Ivana Janečková

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Ivana Janečková Skilanglauf
Ivana Janečková (2010)

Ivana Janečková (2010)

Nation TschechienTschechien Tschechien
Geburtstag 8. März 1984
Geburtsort Rychnov nad Kněžnou
Karriere
Verein Ski klub Jablonec
Status zurückgetreten
Karriereende 2013
Medaillenspiegel
U23WM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
FIS Skilanglauf-U23-Weltmeisterschaften
0Bronze0 2007 Tarvisio 15 km Skiathlon
Platzierungen im Skilanglauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 18. Januar 2003
 Gesamtweltcup 63. (2009/10)
 Distanzweltcup 47. (2009/10)
 Tour de Ski 24. (2009/10)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Staffel 0 0 1
 

Ivana Janečková (* 8. März 1984 in Rychnov nad Kněžnou) ist eine ehemalige tschechische Skilangläuferin.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Janečková trat erstmals im Januar 2002 bei den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften 2002 in Schonach in Erscheinung. Dort belegte sie den 30. Platz im Sprint und den 14. Rang über 5 km Freistil. Bei den Rollerski-Weltmeisterschaften 2002 in Monte Cervino gewann sie im Teamrennen und mit der Staffel die Bronzemedaille. Ihr erstes Weltcuprennen lief sie im Januar 2003 in Nové Město, welches sie auf dem 45. Platz über 10 km Freistil beendete. Bei den folgenden nordischen Skiweltmeisterschaften im Val di Fiemme kam sie auf den 47. Platz im 10 km Skiathlon und auf den achten Rang mit der Staffel. Ihre ersten Weltcuppunkte holte sie zum Saisonende der Saison 2003/04 in Pragelato mit dem 25. Platz über 15 km Freistil. Bei den nordischen Skiweltmeisterschaften 2005 in Oberstdorf errang sie den 33. Platz über 10 km Freistil, den 11. Platz zusammen mit Helena Erbenova im Teamsprint und den sechsten Platz mit der Staffel. In der folgenden Saison belegte sie bei ihrer ersten Olympiateilnahme in Pragelato den 27. Platz im 30 km Massenstartrennen, den 23. Rang im 15 km Skiathlon und den sechsten Platz mit der Staffel. Zu Beginn der Saison 2006/07 erreichte sie beim Weltcup in La Clusaz mit dem dritten Platz mit der Staffel ihre erste und einzige Podestplatzierung im Weltcup. Im weiteren Saisonverlauf kam sie bei den nordischen Skiweltmeisterschaften 2007 in Sapporo auf den 32. Platz über 10 km Freistil, auf den 21. Rang im 30 km Massenstartrennen und auf den fünften Platz mit der Staffel. Bei den folgenden U23 Weltmeisterschaften in Tarvisio holte sie im 15 km Skiathlon die Bronzemedaille. Von 2007 bis 2012 nahm sie ebenfalls an Rennen des Slavic Cups teil. Dabei gewann sie drei Rennen und erreichte in der Saison 2008/09 den sechsten Platz in der Gesamtwertung. Die Tour de Ski 2007/08 beendete sie auf dem 35. Platz. Ihre besten Resultate bei den nordischen Skiweltmeisterschaften 2009 in Liberec waren der 32. Platz im 15 km Skiathlon und der neunte Rang zusammen mit Kamila Rajdlová im Teamsprint. In der Saison 2009/10 belegte sie den 24. Platz bei der Tour de Ski 2009/10. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver kam sie auf den 40. Platz im 30 km Massenstartrennen, auf den 32. Rang über 10 km Freistil und auf den 12. Platz mit der Staffel. Zum Saisonende erreichte sie in Oslo mit dem 16. Platz im 30 km Massenstartrennen ihre beste Einzelplatzierung im Weltcup. Die Tour de Ski 2010/11 beendete sie auf dem 27. und die Tour de Ski 2011/12 auf dem 40. Platz. Bei den nordischen Skiweltmeisterschaften 2011 in Oslo errang sie den 22. Platz im 15 km Skiathlon, den 20. Platz im 30 km Massenstartrennen und den 12. Platz zusammen mit Eva Vrabcová-Nývltová im Teamsprint. Ihr letztes Weltcuprennen lief sie im Februar 2012 in Szklarska Poręba und belegte dabei den 43. Platz über 10 km klassisch.

Janečková nahm an insgesamt 38 Weltcupeinzelrennen teil und kam dabei 13 mal in die Punkteränge.

Teilnahmen an Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006 Turin: 6. Platz Staffel, 23. Platz 15 km Skiathlon, 27. Platz 30 km Freistil Massenstart
  • 2010 Vancouver: 12. Platz Staffel, 32. Platz 10 km Freistil, 40. Platz 30 km klassisch Massenstart

Nordische Skiweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003 Val di Fiemme: 8. Platz Staffel, 47. Platz 10 km Skiathlon
  • 2005 Oberstdorf: 6. Platz Staffel, 11. Platz Teamsprint Freistil, 33. Platz 10 km Freistil
  • 2007 Sapporo: 5. Platz Staffel, 21. Platz 30 km klassisch Massenstart, 32. Platz 10 km Freistil
  • 2009 Liberec: 9. Platz Teamsprint klassisch, 12. Platz Staffel, 32. Platz 15 km Skiathlon, 43. Platz 10 km klassisch
  • 2011 Oslo: 12. Platz Teamsprint klassisch, 20. Platz 30 km Freistil Massenstart, 22. Platz 15 km Skiathlon

Siege bei Continental-Cup-Rennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Disziplin Serie
1. 5. Februar 2012 TschechienTschechien Nové Město 10 km klassisch Slavic-Cup
2. 10. März 2012 SlowakeiSlowakei Kremnica 10 km Freistil Slavic-Cup
3. 11. März 2012 SlowakeiSlowakei Kremnica 5 km klassisch Slavic-Cup

Platzierungen im Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup-Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle zeigt die erreichten Platzierungen im Einzelnen.

  • Platz 1.–3.: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Hinweis: Bei den Distanzrennen erfolgt die Einordnung gemäß FIS.
Platzierung Distanzrennena Skiathlon
Verfolgung
Sprint Etappen-
rennen
b
Gesamt Team
≤ 5 km ≤ 10 km ≤ 15 km ≤ 30 km > 30 km Sprint Staffel
1. Platz  
2. Platz  
3. Platz   1
Top 10   3
Punkteränge 3 5 2 3 13 1 7
Starts 20 7 2 4 5 38 1 7
Stand: Karriereende
a inkl. Individualstarts und Massenstarts gemäß FIS-Einordnung
b Gesamtes Rennen, nicht Einzeletappen, z. B. Tour de Ski, Nordic Opening, Saison-Finale

Weltcup-Gesamtplatzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Gesamt Distanz
Punkte Platz Punkte Platz
2003/04 6 89. 6 72.
2004/05 - - - -
2005/06 18 79. 18 59.
2006/07 16 81. 16 57.
2007/08 1 103. 1 72.
2008/09 12 92. 6 83.
2009/10 80 63. 52 47.
2010/11 30 75. 14 66.
2011/12 4 101. 4 74.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]