Itaberaí (Goiás)

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Itaberaí
Wappen Flagge
Wappen von Itaberaí
Flagge von Itaberaí
Karte
Lage des Gemeindegebietes von Itaberaí im Bundesstaat Goiás
Itaberaí (Goiás)
Itaberaí
Itaberaí
Lage der Stadt Itaberaí in Goiás
i1
Basisdaten
Staat: BrasilienBrasilien Brasilien (BRA)
Verwaltungsgliederung: Mittelwesten
Bundesstaat: GoiásGoiás Goiás (GO)
Mesoregion: Zentral-Goiás
Mikroregion: Anápolis
Angrenzende Gemeinden: Itauçu, Mossâmedes, Americano do Brasil, Avelinópolis, Anicuns, Araçu, Goiás Velho, Heitoraí, Itaguari, Itaguaru, Taquaral de Goiás, Uruana
Distanz zu Goiânia: 111 km [1]
Geografische Lage: 16° 1′ S, 49° 49′ W-16.02-49.81701Koordinaten: 16° 1′ S, 49° 49′ W
Zeitzone: UTC-3
Sommer: UTC-2
Höhe: 701 m
Fläche: 1.471 km²
Einwohner: 35.412 [2]
Bevölkerungsdichte: 24.1 Einwohner / km²
Telefonvorwahl: +55 62
Postleitzahl (CEP): 76630-000
Adresse der Stadtverwaltung:
Offizielle Website: itaberai.go.gov.br
E-Mail-Adresse:
Jahrestag: 9. November
Gemeindegründung: 1868
Politik
Bürgermeister: Benedito Caetano de Araújo (PSDB), (2009–2012)
Vize-Bürgermeister: José Campos de Bessa - (PSDB), (2009–2012)

Itaberaí ist eine brasilianische politische Gemeinde und Stadt im Bundesstaat Goiás in der Mesoregion Zentral-Goiás und in der Mikroregion Anápolis. Sie liegt westlich der brasilianischen Hauptstadt Brasília und nordwestlich der Hauptstadt Goiânia.

Itataberaí bedeutet Fluss der brillanten Steine in der indigenen Sprache der Tupí.[3]

Weitere Ortschaften im Gemeindegebiet sind São Benedito, Santa Rita, Congomé, Lobeira und São José do Retiro.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Itaberaí grenzt

Die Stadt liegt an der brasilianische Bundesstraße BR-070, von welcher in Itaberaí die Staatsstraße GO-070 zur Hauptstadt Goiânia abzweigt.

Hydrographie[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet entwässert nach Norden in das Tocantins-Becken über den Rio Uru, welcher die westliche Grenze zu Mossâmedes und Goiás Velho bildet und in der Serra Dourada entspringt. Seine beiden, ebenfalls auf Gemeindegebiet entspringenden, rechten Zuflüsse sind der Rio do Bagre und Rio das Pedras. Der Rio Uru mündet an der Nordgrenze der Gemeinde Uruana in den Rio das Almas, ein Zufluss in den Stausee Serra da Mesa.
Die Wasserscheide zum südlichen Paraná-Becken verläuft in etwa entlang der südlichen Gemeindegrenze.

Wirtschaft[Bearbeiten]

In Itaberaí befindet sich eine große Geflügelfarm und -fabrik mit einer Verarbeitungs­kapazität von ca. 200.000 Hühnern pro Tag und mehr als zehn Millionen Bruteier pro Monat.[4]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. SEPLAN: Distanzen der Gemeinden in Goiás bis Goiânia, (port.)
  2. Erste Ergebnisse der Volkszählung von 2010 in Goiás (PDF; 30 kB), durchgeführt vom IBGE.
  3. Portal Itaberaí: Geschichte von Itaberaí, (port.)
  4. Super Frango: Geschichte, (port.)