Jörg Eigendorf

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Jörg Eigendorf (* 26. Dezember 1967 in Ratingen) ist ein deutscher Journalist. Er ist seit 1. April 2016 Konzernsprecher der Deutschen Bank.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur 1987 absolvierte Eigendorf die Kölner Journalistenschule und studierte anschließend Volkswirtschaftslehre an der Universität zu Köln. Parallel zu seinem Studium (Diplom 1996) arbeitete er seit 1993 als Wirtschaftskorrespondent in Moskau, zunächst als freier Mitarbeiter für Die Weltwoche, den Spiegel und zahlreiche Regionalzeitungen, ab 1994 dann für Die Zeit als Wirtschaftskorrespondent für die GUS. 1999 wechselte Eigendorf als Korrespondent zur Tageszeitung Die Welt nach Frankfurt. Seine Spezialgebiete waren der Euro und die globale Bankenbranche.

2003 wurde er Ressortleiter der „Welt“-Gruppe für Wirtschafts-, Finanzen- und Immobilien. Er war maßgeblich an der Fusion von Welt und Welt am Sonntag beteiligt. 2010 wechselte Eigendorf als Chefreporter in das Investigativteam und wurde Mitglied der Chefredaktion der „Welt“-Gruppe.

Am 18. Oktober 2015 gab die Deutsche Bank bekannt, Eigendorf als Konzernsprecher verpflichtet zu haben. Seit 2016 leitet er dort die Bereiche Kommunikation, Marke, Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung sowie das Veranstaltungsmanagement.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jörg Eigendorf ist mit der ZDF-Reporterin Katrin Eigendorf verheiratet. Das Ehepaar hat zwei Kinder. Ihre gemeinsame Tochter Alexandra wurde unter dem Namen Aly Ryan als Popsängerin bekannt. Ihr gemeinsamer Sohn Philip Julius war von Geburt an schwer erkrankt und starb 2011 im Alter von 17 Jahren. Das Ehepaar gründete daraufhin den Philip Julius Verein[2] zur Förderung sehr schwer behinderter Menschen und ihrer Familien. Der Verein wird inzwischen von der Aktion Mensch und weiteren paritätischen Organisationen unterstützt.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Archivlink (Memento vom 19. Oktober 2015 im Internet Archive)
  2. Philip Julius e.V. Abgerufen am 30. März 2020 (deutsch).