Jörg Neunhäuserer

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Jörg Neunhäuserer (* 26. April 1969 in Wuppertal) ist ein deutscher Mathematiker. Er forscht im Bereich der Analysis und veröffentlicht Fachbücher.

Jörg Neunhäuserer
Jörg Neunhäuserer 2015

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Besuch des Märkischen Gymnasiums Schwelm studierte Jörg Neunhäuserer an der Freien Universität Berlin unter anderem bei Martin Aigner, Bernold Fiedler und Peter Bieri Mathematik und Philosophie. Betreut durch Jörg Schmeling und Karoly Simon promovierte er 1999 an der Freien Universität Berlin in der Dimensionstheorie dynamischer Systeme.[1] Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichungen im Bereich der Maßtheorie, der Ergodentheorie und der metrischen Zahlentheorie.[2] Insbesondere beschäftigt er sich mit selbst-ähnlichen Maßen, fraktalen Attraktoren und Darstellungen reeller Zahlen wie Kettenlogarithmen. Neunhäuserer unterrichtete Mathematik sowie Philosophie der Mathematik an Universitäten in Berlin, Braunschweig, Clausthal-Zellerfeld, Dresden, Hannover und Lüneburg und veröffentlichte fünf Fachbücher bei Springer Spektrum.[3]

Neunhäuserer lebt zusammen mit seiner Ehefrau Katja Hedrich in Goslar am Harz.

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jörg Neunhäuserer: Dimensionstheorie. Springer Spektrum, 2021, ISBN 978-3-658-35252-3.
  • Jörg Neunhäuserer: Einführung in die Philosophie der Mathematik. 2. Auflage. Springer Spektrum, 2021, ISBN 978-3-662-63713-5.
  • Jörg Neunhäuserer: Einführung in die Ergodentheorie. Springer Spektrum, 2020, ISBN 978-3-658-31291-6.
  • Jörg Neunhäuserer: Mathematische Begriffe in Beispielen und Bildern. 2. Auflage. Springer Spektrum, 2020, ISBN 978-3-642-21016-7.
  • Jörg Neunhäuserer: Schöne Sätze der Mathematik. 2. Auflage. Springer Spektrum, 2017, ISBN 978-3-662-53966-8.

Artikel (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • On the universality of Somos' constant, Elemente der Mathematik, vol. 76, no.1.,  1-3, 2021.
  • Multifractality of overlapping non-uniform self-similar measures, Monatshefte für Mathematik, vol. 177, issue 3, 461-468, 2015
  • On the Hausdorff dimension of fractals given by certain expansions of real numbers, Archiv der Mathematik, vol. 97, no. 5,  459-466, 2011.
  • A construction of singular overlapping self-similar measures, Acta Mathematica Hungarica, vol. 113 (4-4),333-343, 2006.
  • Number theoretical peculiarities in the dimension theory of dynamical systems, Israel Journal of Mathematics 128, 267-283, 2002.
  • Properties of some overlapping self-similar and some self-affine measures, Acta Mathematica Hungarica, vol. 92 (1-2), 143-161, 2001.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jörg Neunhäuserer. Mathematics Genealogy Project, abgerufen am 25. Oktober 2021.
  2. Jörg Neunhäuserer. zbMATH, abgerufen am 25. Oktober 2021.
  3. Jörg Neunhäuserer. Springer Spektrum, 2021, abgerufen am 25. Oktober 2021.