Isobar (Kernphysik)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Isobare (von griechisch ἴσος isos ‚gleich‘ und βαρύς barýs ‚schwer‘) sind Nuklide zweier unterschiedlicher chemischer Elemente, also von unterschiedlicher Kernladungszahl, deren Atomkerne die gleiche Anzahl von Nukleonen (gleiche Massenzahl) haben. Das bedeutet, sie haben unterschiedlich viele Protonen und entsprechend auch unterschiedlich viele Neutronen.

Unterscheidet sich die Ordnungszahl zweier Isobare nur um 1, so ist stets eines dieser Nuklide radioaktiv (Mattauchsche Isobarenregel).

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 14C und 14N
  • 17N, 17O und 17F

Ein Spezialfall der Isobare sind die so genannten Spiegelkerne.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Povh, Rith, Scholz, Zetsche: Teilchen und Kerne, Springer, 4. Auflage 1997, ISBN 3-540-61737-X

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]