Abgerufen am 22. Mai 2013. 
  14. Übersicht aus Broschüre zu Religionsgemeinschaften in Niederösterreich, 2004
  15. Martina Schmied: Islam in Österreich (PDF; 117 kB) siehe erläuternde Bemerkungen zum Islamgesetz vom 15. Juli 1912
  16. a b Moslems in Österreich, Wiener Zeitung vom 16. Mai 2006
  17. Neue islamische Pädagogikkonzepte, Wiener Zeitung vom 19. Oktober 2007
  18. "Vertuschen von Problemen hilft Muslimen nicht" Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide kritisiert konservativen Religionsunterricht – 55 Prozent melden sich ab. Die Presse vom 15. November 2007
  19. BGBl. II Nr. 234/2011: Lehrplan für islamischen Religionsunterricht laut Bekanntmachung des Bundesministers für Unterricht und Kunst vom 29. Juli 1983
  20. derstandard.at: Wirbel um Studie über muslimische Religionslehrer, 27. Jänner 2009 (aufgerufen am 31. Jänner 2009)
  21. IRPA-Eigendarstellung
  22. Religion aktuell, Ö1
  23. Neuer Campus für islamische Religionslehrer, ORF Wien
  24. Veranstaltungskalender, IRPA
  25. Remarks at the Islamic Teachers’ Academy (IRPA), US Embassy
  26. Islamische Religionspädagogik, Universität Wien
  27. Dienstvertrag der IGGiÖ Islamlehrer (Memento vom 27. März 2008 im Internet Archive)
  28. IGGiÖ Website (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive)
  29. laut Omar Al-Rawi in "Liesing: Gräberfeld nur für Muslime" Der Standard vom 23. Mai 2007
  30. Islamischer Friedhof erst ab 2008 wien.ORF.at, 5. November 2006
  31. Irene Brickner: „Kleine Revolution“ für Muslime, made in Austria. In: Der Standard, 21. Dezember 2010. Abgerufen am 22. Mai 2013. 
  32. Staatliche Anerkennung für Aleviten fixiert. In: religion.ORF.at, 23. Mai 2013. 
  33. Larise, Dunja / Schmidinger, Thomas (Hrsg.): Zwischen Gottesstaat und Demokratie. Handbuch des politischen Islam. Wien 2008. ISBN 978-3-552-06083-8
  34. Hassprediger wirbt für „wahren Dschihad“ in Wien. 23. November 2014. 
  35. IGGiÖ-Vorsitzender: Einfluss auf radikale Kreise begrenzt. In: wien.ORF.at, 1. September 2014. Abgerufen am 23. November 2014. 
  36. Nina Weißensteiner: Anas Schakfeh rügt Israel für Gewalteinsätze. In: Der Standard. 2. Jänner 2009.
  37. Tausende bei Demo für Frieden in Gaza. In: wien.ORF.at, 23. November 2014.  In: ORF.
  38. Glaube versus Evolution: Das Kreuz mit Darwin, in: ORF Religion am 28. Juli 2017. - Islamische Glaubensgemeinschaft gegen Evolutionstheorie in Die Presse am 21. Juli 2017.