Ittersbach

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Ittersbach
Gemeinde Karlsbad
Wappen von Ittersbach
Koordinaten: 48° 51′ 54″ N, 8° 30′ 18″ O
Höhe: 321 m
Fläche: 6,73 km²
Einwohner: 3101 (28. Feb. 207)
Bevölkerungsdichte: 461 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. September 1971
Postleitzahl: 76307
Vorwahl: 07248
Karte
Lage von Ittersbach in Karlsbad
Blick auf Ittersbach

Ittersbach ist ein Ortsteil der Gemeinde Karlsbad im südlichen Landkreis Karlsruhe in Baden-Württemberg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1232 unter dem Namen Utilspur. Dieser Name wandelte sich im Laufe der Zeit zum heutigen Ortsnamen Ittersbach. Auf der Gemarkung Ittersbach liegt die Wüstung Wolmersbur, die im 15. Jahrhundert abgegangen ist.

Bevor Ittersbach am 1. September 1971 im Rahmen einer Gemeindereform zu einer der Gründungsgemeinden der Gemeinde Karlsbad wurde, war es eine eigenständige Gemeinde.[1] Die vier weiteren Ortsteile der Gemeinde Karlsbad (Baden) sind Langensteinbach, Spielberg, Auerbach und Mutschelbach.

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Gemarkung von Ittersbach haben z. B. die international tätigen Unternehmen Herrmann Ultraschalltechnik, Harman/Becker und Nero AG ihren Hauptsitz.

Die nächstgelegene Autobahn ist die A8, Anschlussstelle Karlsbad.

Ittersbach wird durch drei Haltestellen – Ittersbach Rathaus, Ittersbach Bahnhof und Ittersbach Industrie an der Bahnstrecke Busenbach–Ittersbach erschlossen. Diese werden von der Stadtbahnlinie S 11 der Stadtbahn Karlsruhe bedient. Außerdem ist Ittersbach Endstation der Buslinie 720 der Pforzheimer Verkehrsbetriebe. Von 1898 bis 1968 fuhr hier die Pforzheimer Kleinbahn, deren Gleisanlagen wurden im Bereich Ittersbach und Ottenhausen (Straubenhardt) durch einen Tornado, der am 10. Juli 1968 über den Ort zog, völlig zerstört. Seither besteht aber eine Busverbindung (Linie 720) des Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis (VPE), die die Kleinbahn ersetzt.

Freizeit und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jährlich wird in Ittersbach von der örtlichen Narrenzunft ein großer Faschingsumzug mit anschließendem Straßenfasching mit mehr als 70 Gruppen ausgerichtet.

Alle zwei Jahre veranstalten die örtlichen Vereine ein Straßenfest.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 476.