Jüdische Gemeinde Thessaloniki

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Die jüdische Gemeinde von Thessaloniki (griechisch Ισραηλιτική Κοινότητα Θεσσαλονίκης, Israilitiki Kinotita Thessalonikis) ist eine im Kern sephardische Gemeinde in Thessaloniki. Einst sehr groß, umfasst sie nach dem Holocaust noch rund 1500 Personen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühe Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jüdische Emigration nach Thessaloniki

Die ersten Juden (Romanioten) sollen um 140 v. Chr. nach Thessaloniki gekommen sein. Die Mitglieder dieser Gemeinde lebten alsbald integriert unter den Griechen. Die älteste Synagoge war jene, in der der Apostel Paulus um 50 n. Chr. auf seiner 2. Missionsreise predigte.[1] Diese Synagoge hatte den Namen Etz Achaim und wurde beim großen Brand von 1917 vollständig zerstört.

Über die Geschichte der Gemeinde im byzantinischen Reich ist wenig bekannt. Laut Benjamin von Tudela, der die Stadt 1169 besuchte, lebten damals 500 Juden dort. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts kamen aschkenasische Juden aus Ungarn und sephardische Flüchtlinge von der iberischen Halbinsel und der Provence nach Thessaloniki.[2] Ob die Gemeinde die Eroberung der Stadt durch die Osmanen 1430 überstand ist unklar, doch wurden die Juden wahrscheinlich nach der Eroberung Konstantinopels 1453 im Rahmen der Bevölkerungspolitik Mehmed II. gezwungen in die neue Hauptstadt umzusiedeln.[3]

Im Osmanischen Reich 1430–1912[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während das Bevölkerungsregister von 1479 keine Juden in Thessaloniki auswies und mehr als die Hälfte der Bewohner Christen waren,[4] änderte sich dies als Sultan Bayezid II. es ab 1492 Opfern der Vertreibung der Juden aus Spanien ermöglichte, sich im Osmanischen Reich anzusiedeln.[5] In der Folge kamen zahlreiche Sepharden, aber auch sogenannte Conversos, wie zum Christentum zwangsbekehrte Juden auf der iberischen Halbinsel genannt wurden, nach Thessaloniki. Auch jüdische Vertriebene aus anderen Gegenden Europas kamen und gründeten ihre je eigenen Synagogen. Bereits 1520 waren mehr als die Hälfte der Einwohner Juden.[6] Sie lebten unter dem Schutz und den Einschränkungen des islamischen Rechtsgrundsatzes der Dhimma, der den jüdischen und christlichen Gemeinschaften Autonomie in der Regelung ihrer internen Angelegenheiten zugestand.[7] Die Stadt entwickelte sich zum „Jerusalem des Balkans“ mit einer mehrheitlich jüdischen Bevölkerung und dem Samstag als allgemeinem Ruhetag.[8][9] Auch wenn es in anderen Städten, etwa in Istanbul, Izmir, Aleppo und Bagdad, bedeutende jüdische Gemeinden gab, war Thessaloniki lange Zeit die einzige Stadt des Osmanischen Reichs in der Juden die Mehrheit stellten. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts gab es auch in Jerusalem eine jüdische Bevölkerungsmehrheit.[10] Noch um 1900 machte die jüdische Bevölkerung Thessalonikis etwa die Hälfte der Bevölkerung (80.000 von 173.000) aus. Jüdische Schulen, Bibliotheken und Zeitungen sorgten für ein reges kulturelles Leben.[11]

Bevölkerungsentwicklung: Juden, Türken und Griechen (1500–1950)

Im modernen Griechenland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ersten Balkankrieg wurde Thessaloniki im Oktober 1912 von Griechenland erobert und im Londoner Vertrag von 1913 verzichtete das Osmanische Reich u. a. auf Makedonien. Dieser Regimewechsel stieß bei den Juden in Thessaloniki auf wenig Gegenliebe, war er doch mit finanziellen Nachteilen verbunden: Das Osmanische Reich hatte Juden Privilegien gewährt und im Gegenzug Kredite gefordert, beides schien nun verloren. Griechenland behandelte alle Ethnien und Religionsgemeinschaften gleich, um Spekulationen zu einer möglichen Ausnahme entgegenzuwirken, erließ König Georg ein Dekret, nach dem (auch) die Juden Nordgriechenland zu gleichgestellten Staatsbürgern wurden. Selbst eigene Schulen stießen auf Missgunst seitens des Staates, der jüdischen Gemeinde wurde gestattet ein Gymnasium zu gründen. Durch den Großbrand von 1917 wurden zahlreiche Juden obdachlos und zu Wiederaufbauzwecken wurde viel Privatland enteignet, dessen Eigentümer mit entwertetem Geld entschädigt wurden.[12] Der Großbrand hatte eine Emigrationswelle zur Folge, so verringerte sich die bevölkerungs insbesondere durch Auswanderung in die USA, und im Fall der Juden zusätzlich durch Auswanderung nach Palästina. Die jüdische Bevölkerung hatte sich bis 1940 auf etwa 49.000 Einwohner verringert.[13] Nach dem Türkisch-Griechischen Krieg kam es 1922 zur Zwangsumsiedlung von Griechen (und Armeniern) aus Kleinasien, die als Flüchtlinge hauptsächlich nach Athen und Thessaloniki gelangten, somit sank der prozentuale Anteil der Juden. Am 29. Juni 1931 kam es zu antisemitischen Ausschreitungen,[14] von denen der Staat fürchtete sie könnten dem Ansehen schaden, insbesondere im Ausland versuchte man die Vorfälle herunterzuspielen und im Inland die Täter zu bestrafen.

1933 wurde Zvi Koretz zum Oberrabbiner von Thessaloniki gewählt. Diese Wahl hatte auch überregional Folgen. Koretz war mit Ioannis Metaxas befreundet, der drei Jahre später mit einem autoritären Regime Ministerpräsident wurde. Metaxas orientierte sich Anfangs stark an Deutschland, weigerte sich jedoch den deutschen Empfehlungen zu folgen und Rassegesetze einzuführen oder gar eine antisemitische Politik zu machen. Um auch konservative Juden zu Umwerben, gab es in der EON, der Jugendorganisation seiner Partei auch ein jüdische Abteilung. Antisemitismus in der Presse wurde durch Zensur bekämpft.

Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonderkommando Rosenberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unmittelbar nach dem deutschen Überfall auf Griechenland traf Anfang Mai 1941 ein der 12. Armee angegliedertes Sonderkommando des Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg unter Leutnant Hermann von Ingram in Griechenland ein. In Thessaloniki führte eine Arbeitsgruppe unter Leitung des Studienrates Hans Arnold in Zusammenarbeit mit der Geheimen Feldpolizei über 50 Razzien durch. Dabei wurden die für spätere Deportationen notwendigen Einwohnerdaten gesammelt und historisch wertvolle Dokumente, Kulturgüter und liturgische Gegenstände geraubt, darunter ca. 100.000 Bücher aus den jüdischen Bibliotheken.[15]

Vernichtung der jüdischen Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Juden unerwuenscht“, Saloniki, 1941

Die jüdische Vorkriegsgemeinde der Stadt Saloniki zählte 53.000 Mitglieder.[16] Nur ein kleiner Bruchteil, etwa 1950 Personen, der jüdischen Bevölkerung Salonikis überlebte die dann schnell erfolgende Judenvernichtung durch die deutschen Besatzer.

Wenige Tage vor der Besetzung der Stadt am 9. April 1941 flohen einige Juden aus der Stadt. Nach einem Bericht des italienischen Konsuls seien etwa 1200 Menschen in die italienische Besatzungszone geflüchtet. Die deutschen Besatzer errichteten unter anderem in einem ehemaligen Kasernengelände das KZ Pavlos Melas.

Erfassung jüdischer Männer zur Zwangsarbeit, Propagandaaufnahme der Wehrmacht (Juli 1942)

Im Herbst 1941 wurde bei einer Besprechung im Führerhauptquartier Wolfsschanze mit Adolf Hitler von Reichsführer SS Heinrich Himmler im Beisein von Reinhard Heydrich und den Wehrmachtsoffizieren Wilhelm Keitel, Alfred Jodl, Rudolf Schmundt und Gerhard Engel die Frage der jüdischen Bevölkerung von Thessaloniki aufgeworfen und Himmler erhielt die Vollmacht zur Deportation.[17] Auf Anordnung des Militärbefehlshabers Saloniki Ägäis, General Curt von Krenzki, mussten sich alle männlichen Juden im Alter von 18 bis 45 Jahren am 11. Juli 1942, einem Sabbath, auf dem Freiheitsplatz zur Musterung und Erfassung zur Zwangsarbeit versammeln.[18] Die tauglichen Juden wurden in malariaverseuchte Sümpfe geschickt oder mussten Schwerarbeit in Chrombergwerken leisten.[19] Eine Fluchtbewegung in die italienisch besetzte Zone Griechenlands setzte ein.[20] Die Zwangsarbeitspflicht wurde im Oktober 1942 wieder aufgehoben. Kriegsverwaltungsrat Max Merten von der Militärverwaltung Saloniki-Ägäis hatte der jüdischen Gemeinde eine Vereinbarung abgepresst, die die Juden von Zwangsarbeit gegen Zahlung von 2,5 Mrd. Drachmen und Überlassung des wertvollen, 300.000 Quadratmeter großen Areals des jüdischen Friedhofs (auf den die Stadtverwaltung seit langem ein begehrliches Auge geworfen hatte) befreite.[21] Auf dem Gelände des ehemaligen jüdischen Friedhofs wurde später der Campus der Aristoteles-Universität errichtet.[22]

Am 6. Februar 1943 traf das Sonderkommando der Sicherheitspolizei für Judenangelegenheiten in Saloniki Ägäis mit den SS-Hauptsturmführern Dieter Wisliceny und Alois Brunner in Thessaloniki ein. Lokale Kollaborateure dienten als Übersetzer bei den Verhören und bereicherten sich bei den Beschlagnahmungen des jüdischen Vermögens. Das Kommando legte Max Merten umfangreiche vorgefertigte Judenerlasse vor, die dieser für den Befehlshaber Saloniki Ägäis der Heeresgruppe E in Kraft setzte. Griechische Juden mussten fortan den Judenstern tragen, ihre Geschäfte und Wohnungen damit kennzeichnen und in Ghettos umsiedeln.[23] Diese lagen im Baron-Hirsch-Viertel und in zwei weiteren Stadtteilen in der Nähe des Bahnhofs (in Kalamaria, Singrou et Vardar/Agia Paraskevi). Rabbi Koretz wurde als zentraler jüdischer Ansprechpartner bestimmt, ein jüdischer Ordnungsdienst unter Vital Aaron Chasson gebildet und innerhalb von weniger als drei Wochen wurden die nationalsozialistischen Maßnahmen der Ausgrenzung, Kennzeichnung und Ghettoisierung umgesetzt. Zweieinhalb Wochen später begannen die Deportationen.[24][25] Oft wurden die Ghettobezirke vom jüdischen Ordnungsdienst und der Feldgendarmerie nachts für die Deportationen umzingelt. Die verlassenen Wohnungen wurden von deutschen Soldaten geplündert und zuletzt erschienen griechische Kollaborateure, Diebe und Bettler auf der Suche nach Wertgegenständen.[26]

Am 1. März wurden alle jüdischen Familien aufgefordert ihr Vermögen zu deklarieren. Am 8. März errichtete die griechische Regierung die Dienststelle zur Verwaltung des Judenvermögens (YDIP) unter dem Juristen Elias Douros. Das Amt unterstand zunächst der deutschen Militärverwaltung und mit dem Vermögen der Juden wurde kurzer Prozess gemacht. 280 Mio Drachmen flossen an die deutsche Militärverwaltung. Die leerstehenden jüdischen Wohnungen und verlassenen Geschäfte wurden treuhänderisch dem Generalgouverneur von Makedonien übergeben.[27] Mit Hilfe von Spitzeln und systematischer Folter zwangen die Mitarbeiter Eichmanns die wehrlosen Juden Verstecke ihres Schmuckes und Goldes zu nennen. Allein an Gold wurden so nach vorsichtigen Schätzungen mindestens 12 Tonnen erbeutet.[28]

Das Holocaustmahnmal auf dem Freiheitsplatz im Stadtzentrum (April 2010)

Vom 20. März 1943 bis zum 18. August 1943 trafen in 19 Güterzugtransporten 48.533 griechische Juden im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau ein. Einige Transporte gingen in andere Todeslager, darunter das Vernichtungslager Treblinka. Nur eine Minderheit der Deportierten wurde nach der Ankunft als Zwangsarbeiter für die umliegenden Fabriken „selektiert“ (insgesamt 11.200, davon 4200 Frauen und 7000 Männer) oder für Menschenversuche wie hunderte von Mädchen für Sterilisationsexperimente der SS-Ärzte ausgewählt.[29][30] Alle anderen wurden direkt nach der Ankunft in den Gaskammern getötet und in den Krematorien verbrannt.[31]

Zur Erinnerung wurde ein Mahnmal auf dem Freiheitsplatz in Thessaloniki errichtet. Im Jüdischen Museum von Thessaloniki wird daran erinnert.

Des Weiteren klagte die Jüdische Gemeinde von Thessaloniki vor dem EuGH gegen die Bundesrepublik, um das Lösegeld zurückzuerhalten, welches Mitglieder der Gemeinde damals an die NS-Besatzer zahlten, um ihre Angehörigen auszulösen. Trotz der Zahlung, die Teil einer Vereinbarung mit den Besatzern war, wurden die Juden deportiert.[32] Der EuGH und Deutschland lehnten diese Klage ab.

An der Vernichtung der griechischen Juden war die Deutsche Reichsbahn beteiligt, indem sie die Opfer von Thessaloniki aus in die Konzentrationslager deportierte. So wurden über 58.000 Juden aus Griechenland verschleppt. Gleichzeitig zwang die SS ihre Opfer dazu, Fahrkarten für ihre Verschleppung zu zahlen. Gemeinsam mit der Initiative Zug der Erinnerung setzt sich die Jüdische Gemeinde Thessaloniki dafür ein, dass für das begangene Unrecht durch die Deutsche Bahn AG als Rechtsnachfolger der Deutschen Reichsbahn Entschädigungszahlungen an die Opfer und deren Nachkommen gezahlt werden.[33]

Gegenwart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Jüdische Gemeinde von Thessaloniki ist gegenwärtig die zweitgrößte jüdische Gemeinde in Griechenland (nach der Athener Gemeinde und vor der Gemeinde in Larissa) mit ca. 1500 Mitgliedern, die in allen Bereichen des Stadtlebens aktiv sind. Mehrere Mitglieder sitzen beratend im Stadtrat unter Bürgermeister Boutaris. Zur Gemeinde gehören eine Grundschule, ein Verlagshaus (Verleger einer weltweit bekannten Haggadah auf Hebräisch, Judaeo-Spanisch und Griechisch), ein Museum, ein Altersheim samt Gebetsraum, zwei Synagogen, ein neuer Friedhof, ein Maccabi Sport- und Fußballklub, ein Chor, eine Gemeindezeitung, eine Gesellschaft zur Pflege des Judaeo-Spanischen, und weitere Gruppen. Zurzeit (Stand 2016) wurde in der Aristoteles-Universität Thessaloniki nach langer Zeit wieder eine Fakultät für jüdische Studien begründet und ein Holocaust-Museum in der Stadt ist in Planung.[34][35] Des Weiteren wird mit politischer Hilfe versucht die Gemeindearchive aus Moskau zurückzuerhalten.[36]

Rabbiner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bedeutende Mitglieder der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Giorgios Antoniou, A. Dirk Moses: The Holocaust in Greece. Cambridge University 2018, ISBN 978-1-108-47467-2.
  • Rika Benveniste: Die Überlebenden. Widerstand, Deportation, Rückkehr. Juden aus Thessaloniki in den 1940er Jahren. Edition Romiosini, Berlin 2016, ISBN 978-3-946142-15-7.
  • Stratos Dordanas, Vaios Kalogrias: Die jüdische Gemeinde von Thessaloniki während der deutschen Besatzungszeit. In: Ghetto: Räume und Grenzen im Judentum (= Pardes, Heft 17), Universitätsverlag Potsdam, 2011, ISBN 978-3-86956-132-5, S. 97–118.
  • Hélène Guillon: Le Journal de Salonique. Un périodique juif dans l'Empire ottoman, 1895—1911. Presses de l'Université Paris-Sorbonne, Paris 2013, ISBN 978-2-84050-882-3.
  • Corry Guttstadt: Die Türkei, die Juden und der Holocaust. Assoziation A, Berlin 2008, ISBN 978-3-935936-49-1.
  • Paul Isaac Hagouel: History of the Jews of Thessaloniki and the Holocaust. West Chester University of Pennsylvania, 2006.
  • Israelitische Gemeinde Thessalonikis in Memoriam, gewidmet dem Andenken an die jüdischen Opfer der Naziherrschaft in Griechenland. Herausgegeben unter Leitung des unvergeßlichen Michael Molho. Nach der 2. (1973), rev. Aufl. des unvergeßlichen Joseph Nehama und der griechischen Übersetzung (1976) von Georgios K. Zographakis ins Deutsche übersetzt von Peter Katzung. Katzung, Essen 1981.
  • Mark Mazower: Salonica. City of Ghosts. Christians Muslims and Jews 1430–1950, London 2004.
  • Rena Molho: La politique de l'Allemagne contre les juifs de Grèce. L'extermination de la communauté juive de Salonique (1941–1944). In: Revue d'histoire de la Shoah, Nr. 185, 2006, S. 355–378.
  • Rena Molho: Der Holocaust der griechischen Juden. Studien zur Geschichte und Erinnerung. Dietz, Bonn 2016, ISBN 978-3-8012-4238-1.
  • Gilles Veinstein: Salonika, the Sefarad of the Balkans erschienen in: A History of Jewish-Muslim Relations: From the Origins to the Present Day, Hrsg. Abdelwahab Meddeb, Benjamin Stora, Princeton University Press, 2013, ISBN 9781400849130, S. 171–202.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Holocaust in Thessaloniki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Apg 17,1-3 EU
  2. Jacov Ben-Mayor, Chaim Yahil und Yitzchak Kerem: "Salonika", in: Michael Berenbaum und Fred Skolnik (Hrsg.): Encyclopaedia Judaica, Bd. 17, 2. Auflage, Detroit 2007, S. 699–707, hier: S. 700.
  3. Mark Mazower, Salonica City of Ghosts, New York 2005, S. 46–47.
  4. Mazower, S. 48.
  5. Gilles Veinstein: Salonika, the Sefarad of the Balkans erschienen in A History of Jewish-Muslim Relations: From the Origins to the Present Day, Hrsg. Abdelwahab Meddeb, Benjamin Stora, Princeton University Press, 2013, ISBN 9781400849130, S. 171–202, hier: S. 176–179.
  6. Mazower, S. 48.
  7. Wolfgang Benz: Handbuch des Antisemitismus, de Gruyter, 2010, ISBN 978-3-598-24071-3, S. 253
  8. Veinstein: Salonika, the Sefarad of the Balkans erschienen in A History of Jewish-Muslim Relations: From the Origins to the Present Day, Hrsg. Abdelwahab Meddeb, Benjamin Stora, Princeton University Press, 2013, ISBN 9781400849130, S. 196
  9. Halil Incalik: Foundations of Ottoman-Jewish Cooperation erschienen in Jews, Turks, Ottomans: A Shared History, Fifteenth Through the Twentieth Century, Hrsg. Avigdor Levy, Syracuse University Press, 2002, ISBN 9780815629412, S. 7 ff.
  10. Corry Guttstadt: Die Türkei, die Juden und der Holocaust, Berlin 2008, S. 20, 46–47.
  11. Stratos Dordanas und Vaios Kalogrias, S. 100
  12. Hilberg: Die Vernichtung der europäischen Juden, S. 738
  13. Stratos Dordanas und Vaios Kalogrias, S. 100
  14. Stratos Dordanas und Vaios Kalogrias, S. 101
  15. Eintrag Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg auf gedenkorte-europa.eu, der Homepage von Gedenkorte Europa 1939–1945, abgerufen 18. April 2016
  16. Hilberg: Die Vernichtung der europäischen Juden, S. 736
  17. Steven Bowman: The Agony of Greek Jews, 1940–1945, Stanford University Press, 2009, ISBN 978-0-8047-5584-9, S. 60 ff.
  18. Wolfgang Breyer: Dr. Max Merten - ein Militärbeamter der deutschen Wehrmacht im Spannungsfeld zwischen Legende und Wahrheit. Universität Mannheim, Mannheim 2003, urn:nbn:de:bsz:180-madoc-771, S. 48ff.
  19. Raul Hilberg: Die Vernichtung der europäischen Juden. Band 2, Fischer Verlag 1982, ISBN 3-596-24417-X, S. 738 ff.
  20. Peter Longerich: Politik der Vernichtung - Eine Gesamtdarstellung der nationalsozialistischen Judenverfolgung, 1998, Pieper Verlag, ISBN 3-492-03755-0, S. 526f.
  21. Dokument VEJ 14/220 in: Sara Berger u. a. (Bearb.): Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945 (Quellensammlung) Band 14: Besetztes Südosteuropa und Italien. Berlin 2017, ISBN 978-3-11-055559-2, S. 553–558.
  22. Eintrag Thessaloniki auf gedenkorte-europa.eu, der Homepage von Gedenkorte Europa 1939–1945, abgerufen 1. Mai 2016
  23. Dokument VEJ 14/ 227 und VEJ 14/229 in: Sara Berger u. a. (Bearb.): Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945 (Quellensammlung) Band 14: Besetztes Südosteuropa und Italien. Berlin 2017, ISBN 978-3-11-055559-2, S. 566.
  24. Steven Bowman: The Agony of Greek Jews, 1940–1945, Stanford University Press, 2009, ISBN 978-0-8047-5584-9, S. 64 ff.
  25. Stratos Dordanas und Vaios Kalogrias, S. 107 ff.
  26. Stratos Dordanas und Vaios Kalogrias, S. 117
  27. Stratos Dordanas und Vaios Kalogrias, S. 115
  28. Götz Aly: Hitlers Volksstaat, Fischer Verlag 2005, ISBN 3-10-000420-5, S. 287
  29. Saloniki - Opfer, Gedenkstättenportal zu Orten der Erinnerung, abgerufen 28. April 2016
  30. Ruth Jolanda Weinberger: Fertilitätsexperimente in Auschwitz pdf, Ludwig-Boltzmann Institut für Historische Solzialwissenschaft, S. 23
  31. Zur Opferzahl in Auschwitz vergleiche Danuta Czech: Deportation und Vernichtung der griechischen Juden im KL Auschwitz. In: Hefte von Auschwitz 11, 1970, S. 5–37; Spengler-Axiopoulos: Von Romanioten und Sepharden (u. a. Opferzahlen für die 34 Gemeinden seinerzeit in ganz Griechenland).
  32. Rena Molho: La politique de l'Allemagne contre les juifs de Grèce: l'extermination de la communauté juive de Salonique (1941–1944), in: Revue d'histoire de la Shoah 185, 2006, S. 355–378.
  33. Zug der Erinnerung/Thessaloniki.
  34. Ισραηλιτική Κοινότητα Θεσσαλονίκης
  35. Thessaloniki Stadtrat (Memento des Originals vom 8. Dezember 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.thessaloniki.gr
  36. ΠΟΛΙΤΙΚΕΣ ΣΥΝΑΝΤΗΣΕΙΣ ΓΙΑ ΤΑ ΘΕΜΑΤΑ ΤΟΥ ΕΛΛΗΝΙΚΟΥ ΕΒΡΑΪΣΜΟΥ, abgerufen am 5. Dezember 2016
  37. Avraam Benaroya, Haltenraum, abgerufen 28. April 2016
  38. Rhona Lewis: A Jewish Soldier In Greece, Jewish Press, 26. Mai 2015, abgerufen 28. April 2016