Islamistischer Terrorismus

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Der 11. September 2001 war der größte Terroranschlag in der Geschichte.[1] Seine Folgen bestimmten große Teile der internationalen Politik im folgenden Jahrzehnt.

Mit dem Begriff islamistischer Terrorismus (seltener auch islamischer Terrorismus) wird Terrorismus bezeichnet, der durch Islamismus motiviert ist. Islamistische Terroristen berufen sich zur Rechtfertigung ihrer Aktionen auf die Grundlagen des Islam, auf den Koran und die Sunna, wobei diese dem Zweck entsprechend interpretiert werden.

Islamistische Terroristen haben im 21. Jahrhundert weltweit eine Serie schwerer Anschläge verübt, darunter die größten Anschläge in der Geschichte der Vereinigten Staaten[1] und einiger europäischer Länder.[2][3][4]

Ideologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zentral in der Ideologie islamistisch-terroristischer Gruppierungen und Organisationen ist die kompromisslos kriegerische Interpretation des Begriffs Dschihad, der als islamisch legitimierter militärischer Kampf zur Ausweitung und Verteidigung des Gebiets des Islam (Dar al-Islam) verstanden wird. Ein wichtiges Denkmuster ist dabei die Einteilung der Welt in den Dār al-Islām und den Dār al-Harb. Diese zwei Begriffe finden sich jedoch weder im Koran noch in den Hadithen. Hinzu kommt nach der Lehre Ibn Taimiyas der Kampf gegen Herrscher, die als vom Islam abgefallen gelten, weil sie die Scharia nicht anwenden. Wichtige Ideologen waren dabei Muhammad ibn Abd al-Wahhab, Sayyid Qutb und Abdallah Azzam.

Der Islamwissenschaftler Guido Steinberg untersucht in seinem Buch Der nahe und der ferne Feind – Das Netzwerk des islamistischen Terrorismus die Dynamik zwischen diesen beiden Formen des islamistischen Terrorismus, wobei der „nahe Feind“ aus der Sicht der Terroristen die Herrscher muslimischer Staaten sind, der „ferne Feind“ vor allem die Vereinigten Staaten und Israel, die manchmal als der „große Satan“ und der „kleine Satan“ bezeichnet werden. Nach Steinberg ist der internationale islamistische Terrorismus ohne diese Dynamik kaum zu verstehen. Danach entstanden in einzelnen muslimischen Ländern Terrororganisationen, die zuerst die eigene Regierung stürzen wollten. Da dies nicht möglich war, fanden die religiösen Freiheitskämpfer nach dem Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan ein neues Betätigungsfeld in Afghanistan, wo sie mit Unterstützung ihrer Heimatländer und auch der USA in den 1980er Jahren die Sowjetunion bekämpften. Erst nach dem Rückzug der Sowjetunion aus Afghanistan, der als Sieg der Muslime verstanden wurde, begannen die einzelnen Gruppen den Kampf gegen den „fernen Feind“ zu organisieren. Eine zentrale Figur war dabei Osama bin Laden und seine Organisation Al-Qaida.

Die Ideologie umfasst Antisemitismus und Antiamerikanismus bzw. die Ablehnung westlicher Denk- und Lebensweise[5] und betrachtet „sämtliche weltliche Autorität als nicht bindend für Muslime“.[6] Die Autoren Hasan al-Banna, Sayyid Qutb und al-Maududi gelten als zentrale Theoretiker des Dschihadismus.[7] Das wichtigste Dokument ist die Gründungserklärung der Islamischen Weltfront für den heiligen Krieg gegen die Juden und Kreuzfahrer:

“In order to obey the Almighty, we hereby give the following judgement: The judgement to kill and fight Americans and their allies, whether civilian or military, is an obligation for every Muslim who is able to do so in any country […] Launch a raid on the American soldiers of Satan and their allies of the Devil.”

Diese 1998 von mehreren Islamistenführern unter Vorsitz von Osama bin Laden verabschiedete Erklärung verdeutlicht Strategie und Ideologie des islamistischen Terrorismus.[8]

Charakteristisch für den islamistischen Terrorismus ist seine Bereitschaft zur asymmetrischen Kriegführung, insbesondere durch Selbstmordattentate. Dabei spielt die religiöse Vorstellung, dass sie als „Märtyrer“ (Schahid, Pl. Schuhada) direkt ins Paradies einziehen dürfen, eine wichtige Rolle bei der Bereitschaft der Terroristen, den eigenen Tod in Kauf zu nehmen. Aber auch Beweggründe wie gesellschaftliches Ansehen und die finanzielle Unterstützung der Familie von Selbstmordattentätern tragen zur Motivation bei.

Brennpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Länder, in denen islamistische Anschläge zwischen dem 11. September 2001 und dem 22. Mai 2013 verübt wurden

Betroffen vom islamistischem Terrorismus sind in erster Linie die Menschen im muslimischen Kulturkreis selbst, wo die Terroristen versuchen, die aus ihrer Sicht nicht islamisch legitimierten und/oder zu pro-westlichen Regime gewalttätig zu destabilisieren und durch ihre Vorstellung eines fundamentalistischen Gottesstaates zu ersetzen. In der westlichen Weltöffentlichkeit finden dagegen hauptsächlich die Anschläge gegen die westliche Kultur Aufmerksamkeit, während vergleichbare Angriffe gegen Christen und andere religiöse Minderheiten in Afrika und im Nahen Osten kaum wahrgenommen werden. Weitere Brennpunkte des islamistischen Terrorismus sind die Südgrenze der ehemaligen Sowjetunion (Kaukasuskonflikte), Indien und Teile Ozeaniens.

Reaktionen in westlichen Ländern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der öffentlichen Diskussion der westlichen Welt fand der Begriff verstärkt nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 in den USA Beachtung. Die Bekämpfung des islamistischen Terrorismus ist seither ein Schwerpunkt in dem von den Vereinigten Staaten propagierten „Krieg gegen den Terror“.

Reaktionen von Muslimen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bewertung des Terrors ist sowohl in der islamischen Öffentlichkeit als auch bei muslimischen Rechtsgelehrten nicht einheitlich.[9]

Einerseits werden von vielen muslimischen Organisationen und Rechtsgelehrten islamistisch motivierte Terroranschläge gegen unschuldige Menschen, und insbesondere Selbstmordattentate, deutlich und öffentlich verurteilt.[10] So demonstrierten am 21. November 2004 auf einer Großdemonstration in Köln 20.000 bis 25.000 Muslime gegen islamistischen Terrorismus.[11] In einer gemeinsamen Erklärung distanzierten sich die größten muslimischen Verbände in Deutschland am 25. August 2006 von den vereitelten Terroranschlägen auf zwei Regionalbahnen Nordrhein-Westfalens und betonten dabei, dass solche Taten durch den Islam nicht gerechtfertigt werden können.[12] Im Oktober 2006 verabschiedeten sunnitische und schiitische Religionsgelehrte in Mekka eine Erklärung, die Selbstmordattentate und Anschläge auf heilige Stätten zur Sünde erklärt.[13]

Zur Situation in Deutschland kam 2007 eine umfangreiche Studie im Auftrag des Bundesinnenministeriums u.a. zu dem Ergebnis, dass etwa 40 % der befragten Muslime physische Gewalt für ein legitimes Mittel der Auseinandersetzung bei einem Angriff des Westens gegen den Islam halten, dass aber über 90 % der Befragten Selbstmordattentate und Terror für nicht legitim halten.[14]

Das amerikanische Meinungsforschungsinstitut The Gallup Organization veröffentlichte im März 2008 die Ergebnisse einer umfangreichen Studie zum Thema „Who Speaks for Islam? What a Billion Muslims Really Think“ (dt.: Wer spricht für den Islam? Was eine Milliarde Muslime wirklich denken). Demnach bewundert die große Mehrheit der Muslime den Westen für seine Demokratie und seine bürgerlichen Freiheiten, will aber nicht, dass man ihnen westliche gesellschaftspolitische Strukturen aufzwingt.[15]

Andererseits spiegeln die westlichen Medien bevorzugt die Selbstdarstellungen der muslimischen Verbände in Europa oder in den USA. Der Blick auf Medien und öffentliche Meinung in arabischen Ländern macht deutlich, dass Terroranschläge dort in Abhängigkeit vom Kontext beurteilt werden: Die Anschläge in Europa – insbesondere die Madrider Zuganschläge oder die Terroranschläge am 7. Juli 2005 in London – oder die Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA wurden mehrheitlich verurteilt. Selbstmordattentate im Irak nach dem Einmarsch der Amerikaner und insbesondere der islamistische Terror gegen Israel im Rahmen des Nahostkonflikts dagegen werden meist als begründet angesehen oder verteidigt.[16] Einen Eindruck davon gibt das umfangreiche Material beim Übersetzungsdienst Middle East Media Research Institute (MEMRI), wo Zeitungsmeldungen und Video-Mitschnitte aus arabischen Medien veröffentlicht und Übersetzungen angeboten werden.[17]

Vertreter der acht größten muslimischen Verbände Deutschlands verurteilten die Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris scharf; sie brachten ihr Mitgefühl und ihre Solidarität mit Frankreich zum Ausdruck und warben für Frieden, Dialog und Zusammenhalt. Zugleich appellierten sie an das Verantwortungsbewusstsein aller Muslime gegen Radikalisierung in ihrem persönlichen Umkreis. Auch kündigten sie an, ihre Anstrengungen für die Verteidigung gegen den Islamismus und für die europäischen Werte wie Freiheit und Pluralismus zu erhöhen.[18]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wertung durch Politik und Verfassungsschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Erkenntnissen des Bundesamts für Verfassungsschutz sind beinahe alle islamistischen Terroraktivitäten in Deutschland dem fundamentalistischen Salafismus zuzurechnen.[19] 2013 waren Salafisten die am raschesten wachsende islamistische Gruppe in Deutschland.[20]

Infolge der Anschlagserie durch Mohamed Merah in Südfrankreich 2012 ist auch in Deutschland die Sorge vor inländischen Einzeltätern gewachsen, die ihre Tat individuell planen und ausführen. Diese sogenannten „einsamen Wölfe“ würden, so das Bundesamt für Verfassungsschutz, eine mitunter plötzliche Selbstradikalisierung durchlaufen – oft beschleunigt durch extremistisches Propagandamaterial im Internet – und seien ohne direkte Verbindung zu bekannten islamistischen Terrornetzwerken für die Sicherheitsbehörden im Vorfeld kaum aufspürbar. Anders als beim herkömmlichen, von Gruppen organisierten Terrorismus gehe dem Anschlag nicht unbedingt eine Ausbildung im Terrorcamp im muslimischen Ausland voraus, sondern der Radikalisierungsprozess der Attentäter vollziehe sich inmitten der deutschen Gesellschaft. Die Ausführung des Anschlags könne spontan oder erst nach akribischer Vorbereitung erfolgen. Dem damaligen Bundesinnenminister Friedrich (CSU) zufolge galten im April 2012 etwa 130 Islamisten in Deutschland als „Gefährder“, potentielle Attentäter auf dem Bundesgebiet. Um junge Muslime vom gewaltbereiten Extremismus fernzuhalten, fordert die Islamismus-Expertin Claudia Dantschke ihre umfassende Einbindung im engen persönlichen Umfeld, namentlich in Familie und Schule sowie Moscheegemeinde und Einwandererorganisation.[21]

Syrien-Dschihadisten aus Deutschland
Datum Anzahl
Juni 2013 60[22]
August 2013 120[23]
Oktober 2013 200[24]
Dezember 2013 240[20]
Januar 2014 270[25]
Februar 2014 300[26]
August 2014 400[27]
September 2014 450[28]
Dezember 2014 550[29]
Januar 2015 600[30]
Mai 2015 700[31]

Im Juni 2013 warnte das Bundesamt für Verfassungsschutz vor einer erhöhten Anschlagsgefahr durch dschihadistische Krieger, die aus dem syrischen Bürgerkrieg „emotionalisiert“ und möglicherweise mit „direktem Kampfauftrag“ nach Deutschland zurückgekehrt seien.[32] Im Oktober 2013 schätzte die Behörde die Zahl der Dschihadisten aus Deutschland, die sich im syrischen Kriegsgebiet aufhalten oder auf der Reise dorthin befinden, auf zweihundert Personen, von denen die Mehrheit einen deutschen Pass besitzt.[24] Deutschsprachige Islamisten bildeten damit das größte Truppenkontingent der zu diesem Zeitpunkt geschätzten eintausend Freiwilligen aus Europa.[24] In einem „German Camp“, das als Sammlungspunkt dient, bereiteten die Männer sich auf den militärischen Einsatz aufseiten der islamistischen Opposition vor.[24] Bis 2013 seien acht Freischärler aus Deutschland nach Erkenntnissen des Nachrichtendienstes in dem Konflikt umgekommen.[24] Neben steigenden Ausreisezahlen registrierte die Behörde verstärkte Bemühungen um den Aufbau einer Propagandastruktur, mit deren Hilfe weitere deutschsprachige Kämpfer für den Dschihad in Syrien angeworben werden sollen.[24] Im Februar 2014 gaben deutsche Behörden an, mindestens 20 Dschihadisten aus Deutschland seien in Syrien getötet worden.[33] Bis März 2014 war die Zahl der nach Syrien ausgereisten Dschihadisten, laut Verfassungsschutz, auf dreihundert angewachsen – darunter zwanzig Frauen, die unterstützend tätig sind und mit Kämpfern sogenannte Dschihad-Ehen eingehen.[34] Im August 2014 erhöhte der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz deren Zahl im WDR auf 400.[35]

Im September haben deutsche Behörden mit Sorge auf die Rückkehr deutscher Dschihadisten aus dem Irak und Syrien gesehen und über die Ausbürgerung deutscher IS-Kämpfer nachgedacht. Damit sollte einer wachsenden Terrorgefahr in Deutschland entgegengewirkt werden.[36] Im Dezember 2014 gingen deutsche Sicherheitsbehörden von mehr als 550 Islamisten aus, die aus Deutschland Richtung Syrien ausgereist sein sollen,[37] im Mai 2015 von fast 700.[38] 100 Fälle seien bekannt in denen die Kämpfer aus Deutschland in Syrien und im Irak getötet wurden.[39] Zusätzlich würden auch mindestens 15 Kämpfer für die Al-Shabaab in Somalien kämpfen.[40]

Terror und Terrorgefahr in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2001

Drei der vier Selbstmordpiloten der Anschläge vom 11. September 2001 hatten zuvor eine Terrorzelle in Hamburg geformt, wo sie die Anschläge vorbereiteten und regelmäßig gemeinsam die Al-Quds-Moschee besuchten.[41]

2006

Im Juli 2006 schlug ein Bombenanschlag von libanesischen Islamisten auf zwei Nahverkehrszüge in Westdeutschland fehl.

2007

2007 wurde die Sauerland-Gruppe, eine vierköpfige Terrorzelle der Islamischen Dschihad-Union aus deutschen Konvertiten und Deutschtürken, ausgehoben. Die Gruppe hatte den Einsatz von Autobomben gegen amerikanische Militäreinrichtungen und zivile Ziele auf deutschem Boden geplant.

2008

Im September 2008 misslang ein Mordanschlag dreier Minderjähriger auf eine Kölner Polizeistreife, die in einen Hinterhalt gelockt worden war. Sie gaben an, Waffen erbeuten zu wollen, um in einen heiligen Krieg zu ziehen und Amerikaner töten zu wollen. Zwei von ihnen reisten im Frühjahr 2013 nach Syrien aus.[42]

2010

Vermutlich im April 2010 kam der Islamist Eric Breininger in der Nähe von Mir Ali, im von Pakistan verwalteten Stammesgebiet, bei Gefechten ums Leben.

2011

Im März 2011 erschoss der islamistische Kosovo-Albaner Arid Uka zwei US-Soldaten und verletzte zwei weitere schwer, die sich auf dem Weg nach Afghanistan befanden (Mordanschlag am Frankfurter Flughafen am 2. März 2011).

Im April 2011 wurden die vier Mitglieder der Düsseldorfer Zelle verhaftet, die laut Anklage einen Sprengstoffanschlag auf eine große Menschenmenge vorbereiteten.

2012

Am 5. Mai 2012 kam es am Rande einer Demonstration der Partei Pro NRW in Bonn zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, bei denen mehrere Hundert Salafisten auf die Demonstranten losgingen, so dass diese von der Polizei geschützt werden mussten. Dabei wurden 29 Beamte verletzt, zwei davon erlitten durch Messerstiche schwere Verletzungen.[43]

Im Dezember 2012 kam es zu einem versuchten Bombenanschlag am Bonner Hauptbahnhof, für den der deutsche Konvertit Marco G. aus der hiesigen Salafisten-Szene verdächtigt wird.[44]

2013

Im März 2013 verhinderte die Polizei ein Attentat auf den Parteivorsitzenden von Pro NRW, Markus Beisicht.[45] Die Bundesstaatsanwaltschaft erhob in diesem Zusammenhang Anklage gegen Marco G. und weitere Salafisten.[46] Im Oktober 2013 zog der Tod des Salafisten und ehemaligen Fußball-Jugendnationalspielers Burak Karan in Syrien mediale Aufmerksamkeit auf sich.[47]

2014

Der Islamist Philip Bergner aus Dinslaken und Angehöriger der sogenannten Lohberger Brigade, sprengte sich 2014 im Irak in die Luft und tötete damit 20 Menschen.[48] Im September desselben Jahres sprengte sich der Islamist Ahmet C. aus Ennepetal in Bagdad in die Luft und tötete damit 54 Menschen.[49]

2015

Am 18. Januar 2015 verbot die Polizei Dresden wegen einer „konkreten“ islamistischen Terrorgefahr eine für den Folgetag geplante PEGIDA-Demonstration.[50] Die Entscheidung, die in das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit eingriff, stieß anschließend auf Kritik in der Politik; Regierungskreise äußerten die Vermutung, die Terrorbedrohung gegen die – steigenden Zulauf verzeichnende – PEGIDA-Bewegung sei von sächsischen Stellen „hochgejazzt“ worden.[51]

Am 15. Februar 2015 wurde der Braunschweiger Karneval, mit über 250.000 Jecken der größte Karnevalsumzug Norddeutschlands, von der Polizei wegen "einer konkreten Gefährdung durch einen Anschlag mit islamistischem Hintergrund" abgesagt.[52]

Nach einer Terrorwarnung kam es am 28. Februar 2015 zu einem Großeinsatz der Bremer Polizei. Im Visier waren Salafisten. Das Islamische Kulturzentrum Bremen wurde durchsucht, in der Innenstadt patrouillierten mit Maschinenpistolen bewaffnete Polizisten. Präventiv wurden auch die Schutzmaßnahmen für die Jüdische Gemeinde erhöht.[53]

Ende April 2015 verhaftete die Polizei im Vorfeld des bekannten Straßenrennens Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt ein salafistisches Ehepaar türkischer Herkunft, das es der Vorbereitung eines Terroranschlags verdächtigte. Das Radrennen wurde anschließend aus Sicherheitsgründen abgesagt.[54] Gegen den männlichen Verdächtigen erhob die Frankfurter Staatsanwaltschaft Anklage wegen Vorbereitung eines Sprengstoffanschlags; allerdings ist bislang unklar, welches Anschlagsziel der Mann ins Auge gefasst hatte.[55]

Am 17. September 2015 erschoss die Berliner Polizei den irakischen Islamisten Rafik K., nachdem dieser auf der Straße eine Polizistin mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt hatte.[56]

Vier Tage nach den Pariser Anschlägen im November wurde das Länderspiel der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen die Niederlande in Hannover nach Hinweisen auf einen geplanten islamistischen Terroranschlag kurz vor dem Anpfiff abgesagt. Die Suche nach den potentiellen Attentätern ist bislang erfolglos geblieben.[57]

In der Silvesternacht wurde der Münchner Hauptbahnhof, der zweitgrößte Bahnhof Deutschlands, sowie der Bahnhof München-Pasing nach einer Warnung vor koordinierten islamistischen Bombenanschlägen geräumt. Die Ermittlungen haben bislang keine konkreten Ergebnisse gebracht.[58]

2016

Am 26. Februar attackierte eine 16-jährige einen Polizisten während einer Personenkontrolle am Hauptbahnhof in Hannover mit einem Gemüsemesser am Hals und verletzte in damit schwer.[59]

Am 18. Juli attackierte ein IS-Sympathisant in einem Zug bei Würzburg vier Personen mit einer Axt und wurde bei einem Polizeieinsatz erschossen.

Am 24. Juli sprengte sich ein weiterer IS-Sympathisant vor dem Haupteingang eines Musikfestivals in Ansbach in die Luft. Dabei wurden 15 Personen verletzt.

Anschläge in Urlaubsgebieten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Westliche Touristen gehören zu den bevorzugten Anschlagszielen in Urlaubsgebieten im islamischen Raum, vor allem im südlichen und östlichen Mittelmeergebiet. Islamistische Terrorangriffe, bei denen deutsche, österreichische oder Schweizer Touristen umkamen:

1994

Bei einem Angriff auf ein Kreuzfahrtschiff in Ägypten wird im März eine deutsche Urlauberin erschossen.[60]

Im September werden bei einem Angriff auf einen ägyptischen Badeort vier Touristen erschossen, darunter zwei Deutsche.[60]

1995

Im Dezember wurden in Kaschmir fünf Touristen entführt, darunter der Deutsche Dirk Hasert. Die Behörden gehen vom Tod aller Touristen aus.

1997

Ein Anschlag auf einen Touristenbus am Ägyptischen Museum in Kairo kostete im September neun deutsche Urlauber das Leben.[61]

Bei einem Angriff auf den Hatschepsut-Tempel im ägyptischen Luxor ermordete die islamistische Gruppe Gamaa Islamija im November 62 Menschen, darunter 36 Schweizer und vier deutsche Touristen (Anschlag von Luxor 1997).

2002

Bei einem Selbstmordanschlag auf die Al-Ghriba-Synagoge auf der tunesischen Insel Djerba kamen im April vierzehn deutsche Touristen ums Leben. Al-Qaida bekannte sich zu der Tat.

Im September tötet eine Autobombe in Saudi-Arabien einen deutschen Staatsbürger.[62]

Bei Sprengstoffanschlägen der radikal-islamischen Gruppe Jemaah Islamiyah auf ein Nachtviertel auf der indonesischen Ferieninsel Bali kamen im Oktober 202 Menschen ums Leben, darunter sechs deutsche und drei Schweizer Urlauber (Anschlag von Bali 2002).

2003

Eine Touristengruppe wird in Algerien von Al-Qaida entführt und später freigelassen. Eine Deutsche erlitt zuvor einen Hitzeschlag.[63]

2006

Bei einer Serie von Bombenanschlägen im ägyptischen Urlaubsort Dahab starben im April 2006 22 Menschen, darunter ein zehnjähriger deutscher Junge.[64]

2015

Bei einem Anschlag nahe der tunesischen Stadt Sousse am 26. Juni erschoss ein islamistischer Einzeltäter 38 Menschen, darunter zwei deutsche Badeurlauber.[65]

2016

8. Januar: Ein österreichisches Ehepaar wurde bei einem Messerangriff von ISIS-Anhängern im ägyptischen Badeort Hurghada leicht verletzt.[66]

12. Januar: Bei einem Selbstmordanschlag im touristischen Zentrum von Istanbul, unweit der Blauen Moschee, tötete ein mutmaßlicher ISIS-Unterstützer aus Syrien durch eine Bombenexplosion zwölf Menschen, darunter zehn Mitglieder einer deutschen Reisegruppe.[67] Sieben weitere Deutsche werden verletzt.[68]

Am 13. März starben bei einem Anschlag in der Elfenbeinküste 18 Menschen, darunter eine Deutsche.[69]

Am 14. Juli starben in Nizza bei einem Terroranschlag mit einem LKW 84 Menschen, darunter zwei Deutsche.

Anschläge im sonstigen Ausland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anschläge mit deutschen, österreichischen oder Schweizer Opfern im sonstigen Ausland:

1979

Der deutsche Geschäftsmann Hans-Joachim Leib wird im Zuge der iranischen Revolution ermordet.[70]

1995

Der Kriegsberichterstatter Jochen Piest wird im Januar von tschetschenischen Rebellen getötet.

2001

Bei den Terrorangriffen vom 11. September in den USA befanden sich unter den rund dreitausend Opfern auch elf deutsche Staatsangehörige.[71]

Im November töten die Taliban drei westliche Kriegsreporter, darunter den Deutschen Volker Handloik.

2004

Im April wurden 2 GSG-9-Beamte von Islamisten ermordet.[62]

Im Mai wurde ein Deutscher in Riad von Islamisten ermordet.[62]

2005

Im Mai wurden 2 deutsche Staatsbürger im Irak ermordet. Die Bundesregierung stuft die Todesfälle als geheim ein.[62]

2006

Die Reporter Karen Fischer und Christian Struwe wurden im Oktober von Taliban ermordet.[62]

2007

Der Deutsche Sinan Krause wurde im Februar im Irak entführt. Seitdem gibt es kein Lebenszeichen mehr.

Im März wurde ein deutscher Entwicklungshelfer in Afghanistan ermordet.[72]

Im Juli wurde der Deutscher Rüdiger Diedrich von den Taliban entführt und erleidet einen Herzinfarkt.[73]

2008

Bei Angriffen einer von Pakistan unterstützten Kommandoeinheit aus islamistischen Separatisten auf die indische Finanzmetropole Bombay kamen über 170 Menschen ums Leben. Zu den drei deutschen Todesopfern zählte auch der Medienunternehmer Ralph Burkei.[74]

2009

Die Deutsch-Afghanin Sitara Atschiksai wurde im April von Taliban ermordet.

Im Juni wurden die christlichen Missionarinnen Anita Grünwald und Rita Stumpp im Jemen ermordet.[75]

2010

Im Juli starb ein Deutscher bei einem Selbstmordanschlag in Kunduz.[62]

Im August wurden 10 christliche Missionare in Afghanistan ermordet, darunter eine Deutsche.[62]

Im Dezember wurde ein deutscher Entwicklungshelfer bei einem Anschlag in Afghanistan getötet.[62]

2011

Bei einem Selbstmordanschlag auf den Moskauer Hauptflughafen kamen im Januar 35 Menschen ums Leben, darunter zwei Österreicher und ein Deutscher. Zu der Tat bekannte sich der tschetschenische Rebellenführer Doku Umarow.[74]

Im November starb ein deutscher Tourist bei einer Entführung in Mali.[76]

2012

Im Januar starben 5 enführte Touristen in Äthiopien, darunter zwei Deutsche.[62]

Im Mai wurde der deutsche Ingenieur Edgar Raupach von Boko Haram in Nigeria ermordet.[77]

2013

Bei einem Angriff auf die deutsche Botschaft im Jemen starb ein Sicherheitsbeamter.[78]

Im September wurden zwei Deutsche bei einem Selbstmordattentat im Jemen getötet.[79]

2014

Die deutsche Reporterin Anja Niedringhaus wurde im April in Afghanistan von einem Islamisten ermordet.

2015

Bei den Terroranschlägen am 13. November 2015 in Paris sprengten sich drei islamistische Selbstmordattentäter während des Fußball-Länderspiels zwischen Deutschland und Frankreich vor dem Stade de France in die Luft; die Attentäter hatten zuvor vergeblich versucht, Zugang zum Stadion zu erhalten. Auf der Sportveranstaltung war der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier anwesend. Bei zeitgleichen Angriffen in der Pariser Innenstadt starben zwei Deutsche, darunter der Kunstkritiker Fabian Stech.[80]

2016

Bei den Terroranschlägen am 22. März 2016 in Brüssel kam es zu zwei Selbstmordattentaten am Flughafen Brüssel-Zaventem und einem weiteren Selbstmordattentat an der Station Maelbeek/Maalbeek der Metro Brüssel, die sich in unmittelbarer Nähe zur Europäischen Kommission und zum Europäischen Rat befindet. Zu den Anschlägen bekannte sich die islamistische Terrororganisation "Islamischer Staat". Bei den Attentaten kamen 35 Opfer ums Leben. Weitere 300 Menschen wurden verletzt.[81]

Anschläge im Westen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Große, von islamistischen Extremisten in westlichen Ländern verübte Terroranschläge sind:

Aussteigerprogramme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Libyschen Islamischen Kampfgruppe (LIKG) gelang es, deren Führungsriege zum Verfassen einer mehr als vierhundert Seiten umfassenden berichtigenden Studie zu bewegen, die zur Freilassung ihrer Mitglieder aus den Gefängnissen führte.[83] Die im September 2009 veröffentlichte Studie verurteilt die Tötung von Zivilisten unter dem Vorwand des Dschihad und fand in der arabischen Welt große Beachtung. Im Zusammenhang mit dieser Studie kam es zu einer öffentlichen Infragestellung der geistigen Grundlagen von al-Qaida durch frühere Weggefährten Osama bin Ladens.[84][85] Von 2010 bis 2014 betrieb das Bundesamt für Verfassungsschutz das Aussteigerprogramm HATIF. Aufgrund mangelnder Resonanz wurde das Programm eingestellt. 2012 richtete das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge die Beratungsstelle Radikalisierung ein.[86] Diese Telefonhotline richtet sich vor allem an ratsuchende Angehörige von Personen, die sich radikalisieren. Neben der direkten Hilfe für Familienangehörige soll so auch versucht werden, eine weitere Radikalisierung zu verhindern.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bassam Tibi: Vom klassischen Djihad zum terroristischen Djihadismus – Der irreguläre Krieg der Islamisten und die neue Weltunordnung, in: Backes/Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus und Demokratie, Band 14, Baden-Baden 2002, S. 27–44
  • Elhakam Sukhni: Die ,Märtyreroperation' im Dschihad: Ursprung und innerislamischer Diskurs. Akademische Verlagsgemeinschaft München, 2011, ISBN 3-86924-107-1.
  • Egün Capan: Terror und Selbstmordattentate aus islamischer Perspektive. INID, 2005, ISBN 3-935521-10-3.
  • Mark A.Gabriel: Motive islamischer Terroristen: Eine Reise in ihre religiöse Gedankenwelt (Politik, Recht, Wirtschaft und Gesellschaft).2007
  • Mark A. Gabriel,: Islam und Terrorismus: Was der Koran wirklich über Christentum, Gewalt und die Ziele des Djihad lehrt. 2. (unveränderte) Auflage. Resch-Verlag, 2005, ISBN 3-935197-39-X.
  • Gilles Kepel: Das Schwarzbuch des Dschihad. Aufstieg und Niedergang des Islamismus. Piper Verlag, München 2004, ISBN 3-492-24248-0.
  • Matthias Küntzel: Djihad und Judenhaß. Über den neuen antisemitischen Krieg. ça ira-Verlag, 2002, ISBN 3-924627-06-1.
  • Raymond Ibrahim: The Al Qaeda Reader: The Essential Texts of Osama Bin Laden’s Terrorist Organization. Broadway Books, 2007, ISBN 0-7679-2262-X.
  • Reinhard Möller: Islamismus und terroristische Gewalt. Ergon, Würzburg 2004, ISBN 3-89913-365-X.
  • Guido Steinberg: Der nahe und der ferne Feind. Das Netzwerk des islamistischen Terrorismus. Beck-Verlag, 2005, ISBN 3-406-53515-1.
  • Th. Kolnberger, C. Six (Hrsg.): Fundamentalismus und Terrorismus. Zu Geschichte und Gegenwart radikalisierter Religion. Magnus Verlag, 2007, ISBN 978-3-88400-604-7.
  • Tilman Nagel: Angst vor Allah? Auseinandersetzungen mit dem Islam. Duncker & Humblot, Göttingen 2014, ISBN 978-3-428-14373-3.
  • Hans-Peter Raddatz: Von Allah zum Terror? Der Djihad und die Deformierung des Westens. Herbig-Verlag, München 2002, ISBN 3-7766-2289-X.
  • Peter Heine: Terror in Allahs Namen. Extremistische Kräfte im Islam. Herder 2001, ISBN 3-451-05240-7. (= Bundeszentrale für politische Bildung, Schriftenreihe Bd. 449)
  • Reinhard Scholzen: Antiwestlicher Hass im Namen des Propheten. Islamismus und islamistischer Terrorismus im Spiegel der Verfassungsschutzberichte. In: Global campaign against terrorism. Eine Herausforderung für die deutsch-amerikanische Partnerschaft, hrsg.: Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik. Berlin 2002, S. 18–27.
  • Hiltrud Schröter: Das Gesetz Allahs: Menschenrechte, Geschlecht, Islam und Christentum. Helmer 2007, ISBN 3-89741-221-7.
  • Nicole Klitzsch: Muslimische Rebellen in den Philippinen. Politische Strategien zwischen Djihadismus und Verhandlungstisch (= Mitteilungen des Instituts für Asienkunde Hamburg. Nr. 392). IFA, Hamburg 2006, ISBN 978-3-88910-324-6.
  • Johannes Urban: Die Bekämpfung des internationalen islamistischen Terrorismus. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2006, ISBN 978-3-531-15263-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c September 11 (PDF) , US-Außenministerium (PDF; 61 kB)
  2. a b The worst Islamist attack in European history, The Guardian vom 31. Oktober 2007, abgerufen am 4. April 2012
  3. a b Spain Struggles to Absorb Worst Terrorist Attack in Its History, The New York Times vom 11. März 2004, abgerufen am 4. April 2012
  4. a b Four bombs in 50 minutes – Britain suffers its worst-ever terror attack, The Guardian vom 8. Juli 2005, abgerufen am 4. April 2012
  5. Khalid Duran (Hrsg.)/Michael Pohly (Hrsg.): Osama bin Laden und der internationale Terrorismus. München, Ullstein Verlag, 2001, S. 42
  6. Thomas Steinmetz: Globaler Kleinkrieg. Untersuchung der Struktur des substaatlichen Akteurs, Frankfurt am Main 2011, S. 160
  7. Thomas Steinmetz: Globaler Kleinkrieg. Untersuchung der Struktur des substaatlichen Akteurs, Frankfurt am Main 2011, S. 98
  8. Johannes Urban: Die Bekämpfung des Internationalen Islamistischen Terrorismus, Wiesbaden 2006, S. 61
  9. vgl. dazu bspw. Volker Trusheim: Selbstmordattentäter. Islamische Positionen zu Selbstmordattentaten., Artikel v. 27. August 2007, S. 3, im Dossier Islamismus der Bundeszentrale für politische Bildung
  10. vgl. dazu z.B. die Sammlung von Stellungnahmen auf der deutschsprachigen Website Muslime gegen Terror
  11. spiegel.de
  12. Katrin Brettfeld und Peter Wetzels: Muslime in Deutschland. Integration, Integrationsbarrieren und Einstellungen zu Demokratie, Rechtsstaat und religiös motivierter Gewalt. (PDF) Ergebnisse von Befragungen im Rahmen einer multizentrischen Studie in städtischen Lebensräumen. Universität Hamburg, Fakultät für Rechtswissenschaft, Institut für Kriminalwissenschaften, Abteilung Kriminologie, Hamburg, Juli 2007, S. 199. Vgl. dazu Der Spiegel, 20. Dezember 2007 / Anna Reimann: 500 Seiten politischer Sprengstoff
  13. Mehrheit der Muslime bewundert westliche Werte, Die Welt vom 9. März 2008
  14. Volker Trusheim: Selbstmordattentäter. Islamische Positionen zu Selbstmordattentaten., a.a.O.
  15. memri.org die Video-Mitschnitte unter http://www.memritv.org/
  16. Muslime verurteilen Anschläge: „Wir rücken noch enger zusammen“. Tagesschau, 16. November 2015, abgerufen am 16. November 2015.
  17. Salafistische Bestrebungen, abgerufen am 17. August 2012.
  18. a b Mehr deutsche Dschihad-Kämpfer in Syrien, Neue Osnabrücker Zeitung, 21. Dezember 2013, abgerufen am 15. März 2014
  19. Florian Flade: Der gefährliche Trend zum islamistischen Amoklauf. In: Die Welt, 3. April 2012.
  20. Deutscher Bundestag, 17. Wahlperiode: Reisebewegungen und Radikalisierungen syrischer Kämpfer (PDF) Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage, Drucksache 17/14391, S. 1, 17. Juli 2013, abgerufen am 15. März 2014
  21. Bürgerkrieg: 120 Dschihadisten aus Deutschland sind nach Syrien gezogen, Der Spiegel, 7. August 2013, abgerufen am 15. März 2014
  22. a b c d e f Verfassungsschutz-Geheimbericht: 200 Islamisten aus Deutschland ziehen in syrischen Krieg. In: Der Spiegel. 20. Oktober 2013, abgerufen am 19. November 2013; 200 deutsche Islamisten wollen im syrischen Krieg kämpfen. In: Die Zeit. 21. Oktober 2013, abgerufen am 19. November 2013
  23. Verfassungsschutz: 270 Islamisten sind von Deutschland nach Syrien gereist, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. Januar 2014, abgerufen am 15. März 2014
  24. Verfassungsschutz warnt vor Dschihadisten aus Syrien, Stern, 26. Februar 2014, abgerufen am 15. März 2014
  25. Der Schrecken kommt aus Dinslaken, jungle-world.com vom 25. September 2014
  26. Brauchen wir schärfere Gesetze?, Tagesschau.de vom 21. August 2014
  27. Politiker warnen vor IS-Rückkehrern, 28. Dezember 2014
  28. Diese Terroristen bedrohen Deutschland, stern.de vom 29. Januar 2015
  29. Solingen statt Syrien, sueddeutsche.de vom 4. Mai 2015
  30. Kampfbereite Islamisten kehren aus Syrien zurück. In: Die Welt. 24. Juni 2013, abgerufen am 24. Juni 2013
  31. Der Schrecken kommt aus Dinslaken 21. August 2014.
  32. Syrien-Krieg. Traum deutscher Mädchen von der „Dschihad-Ehe“, Die Welt, 28. Februar 2014, abgerufen am 14. März 2014; Frauen aus NRW ziehen in den Heiligen Krieg in Syrien, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 11. März 2014, abgerufen am 14. März 2014
  33. Der Schrecken kommt aus Dinslaken, jungle-world.com 21. August 2014
  34. Behörden erwägen Ausbürgerung deutscher IS-Kämpfer, Stern, 21. September 2014
  35. Politiker warnen vor IS-Rückkehrern, 28. Dezember 2014
  36. Solingen statt Syrien, sueddeutsche.de vom 4. Mai 2015
  37. Bislang etwa 100 deutsche IS-Kämpfer getötet, tagesschau.de vom 23. August 2015
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  43. Salafisten planten Mordanschlag auf Pro-NRW-Chef Markus Beisicht, Focus, 13. März 2013, abgerufen am 19. November 2013
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  50. Umzug abgesagt – Chronik eines traurigen Tages zum Nachlesen, Braunschweiger Zeitung, abgerufen am 22. Oktober 2015
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  52. Terroristen in Oberursel Vereitelter Terror-Anschlag in Oberursel: Hatte Halil D. Helfer?, Frankfurter Neue Presse, 4. Mai 2015, abgerufan am 6. Mai 2015
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