Ivan Joller

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Ivan Joller Biathlon
Biathlon European Championships 2017 Sprint Men 1099.JPG
Verband SchweizSchweiz Schweiz
Geburtstag 24. April 1983
Geburtsort Stans, Schweiz
Karriere
Verein SC Bannalp-Wolfenschiessen
Trainer Markus Segessenmann
Aufnahme in den
Nationalkader
2000
Debüt im Europacup/IBU-Cup 2002
Debüt im Weltcup 2005
Status aktiv
Medaillenspiegel
SM-Medaillen 4 × Gold 5 × Silber 5 × Bronze
Logo des Schweizer Skiverbands Schweizer Meisterschaften
Silber 2005 Unterwasser Sprint
Bronze 2005 Realp Einzel
Gold 2006 Lantsch/Lenz Massenstart
Bronze 2006 Lantsch/Lenz Sprint
Bronze 2008 Realp Verfolgung
Bronze 2009 Realp Sprint
Bronze 2009 Realp Verfolgung
Gold 2010 Les Rasses Massenstart
Gold 2011 Realp Sprint
Silber 2011 Realp Massenstart
Silber 2012 Ulrichen Sprint
Silber 2012 Ulrichen Massenstart
Gold 2013 La Lécherette Massenstart
Silber 2013 La Lécherette Sprint
Weltcupbilanz
letzte Änderung: 25. März 2013

Ivan Joller (* 24. April 1983 in Stans, Schweiz) ist ein Schweizer Biathlet.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ivan Joller, Benjamin Weger und Christian Stebler (von links nach rechts) bei der Siegerehrung für das Sprintrennen bei den Schweizer Meisterschaften 2013.

Ivan Joller begann 2000 mit dem Biathlonsport und gehört seitdem auch dem Schweizer Nationalkader an. Der Tischler aus Krems wird von Manfred Geyer trainiert und startet für den SC Bannalp-Wolfenschiessen.

Joller debütierte 2002 noch erfolglos bei den Juniorenweltmeisterschaften in Ridnaun. Auch 2003 in Kościelisko waren die Ergebnisse nicht nennenswert, erst 2004 in Haute-Maurienne konnte er mit Rang 17 im Einzel ein gutes Ergebnis erreichen. Im Europacup der Junioren erreichte Joller mehrfach Top-Ten-Ergebnisse. Zum Beginn der Saison 2002/03 gab er als Zehnter in einem Sprint sein Debüt im Europacup in Windischgarsten. Sein Start im Einzel (75.) bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2005 in Hochfilzen war gleichzeitig sein Debüt im Biathlon-Weltcup. Beste Ergebnisse bei den Biathlon-Europameisterschaften 2006 in Langdorf wurden ein 26. Platz im Sprint und Rang neun mit der Staffel. Bei der Militärweltmeisterschafte des Jahres belegte der Schweizer den 24. Platz im Sprint. Am Holmenkollen in Oslo konnte er 2007 in einem Einzel als 24. erstmals Weltcuppunkte gewinnen. Zuvor hatte er in Oberhof mit der Staffel schon einen guten sechsten Platz erreicht. Weitere gute Ergebnisse, darunter einen 18. Platz in der Verfolgung von Hochfilzen, schaffte Joller in der Saison 2008/09. Anfang März 2010 gewann er in Abwesenheit der nationalen Elite die Schweizer Meisterschaft im Massenstart.

Biathlon-Weltcup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschliesslich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschliesslich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschliesslich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz  
2. Platz  
3. Platz  
Top 10 2 10 12
Punkteränge 6 8 7 21 42
Starts 17 37 14   21 89
Stand: nach der Saison 2012/2013

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Ivan Joller – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien