Iva Bittová

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Iva Bittová 2007

Iva Bittová (* 22. Juli 1958 in Bruntál) ist eine tschechische Sängerin, Schauspielerin und Violinistin. Als Musikerin international bekannt wurde sie durch den Dokumentarfilm über Fred FrithStep Across The Border“ (1990), in dem sie zusammen mit Pavel Fajt zu sehen ist.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Als Kind einer musikalischen Familie erhielt Bittová in jungen Jahren Ballett- und Geigenunterricht. Später studierte sie Schauspiel, Gesang, Violine (bei Rudolf Šťastný) und Komposition.

Schon als Kind spielte sie verschiedene Rollen in tschechischen Filmen und Fernsehproduktionen. In den frühen 80ern widmete sie sich immer mehr der Musik und entwickelte einen eigenen Gesangs- und Geigenstil. Ihre Musik nimmt sehr heterogene Einflüsse auf. Zwischen Jazz, Avantgarde, mährischer Folklore und klassischem Songwriting ist sie auf der Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten, bei denen stets ihre variable, zarte bis durchdringende Stimme im Vordergrund steht. In den neunziger Jahren fand sie internationale Anerkennung und tritt seitdem regelmäßig in Europa, der USA und in Japan auf.

Der englische Avantgarde-Musiker Fred Frith widmete ihr sein 1. Streichquartett „Lelekovice“ (1990). Sie ist als Solistin erfolgreich. Darüber hinaus hat sie u. a. mit Hamid Drake, Marc Ribot, David Krakauer, Don Byron, Tom Cora, Phil Minton, David Moss, George Mraz, Jaromír Honzák und Bill Frisell gearbeitet.

Neben ihrer musikalischen Karriere betätigte sich Bittová nach wie vor als Schauspielerin. 2003 spielte sie die Rolle der Zena im Spielfilm „Želary“, der für den Oscar als bester fremdsprachiger Film im Jahr 2004 nominiert war.

Iva Bittová hat zwei Söhne und lebte mit diesen lange Zeit in Lelekovice, einem Dorf bei Brünn. 2007 übersiedelte sie in die USA.

Diskografie[Bearbeiten]

  • Fragments: ECM (2013)
  • Moravian Gems: Cube-Metier (2007)
  • Vladimír Godár - Mater: ECM (2007)
  • Susumu Yokota: Skintone (2006) Japonsko
  • Elida (2005)
  • The Man who cried (2003)
  • Step a cross the border (2003)
  • Ples Upírů (2002)
  • Čikori (2001)
  • Echoes (2001)
  • Classic (1998)
  • Béla Bartók - 44 Duets for Two Violins (1997)
  • Bílé inferno (1997)
  • Bittová & Fajt (1997)
  • Iva Bittová (1997)
  • Pustit musíš (1996)
  • Divná slečinka (1996)
  • Kolednice (1995)
  • Ne nehledej (1994)
  • River of Milk (1991)
  • Dunaj (1988)
  • Svatba (1988)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Iva Bittová – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien