Jörn Pfennig

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Jörn Pfennig, 2013

Jörn Pfennig (* 24. Juni 1944) ist mit über einer Million verkaufter Gedichtbände ein erfolgreicher deutscher Lyriker[1] sowie Jazzmusiker (Klarinette und Saxophon).

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfennig wuchs in Tübingen auf und studierte in München Theaterwissenschaft. Heute lebt und arbeitet er in Höhenkirchen-Siegertsbrunn.

1979 erschien Pfennigs erster Lyrikband Grundlos zärtlich, der ein Verkaufserfolg wurde. Weitere folgten. Als Musiker war er bis dahin immerhin so bekannt geworden, dass der WDR ihn und seine Capitol Jazzband 1974 zu der renommierten Hörfunksendung WDR-Nachtmusik, moderiert von Hanns-Dieter Hüsch, einlud. Ersten Achtungserfolgen und zwei wenig verkauften LPs als Liedermacher folgten Studioaufnahmen von eigenen Jazzprojekten beim BR (unter anderem zusammen mit Wolfgang Schmid). Nach dem Erfolg als Lyriker beendete Pfennig seine musikalischen Ambitionen und kombinierte für Schallplatten allenfalls noch Gedichte mit eigener Musik. Pfennigs bis auf eine Ausnahme – ein Erzählband – Lyrikbände erschienen zunächst bei Schneekluth, später im Heyne Verlag. Als dieser in Bertelsmann aufging, beendete Pfennig die Zusammenarbeit. Seit 2009 wurden einige seiner Bücher bei Edition Talberg neu veröffentlicht.[2]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grundlos zärtlich, Gedichte, 1979
  • Hand aufs Hirn, 1981
  • Abschied von der Männlichkeit, Erzählung, 1983
  • Keine Angst Dich zu verlieren, Gedichte, 1984
  • Das nicht gefundene Fressen, 1989
  • Liebeslänglich, Gedichte, 2010
  • Verlass dich nicht, Gedichte, 2010
  • Das Lesebuch, Geschichten und Gedichte, 2012

Referenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ralf Dombrowski, Süddeutsche Zeitung 15. Oktober 2004
  2. EditionTalberg

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]