Isosthenurie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Klassifikation nach ICD-10
N19 Nicht näher bezeichnete Niereninsuffizienz
ICD-10 online (WHO-Version 2013)

Isosthenurie (von griechisch ίσος „gleich“ und σθένος „Stärke“, deutsch auch Harnstarre) bezeichnet in der Nephrologie den Verlust jeglicher Konzentrations- oder Verdünnungsfähigkeit der Niere im Rahmen des chronischen Nierenversagens. Infolgedessen bleibt das ursprüngliche Filtrat unverändert mit einer fixierten Dichte von 1,010 g/ml. Dieser Wert entspricht dem von proteinfreiem Plasma. Dieser Wert bleibt gleich, unabhängig von der von außen zugeführten Flüssigkeitsmenge.

Unabhängig von einer Niereninsuffizienz kann es auch im Rahmen einer Sichelzellanämie zur Isosthenurie kommen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Hyposthenurie

Gesundheitshinweis Bitte den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!