Issenheim

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Issenheim
Issenheim (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin (68)
Arrondissement Thann-Guebwiller
Kanton Guebwiller
Gemeindeverband Région de Guebwiller
Koordinaten 47° 54′ N, 7° 15′ OKoordinaten: 47° 54′ N, 7° 15′ O
Höhe 223–268 m
Fläche 8,18 km²
Einwohner 3.418 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte 418 Einw./km²
Postleitzahl 68500
INSEE-Code
Website www.issenheim.fr

Mairie Issenheim

Issenheim (deutsch Isenheim) ist eine französische Gemeinde mit 3418 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Thann-Guebwiller, zum Kanton Guebwiller und zum Gemeindeverband Région de Guebwiller.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Issenheim liegt an der Lauch, einem linken Zufluss der Ill, etwa 20 Kilometer südlich von Colmar und 20 Kilometer nördlich von Mülhausen. Es grenzt im Westen an Guebwiller, den Hauptort des Arrondissements, im Nordwesten an Bergholtz, im Norden an Gundolsheim, im Osten an Merxheim, im Südosten an Raedersheim und im Südwesten an Soultz-Haut-Rhin.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort gehörte im Frühmittelalter zur Benediktinerabtei Murbach. 1229 ging Isenheim an die Habsburger über. Ende des 13. Jahrhunderts gründete der Antoniter-Orden hier eine Niederlassung. Die Antoniter kümmerten sich vor allem um die Menschen, die vom Antoniusfeuer befallen waren, einer Krankheit, die langsam und qualvoll zum Tode führt. Anfang des 16. Jahrhunderts schuf Matthias Grünewald für das Antoniterkloster den Isenheimer Altar, der heute im Unterlinden-Museum von Colmar zu sehen ist.

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Isenheim als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Gebweiler im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2009 2017
Einwohner 1.947[1] 1.780 1.945 2.237 2.852 2.836 3.296 3.418 3.416

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1974 besteht eine offizielle Partnerschaft mit der Gemeinde Hainfeld in Niederösterreich.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 1194–1201.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Issenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Gebweiler
  2. Eintrag auf culture.gouv.fr. Abgerufen am 27. März 2011 (französisch).