Italienische Provinzen

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Die Provinzen bzw. Metropolitanstädte Italiens

Die Provinzen (italienisch province, Singular provincia) sind zusammen mit den Metropolitanstädten die mittlere Ebene der Gebietskörperschaften Italiens.

19 von 20 Regionen Italiens sind in insgesamt 99 Provinzen und zehn Metropolitanstädte unterteilt. Die Metropolitanstädte entstanden ab 2014 aus zehn Provinzen.

In der Region Aostatal gibt es keine Provinzen; dort übernimmt die Region auch die Aufgaben einer Provinz.

Die Provinzen Bozen (Südtirol) und Trient (Trentino) nehmen eine Sonderstellung ein. Sie sind Autonome Provinzen und den italienischen Regionen gleichgestellt.

Die neun Provinzen Siziliens werden als „Regionalprovinzen“ bezeichnet, seit 2014 auch als „Freie Kommunalkonsortien“.

Grundsätzliches[Bearbeiten]

Verwaltungssitz der Provinz Arezzo.

Die italienischen Provinzen (und die im Wesentlichen äquivalenten Metropolitanstädte) sind eigenständige Gebietskörperschaften mit eigenen Organen, Funktionen und Aufgaben gemäß den in der italienischen Verfassung verankerten Grundsätzen.

Vergleichbar sind die italienischen Provinzen als selbstverwaltete Gebietskörperschaften ansatzweise mit den Bezirken im Freistaat Bayern sowie mit deutschen Landkreisen. Der Zentralstaat und die Regionen können den Selbstverwaltungsorganen der Provinzen zusätzliche Aufgaben übertragen.

Die Autonomen Provinzen sind hingegen mit deutschen oder österreichischen Bundesländern vergleichbar. Ihre Eigenständigkeit ist in den verfassungsrechtlichen Bestimmungen zur Autonomie Südtirols verankert.

Für die Ordnung der Provinzen ist in den Regionen mit Normalstatut der Gesamtstaat, in den Regionen mit Sonderstatut Friaul-Julisch Venetien, Sizilien und Sardinien die jeweilige Region zuständig. Für das Aostatal und Trentino-Südtirol gelten zusätzliche Sonderregelungen.

Aufbau[Bearbeiten]

Die Provinzen verfügten bis 2014 über eine direkt gewählte Volksvertretung, den Provinzrat (consiglio provinciale). Die Provinzregierung bestand aus dem vom Volk direkt auf fünf Jahre gewählten Präsidenten der Provinz (presidente della provincia, einmalige Wiederwahl möglich) und dem sog. Provinzausschuss (giunta), in dem neben dem Präsidenten auch sog. Beigeordnete oder Referenten (assessori) vertreten waren, die bestimmte Verwaltungsbereiche der Provinz leiteten.

Am 1. Januar 2015 trat eine Reform der Provinzen in Kraft, die die Organe dieser Gebietskörperschaften in den Regionen mit Normalstatut neu ordnete und deren Zusammensetzung neu bestimmte. Als Organe der Provinz definiert das Gesetz nunmehr:

  • den Präsidenten der Provinz (presidente della provincia): dieser wird von den Bürgermeistern sowie von den Stadt- und Gemeinderäten für eine Amtszeit von maximal vier Jahren gewählt. Wählbar sind die Bürgermeister der jeweiligen Provinz, soweit die restliche Amtszeit mindestens 18 Monate beträgt. Eine Provinzregierung alter Art mit Beigeordneten gibt es nicht mehr;
  • den Provinzrat (consiglio provinciale), dessen Vorsitzender der Präsident der Provinz ist. Je nach Bevölkerungszahl hat der Rat zehn bis 16 Mitglieder. Auch diese werden von Bürgermeistern sowie von den Stadt- und Gemeinderäten unter ihresgleichen gewählt, wobei die Amtszeit in diesem Fall auf maximal zwei Jahre begrenzt ist. Läuft die Amtszeit von Bürgermeistern sowie von den Stadt- und Gemeinderäten aus, so verlieren sie automatisch auch ihr eventuelles Mandat auf Provinzebene;
  • die Versammlung der Bürgermeister (assemblea dei sindaci): Neben dem Provinzrat besteht auch noch eine Versammlung aller Bürgermeister der jeweiligen Provinzen; diese Versammlung wird jedoch nur bei Grundsatzangelegenheiten aktiv oder sie übernimmt beratende Aufgaben.[1]

Diese Bestimmungen gelten nicht für die Provinzen in den Autonomen Regionen. In Trentino-Südtirol verfügen die beiden Autonomen Provinzen unverändert über einen direkt gewählten Landtag sowie über eine von einem Landeshauptmann angeführte Landesregierung. Im Trentino wird der Landeshauptmann vom Volk direkt gewählt, in Südtirol ist man bei der Wahl durch den Landtag geblieben.

Auf Sizilien übernehmen die Konsortialversammlungen der Bürgermeister (assemblea del libero consorzio) die Aufgaben der ehemaligen, direkt gewählten Provinzräte. Die jeweilige Versammlung wählt unter den Bürgermeistern den Präsidenten des Konsortiums (presidente del libero consorzio). Der Präsident ernennt bis zu acht Bürgermeister zu Beigeordneten (assessori), die bestimmte Verwaltungsbereiche des Konsortiums leiten. Läuft die Amtszeit der Bürgermeister in ihren jeweiligen Kommunen aus, so verlieren auch sie automatisch ihr eventuelles Mandat auf der Ebene des Konsortiums.[2]

Funktionen[Bearbeiten]

Fahrzeug der Provinzpolizei der Provinz Salerno.

Im Rahmen einer umfassenden Reform wurden die Funktionen der Provinzen beschnitten[3] und im Wesentlichen an die Regionen übertragen. In den Zuständigkeitsbereich der Provinzen fallen nur mehr:[4]

Provinzen, deren Gebiet vollständig im Gebirge liegt und an das Ausland grenzen, sind zusätzlich für die strategische Entwicklung und den Betrieb gemeinsamer Einrichtungen zuständig und können hierfür Vereinbarungen mit anderen Provinzen und Regionen, auch mit Sonderstatut, und mit Gebietskörperschaften ausländischer Staaten treffen.[5]

Zur Wahrnehmung der ihnen übertragenen Schutzfunktionen unterhalten die Provinzen eigenständige Polizeiorganisationen, die sogenannte Polizia Provinciale.

Die beiden Autonomen Provinzen Bozen und Trient verfügen im Gegensatz zu anderen Provinzen über umfangreiche legislative und exekutive Kompetenzen und eine damit verbundene finanzielle Ausstattung.

Metropolitanstädte[Bearbeiten]

Verwaltungssitz der Provinz Palermo.

Die ab 2014 eingerichteten Metropolitanstädte,[6][7] italienisch Città metropolitane, sind eine von der Verfassung der italienischen Republik vorgesehene Körperschaft, die gleichzeitig sämtliche Funktionen einer Provinz und zusätzlich einige übergeordnete Gemeindefunktionen übernimmt, insbesondere in den Bereichen Raumordnung und Nahverkehr.

Nachdem die Metropolitanstädte lange Zeit nur auf dem Papier bestanden hatten, wurde 2014 durch das gesamtstaatliche Gesetz Nr. 56 vom 7. April 2014 deren tatsächliche Einrichtung beschlossen.[8][9] Dieses verfügt die Umwandlung der bisherigen Provinzen Turin, Genua, Mailand, Venedig, Bologna, Florenz, Rom, Neapel, Bari und Reggio Calabria in Metropolitanstädte. Am 1. Januar 2015 wurden die Metropolitanstädte eingerichtet, mit Ausnahme von Venedig und Reggio Calabria, die sich noch in Gründung befinden.

Im Falle der Kommunen, die in den Regionen mit Sonderstatut gelegen sind (etwa Triest, Cagliari, Palermo, Messina und Catania), ist die jeweilige autonome Region für die Einrichtung der Metropolitanstädte zuständig.

Für statistische Zwecke werden die Metropolitanstädte als Provinzen geführt. Sie übernehmen auch die KfZ-Kennzeichen der ehemaligen Provinzen.

Staatliche Verwaltungseinheiten[Bearbeiten]

Die gesamtstaatliche Zentralregierung unterhält zahlreiche Außenstellen in ihren dezentralen Verwaltungsgebieten. Diese sind in der Regel mit den Regionen oder Provinzen bzw. Metropolitanstädten geographisch deckungsgleich.

Jeder dezentralen staatlichen Verwaltungseinheit steht der von der Zentralregierung entsandte Präfekt vor. Er ist Vertreter der Regierung vor Ort und unmittelbar für die öffentliche Sicherheit und die effiziente Verwaltungsarbeit der Regierungsaußenstellen in der Provinz verantwortlich.

Geschichte[Bearbeiten]

Gedenktafel am Palazzo Reale in Turin. Erinnert wird an einen Kongress der Provinzen Italiens, der hier im Jahr 1898 stattfand.

Ursprünge und Entwicklung bis 2014[Bearbeiten]

Der italienische Nationalstaat entstand 1861 aus dem nach napoleonischem Muster weitgehend zentralistisch aufgebauten Königreich Sardinien-Piemont, dessen gesetzlichen Regelungen über die Gebietskörperschaften übernommen wurden. Demnach untergliederte sich Italien in Provinzen (province), Kreise (circondari), Bezirke (mandamenti) und Gemeinden (comuni). Diese Untergliederung entsprach den französischen départements, arrondissements, cantons und communes.[10] Die zwischen 1946 und 1970 errichteten, politisch eigenständigen Regionen existierten davor nur als Zusammenfassung von Provinzen zu statistischen Zwecken und zur Wirtschaftsplanung, selten auch zu Verwaltungszwecken oder als Appellationsgerichtsbezirke.

Die Provinzen waren sowohl Verwaltungseinheiten der Zentralregierung in Rom, als auch eigenständige Selbstverwaltungskörperschaften mit gewählter Volksvertretung. Die Regierung in Rom unterhielt in jeder italienischen Provinz eine Präfektur mit einem Präfekten an der Spitze. Diesem unterstanden alle dezentralen staatlichen Ämter und Stellen vor Ort. Er überwachte mit seinen Unterpräfekten auch die Selbstverwaltungsorgane der Provinzen und Gemeinden.

Viele italienische Ministerien unterhielten in den Provinzen periphere Ämter, darunter Polizeipräsidien (questure), Schulämter (provveditorati) oder Bauämter (genio civile). Diese Ämter hatten oft noch weitere Außenstellen auf der Ebene der circondari oder Kreise, die dort von einem Unterpräfekten beaufsichtigt wurden. Insbesondere Finanz- und Katasterämter sowie Gerichte waren auf dieser Ebene angesiedelt. Die nachgeordneten mandamenti schaffte das Kabinett Mussolini 1923 ab, die circondari mit den Unterpräfekturen 1927.[11] Gleichzeitig entstanden etliche neue Provinzen. Zwischen 1871 und 1927 stieg ihre Zahl von 69 auf 92.

Palazzo Ghilini, gemeinsamer Sitz der Präfektur und der Selbstverwaltung der Provinz Alessandria.

Die Provinzen als Selbstverwaltungskörperschaften hatten seit 1860 eine auf fünf Jahre direkt gewählte Volksvertretung (consiglio provinciale). Dieser Provinzrat wählte jährlich aus seinen eigenen Reihen die Mitglieder der deputazione provinciale, ein Exekutivorgan, dem bis 1889 der staatliche Präfekt vorsaß. Danach wurde auch der Präsident dieses Organs vom Provinzrat gewählt.[12] Unter dem Faschismus wurden die Mitglieder der deputazione provinciale ab 1923 von der Regierung ernannt. Ende 1928 schaffte man die bisherigen Selbstverwaltungsorgane der Provinzen ganz ab und ersetzte sie durch einen ernannten Vorsteher (preside) und durch ein Rektorat (rettorato) mit vier bis acht ernannten Mitgliedern. Von 1944 bis 1951 lebten die früheren Selbstverwaltungsorgane wieder auf, ihre Mitglieder wurden jedoch wiederum vom Präfekten ernannt. 1951 entstanden dann im Einklang mit den Grundsätzen der republikanischen Verfassung die vom Volk gewählten Provinzräte (consigli provinciali) wieder, welche die Präsidenten der Provinzen wählten, die dann mit den Mitgliedern der Provinzausschüsse (giunte provinciali) die neuen Exekutivorgane der Provinzen bildeten. 1993 ging man dann zur Direktwahl der Provinzpräsidenten über. Im Jahr 2000 wurde die Amtszeit des Präsidenten der Provinz und die Wahlperiode des Provinzrates wie bei den entsprechenden Organen der Gemeinden von vier auf fünf Jahre verlängert.

Der circondario lebte nach 1951 vereinzelt als fakultative Dezentralisierungseinheit der Selbstverwaltung von Provinzen wieder auf. Eingerichtet wurden sie in der Regel in besonders dicht besiedelten Provinzen oder in weitläufigen, dünn besiedelten Provinzen. In solchen circondari befanden sich zum Zweck der Bürgernähe nur kleinere Außenstellen der Provinzverwaltung.

In den 1990er Jahren begann die Zentralregierung in Rom mit tiefgreifenden Reformen in der Ministerialbürokratie. Im Zuge dieser Reformen siedelten viele italienische Ministerien ihre wichtigsten peripheren Ämter auf der regionalen Ebene an und richteten weitere Außenstellen manchmal auch unabhängig von Provinzgrenzen ein. Gleichzeitig verringerte man die Rechte der Präfekten in den Provinzen und stärkte die Rechte von Regionen und Gemeinden. Damit verloren die Provinzen als Verwaltungseinheiten der Zentralregierung viel von ihrer ursprünglichen Bedeutung.

Reformen auf gesamtstaatlicher Ebene[Bearbeiten]

Verwaltungssitz der Provinz Catanzaro.

Seit der Errichtung der italienischen Regionen wurde die Existenz der Provinzen als eigenständige Gebietskörperschaften immer wieder öffentlich in Frage gestellt, weil deren Unterhalt nach Meinung vieler in keinem angemessenen Verhältnis zu den relativ geringen Zuständigkeiten stand.

Die Regierung Monti versuchte 2012, die Zahl der Provinzen drastisch zu reduzieren, konnte das Vorhaben wegen vorgezogener Neuwahlen jedoch nicht umsetzen.[13] Die folgende Regierung Letta beabsichtigte, die Provinzen durch eine Verfassungsreform ganz abzuschaffen,[14] ein Ziel, das auch das amtierende Kabinett Renzi verfolgt.

Die Regierung Renzi verabschiedete im April 2014 eine Reform der Provinzen in den Regionen mit Normalstatut,[15] die am 1. Januar 2015 in Kraft trat und unter anderem vorsieht, dass die bislang direkt gewählten Organe der Provinzen von Vertretern der Gemeinden abgelöst werden. Durch die Reform sollen nach Angaben der Regierung Einsparungen in Höhe von 160 Millionen Euro realisiert werden,[16] da die Besoldung von etwa 5.000 Provinzpolitikern entfällt. Allerdings wird durch die Anwendung eines neuen Bevölkerungsmaßstabs die Anzahl der Gemeinderäte und Beigeordneten in den rund 8.100 italienischen Gemeinden um etwa 26.000 zunehmen. Nach Angaben der Regierung sollen dadurch keine zusätzlichen Kosten entstehen. Die Regierung Monti hatte 2011 in diesem Bereich drastische Kürzungen vorgenommen.[17]

Reformen in den Autonomen Regionen[Bearbeiten]

Verwaltungssitz der Provinz Olbia-Tempio, in Tempio Pausania.

Bei einer Volksabstimmung am 6. Mai 2012 sprach sich die große Mehrheit der Wähler Sardiniens für die Abschaffung der acht Provinzen ihrer autonomen Region aus. Der sardische Regionalrat beschloss daraufhin am 25. Mai 2012, dass die Kompetenzen der Provinzen auf Kommunen bzw. die Region übertragen werden und die Auflösung der Provinzen.[18] Diese Neuordnung konnte bis dato noch nicht umgesetzt werden, weil nach Klagen vor dem regionalen Verwaltungsgericht das italienische Verfassungsgericht angerufen wurde.[19]

Auf Sizilien beschloss man 2014, die neun Provinzen durch freie Zusammenschlüsse von Gemeinden zu ersetzen, wobei ein Minimum von 180.000 Einwohnern vorgegeben ist. Die Organe dieser neuen „Konsortien“ werden wie im Fall der Provinzen der Regionen mit Normalstatut indirekt gewählt. Im Grunde bestehen auch die Provinzen Siziliens, wenn auch mit einer neuen inneren Ordnung, fort.[20]

In Friaul-Julisch Venetien beschloss der dortige Regionalrat Anfang 2014 die Auflösung der vier Provinzen der Region. Die entsprechenden Zuständigkeiten sollen auf Region und Kommunen verteilt werden. Zur Umsetzung bedarf es jedoch noch einer Änderung des Statuts der Region, wofür die langwierige Prozedur für Verfassungsänderungen erforderlich ist.[21]

In der kleinen Region Aostatal übernimmt die Region die Aufgaben einer Provinz. Eine „Provinz Aosta“ existiert nur als statistischer oder verwaltungstechnischer Begriff.

In Trentino-Südtirol wurden fast alle Aufgaben der autonomen Region an ihre beiden autonomen Provinzen abgegeben. Als autonome Provinzen bleiben Südtirol und das Trentino von den oben genannten Reformen in den anderen Provinzen unberührt.

Liste[Bearbeiten]

Die folgende Liste gibt die Provinzen mit dem Stand 2011 wieder,[22] einschließlich Metropolitanstädten, Autonomen Provinzen und der Region Aostatal, die für statistische Zwecke ebenfalls als Provinzen geführt werden.

Die erste Spalte nennt die jeweiligen zweibuchstabigen Kürzel, die zum Beispiel in den Kfz-Kennzeichen verwendet werden. Das Aostatal ist zwar keine Provinz, wird aber traditionell als solche mitgezählt.

Kürzel Provinz Region Einwohner Fläche
in km²
Einw./ km² Gemeinden
AG Agrigent Sizilien 453.677 3.042 149 0043
AL Alessandria Piemont 440.481 3.559 123 0190
AN Ancona Marken 481.706 1.940 248 0049
AO Aostatal Aostatal 128.376 3.263 39 0074
AR Arezzo Toskana 350.022 3.236 108 0037[23]
AP Ascoli Piceno Marken 213.932 1.228 174 0033
AT Asti Piemont 221.871 1.515 146 0118
AV Avellino Kampanien 438.790 2.792 157 0119
BA Bari Apulien 1.259.337 3.821 329 0041
BT Barletta-Andria-Trani Apulien 393.002 1.538 255 0010
BL Belluno Venetien 213.242 3.676 58 0069
BN Benevento Kampanien 287.539 2.071 138 0078
BG Bergamo Lombardei 1.101.458 2.723 404 0244
BI Biella Piemont 185.701 914 203 0082
BO Bologna Emilia-Romagna 995.693 3.702 268 0060
BZ Bozen (Südtirol) Trentino-Südtirol 508.863 7.400 68 0116
BS Brescia Lombardei 1.259.626 4.783 263 0206
BR Brindisi Apulien 403.135 1.839 219 0020
CA Cagliari Sardinien 563.572 4.570 123 0071
CL Caltanissetta Sizilien 271.242 2.124 127 0022
CB Campobasso Molise 230.928 2.910 79 0084
CI Carbonia-Iglesias Sardinien 129.668 1.495 86 0023
CE Caserta Kampanien 917.570 2.640 347 0104
CT Catania Sizilien 1.090.462 3.553 306 0058
CZ Catanzaro Kalabrien 368.381 2.392 154 0080
CH Chieti Abruzzen 397.276 2.588 153 0104
CO Como Lombardei 596.376 1.288 463 0160
CS Cosenza Kalabrien 734.414 6.650 110 0155
CR Cremona Lombardei 363.918 1.771 205 0115
KR Crotone Kalabrien 174.532 1.716 101 0027
CN Cuneo Piemont 592.782 6.902 85 0250
EN Enna Sizilien 172.237 2.561 67 0020
FM Fermo Marken 178.243 860 207 0040
FE Ferrara Emilia-Romagna 359.934 2.630 136 0026
FI Florenz Toskana 1.000.324 3.515 284 0042[23]
FG Foggia Apulien 640.071 6.966 91 0061
FC Forlì-Cesena Emilia-Romagna 396.158 2.376 166 0030
FR Frosinone Latium 498.204 3.243 153 0091
GE Genua Ligurien 883.419 1.839 480 0067
GO Gorizia Friaul-Julisch Venetien 142.279 466 305 0025
GR Grosseto Toskana 228.309 4.501 50 0028
IM Imperia Ligurien 222.807 1.156 192 0067
IS Isernia Molise 88.684 1.528 58 0052
SP La Spezia Ligurien 223.357 881 253 0032
AQ L’Aquila Abruzzen 309.906 5.035 61 0108
LT Latina Latium 556.934 2.250 247 0033
LE Lecce Apulien 815.488 2.759 295 0097
LC Lecco Lombardei 340.470 816 417 0090
LI Livorno Toskana 342.995 1.211 283 0020
LO Lodi Lombardei 228.102 782 291 0061
LU Lucca Toskana 394.252 1.773 222 0034[23]
MC Macerata Marken 325.574 2.774 117 0057
MI Mailand Lombardei 3.170.597 1.575 2.013 0134
MN Mantua Lombardei 416.230 2.339 177 0070
MS Massa-Carrara Toskana 203.697 1.157 176 0017
MT Matera Basilikata 203.696 3.447 59 0031
VS Medio Campidano Sardinien 102.202 1.516 67 0028
ME Messina Sizilien 652.891 3.247 201 0108
MO Modena Emilia-Romagna 702.487 2.689 261 0047
MB Monza und Brianza Lombardei 852.539 405 2.105 0055
NA Neapel Kampanien 3.081.067 1.171 2.631 0092
NO Novara Piemont 372.109 1.339 277 0088
NU Nuoro Sardinien 160.399 3.934 40 0052
OG Ogliastra Sardinien 57.980 1.854 31 0023
OT Olbia-Tempio Sardinien 158.144 3.399 46 0026
OR Oristano Sardinien 165.931 3.040 54 0088
PD Padua Venetien 936.307 2.143 436 0104
PA Palermo Sizilien 1.250.026 4.992 250 0082
PR Parma Emilia-Romagna 443.136 3.450 128 0047
PV Pavia Lombardei 549.354 2.965 185 0190
PG Perugia Umbrien 673.290 6.332 106 0059
PU Pesaro-Urbino Marken 366.931 2.564 143 0060
PE Pescara Abruzzen 323.523 1.225 264 0046
PC Piacenza Emilia-Romagna 290.215 2.590 112 0048
PI Pisa Toskana 418.210 2.445 171 0037[23]
PT Pistoia Toskana 293.234 965 303 0022
PN Pordenone Friaul-Julisch Venetien 315.631 2.130 148 0051
PZ Potenza Basilikata 383.217 6.549 58 0100
PO Prato Toskana 250.404 365 686 0007
RG Ragusa Sizilien 318.935 1.614 197 0012
RA Ravenna Emilia-Romagna 393.333 1.858 211 0018
RC Reggio Calabria Kalabrien 566.653 3.184 177 0097
RE Reggio Emilia Emilia-Romagna 531.433 2.292 231 0045
RI Rieti Latium 160.570 2.750 58 0073
RN Rimini Emilia-Romagna 330.112 863 382 0027
RM Rom Latium 4.208.740 5.352 786 0121
RO Rovigo Venetien 248.195 1.790 138 0050
SA Salerno Kampanien 1.109.916 4.918 225 0158
SS Sassari Sardinien 337.100 4.281 78 0066
SV Savona Ligurien 287.566 1.545 186 0069
SI Siena Toskana 272.756 3.823 71 0036
SR Syrakus Sizilien 403.769 2.108 191 0021
SO Sondrio Lombardei 183.158 3.210 57 0078
TA Tarent Apulien 579.556 2.436 237 0029
TE Teramo Abruzzen 312.460 1.948 160 0047
TR Terni Umbrien 234.491 2.122 110 0033
TP Trapani Sizilien 436.311 2.460 177 0024
TV Treviso Venetien 889.835 2.477 359 0095
TN Trient (Trentino) Trentino-Südtirol 530.671 6.203 85 0217
TS Triest Friaul-Julisch Venetien 236.540 212 1.115 0006
TO Turin Piemont 2.306.881 6.829 337 0315
UD Udine Friaul-Julisch Venetien 541.173 4.904 110 0136
VA Varese Lombardei 885.283 1.199 738 0141
VE Venedig Venetien 864.189 2.461 351 0044
VB Verbano-Cusio-Ossola Piemont 163.123 2.256 72 0077
VC Vercelli Piemont 179.484 2.088 85 0086
VR Verona Venetien 922.210 3.120 295 0098
VV Vibo Valentia Kalabrien 166.370 1.139 146 0050
VI Vicenza Venetien 871.965 2.723 320 0121
VT Viterbo Latium 321.008 3.614 88 0060
Gesamt 60.702.570 301.169 201 8.092

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Legge 7 aprile 2014, n. 56 - Disposizioni sulle citta' metropolitane, sulle province, sulle unioni e fusioni di comuni. In: normattiva.it (italienisch), abgerufen am 28. Mai 2014
  2. Legge Regionale n. 8 del 24/03/2014
  3. Der überholte Art. 19, Legislativdekret vom 18. August 2000, Nr. 267, ordnete den Provinzen folgende Funktionen zu:
  4. Gesetz Nr. 56 vom 7 April 2014, Art. 1 Abs. 85
  5. Gesetz Nr. 56 vom 7 April 2014, Art. 1 Abs. 86
  6. Art. 114, COSTITUZIONE DELLA REPUBBLICA ITALIANA / VERFASSUNG DER ITALIENISCHEN REPUBLIK http://www.regione.taa.it/normativa/costituzione.pdf
  7. Zu Geschichte, Aufbau und Perspektiven der "Città Metropolitane" siehe: Carlo Deodato, Staatsrat, Le città metropolitane: storia, ordinamento, prospettive: http://www.giustizia-amministrativa.it/documentazione/studi_contributi/DEODATO_Citt%C3%A0_metropolitane_con_note.pdf (italienisch).
  8. vgl. Gesetzesbegründung http://www.governo.it/GovernoInforma/documenti/sintesi_legge_Senato.pdf
  9. Ecco le novità della riforma Delrio In: La Stampa 3. April 2014, abgerufen am 27. Mai 2014
  10. Von 1818 bis 1859 trugen in Sardinien-Piemont die vier genannten Verwaltungsebenen die Bezeichnungen divisione, provincia, mandamento und comune. 1859 wurde Bezeichnung divisione durch provincia ersetzt, die nächste Ebene nannte sich statt provincia nunmehr circondario (mandamento und comune unverändert). Während der napoleonischen Zeit galt bis 1814 auf dem Festland das genannte französische System, auf Sardinien richteten die Savoyer 15 Präfekturen ein. Gaetano Palombelli: L’evoluzione delle circoscrizioni provinciali dall’Unità d’Italia ad oggi. provincia.torino.gov.it (italienisch), eingesehen am 28. Mai 2014
  11. Die Bezeichnungen circondario und mandamento blieben danach als Bezeichnungen der fortbestehenden Gerichtsbezirke der „Landgerichte“ (tribunale circondariale) und der „Amtsgerichte“ (pretura mandamentale) erhalten. Im Zug von Rationalisierungen schuf man 1989 die pretura circondariale, die dann 1999 zugunsten der Friedensrichter und der Landgerichte ganz abgeschafft wurde. Details auf treccani.it (Stand 1938)
  12. deputazione provinciale auf treccani.it
  13. Der Premier nimmt sich die mittlere Verwaltungsebene vor. 35 Provinzen sollen aufgelöst werden. Die Reform tritt 2014 in Kraft. In: Die Presse, 31. Oktober 2012, abgerufen am 21. September 2013
  14. Tobias Beyer, Italien wird sein ruinöses Provinzregime nicht los In: Die Welt 23. Juli 2013, abgerufen am 21. September 2013
  15. Ecco le novità della riforma Delrio In: La Stampa 3. April 2014 (italienisch), abgerufen am 27. Mai 2014
  16. Riforma Province, sì definitivo della Camera al ddl. Brunetta: “È un golpe”, Il Fatto Quotidiano, 3. April 2014 [1]
  17. Nella riforma Delrio 26mila politici locali in più. Ma senza costi aggiuntivi, Il Sole 24 Ore, 22. Dezember 2013 [2]
  18. Gesetzestext zur Auflösung der Provinzen Regionalrat Sardinien, 25. Mai 2012 (italienisch) Abgerufen am 4. Juli 2012
  19. Province sì o no? Intanto la Sardegna sprofonda In: avantionline.it 23. Dezember 2013 (italienisch), abgerufen am 28. Mai 2014
  20. Sicilia, Assemblea “abolisce” le Province. Ma la Casta le trasforma in 9 Consorzi. In: Il Fatto Quotidiano 12. März 2014 (italienisch), abgerufen am 28. Mai 2014
  21. Il Friuli-Venezia Giulia approva la soppressione delle Province In: Il Sole 24 Ore, 30. Januar 2014 (italienisch), abgerufen am 27. Mai 2014
  22. Website des Istituto Nazionale di Statistica, Stand vom 30. April 2011
  23. a b c d Stand 1. Januar 2014